Neuigkeiten aus 2. Hand

Um nicht wieder eine Enttäuschung zu erleben, sind wir am letzten Wochenende nicht im Pappelwäldchen gewesen. Manchmal ist es halt besser, lieber sich lieber nicht mit den Dingen zu beschäftigen, dann regt man sich auch nicht auf. Heute ist das Wetter einfach zu schlecht, um nach Geesthacht rauszufahren. Morgen findet eine Familienfeier statt, deshalb fällt unser Wochenendausflug an diesem Wochenende auch aus. Man mag ja auch schon gar nicht mehr nachsehen, ob da nun was geschehen ist, das so aussieht, als würde der Baubeginn unmittelbar bevorstehen.

Eben bekam ich eine Mail von unseren zukünftigen Nachbarn auf der Etage. Demnach sind auf dem Areal für Haus 3 ein oder zwei weitere Bäume gefällt worden und der Bauplatz schein für den Beginn der Erdarbeiten vorbereitet worden zu sein. Es scheint also, als wäre demnächst die erste Anzahlung fällig.

In die Falle geraten

Gestern fanden wir ein Art Rechnung im Briefkasten. 15 Euro sollen wir bezahlen weil wir bei einem unser letzten Besuche in unserer zukünftigen Heimat innerhalb einer geschlossenen Ortschaft 7 km/h zu schnell gefahren sein sollen, nämlich 57 km/h statt erlaubter 50 km/h.

Beweis: Lasermessgerät, Videoaufzeichnung. Das sieht so als, als wären wir von einem Wagen verfolgt worden.

Wieder nichts

In der Hoffnung, dass wenigstens das Bauareal für Haus 3 inzwischen freigeräumt worden ist, haben wir unseren sonntäglichen Ausflug nach Geesthacht gemacht.

Es lag noch immer alles so da, wie wir es vor vier Wochen vorgefunden hatten.

Enttäuscht wird man, wenn die Erwartungen zu hoch gesteckt sind. Meines Erachtens kann man inzwischen erwarten, dass da mal was passiert – und sei es nur der Optik wegen.

Es soll nun losgehen

Während eines Telefongesprächs mit unserem Verkäufer wurde mir heute mitgeteilt, dass der Bauauftrag für Haus 3 erteilt wurde. Am kommenden Sonntag werden wir nachschauen, ob schon was passiert und der Bauplatz nicht mehr als Lagerplatz herhalten muss. Vielleicht haben wir dann ja auch schon ein Loch, was ich allerdings nicht glaube, denn erst muss ja noch der Kampfmittelräumdienst dafür sorgen, dass das Elbe-Penthouse nicht auf einer Bombe errichtet wird.

Wohnungsbesichtigung

Fast 3 Wochen ist es nun her, seit wir das letzte Mal im Pappelwäldchen waren. Und was ist geschehen? Nichts, jedenfalls nicht da, wo das Elbe-Penthouse gebaut werden soll.

Bei meinem letzten Gespräch mit unserem Verkäufer erzählte er mir, dass noch in diesem Monat mit dem Erdarbeiten begonnen werden MUSS (Betonung auf muss) – aus welchen Gründen auch immer. Na ja, dieser Monat hat ja auch noch 7 Arbeitstage, es könnte also noch was werden. Aufgefallen ist uns eine Fläche, auf der Haus 1 entstehen soll, die planiert worden ist. Vielleicht will man dort die ja das Material zwischenlagern, dass immer noch auf unserem Bauplatz abgestellt ist.

In der Musterwohnung herrschte heute rege Beratungstätigkeit. Zwischen zwei Gesprächen hatte ich Gelegenheit nach dem Baubeginn von Haus 3 zu fragen. Ich weiss nicht, wen der Bauträger da hingesetzt hat, der Berater wusste nämlich nicht mal, welches denn Haus 3 werden soll. Ich musste es ihm anhand des Lageplans zeigen. Hoffentlich ist er in der Lage, noch ein paar der übrigen Wohnungen zu verkaufen.

Als wir gerade das Haus verlassen wollten, kam ein Ehepaar die Treppen herunter, das eine Wohnunung im „Musterhaus“ gekauft hat und dort seit dem Sommer wohnt. Den Mann hatten wir bereits vor ein paar Wochen kennengelernt. Schnell kamen wir ins Gespräch im Laufe dessen wir eingeladen wurden, uns ihre Wohnung anzusehen. Es ist nämlich die gleiche Wohnung, die wir gekauft haben. Natürlich sagten wir sofort zu.

Mit dem Lift ging es in die 3. Etage. Der Lift ist wirklich toll. Man merkt gar nicht, dass er sich bewegt. Innen ist er ganz in rot gehalten. Die Kabine ist für acht Personen ausgelegt, was wohl ein wenig eng wird, aber für 3 Personen, auch wohl für 4 Personen, ist sie recht geräumig.

Bei der Wohnungsbesichtigung wurden uns ein paar Unzulänglichkeiten gezeigt, die reklamiert wurden, aber bisher vom Bauträger noch nicht abgestellt worden sind. Angeblich streiten sich Bauträger und die ausführende Firma um die Verantwortlichkeit und damit um die Kosten, um die Fehler zu beseitigen.

Die Wohnung selbst ist sehr hell, da ja reichlich Fenster vorhanden sind. Wir haben auch noch ein paar Ideen mitgenommen, wie wir die Möbel in unserer Wohnung – wenn sie denn endlich mal gebaut wird und fertig ist – stellen können. Auch die Frage „Kaminofen ja oder nein?“ tauchte wieder auf, wobei das allerdings eine Platz- und Kostenfrage ist.

Zuerstmal wären wir froh, wenn endlich mal angfangen werden würde, das Elbe-Penthouse zu bauen.

Frust

Vor zwei Wochen waren wir voll der Vorfreude auf unser neues Zuhause. Der heutige Besuch im Pappelwäldchen brachte nur Frust zutage.

Nach wie vor ist der Bauplatz für Haus 3 vollgestellt mit Verblendern, die noch nicht gebraucht werden sowie mit Baumaterialien für Haus Nr. 4. In neun Monaten, also Ende Juni 2007, soll unsere Wohnung bezugsfertig sein. Es wurde noch nicht mal die notwendige Untersuchung des Bauplatzes durch den Kampfmittelräumdienst durchgeführt. Für die Fertigstellung von Haus 5 hat man 9 Monate benötigt. Jetzt sollen 2 Häuser, nämlich Haus 4 und Haus 3 im gleichen Zeitraum fertiggestellt werden. Ich sehe schwarz. In den nächsten Tagen werde ich mal wieder dem Verkäufer auf den Wecker fallen.

Der Kräutermax

Auf unserem Spätsommerausflug am vergangenen Samstag haben wir die Gärtnerei von Gut Sierhagen bei Neustadt in Holstein besucht. Diese Gärtnerei ist wirklich das krasse Gegenteil von einem grossen Gartencenter, wie ich auch in meinem Bericht über den Ausflug geschrieben habe.

Bei meinen Streifzügen durch die beiden Gewächshäuser entdeckte ich eine Art Kräuterschrank, den ich aber erst mal unbeachtet links liegen gelassen habe. Erst als ich mir einen Prospekt oder neudeutsch „Flyer“ näher ansah, bemerkte ich, um was für ein geniales Objekt es sich handelt: Der Kräutermax – 2 Quadrameter Beet auf 0,2 Quadratmeter Standfläche.

Das Teil ist genial für Balkons geeignet und für Leute, die nur ein kleines Grundstrück ihr eigen nennen und das eher als Ziergarten bepflanzt wurde.

Bis zu 10 verschiedene Kräuter finden darin Platz. Hobbyköche finden immer frische Zutaten für ihr Menue. Und man muss sich bei der Ernte bzw. bei der Kräutergartenarbeit nicht mal tief bücken.

Marktlücke

Fast ausnahmslos sind Tügongs langweilig – nicht unbedingt optisch, aber aukustisch. Kaum mehr als ein „Ding-Dong“ ist den Dingern zu entlocken, allenfalls ist hat man noch eine Auswahl bezüglich der Tonhöhe.

Jetzt habe ich im Baublog von Sina und Micha die Re-Bell entdeckt. Das Teil sieht nicht nur verdamm gut aus, nein, es hat auch noch den Vorteil, dass man seine persönlichen Wunschtöne oder Melodien über einen USB-Anschluss aufspielen kann. Endlich hat die Langeweile ein Ende wenn der Postmann klingelt und fragt, ob die Luft rein ist.

Vorfreude


Das warme Spätsommerwetter haben wir ausgenutzt, mal wieder einen „Kontrollbesuch“ in unserer zukünftigen Heimat zu machen. Bei 25 Grad, Sonnenschein und wolkenlosen Himmel war es natürlich klar, dass wir offen gefahren sind – und es war einfach toll. So ein Cabrio ist ein Traum!

Viel neues gibt es nicht zu berichten, ausser, dass das offizielle Strassenschild aufgestellt worden ist, auch wenn die Strasse noch sehr provisorisch ist. Schliesslich wird ja noch gebaut – und das hoffentlich bald!

Für Haus 4 ist inzwischen das Fundament gegossen worden, in Haus 6 wurden einige der Fenster eingesetzt. Und Haus 3 – unser Haus -? Da wo das hin soll stehen ganz viele Paletten mit Verblendern, die zurzeit gar nicht benötigt werden. Das ist wohl eine Frühlieferung.


Ansicht von Südost – rechts das fertige Haus 5

Nach unserem Rundgang sind wir noch mal kurz an die Elbe gegangen. Man war das schön da in der Sonne. Und das haben wir später sozusagen vor unserer Haustür! Das ist ja fast unbezahlbar. Wie wir beide da so standen und auf den Strom schauten wurde uns bewusst, dass wir uns jetzt wirklich auf unsere Zukunft in Geesthacht freuen. Diese Freude wurde noch verstärkt als wir unsere zukünftigen Nachbarn trafen, die sehr sehr nett sind.

Dauerbrenner

Die Puschenfrage ist immer wieder mal aktuell – wie ein neuer Kommentar beweist. Ich denke, das Thema ist inzwischen ziemlich ausgelutscht. Ich habe meine Meinung dazu, andere mögen eine andere Meinung haben – Tatsache ist, dass es in erster Linie darauf ankommt, den Boden so wenig wie möglich zu strapzaieren (meine Meinung). Aber wie es aussieht, ist es nicht möglich, zu diesem Thema einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Da wir im Elbe-Penthouse Bodenfliesen haben werden, werden wir wohl auch mal ein Auge zudrücken können. Sieht ja auch nicht gut aus, wenn bei der Housewarmingparty das ganze Treppenhaus voller Schuhe steht. Aber bis es so weit ist, dauert es ja noch einige Monate.

Besonders für die Pflege von Fliesen und Laminat habe ich heute bei Hollyfisch die idealen Gästeschuhe entdeckt. Besuch haben und Boden putzen – ein Abwasch, praktischer kann es doch nicht gehen. Und der Spassfaktor ist garantiert: