Der Maler war da


Nach ca. 6 Stunden war der Fall erledigt: Alles ordentlich abgedeckt und abgeklept, die Decke gemalt und die Wände, alles wieder weggeräumt. Wenn ich das selbst gemacht hätte, hätte ich wohl 3 Tage rumgewerkelt. Gut, dass wir einen Maler beauftragt haben.

Der ausgesuchte Farbton ist perfekt und der Raum, unser Arbeitszimmer, ist wirklich so geworden wie ich mir das vorgestellt hatte.

Das Projekt Arbeitszimmer ist aber noch nicht beendet. Wir haben eine Eckkommode bestellt und einen neuen Schrank. Ich werde weiter berichten.

Die Qual der Wahl


Fast 14 Jahre wohnen wir jetzt im Elbepenthouse. Bisher ist hier nicht ein Pinselstrich neue Farbe gemalt worden. Nun ja, es ist auch nicht verwohnt. Und geraucht wird hier auch nicht. Aber hier und da gibt es an den Wänden ein paar Stellen durch unvorsichtiges hantieren mit irgendwas.

Am notwendigsten wäre eine Renovierung des Schlafzimmers. Da wir kein Betthaupt haben, ist die Wand hinter dem Bett ziemlich unansehnlich. Mal liegt der Kopf an der Wand, die Hand oder der Arm. Schweiß und Körperfett haben dort Spuren hinterlassen. Wenn aber das Schlafzimmer neu gemalt werden soll, wollen wir auch einen neuen Kleiderschrank haben. Und da geht das Dilemma los. Wohin mit den Klamotten, Bett- und Tischwäsche wenn der Kleiderschrank zwecks Entsorgung ausgeräumt werden muss? Es Bedarf also einer gewissen Logistik für die Renovierung.

Wir haben beschlossen, im Arbeitszimmer zu beginnen. Das alte Schlafsofa ist schon länger im Sofaknacker gelandet. Dort stehen jetzt als Provisorium 2 Tapeziertische, auf denen allerhand Zeugs liegt. Hiefür haben wir eine Kommode mit einer Ecklösung bestellt, 2,10 x 2,40 m. Da kommen dann Kleinteile aus dem Kleiderschrank rein, Schlübber, Socken, T-Hemden, Pullover usw., und noch Zeugs, was hier im Arbeitszimmer rumliegt.

Bevor die Kommode aufgestellt wird, muss natürlich gemalt werden. Der Maler unseres Vertrauens hat uns einen Farbfächer hiergelassen. Ui, es ist nicht einfach, den passenden Farbton zu finden und eine Entscheidung zu treffen. Unser Arbeitszimmer mit unseren Computern ist der Raum, in dem wir uns tagsüber am meisten aufhalten. Durch 3 Fenster ist der Raum lichtdurchflutet. Aber eine dunkle Farbe sollte es trotzdem nicht sein. Das Gelb, Farbton Palazzo, soll es aber auch nicht wieder werden. Da die Zimmertüren aus dunklem Holz gefertigt wurden um unserer Wohnung einen mediterranen Touch zu verleihen, müssen wir auch darauf achten, dass die Wandfarbe zur Tür passt. Ich, ein Mensch der Sonne, brauche einen sonnigen Farbton, der mir auch an trüben Tagen vorgaukelt, dass die Sonne scheint.

Mein Schatz hat mir weitgehenst die Farbfindung überlassen. Ich hoffe, dass ich die richtige Wahl getroffen habe mit der Nr. 12.18.02. Wir werden es wissen, wenn der Maler in Woche 18 seine Arbeit beendet hat.

In der Woche danach wird die Kommode geliefert und danach widmen wir uns dem Projekt Schlafzimmer. Nebenbei läuft auch noch das Projekt Heizung.

Mein Baukasten


Die Beleuchtung im Elbe-Penthouse ist ja schon überwiegend smart, was uns sehr gut gefällt. Radiosender können auf Zuruf auch überall gehört werden. Anfangs war das etwas gewöhnungsbedürftig, einen Befehl in die Wohnung zu rufen, aber das ist jetzt ok. Die Beleuchtung geht automatisch 15 Minuten vor Sonnenuntergang an. Ausschalten müssen wir sie selbst, so smart ist das System dann auch nicht dass es weiß, wann wir schlafengehen.

Jetzt machen wir auch noch die Heizung smart. Wir bauen da auf die Erfahrungen eines Freundes, der seine Heizung schon seit ein paar Jahren mit dem System von Controme optimiert hat. Der Clou dieses System ist, dass die Heizungsregelung auf Basis der Rücklauftemperatur erfolgt. Von weiteren Fragen an mich bitte ich abzusehen, ich bin kein Heizungstechniker. Wer Interesse hat, möge sich bitte selbst auf der Homepage von Controme informieren. Dort ist sehr verständlich erklärt, wie Controme funktioniert und was Controme kann.

Ich werde Controme selbst installieren. Dazu ist es nicht notwendig, die Heizungsrohre aufzutrennen. Ich muss die Stellmotoren für die Fußbodenheizung austauschen und an ein neues „Rechenzentrum“ anschließen. Außerdem werden neue Wohnraumthermostate eingebaut und angeschlossen. An den Rücklaufrohren werden Temperaturfühler montiert. Alles läuft im „Rechenzentrum“ zusammen. Die Raumtemperatur wird über eine App oder am Rechnermonitor eingestellt. Es wird spannend.

Spannend wird auch der Einbau der diversen Elemente, weniger der Einbau als das Zusammenfügen damit alles zusammen dann funktioniert. Leider kann ich Controme noch nicht komplett installieren. Die stylischen Raumcontroller (Thermostate) konnten noch nicht mitgeliefert werden. Mit vorbereitenden Arbeiten kann ich aber schon mal beginnen, nämlich die Temperaturfühler für den Rücklauf anbringen und eine Steckdose für die Stromversorgung des Senders für das WLAN anbauen.

Randlos


Unser WC, welches mehr als 13 Jahre seinen treuen Dienst geleistet hat, wurde mit der Zeit unansehnlich. Es schien, als würde die Glasur am Spülrand abgenutzt sein. Das war keine Folge von agressiven Reinigungsmitteln, es muss sich um den Einfluss von kalkhaltigem Wasser handeln. Jedenfalls sah das nicht sehr appetitlich aus, was nicht heißt, dass wir aus dem WC trinken würden.

Ich beschäftigte mich also damit, ein neues WC einbauen zu lassen. Es gibt ja nichts, was man nicht findet im großen Netz. Und so entdeckte ich das randlose WC. Sowas wollte ich haben. Ein randloses WC ist doch auch viel einfacher sauberzuhalten und desalb viel hygienischer. Die WC-Ente hat ausgedient wenn man ein randloses WC hat.

Es ist zwar noch ein ganz schmaler Rand vorhanden, der ist aber von unten geschlossen. Mit einem Putztuch lässt sich das leicht und locker reinigen. Rückstände irgendwelcher Art habe ich da noch nie entdeckt. Aber wegen der Hygiene wird da ab und zu mal gewischt.

Allgemein gibt es kaum noch Rückstände, die nach der Benutzung mit der Klobürste entfernt werden müssen. Das randlose WC von Sanitop-Wingenroth wurde mir von der benachbarten Sanitärfirma Voigt empfohlen, die das Teil auch eingebaut hat. Nach 3-monatigem Gebrauch kann ich sagen, dass wir sehr zufrieden damit sind, jetzt randlos spülen zu können.

Unser Heimathafen


Dass das ElbePenthouse unser Heitmathafen wurde, war von Anfang an klar. Seit dem Einzug vor nunmehr etwas mehr als 13 Jahren haben wir uns hier immer sehr sehr wohlgefühlt. Die Freude beim Nachausekommen, sei es von der Arbeit oder vom Einkaufen, ist immer noch groß: Schön, ich bin wieder zu Hause! So soll es sein. Wenn es anders wäre, wäre es nicht sinnvoll, hier wohnen zu wollen.

Seit Weihnachten kann jeder sehen, der vor unserer Wohnungstür steht, dass das ElbePenthouse ein Heimathafen ist, unser Heimathafen.

Das gute Stück ist sozusagen ein Auftragswerk, angelehnt an andere maritime Arbeiten der Künstlerin von Nordlicht by SK. Ich entdeckte Susanne und ihre Arbeiten bei Instagram. Der Heimathafen war nicht im Angebot, aber ich fragte sie, ob sie den auch machen könnte. Susanne fand die Idee gut. Nachdem wir uns einige Male per Chat ausgetauscht hatten, präsentierte mir Susanne ein Foto – und ich sagte spontan zu, das gute Stück kaufen zu wollen.

Wenig später traf das Paket ein, welches ich erstmal im Keller deponierte. So ein großes Teil kann man nicht bis Weihnachten in der Wohnung verstecken. Heiligabend wurde es dann spannend. Erstmal die Frage, ob das Weihnachtsgeschenk meinem Schatz auch gefallen würde. Und natürlich, ob es mir selbst auch wirklich gefallen würde. Das gute Stück war nämlich so gut verpackt, dass ich es gar nicht erst aus der Verpackung genommen hatte. Ich konnte es also auch erst Heiligabend live in der Hand halten und begutachten. Und ja, uns beiden gefällt der Heimathafen ausnehmend gut. Er hat den Platz bekommen, den ich dafür auserkoren hatte: Das gute Stück steht vor der Wohnungstür und sagt uns: Hier ist euer Heimathafen!

Außen jetzt auch bunt

Seit zwei Jahren haben wir ja in unserer Wohnung mehrere Leuchten installiert, die mit Lampen von Philips Hue ausgestattet sind. Die Lichtstimmung lässt sich für jede Leuchte und für jeden Raum individuell einstellen. 15 Minuten vor dem Sonnenuntergang werden die Lampen ganz langsam immer heller. Mit einem Sprachbefehl werden alle Leuchten ausgestellt wenn wir schlafen wollen.


Seit neuestem haben wir auch den Außenbereich durch zwei neue Wandleuchten mit dem System verbunden. Die schwarzen Leuchten harmonieren wunderbar mit den Rahmen der Terrassenfenster.

Je nach Lust und Laune können wir aus 16 Millionen Farbtönen wählen – wobei die Unterschiede in den einzelen Farbgruppen kaum wahrnehmbar sind: „Ich hätte heute Abend gern grüne Beleuchtung.“ – „So?“ – „Es könnte gern ein My grüner sein!“ So oder so ähnlich könnte sich eine abendliche Unterhaltung abspielen. Wenn man sonst keine Sorgen hat!

Braucht man sowas? Nö, natürlich nicht, aber es macht Spaß!

Mückenplage


Zurzeit haben wir hier eine Mückenplage rund um das Elbepenthouse. Es begann in der Schönwetterperiode Ende April/Anfang Mai. Die Sonne schien, wochenlang gab es kein Regen. Man meint ja immer, dass Mücken es feucht und warm lieben, aber von Feuchtigkeit war nichts zu merken, es war nur warm. Und dann kamen die Mücken für ein paar Tage. Und dann waren sie plötzlich wieder weg.

Inzwischen hatten wir viele warme Tage und auch Regen, wohl das ideale Klima für die Mückenbrut. Seit gestern explodiert das hier förmlich. Die Viecher hängen an den Fensterscheiben und an den Türen zur Terrasse, zum Glück von außen.

Das Elbepenthouse hatten wir kurz nach dem Einzug mit Insektenschutzrollos ausstatten lassen. Bei Bedarf ziehen wir es einfach von oben aus dem Schutzrahmen und man kann das Fenster öffnen, ohne dass man befürchten muss, dass Ungeziefer in die Wohnung kommt. Die Terrassentüren sind mit Vertikalrolls ausgestattet.

Ich Schlafzimmer ist das Rollo ständig unten, dort wird ja auch am meisten gelüftet. Eine Doppeltür zur Terrasse ist auch ständig geschützt weil wir die kaum benutzen und dort auch viel gelüftet wird.

Im Moment ist es kaum möglich, die Terrasse zu betreten. Sobald man die andere Terrassentür öffnet gelangen Mücken in den Wintergarten. Auf der Terrasse selbst wird man ständig von Mücken umschwirrt. Schüttelt man eine Pflanze, stieben hunderte Mücken daraus hervor. Es ist eine Plage. Zum Glück verleitet das Wetter zurzeit nicht dazu, draußen sein zu wollen.

Besonders gern sitzen die Mücken auf den Insektenschutzrollos, wie hier am Schlafzimmerfenster. Das Titelfoto zeigt eins der befallenen Fenster im Arbeitszimmer, neben meinem Arbeitsplatz. Gern mach ich mal dieses Fenster auf, aber das ist derzeit nicht möglich, ich würde zig Mücken den Weg in die Wohnung öffnen.

Beide Fotos zeigen nur jeweils die oberen Viertel der bodentiefen Fenster, wegen des besseren Kontrastes gegen die blauen Himmel. Es sind alle 6 Fenster befallen, plus 10 Tür- und Festerlemente zur Terrasse.

Outdoor Lounge


Wenn wir an einem lauschigen Sommertag auf der Terrasse sitzen, fehlte uns bislang ein wenig Hintergrundmusik, nichts schrilles, nur instrumental, nicht laut, auch nicht um zuzuhören – einfach ganz ruhige Loungemusik, so wie wir sie von der X-Lounge auf der Mein-Schiff-Flotte kennen.

Jetzt haben wir eine Blue-Tooth-Box, die irgendwo zwischen den Pflanzkübeln steht und uns solche Musik liefern kann. Das Ding ist sogar wetterfest. Natürlich kann man damit auch Radiosender hören.

Mein Schatz hat sich mit der Musik beschäftigt, die wir uns vorgestellt haben – und ist fündig geworden. 50 Titel sind auf dem Album, u.a. auch ein paar, die wir in der X-Lounge gehört haben. Wenn man die Augen zumacht, fühlt man sich fast wie in der X-Lounge. Fehlt nur ein Steward, der ab und zu nachfragt, ob es noch ein Glas Champagner sein darf. Ach ja, das Buffet mit Kaviar und leckerem Fingerfood wäre auch gannz nett.

Es wird lauter


Langsam bildet sich das Laub an den um dem Elbe-Penthous stehenden Pappeln. Die Blätter werden täglich etwas größer. Seit ein paar Tagen ist es etwas windiger geworden. Gut, das ist hier eine normale Windstärke während in anderen Landesteilen vermutlich schon von einem Frühjahrssturm die Rede wäre. Wir haben das vor ein paar Jahren mal auf einer Autofahrt nach MG erlebt als der Wetterbericht vor einem Sturm mit Windstärke 5 Bft warnte. Pft, das ist hier keiner Warnung wert.

Also was ich eigentlich sagen wollte: Das zur Zeit noch recht Zarte Laub an den hohen Bäumen sorgt dafür, dass der Wind auch akustisch wieder wahrnehmbar wird. Wenn die Bäume wieder komplett und dicht belaubt sind, das wird nicht mehr lange dauern, dann hört es sich fast wie Meeresrauschen an.