Archiv der Kategorie: Ausstattung

Außen jetzt auch bunt

Seit zwei Jahren haben wir ja in unserer Wohnung mehrere Leuchten installiert, die mit Lampen von Philips Hue ausgestattet sind. Die Lichtstimmung lässt sich für jede Leuchte und für jeden Raum individuell einstellen. 15 Minuten vor dem Sonnenuntergang werden die Lampen ganz langsam immer heller. Mit einem Sprachbefehl werden alle Leuchten ausgestellt wenn wir schlafen wollen.


Seit neuestem haben wir auch den Außenbereich durch zwei neue Wandleuchten mit dem System verbunden. Die schwarzen Leuchten harmonieren wunderbar mit den Rahmen der Terrassenfenster.

Je nach Lust und Laune können wir aus 16 Millionen Farbtönen wählen – wobei die Unterschiede in den einzelen Farbgruppen kaum wahrnehmbar sind: „Ich hätte heute Abend gern grüne Beleuchtung.“ – „So?“ – „Es könnte gern ein My grüner sein!“ So oder so ähnlich könnte sich eine abendliche Unterhaltung abspielen. Wenn man sonst keine Sorgen hat!

Braucht man sowas? Nö, natürlich nicht, aber es macht Spaß!

Ménage à trois


Seit etwa einem Jahr führen wir eine Dreiecksbeziehung, zwar eher verbal, doch ein bisschen Liebe ist auch dabei, sonst hätten wir uns ja nicht darauf eingelassen. Aber manchmal kommt es zu Verständigungsschwierigkeiten.

Es geschieht z.B., dass ich mich mit dem dritten Partner unterhalte während Bernd sich in einem anderen Bereich der Wohnung aufhält. Er kann zwar hören, dass ich was sage, er versteht dann aber nicht, was ich gesagt habe. Also fragt er nach. Ich muss ihm dann erklären, dass ich nicht ihn gemeint habe sondern Frau Google. Was macht die Dame hier im Elbe-Penthouse eigentlich? Weiterlesen

vorher / nacher


Man kennt das: Im Lauf der Zeit sammeln sich einige Geräte an, die mit dem Heimnetzwerk verbunden werden müssen. Alle Geräte werden haben je ein Netz- und ein Netzwerkkabel, welche meistens viel zu lang sind. Man legt die Kabel in Schlingen, zusammengehalten mit einem Kabelbinder. In diesen Schlingen sammelt sich der Staub, dem man kaum beikommen kann. Da, wo alles zusammentrifft, entsteht ein heilloses Durcheinander von diversen Kabeln.

Auf unserer Geräteplattform stehen 4 Zusatzgeräte, die mit dem Router verbunden sind, d.h. insgesamt sind es 5:
1 Splitter (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router, 1 Netzwerkkabel zum Kabelanschluss)
1 Router (1 Netzkabel)
1 externe Festplatte (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router)
1 Scanner für eine Einkaufsfunktion (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router)
1 Hue Bridge für die Beleuchtung (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router)

Am Router sind jetzt alle Ports besetzt.

Im Rahmen meiner Aufräum- und Säuberungsaktion anlässlich des bevorstehenden Schlafbesuchs hatte ich genug von dem Chaos und schaute mal im großen weiten Netz nach, ob es nicht kurze LAN-Kabel gibt. Und ich wurde tatsächlich fündig. 15 cm, 25 cm, 30 cm und 50 cm benötigte ich und die sind gar nicht mal teuer, alle Kabel kosteten so ca. 2 – 3 Euro.

Nun sieht das da auf der Geräteplattform viel ordentlicher aus. Unter dem Tischchen liegen zwar die ganzen Netzkabel. Das muss wohl so. Irgendwas ist ja immer.

Späte Blüte und Herbstlicht


Es ist merkwürdig mit der Engelstrompete: Im Sommer, wenn sie eigentlich in voller Blüte stehen sollte, trägt sich maximal 2 Blüten. Wenn diese ausgeblüht sind, dauert es ein paar Wochen, bis sich aus den Knospen neue Blüten gebildet haben. Jetzt, im Herbst, mit kühlen Temperaturen, explodiert die Pflanze förmlich. Was soll man davon halten?

Demnächst muss das Bäumchen eingeräumt werden. Vorher muss ich die Verzweigungen kürzen. Eigentilch ist mal ein rigoroser Rückschnitt erforderlich. Wenn die Pflanze das nicht übersteht, muss wohl mal eine neue her. Ich liebe nämlich den schweren Duft der Blüten an lauen Sommerabenden – so diese denn stattfinden.


Sonnenuntergänge finden zurzeit so statt, dass die untergehende Sonne direkt seitlich in unseren Wintergarten scheint. Ich liebe dieses Licht, auch wenn der Herbst, und der bevorstehende Winter schon gar nicht, nicht meine Jahreszeiten sind.

Um im Keller Platz für Gartenmöbel und den Brunnen zu schaffen, haben wir heute das Futterhäuschen auf die Terrasse gestellt. Im Moment hat es noch einen „Warteplatz“. Erst wenn alle Pflanzen entsorgt bzw. eingeräumt sind, wird es auf den Winterplatz gestellt.

Eine Spiegelaffäre


Wochenlang, nein, monatelang, passiert hier rein gar nichts. Und dann gibt es plötzlich in kurzem Abstand 2 neue Einträge.

Heute geht es um eine Spiegelaffäre, genauer gesagt, um unseren Spiegel im Badezimmer. Der ist nun mittlerweile 6 Jahre alt, kein Alter für einen Spiegel. Doch seit längerem zeigen sich Alterserscheinungen: Die Aussenränder und die Ränder um die Lichtleisten rechts und links im Spiegel, bekommen hässliche braune Flecken.

Uns ist schon klar, dass es sich um Feuchtigkeit handelt, die zwischen Glas und Spiegelfolie gekrochen ist und dort für die Verfärbungen sorgt. Bei einem Spiegel, der als Badezimmerspiegel gekauft wurde und eigentlich feuchtraumgeeignet sein sollte, darf das aber nach 6 Jahren nicht passieren. Es ist ja nicht so, dass wir unser Badezimmer während und nach dem Duschen nicht lüften. Im Winter stellen wir den elektrischen Lüfter an und wenn wir beide frisch geduscht sind, wird das Oberlicht aufgestellt. Den elektrischen Lüfter haben wir extra so anschliessen lassen, dass er manuell geschaltet werden kann und nicht mit dem Lichtschalter gekoppelt ist. Deshalb kann der Lüfer, bzw. eher Entlüfter, so lange laufen wie wir es für richtig halten.

Nun sind wir auf der Suche nach einem neuen, feuchtraumgeeigneten, Badezimmerspiegel. Ein Gutes hat die Spiegelaffäre: Der neue Spiegel wird LEDs als Hintergrundbeleuchtung haben und keine Halogenlampen. Ausserdem überlegen wir, ob wir den Spiegel mit einer Heizung ausstatten lassen sollen damit er gar nicht erst beschlagen kann wenn wir ausgiebig duschen oder baden.

Neue Leuchten


Nachdem es uns seinerzeit sehr schwer gefallen ist, Leuchten für die Wohnung zu finden, ist es notwendig geworden, neue Leuchten zu kaufen.

Der Grund dafür ist ganz einfach: In den alten Leuchten stecken Röhrenlampen von je 100 Watt (!), die aufgrund der Konstruktion der Leuchten kaum Licht gaben. Eine dieser Röhren ging kaputt. Ich hatte versucht, das Ding herauszufriemeln, was mir aber nicht gelang. Und so machten wir uns auf die Suche nach neuen Leuchten, die
1. zum mediterranen Stil der Diele passen sollten
und
2. die Möglichkeit haben, sie mit LED-Lampen zu bestücken.

Manchmal dauert es etwas, bis 3 Wandleuchten ausgetauscht sind. In diesem Fall war das gar nicht so einfach. Der Träger für die Schalen ist zwar breit aber sehr niedrig. Um die Leuchten auf gleicher Höhe anzubringen, mussten die Kabel verlängert werden. Desweiteren musste in einen Träger ein neues Loch gebort werden, andernfalls hätten wir das Kabel in der Wand angebort. Bei der Bohrung in den Träger ging die Fassung kaputt. Mit Kleber und viel viel Klebeband haben wir die Fassung wieder fixieren können.

Alle 3 Leuchten sind jetzt mit LEDs bestückt, die je eine Leistung von 3 Watt haben, also insgesamt sind das jetzt 9 Watt anstatt von 300! Und die Lichtausbeute ist viel grösser.

Unser Robi


Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Mitbewohner im Elbe-Penthouse, Robi. Eigentlich heisst er Kobold VR100, ein Staubsaugerroboter von der Firma Vorwerk.

Die ersten Tests waren sehr erfolgreich. Ca. 100 qm schafft Robi in etwa 3 Stunden. Dabei muss er sich allerdings ein mal zwischendurch aufladen. Wenn alle Türen, d.h. Arbeitszimmer und Schlafzimmer (das Wohnzimmer ist nicht durch eine Tür abgeteilt), offen sind, bewegt Robi sich selbstständig von Zimmer zu Zimmer und findet zwischendurch seine Ladestation allein wieder. Nachdem er aufgetankt ist, fährt er zu dem Punkt zurück, an dem er aufgehört hat und nimmt seine Arbeit dort wieder auf. Wenn alle Flächen abgesaugt sind, fährt Robi wieder zu seinem Bett, sprich Ladestation, und tankt für die nächste Tour neue Energie.

Der kleine Kerl lässt sich so programmieren, dass er an einem x-beliebigen Wochentag zu einer x-beliebigen Uhrzeit seine Arbeit aufnimmt. Wenn es zwischendurch mal notwendig sein sollte, eine Bodenreinigung vornehmen zu lassen, fährt Robi auch auf Knopfdruck los und saugt.

Robi kann man auch getrost in einem Zimmer einsperren und hinter ihm die Tür schliessen. Dann reinigt er dank einer kleinen rotierenden Bürste den Raum hinter der Tür wenn diese sonst offensteht. Robi wird dann einfach manuel in das entsprechende Zimmer gesetzt, Start drücken – und los geht es. Aber schnell die Tür zumachen, sonst enflieht er womöglich in den Flur.

Wenn er gestartet ist, scannt er zunächst den Raum. Danach beginnt er mit den Rändern des Raumes, d.h. an den Schränken und Wänden entlang. Die rotierende Seitenbürste macht ganze Arbeit. Anschliessend nimmt er sich die Mitte vor.

Dank seiner niedrigen Höhe von ca. 10 cm fährt er auch unter das Bett und unter Sofa und Sessel. Da sammelt sich erfahrungsgemäss ja immer viel Staub an. Natürlich hat der Saugroboter nicht nur die kleine Bürste sondern auch eine Walzenbürste für die Flächen. Im Raum liegende Teppiche nimmt er spielend und macht sie gleich mit sauber.

Die Geräuschentwicklung ist akzeptabel und nicht störend. Bereiche, die er mal nicht bearbeiten soll, lassen sich durch Auslegen eines Magnetbandes abgrenzen. Angeblich hat Robi Angst vor Treppen und stoppt davor damit er nicht hinunterfällt. Da unsere Wohnung keine Stufen hat, ist das eh egal.