Glückliches Wohnen


Eher zufällig habe ich heute die Homepage des Einrichtungshauses Glückliches Wohnen und Leben speziell für Schwule und Lesben gefunden. Das Kaufhaus findet ihr in Lübeck, ganz in der Nähe der Autobahnabfahrt Lübeck-Mitte und ist deshalb auch aus Hamburg schnell zu erreichen. Wer weiss, viellicht finden die Hasen dort ein Esszimmer?

Die Internetseite gibt zwar nicht so viel Informationen, wie man sie sich eigentlich wünscht. Aber es ist vielleicht mal eine Ausfahrt nach Lübeck wert, sich das Kaufhaus etwas näher anzusehen.

Es tut sich was!

Das schöne Herbstwetter haben wir heute genutzt, um im Pappelwald mal wieder nach dem Rechten zu sehen. Also Pullover angezogen, Dach auf, Fenster hoch, die Heizung an und auf nach Geesthacht.

Am Pappelwald angekommen, sahen wir als erstes, dass auf dem Gelände inzwischen ein Kran und einige Baucontainer aufgestellt worden sind. Ah, ein gutes Zeichen, es geht vorran!

Leider hatte ich nicht darauf geachtet, die Akkus für die Kamera geladen zu halten. Deshalb konnte ich damit nur zwei Fotos machen. Doch dank moderner Technik und des neuen Handys war ich in der Lage, noch ein paar Aufnahmen zu machen. Die sind zwar qualitativ nicht hevorragend, aber zur Dokumentation des Baufortschritts ist es akeptabel. Ich will ja keinen Preis damit gewinnen.

Neugierig näherten wir uns der der Baugrube von Haus 5. Und auch da war es seit dem letzten Besuch vor zwei Wochen weiter gegangen: Das Fundament war gegossen. Es war inzwischen trocken und begehbar, was wir natürlich reichlich ausgenutzt haben. So schauten wir z.B. auch in den zukünftigen Fahrstuhlschacht. Es ist zwar nicht das Fundament von dem Haus, in das wir mal einziehen werden. Aber man muss sich ja informieren, wie das so aussieht. Wer weiss, wozu das mal gut ist.

Allerdings kam uns das Fundament etwas schmal vor. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass auf der Fläche 2 grosse Wohnungen Platz hätten.

Zu Hause holten wir erst mal die Baupläne vor und legten die Pläne von Keller und Wohnetage übereinander. Wir hatten uns nicht getäuscht. Das Kellergeschoss ist schmaler als die Wohnetagen.

Mütterliche Sorge

Der Pappelwald, bzw. unsere zukünftige Wohnung dort, lag meinem Fräulein Mutter nach der Besichtung ziemlich schwer im Magen und bereitete ihr eine schlaflose Nacht. Seinerzeit machte sie nur ein paar vage Äusserungen: Hier passiert ja gar nichts, man sieht nichts, es geht nicht voran – usw.

Anlässlich eines Telefongesprächs mit ihr kam dann heraus, dass sie der Meinung ist, wir hätten schon eine Anzahlung geleistet und da es mit dem Bau nicht vorangeht, hat sie Bedenken, dass die Baufirma in Konkurs gehen könnte. „Man hört und liest ja so viel!“.

Ich konnte Mutter dann beruhigen und ihr bestätigen, dass unserseits bisher noch kein Cent an die Baufirma bezahlt worden ist. Ihre Bedenken sind zerstreut und sie kann wieder ruhig schlafen.

ausgegraben

Wir hatten schon lange vor, meinen Eltern den Ort zu zeigen, an dem wir ab dem nächsten Jahr wohnen werden. Da meine Eltern kein Auto mehr haben und unser Wagen, obwohl offiziell ein Viersitzer, für maximal 2-1/2 Personen Platz bietet, war ein wenig Vorbereitungszeit notwendig, meine Eltern möglichst bequem nach Geesthacht zu bringen. Melli hatte sich also bereiterklärt, mit ihrem Wagen meine Eltern zuerst nach Hamburg und nach dem Nachmittagskaffee nach Geesthacht zu fahren.

Zum Glück konnten wir den Sponsoren auch etwas vorweisen: Die Baugrube für Haus 5 war endlich ausgehoben. Wir hoffen, dass es nun zügig weitergeht. Allerdings fällt mir gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, auf, dass auf der Baustelle keine Baugeräte mehr vorhanden sind. Ich hoffe, dass die Baugrube nicht nur Kosmetik zur Beruhigung der Käufer ist. Ich werde mich im Laufe der kommenden Woche mal mit Lars in Verbindung setzen.

Im Anschluss an die Besichtigung waren wir in der „Alten Försterei“ am Stadtrand von Geesthacht essen. Diese Restaurtant kann ich wirklich empfehlen. Die Portionen sind nicht übermässig gross, dafür qualitativ sehr gut und man wird doch auch satt. Man wartet zwar ein wenig auf sein Essen, was aber in Ordnung ist, wenn es denn wirklich gut ist, was auf den Teller kommt. Wir waren jedenfalls alle sehr zufrieden und sicher nicht zum letzten Mal dort.

Verbrauchermesse

Gestern haben wir der Ausstellung „Du und Deine Welt“ einen Besuch abgestattet, scherzhaft wird die Messe auch „Du und Dein Geld“ genannt, was nicht ganz falsch ist, denn man kann für Dinge, die man nicht braucht, viel Geld ausgeben, das man nicht hat.

Wir wussten aber ganz genau, was wir wollten, nämlich unter anderem wollten wir Wein bei unserem Weinlieferanten bestellen. Das kann man zwar auch online machen, aber online probieren geht halt noch nicht. Ausserdem brauchten wir neue Kräutermischungen für unser Dipps. Die kann man auch online bestellen, aber dann kostet es eine Versandkostenpauschale wenn man nicht über einen bestimmten Wert bestellt.

Ausserdem wollten wir uns über ein paar Dinge informieren, die wir eventuell für unsere neue Wohnung gebrauchen können, z.B. Sonnen- und Insektenschutz für Fenster.

Gleich in er ersten Halle wagten wir einen Blick auf einen interessanten Grilltisch und schon verwickelte uns der Berater in ein Beratungsgespräch. Der Tisch, der wirklich schön war, wurde uns in seinen Funktionen erklärt. Er ist wirklich praktisch und funktionell. Aber 1. brauchen wir ihn nicht und 2. ist er mit seinem Preis von knapp 5.000 Euro nichts für unsere Budget. Da bleiben wir dann doch lieber bei unserem Elektrogrill von TCM.

Ein paar Schritte weiter gab es einen Aussteller, der Küchen anbietet. Da wir in Geesthacht auch eine Küche brauchen, schauten wir uns die Ausstellungsstücke ein wenig genauer an. Sofort hatten wir einen Berater an unserer Seite, der uns erklärte, dass auf der Messe diese Küche per Meter bezahlt wird, egal ob mit oder ohne Hängeschrank, und egal, wie die Schränke ausgestattet sind. Man sagt nur, wieviel Meter Küche man benötigt und welche Ausstattung, dann sucht man sich die Oberflächen im Ausstellungsraum in der Nähe von Berlin aus und bekommt dafür sogar einen Hotelgutschein für eine Übernachtung. Die Elektrogeräte sowie Spüle und Spültischarmatur sind nicht mit im Preis inkludiert.

Die Küche wurde uns mit all ihren Vorzügen angepriesen. Allerdings würde ich mich so kurzfristig nie entscheiden wollen. Und je länger ich über das Preissystem nachdenke umso mehr Zweifel habe ich, dass es wirklich günstig ist.

Sonnen- und Insektenschutzsysteme, die einen guten Eindruck machten, fanden wir auch noch. Wir liessen uns hier „gewollt“ beraten. Wir waren sehr angetan und liessen uns einen Prospekt geben.

Was ist eine Verbrauchermesse ohne Badausstatter? Und natürlich fanden wir was ganz tolles. Nach dem Preis haben wir lieber gar nicht erst gefragt. Aber bei der Gelegenheit kamen wir an die Adresse des Ausstellers, der hier in Hamburg sein Geschäft mit einem Grossen Ausstellungsraum hat. Dort werden wir uns sicher demnächst mal informieren, was so auf dem Markt ist, dass unserer Preisklasse entspricht.

Nach ca. 2 Stunden hatten wir alles gesehen, was uns interessierte. Ausserdem hatten uns die angebotenen Leckereien hungrig gemacht. Zu Hause stillten wir unseren Appetit mit unserem berühmt berüchtigten Nudelauflauf.

Die ganzen Prospekte, die wir bekamen, landen erst mal auf dem schon vorhandenen Stapel von Katalogen und Zeitschriften. Es dauert nicht mehr lange, dann muss ich da zwei Stapel von machen, sonst fällt das alles um und ins Bett.

Luxus für das Badezimmer

Vor wenigen Monaten brachte die Firma Hansa die Serie
Hansacanyon auf den Markt, ein absoluter Hingucker. Wir hatten uns sofort in die Waschtischarmatur verliebt. Das Wasser steigt aus der Tiefe auf und fliesst in einer offenen Rinne, je nach eingestellter Temperatur in verschiedenen Farben beleuchtet, bevor es wie ein Wasserfall in das Handwaschbecken läuft.

Lange suchten wir im Internet nach dem Preis für das sensationelle Teil. Dass es teuer sein würde, war uns klar. Und ich hatte schon befürchtet, dass für unser neues Badezimmer zu teuer sein würde.

In der Beilage „Bad & Ideen“ der Septemberausgabe der Zeitschrift „Zuhause Wohnen“ wurde das Geheimnis gelüftet. Dort steht, dass der Canyon ab ca. 1.850 Euro zu haben ist. Na ja, vielleicht gewinnen wir ja noch im Lotto bis wir uns entscheiden müssen, welche Badausstattung wir haben wollen. Aber ein wenig mehr als ein Dreier müsste es schon sein.

Still ruht der Pappelwald

Ziemlich enttäuscht kamen wir heute aus Geesthacht zurück. Seit Wochen liegt das Baugebiet unverändert dort. Die zukünftige Zufahrtstrasse ist für die Baufahrzeuge provisorisch hergerichtet, ein Areal für das erste zu bauende Haus ist abgesteck, Stromanschlusskästen stehen parat, aber es passiert nichts.

Lars, unser Verkäufer, der gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt ist, versteht das auch alles nicht. Angeblich drohen einige Käufer bereits damit, vom Kaufvertrag zurückzutreten, falls die Bauarbeiten nicht bald beginnen. Im Laufe der Woche will er sich darum intensiv kümmern und herausfinden, woran die Verzögerung liegt und wann es endlich losgeht.

Illusion

Für die Hasenbude zu spät, für uns wie für andere Häuslebauer und Wohnungskäufer noch eine Option, das Bodengemälde im Badezimmer, besser noch im Gäste-WC. Ein Künstler hat den Boden in seinem Badezimmer so gestaltet.

Es kann Gäste womöglich ganz schön erschrecken wenn sie die Tür zum WC aufmachen und ins vermeintliche Nichts starren. Vor Schreck knallen sie die Tür wieder zu und machen sich nass.

nichts neues in Geesthacht

Gestern waren wir mal wieder an unserem zukünftigen Wohnsitz. Ausser, dass die schweren Baumaschinen abgezogen worden sind, hat sich so gut wir gar nichts getan. Die Einfahrt zum Grundstück kann nämlich noch nicht benutzt werden da auf der Haupstrasse noch Restarbeiten für die Erschliessung gemacht werden müssen. Wir waren ein wenig enttäuscht.

Unser Betreuer teilte mir heute mit, dass es aber in den nächsten Tagen losgehen soll mit dem Baubeginn. Und im August wird dort eine kleine Info-Veranstaltung stattfinden, zu der alle Käufer eingeladen werden. Und es gibt auch was zu essen. Vielleicht auch Kuchen?

Provisorische Zufahrt

Nach drei Wochen war mal wieder ein „Kontrollbesuch“ im Pappelwald notwendig. Das schöne Wetter war eh sehr einladend, nach Geesthacht zu fahren.

Die Erschliessungsarbeiten scheinen so ziemlich beendet zu sein. Der Graben für die Ver- und Entsorgunsleitungen wurde zugeschüttet. Darüber verläuft die Zufahrtsstrasse für die sechs zukünftigen Grundstücke. Die Strasse dient vorerst als Baustrasse und wurde deshalb nur provisorisch mit Kies und Schotter befestigt.

Mit dem Baubeginn des ersten Bauabschnitts ist wohl in Kürze zu rechnen.