Mein ganzer Stolz

Die Bougainvillia ist schon einige Jahre alt. Sie überwintert bei uns im Wohnzimmer, was nicht unbedingt ideal ist, im praktischen wie im botanischen Sinn.

Unpraktisch ist, dass die Pflanze kurz nach dem Reinnehmen im Herbst alle Blütenblätter und das Laub verliert (die fehlende Luftfeuchtigkeit ist wohl der Auslöser). Jeder kann sich wohl vorstellen, dass das ziemlich unangehnehm ist.

Botanisch gesehen sollen mediterrane Pflanzen eher kühl überwintern und nicht in geheizten Wohnzimmern. Nach dem Abbwurf der Blüten und des Laubes treibt sie zwar immer wieder aus, aber das dann auch sehr heftig, so dass die Triebe immer wieder eingekürzt werden müssen.

In unserem neuen Heim werden wir einen Wintergarten haben, der aber nicht von den Wohnräumen separiert sein wird, d.h. also, dass auch im Elbe-Penthouse die Bougainvillia der Heizungsluft ausgesetzt sein wird.

Bisher hat sie noch jeden Winter überstanden und sie wird auf jeden Fall mit ins Elbe-Penthouse umziehen.

Hansa2day


Der Badamaturenhersteller Hansa hat ein neues formschönes Produkt auf den Markt gebracht, die Handdusche Hansa2day. Der Benutzer hat die Wahl zwischen einer Schwalldusche und einer Regendusche. Durch die Neigung des Duschkopfes wird die gewünschte Duschart eingestellt. Hört sich ziemlich simpel an.

Allein das Design der Dusche würde mich reizen, das Elbe-Penthouse damit auszurüsten. Allerdings würde ich vorher eine Probedusche damit mache wollen damit ich weiss, ob mir beide Arten gefallen.

Gegenüberstellung


Bei unserem letzten Besuch Ende Juli hatte ich ja erhebliche Unterschiede in der Dachkonstruktion von Haus 5 und 6 festgestellt. Das versäumte Foto habe ich am vergangenen Freitag nachgeholt.

Links ist das innere Dach von Haus 5 zu sehen, rechts das innere Dach von Haus 6. Zur Dachkonstruktion von Haus 5 habe ich wesentlich mehr vertrauen. Es ist bei Haus 6 deutlich zu erkennen, dass die Balken, auf denen die Pressspanplatten aufliegen, nicht direkt auf den grossen tragenden Balken aufliegen sondern mittels einer, in meinen Augen ziemlich mickrigen Konstruktion miteinander verbunden wurden.

Ich bin recht gespannt darauf, wie das Dach bei Haus 4 aussehen wird und natürlich auch bei „unserem“ Haus 3.

Es geht weiter


Unserem lieben Gast aus München haben wir am vergangenen Freitag den aktuellen Stand im Pappelwäldchen präsentiert (wir waren natürlich auch neugierig, wie es dort 2 Wochen nach unserem letzten Besuch aussieht).

Im Vordergrund des Fotos ist ganz deutlich die Baugrube für Haus 4 zu sehen, die inzwischen ausgehoben worden ist. Endlich sind mal wieder Fortschritte zu sehen.

Nach der Besichtigung waren wir in der Alten Försterei zum italienischen Buffet. Zum Wiederholten Mal wurden wir nicht enttäuscht. Dieses nette Restaurant könnte zu unserem Stammlokal werden – wenn wir denn endlích in Geesthacht wohnen werden.

Tratsch in’t Treppenhus

Ich sollte öfter mal abends um halbzehn den Müll wegbringen, dann bekommt man die neuesten Neuigkeiten aus dem Haus brühwarm von seinen Wohnungnachbarn serviert:
Warum es in „der“ Wohnung in der 1. Etage immer so laut ist:
Sie ist Alkoholikerin, er ist kriminell. Er geht auf sie mit einem Messer los und sie auf ihn mit ’ner Flasche. Aber ihre Wohnung ist gekündigt worden und Ende August sollen sie ausziehen, was sie auch schriftlich bestätigt hat. Aber ob sie das wohl auch machen, wer weiss.

Vor ein paar Wochen war das Treppenhaus ab ihrer Wohnung mal mit Blut verschmiert. Also sie die Sache mit dem Messer und der Flasche gar nicht so abwegig. Auch lagen vor deren Tür schon mal Sägespäne, so als hätten sie die Möbel mit ’ner Säge zerlegt.

Gestern Abend war es mal wieder soweit: Erst kamen zwei Streifenwagen und anschliessend noch ein Rettungswagen. Es dauerte eine Ewigkeit bis „sie“ mit dem Rettungswagen wegfuhr, sie konnte aber noch selbst gehen. Später verliess „er“ die Wohnung mit den Polizisten. Er hatte eine Sporttasche dabei und ging seiner Wege.

Ich hoffe, dass wir im Pappelwäldchen angenehmere Nachbarn bekommen. Unsere direkten Nachbarn haben wir ja schon mal kennen gelernt, und die sind sehr nett!

Sparversion?

Die Dachkonstruktion von Haus 5 sieht so aus. Heute haben wir die Dachkonstruktion von Haus 6 sehen können. Auf dem Bild von Haus 5 ist ganz deutlich zu sehen, dass über den Balken eine Verlattung gelegt worden ist und diese mittels einer Unterfütterung direkt auf den Balken aufliegt.

Statt der Verlattung hat man bei Haus 6 Pressspanplatten genommen und die Unterfütterung wurde weggelassen. Leider habe ich es versäumt, ein Foto zu machen – es ist ja eben nicht „unser“ Haus, das dort zurzeit gebaut wird.

Die Wohnungen in Haus 6 sind Mietwohnungen, vielleicht hat man auch deshalb die Sparversion gewählt.

Wie wir heute bei unserem Besuch im Pappelwäldchen gehört haben, ist die Baufläche für Haus 4 vom Kampfmittelräumdienst abgesucht worden. Dort wird wohl in der kommenden Woche mit dem Aushub für die Baugrube begonnen. Und dann soll es auch bald mit „unserem“ Haus, Haus 3 losgehen.

Eine gute Basis

Das Ergebnis unser heutigen Nachverhandlung war recht zufriedenstellend. Es konnte zwar noch endgültig geklärt werden, welche Extras von unser Wunschliste zu verwirklichen sind. Aber wenn der eine oder andere Punkt nicht machbar ist, gibt es etwas anderes, was wir uns dann aber noch überlegen müssen. Da würde uns sicher schon was einfallen.

Sommergrippe

Nein, nicht ich bin davon befallen. Unser Verkäufer war es – sagt er. Na ja, als er heute anrief hörte er sich noch ziemlich ungesund an. Jedenfalls haben wir jetzt einen Besprechungstermin am Dienstag nächster Woche.

Übung abbrechen?

Unser Verkäufer hat uns natürlich gestern nicht angerufen. Daraufhin hab ich ihm eine Email mit meinen Gedanken über die ganze Vorgehensweise seitens des Bauträgers geschickt, mit der Schlussbemerkung, dass sie vermutlich gar nicht gewillt sind, Haus 3 überhaupt noch zu bauen.

Mike hat es in ihrem Kommentar zum vorigen Eintrag auf den Punkt gebracht: Übung abbrechen. Und ich muss zugeben, dass ich kurz davor bin. Wir sind bereits auf der Suche nach anderen Objekten um gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

Meckertag

Es gibt Tage, an denen es mindestens einen Grund gibt, Dampf abzulassen. Aufgrund wichtigerer Tätigkeiten wird dies oft verschoben – bis es anfängt zu nerven.

Heute war der richtige Tag, Dampf abzulassen. Erst war ein Kapitän unserer Flotte dran, der sich nie an die Vereinbarungen hält, wann und wie oft er sich zu melden hat. Danach war ein Hafenagent an der Reihe. Von ihm wartete ich seit gestern auf Einzelheiten einer Schiffsabfertigung.

Ein mal in Rage geredet rief ich gleich danach unseren Verkäufer an, der mir für heute Informationen über die weitere Vorgehensweise aufgrund der Bauverzögerung zugesagt hatte. Das Resultat dieses Telefonats: Er will mich am Montag anrufen und mir einen Termin zu einer Besprechung nennen.

Na, bin ja mal gespannt, ob er von alleine anruft.