Archiv des Autors: Hans-Georg

Outdoor Lounge


Wenn wir an einem lauschigen Sommertag auf der Terrasse sitzen, fehlte uns bislang ein wenig Hintergrundmusik, nichts schrilles, nur instrumental, nicht laut, auch nicht um zuzuhören – einfach ganz ruhige Loungemusik, so wie wir sie von der X-Lounge auf der Mein-Schiff-Flotte kennen.

Jetzt haben wir eine Blue-Tooth-Box, die irgendwo zwischen den Pflanzkübeln steht und uns solche Musik liefern kann. Das Ding ist sogar wetterfest. Natürlich kann man damit auch Radiosender hören.

Mein Schatz hat sich mit der Musik beschäftigt, die wir uns vorgestellt haben – und ist fündig geworden. 50 Titel sind auf dem Album, u.a. auch ein paar, die wir in der X-Lounge gehört haben. Wenn man die Augen zumacht, fühlt man sich fast wie in der X-Lounge. Fehlt nur ein Steward, der ab und zu nachfragt, ob es noch ein Glas Champagner sein darf. Ach ja, das Buffet mit Kaviar und leckerem Fingerfood wäre auch gannz nett.

Es wird lauter


Langsam bildet sich das Laub an den um dem Elbe-Penthous stehenden Pappeln. Die Blätter werden täglich etwas größer. Seit ein paar Tagen ist es etwas windiger geworden. Gut, das ist hier eine normale Windstärke während in anderen Landesteilen vermutlich schon von einem Frühjahrssturm die Rede wäre. Wir haben das vor ein paar Jahren mal auf einer Autofahrt nach MG erlebt als der Wetterbericht vor einem Sturm mit Windstärke 5 Bft warnte. Pft, das ist hier keiner Warnung wert.

Also was ich eigentlich sagen wollte: Das zur Zeit noch recht Zarte Laub an den hohen Bäumen sorgt dafür, dass der Wind auch akustisch wieder wahrnehmbar wird. Wenn die Bäume wieder komplett und dicht belaubt sind, das wird nicht mehr lange dauern, dann hört es sich fast wie Meeresrauschen an.

Herbst


Es führt kein Weg daran vorbei: Der Herbst ist da – leider. Wer mich kennt weiß, dass Herbst und Winter nicht meine Jahreszeiten sind. Pullover, Jacken, lange Hosen – alles Zeug, was ich am liebsten im Schrank lassen würde. Am schönsten ist es für mich, wenn ich mich leicht und locker kleiden kann. Weiterlesen

12 Jahre Elbe-Penthouse


Heute vor 12 Jahren haben wir diese wunderschöne Wohnung übernommen.

Es war damals ein großer Schritt für uns, von der Millionenstadt Hamburg in die benachbarte kleine Stadt an der Elbe zu ziehen. Wir haben diesen Schritt aber nie bereut.

Ameisenspeisung


Insekten in der Wohnung hat man nicht gern, auch klitzekleine Ameisen nicht. Und auch dann nicht, wenn es nur mal 2 – 3 Ameisen sind, die da umherlaufen. Anfangs habe ich sie mit dem bestrumpften Fuß zerdrückt. Danach war ein paar Tage Ruhe. Da, wieder krabbelt da eine Ameise. Und den Fuß drauf! Wieder war ein paar Tage von Ameisen nichts zu sehen. Weiterlesen

Christo war da


Irgendwann möchte man die Pflanzen, die in der Wohnung überwintern, wieder nach draußen haben. Einige würden gar nicht mehr durch die Türen passen wenn sie noch länger im Haus vorsichhintreiben würden, wie z.B. die Engelstrompete. Für die kommende Nacht wurde nun Frost angekündigt. Pflanzen, die man schon viele Jahre gehütet hat, möchte man dem nicht aussetzen. Die Engelstrompete wurde deshalb heute verpackt, ebenso wie das Zitronenbäumchen. Die Chilipflanzen kommen zurück in die Wohnung, das Wandelröschen wird in eine geschützte Ecke gestellt. Das hat eh schon im Wind gelitten und trotz Schattenplatz haben einige Blätter Sonnenbrand bekommen.

Die Eisheiligen beginnen ja offiziell erst am 11. Mai und enden am 15. Mai mit der Kalten Sophie. Empfindliche Sommerpflanzen sollte man tunlichst erst nach den Eisheiligen ins Freie stellen. Ich habe aber mal gelesen, dass es bei den Eisheiligen eine Verschiebung gibt und die ursprünglichen Tage nicht mehr stimmen. Die Tage wurden nach dem Julianischen Kalender festgelegt. Nach dem Gregorianischen Kalender, der 1582 eingeführt wurde, finden die Eisheiligen eine Woche später statt.

Heute gab es hier im Norden Schneeregenschauer, und wie gesagt, es wurde Nachtfrost angekündigt. Danach geht es mit den Temperaturen bergauf. Nach welchem Kalender die Eisheiligen in diesm Jahr stattfinden, muss nochmal herausgefunden werden.

Das Rauschen


Obwohl das Laub der Pappeln noch nicht ganz ausgebildet ist, rauscht es wieder wenn der Wind, der heute etwas stärker weht, durch die Bäume streicht. Wenn wir auf der Terrasse sitzen und die Augen schließen, dabei der Wind uns umschmeichelt, ist es fast so, als würden wir das Meer rauschen hören.

Habe gerade mal die Mein-Schiff-App geöffnet um zu sehen, wie lange wir noch warten müssen: 104 Tage noch, dann hören wir wirklich das Meeresrauschen.