Opa!

Die Wohnung unter unserer ist vom Eigentümer vermietet. In den ersten Jahren hatte dort ein älteres Ehepaar gewohnt. Nachdem der Mann verstarb, blieb die Witwe dort wohnen, eine ruhige nette alte Dame. Leider wurde sie dement und ihre Kinder sorgten dafür, dass sie in ein Heim kam.

Danach zog ein junges Ehepaar ein, ruhig und zurückhaltend. Die Frau wurde schwanger und ganz überraschend zogen die drei aus. Eine Etagenwohnung mit einem kleinen Balkon ist auf Dauer auch nicht kindgerecht.

Als die jungen Leute ausgezogen waren, bemerkte ich, dass da Aktivitäten in der Wohnung waren. Die Wohnungstür stand offen und ich machte mich bemerkbar. Ich dachte, dass es vielleicht die neuen Mieter wären, waren sie aber nicht. Im Gespräch stellte sich heraus, dass es wohl die Eltern des jungen Vaters sind und ich wurde informiert, dass die Kinder mit Opa getauscht hätten und in sein Haus gezogen seien während Opa nun hier einzieht.

Opa ist schwerhörig. Anders lässt es sich nicht erklären, dass das Telefon so laut eingestellt ist, dass wir es bei uns hören. Und wenn Opa abnimmt, dann spricht er sehr laut, wie es nur Schwerhörige tun. Vor ein paar Tagen wunderten wir uns, dass Opa sehr laut war. Es war der Tag des Deutschen „Fussballendspiels“ in Katar. Es gibt ja Leute, die gehen bei sowas ziemlich aus sich heraus und schimpfen oder verfallen in den Torjubel. Opa hat wohl Fussball geschaut.

Zum Glück hat er seinen Fernseher ganz leise eingestellt. Wir vermuten, dass er nur mit Kopfhörer schaut. Andernfalls wäre es ganz sicher untragbar für die Nachbarn hier im Haus.

Wundert euch nicht, dass ich hier so despektierlich über Opa schreibe. Der Mann hat sich nicht vorgestellt obwohl ich ihm schon ein paar Mal im Treppenhaus begegnet bin, womit ich auch kein Problem habe. Ich kenne zwar seinen Nachnamen, es ist der selbe, den seine Enkelkinder tragen, denn am Briefkasten und am Klingelschild wurde nichts geändert. Da mir bei der Begegnung mit den hilfreichen Kindern erzählt wurde, dass Opa hier einzieht, ist es für uns eben Opa, wenn wir über ihn sprechen.

Gerade habe ich das Telefon wieder gehört und Opa schreit da unten rum. Da er öfter am Tag angerufen wird, kann ich mir vorstellen, dass es Kontrollanrufe sind, ob es ihm gut geht usw., man kennt das.

Smart im Bad


Nein, da steht jetzt kein Auto in der Badewanne: Jetzt wurde auch der letzte Raum unserer Wohnung mit einer smarten Lichtregelung ausgestattet. Sie versteckt sich im neuen Spiegel von Condept2u.

Wir hatten seinerzeit bei der Planung der Wohnung auf Wand- und/oder Deckenlampen im Bad verzichtet. Die Beleuchtung sollte mittels der Leuchtmittel des Spiegels erfolgen. Das war auch ok und ausreichend.

In 15 Jahren, die wir jetzt Eigentümer des Elbepenthouse sind, ist es jetzt der dritte Badezimmerspiegel. Die Vorgänger bekamen im Lauf der Jahre Spiegelrost, woran wir wohl nicht ganz unschuldig sind. Wenn wir geduscht haben, wurde immer die elektrische Lüftung angeschaltet anstatt das Oberlicht aufzumachen. Die Lüftungsanlage taugt nicht für die Absaugung von Luftfeuchtigkeit, wohl eher dafür, unangenehme Gerüche zu vernichten. Während des Duschens und noch eine Weile danach, ist es besser, das Oberlicht ca. handbreit zu öffnen, was wir seit einiger Zeit praktizieren. Wir hoffen, dass die Bildung von Spiegelrost jetzt beseitigt ist und das neue edle Teil nicht schon alsbald hässliche Flecken bekommt.

Der neue Spiegel ist ausgestattet mit 2 umlaufenden LED-Bändern. Die Lichtfarbe ist regelbar von 2.500K bis 6.000K. Morgens, mit noch müden Augen, sind im Badezimmer 6.000K sehr störend und nicht notwendig. Zum Rasieren ist das aber perfekt. Wenn man gemütlich in der Badewanne chillen will, lässt sich die Lichtstärke und -wärme nach eigenem Wohlfühlfaktor einstellen – beides regelbar über die App von Philips Hue. Auch für andere smarte Systeme ist die Spiegelbeleuchtung geeignet.

Die LED-Bänder sind in einem Aluminiumprofil eingekapselt. Dadurch wird das Licht durch die satinierten Flächen nur nach vorne gebündelt, es gibt keinen Lichtverlust nach hinten oder zu den Seiten.

Die Spiegelkanten haben wir versiegeln lassen, so kann von dort keine Feuchtigkeit eindringen. Die Gefahr für Korrosion ist dadurch stark reduziert, wie ja auch dadurch, dass wir jetzt immer bei natürlicher Lüftung durch das etwas geöffnete Oberlicht duschen oder baden. Wir hoffen, dass wir jetzt alles getan haben, um ein paar Jahre länger Freude an dem neuen Spiegel zu haben als es bei den vorherigen Modellen der Fall war.

25 und 15

Im Elbepenthouse gibt es heute was zu feiern, ein Doppeljubiläum:

Mein Schatz und ich haben uns heute vor 25 Jahren kennengelernt – und wir sind immer noch glücklich miteinander.

Das zweite Jubiläum ist die Übernahme dieser wunderschönen Wohnung heute vor 15 Jahren. Wir haben den Kauf dieser Wohnung und den Schritt von der Gross- in die Kleinstadt nicht bereut.

Anlässlich dieses Tages habe ich bei Queergedacht etwas ausführlicher geschrieben.

Es werde Sommer


Klar, erstmal kommt der Frühling. Meteorologisch ist ja schon seit dem 1. März Frühling. Es war ja aber immer noch recht unwarm, heute besonders. Der Ostwind pfiff ganz schön kräftig auf unserer Dachterrasse.

Egal, die Terrasse ist jetzt vorbereitet. Ihr könnt mir glauben, sobald es die Temperaturen erlauben, sitze ich draussen mit einem Espresso und einem Likörchen, oder irgendwas, was die Hausbar hergibt.

Dank der guten Ausrüstung und eines erhöhten Wasserverbrauchs sind die Terrassenfliesen jetzt wieder rein. Ich bin immer noch froh, dass wir uns damals für eine andere Variante entschieden haben und nicht für die, die der Bauträger vorgesehen hatte. Die haben nämlich eine sehr rauhe Oberfläche, total unpraktisch für unsere Halbschattenlage mit vielen Bäumen drumherum. Ich hatte das seinerzeit schon erkannt und wir haben uns für Platten mit einer ganz glatten Oberfläche. So ist die Reinigung nach dem Winter sehr schnell erledigt.

Laubstop


Unser Wintergarten hat ein Dach, welches nicht zum allgemeinen Hausdach gehört. Es ist natürlich mit einer Regenrinne mit einem Aublauf ausgestattet. Aufgrund der geringen Dachfläche, hat man bauseitig eine Regenrinne mit einem kleineren Durchmesser genommen, der Ablauf ist natürlich auch kleiner. Dieser endet ein paar Zentimter über einer Sammelrinne der Dachterrasse.

Das Haus, in welchem sich unserer Penthouse befindet, ist von 3 Seiten von Bäumen umgeben. Jeder kann sich denken, dass im Herbst viel Laub zusammenkommt. Um den Ablauf der Dachrinne vor Verstopfungen zu bewahren, hatte ich vor Jahren schon einen Laubabweiser montiert, der leider eine kleie Lücke hatte. Einer dieser Laubabweiser hatte sich im letzten Strum verselbstständigt und lag auf der Terrasse. Was neues musste her, möglichst passend.

Ich entdeckte den Laubstop von Sarei. Das Ding ist aus Aluminium und wird in die Dachrinne geklemmt und von Sturmhaken gesichert. Ich bestellte also 4 solcher Aluteile von deinen ich eins passend kürzen musste. Alle Teile klemmte ich in die Regenrinne und sicherte sie mit den Haken sowie den Haken, die die Rinne selbst sichern.

Die erste Bewährungsprobe wird nicht lange auf sich warten lassen. Die Pappeln produzieren sehr viele Knospen, von denen recht viele abgeworfen werden. Der Laubstop wird diese hoffentlich daran hindern, in die Regenrinne zu gelangen und den Ablauf zu verstopfen.

Optisch macht das System einen tollen Eindruck. Die Praxis wird zeigen, ob sich der Laubstop bewährt.

Das Gesetz der Serie

Im November letzten Jahres machte unsere Waschmaschine Probleme, nach 14-1/2 Jahren. Da kann wirklich nichts zu sagen. Und jetzt ging es weiter, der Geschirrspüler! Gut, eine Waschmaschine ist schon lebenswichtig, es sei denn, man bringt die Wäsche zu einem Waschsalon. Gibts hier aber nicht im Dorf. Eine Wäscherei haben wir, da hätten wir die Wäsche notfalls waschen lassen können.

Ein Geschirrspüler ist nicht lebenswichtig, das Geschirr abwaschen und Töpfe und Pfannen schrubben kann man auch althergebracht mit der Hand. Unser Geschirrspüler ist genauso alt wie die Waschmaschine. Alles wurde neu angeschafft als wir die Wohnung bezogen haben. Der Geschirrspüler wurde vom Küchenstudio zusammen mit der Küche geliefert. Er wusch zwar noch, aber mit dem Trocknen haperte es. Jedes einzelne Stück Geschirr oder Besteck musste vor dem Einräumen in den Schrank nachgetrocknet werden, sehr lästig.

Eine Reparatur wäre wohl möglich gewesen, aber in dem Alter? Das ist doch meistens so, dass nach einer Reparatur der nächste Fehler auftaucht und da man schon Geld reingesteckt hat, schiebt man noch Geld hinterher, bis es dann wieder ein Problem gibt usw usw. Nö, also gleich was neues musste her.

In den einschlägigen Tests guckten wir uns einen neuen Geschirrspüler aus. Der sollte natürlich fachmännisch eingebaut und angeschlossen werden, das alte Gerät sollte mitgenommen und entsorgt werden. Also hieß es, Preise zu vergleichen und welcher Anbieter welchen Service anbietet.

Bei O..O wurden wir fündig. Ein Anruf, ein sehr netter Mann im Callcenter, und der neue Geschirrspüler war bestellt. Heute wurde er geliefert. Zwei nette Götterboten bauten das Ding ein, hat ca. 1 Stunde gedauert. Dafür geben wir gern das Geld aus. Ausbau des alten Gerätes und Entsorgung, Einbau und Anschluss des neuen Gerätes für 60 Euro! O..O find ich gut.

Der neue Geschirrspüler von einem namhaften Deutschen hersteller ist etwas gewöhnungsbedürftig bei der Bestückung. Statt eines Besteckkorbes haben wir jetzt eine Besteckschublade. Die Einteilung der Geschirrkörbe ist anders. Nach mehr als 14 Jahren ist schon eine gewisse Routine eingetreten bei der Bestückung. Ich bin sicher, wir werden uns ganz schnell an das XXL-Modell gewöhnen. Wenn unsere Pizzateller da reinpassen, ist alles ok.

Gerade zufällig auf der Homepage entdeckt: Das Gerät ist leider ausverkauft! Glück gehabt!

Zehn plus vier

Es gibt wohl Erfahrungswerte, dass Haushaltsgeräte nach etwa 10 Jahren hinüber sind. Eine neue Herdplatte haben wir schon seit 2 Jahren. Sie funktionierte zwar noch, hatte aber irgendwelche Macken, die darauf schließen ließ, dass sie bald gar nicht mehr zum Kochen taugte. Eine Reparatur? Nö.

Seit etwa einer Woche zickt unsere Waschmaschine. Kurz vor dem Ende des Waschprogramms will sie nicht weiterarbeiten und zeigt eine Fehlermeldung. Waschen und spülen ist durch, auf 0 stellen, dann auf „schleudern“ – alles ok. In der letzten Woche informierten wir uns vorsichtshalber schon mal über neue Waschmaschinen, man weiß ja nie. Eine Reparatur für eine 14 Jahre alte Waschmaschine kommt nicht in Frage.

Gestern: Waschmaschine zeigt Fehlermeldung. Schleudern – nichts. Eine Schleuderstufe weniger, die Maschine beginnt mit dem üblichen Procedere, die Trommel trommelt hin und her, dreht ein wenig – aus! Das war’s dann, immerhin nach 14 Jahren. Ich denke, da kann man nicht meckern.

Wir hatten uns schon eine neue Maschine ausgeguckt. Gestern noch bei einem planetarischem Fachgeschäft bestellt, gestern Nachmittag ein Anruf: Wir möchten mit Ihnen einen Liefertermin abstimmen. Wow, an einem Samstagnachmittag, damit hatte ich nun nicht gerechnet. Donnerstag wird die neue Maschine geliefert. Ob die dann auch 14 Jahre durchhält?

Projekt Büro II


Es hat sich gezogen und gezogen, aber seit gestern ist das Projekt II auch endlich erledig. In ca. 3 Stunden war der Schrank aufgebaut, Schubfächer und Türen ausgerichtet. Jetzt geht es ans Einräumen.

Während der langen Wartezeit waren wir uns unsicher, ob wir nicht doch lieber eine Klarglasscheibe hätten bestellen sollen. Aber da war es für eine Änderung zu spät. Nun haben wir eine Rauchglastür – und das sieht doch besser aus als wir gedacht hatten. Wenn das Regal noch mit Büchern gefüllt ist, ist es bestimmt toll.

Der nette Monteur hat noch ein paar Einstellung an Projekt I vorgenommen, welches wir ja selbst aufgestellt hatten.

Deinschrank.de kann ich nur empfehlen, auch wenn es länger dauert, bis geliefert wird. Aber Der Schrank, ebenso wie Projekt I, ist nicht von der Stange. Alles wurde nach unseren Wünschen angefertigt.

Jetzt brauchen wir noch neue Bürostühle. Die alten sind abgenutzt, auch technisch. Nach 14 Jahren, na ja, eigentlich schon nach 12 Jahren, ist das wohl hinzunehmen. Stühle kann man ja auch online bestellen, aber da halte ich nichts von. Ich will Probesitzen und danach die Stühle aussuchen. Wir haben eh 2 verschiedene da wir beide ein anderes Sitzgefühl haben. Im Oktober hat Schatz Urlaub, und dann suchen wir uns neue Stühle aus.

Unsere Bilder werden demnächst auch wieder aufgehängt, dann ist es hier perfekt.

Projekt Schlafzimmer ist dann als nächstes dran. Abhängig davon, was wir aus dem Kleiderschrank in den Schränken im Büro unterbringen können, wird dann ein Kleiderschrank konfiguriert.

Smarte Fußbodenheizung


Die Teile aus meinem Baukastens wurden während der vergangenen Heizperiode verbaut. Und oh Wunder, ich habe alles so installieren und einbauen können, dass es funktioniert. Ich muss aber zugeben, dass ich das eine oder andere Mal den Support von Controme bemühen musste.

Sieben Heizkreise mussten mit dem System verbunden werden, d.h. sieben elektrische Stellmotoren und sieben Rücklauftemperaturfühler, ebenso wie 5 Raumcontroller (Thermostate), die die gemessenen Raumtemperaturen wahlweise per Funksignal oder WLAN an das System melden.

Die Temperaturreglung der Wohnung erfolgt jetzt automatisch, in einigen Räumen auch wetterabhängig. Wenn die Wettervorhersage z.B. sagt, dass heute die Sonne scheinen wird, werden die entsprechenden Räume weniger aufgeheizt. Jeder Raum lässt sich individuell steuern, und zwar am PC oder am Tablet. Es ist genial.

Ende letzter Woche sind endlich auch die bestellten stylischen Raumcontroller angekommen. Die werden zwar nicht benötigt, aber sie sehen gut aus, was bedeutete „Haben will!“ Mit diesen Controllern lässt sich die Raumtemperatur auch regeln, ich habe sie aber so eingestellt, dass eine Veränderung der Raumtemperatur nur kurzzeitig erfolgt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht.

Der nächste Winter kann kommen. Wir sind sehr gespannt, wie sich das neue System bewährt. Wir gehen davon aus, dass noch ein paar Feineinstellungen notwendig sind.

Projekt Büro I


Das Gröbste ist geschafft: Das Projekt Büro I steht, nach 1-1/2 Wochen! Man ist ja nicht mehr der Jüngste. Ein paar Feinarbeiten sind noch notwendig, wie z.B. die Sockelblenden montieren und Schubfächer und Türen Ausrichten.

254 Schrauben wurden eingedreht, manchmal auch wieder rausgedreht und ausgetauscht weil ich die eigentlich tolle Aufbauanleitung doch nicht richtig verstanden hatte. Aber jetzt ist alles gut.

Die beiden Sockelblenden sind ja schnell angebracht, aber das Ausrichten der Schubfächer und Türen – das wird Fummelkram. Vielleicht lass ich das auch die Leute machen, die das Projekt II liefern und aufstellen. Vielleicht kann ich sie dazu überreden.

Die Eckkommode dient erstmal als Zwischenlager für Teile, die noch in aus dem Schrank ausgeräumt werden müssen, der für Projekt II Platz machen muss. Wenn das dann erledigt ist, kommen Sachen aus dem Kleiderschrank in die Eckkommode. Und dann machen wir uns Gedanken um das Projekt Schlafzimmer.