Was zum Anfassen

Jetzt können wir unsere neue Wohnung auch anfassen. Vom Notar ist heute der beglaubigte Kaufvertrag zugeschickt worden, hübsch eingebunden in einem Umschlag, der mit dem Wappen von Schleswig-Holstein verziert ist. Es ist zwar nur ein Stück Papier, aber eben ein sehr wertvolles.

Gleichzeitig kam die erste Rechnung, nämlich den vom Notar. Es werden sicher noch viele weitere Rechnungen folgen. Aber das wissen wir und darauf haben wir uns eingestellt.

Wir werden Spiesser!

Seit heute Mittag ist es amtlich: Ich habe den Kaufvertrag unterschrieben. Eine Stunde hat die Prozedur des Vorlesens und der Erklärungen einzelner Paragrafen des Vertrages gedauert. Es ist ja nun nicht so, dass ich gar nichts weiss. Ich habe schon mal ein Haus gekauft, das Haus wieder übertragen und ein Hausanteil übertragen bekommen. Irgendwie ist alles ein wenig ähnlich und doch verschieden.

Heute habe ich eine Wohnung gekauft, die noch gebaut werden muss auf einem Grundstück, dass dem Verkäufer der Wohnung noch gar nicht gehört. Für das Grundstück gibt es noch kein Grundbuch, also können weder die finanzierende Bank des Verkäufers noch meine Finanziers Rechte am Objekt im Grundbuch eintragen lassen. Aufgrund dieser komplizierten Konstellation war mir doch einiges unklar und ich musste ab und zu nachfragen. Aber jetzt ist alles klar und die Unterschrift ist geleistet.

Lars, unser Verkäufer und Betreuer, hat uns im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung zum Essen eingeladen, und zwar in die „Alte Försterei“ am Stadtrand von Geesthacht. Auf der überdachten Terrasse nahmen wir ein sehr opulentes Mahl zu uns. Somit haben wir heute mit dem Sparen begonnen weil wir kein Geld fürs Essen ausgeben mussten.

Tja, und jetzt werden wir spätestens Ende nächsten Jahres Spiesser, vielleicht auch schon im September 2006, mit einer Wohnung auf dem Dach, und einer Terrasse, fast so gross wie Bernds Wohnung und einem Wintergarten, so gross wie unser Schlafzimmer. Zwar kann man von dort nicht die Stadt Geesthacht sehen, was auch nicht unbedingt ein Verlust ist. Aber das Wasser der Elbe hoffen wir von dort erblicken zu können.

Zurück zu Hause haben wir auf die Kaufvertragsunterzeichnung mit einem Glas Sekt angestossen.

Neues von der Baustelle

Im Moment lohnt es sich nicht, jedes Wochenende nach Geesthacht zu fahren, doch ein Zweiwochenrhythmus ist angebracht. Deshalb waren wir heute mal wieder im Pappelwald um zu sehen, wie es dort vorangeht.

Im Beratungscontainer war unser Verkäufer gerade mit einem Interessenten in ein Gespräch vertieft. Deshalb besichtigten wir erst mal das Baugebiet.

Die Hauptabwasserleitung ist verlegt. Ein kleiner Bagger hebt daneben einen kleinen Graben aus, für die Strom- oder Wasserversorgung.

Das erste Mal haben wir die Museumsbahn in Aktion gesehen. Sie wird in Zukunft sehr dicht an dem Haus, in dem unsere Wohnung liegen wird, entlangfahren.

Noch liegt der Pappelwald zum grossen Teil ziemlich unberührt da. Wir hoffen, dass möglichst viele Bäume erhalten werden.

Als wir wieder zum Beratungscontainer kamen, wurde der Interessent gerade verabschiedet und unser Verkäufer bat uns hinein. Wir diskutierten über diverse Änderungsmöglichkeiten bei der Raumaufteilung. Wenn sich das so verwirklichen lässt, müssen wir die Wohnung im Vorwege mit dem Computerprogramm neu einrichten, was ja auch Spass macht.

noch 2 Tage

Im Büro Stress pur seit fast 3 Wochen, noch bis Freitag. Keine Mittagspause und auch sonst kaum ein Moment, in dem ich mal ein wenig abschalten kann. Ein Schwätzchen mit anderen Kollegen, samll talk am Telefon mit Geschäftspartner? Nein, alles fällt flach. Das Radio läuft nebenbei, aber ich hör nicht hin. Die Welt könnte untergehen und ich würde es nicht mitbekommen. Ich würde am Schreibtisch sitzend mit ihr untergehen.

Ab Montag ist Steffi wieder da. Dann noch eine Woche arbeiten und dann habe ich den wohlverdienten Urlaub.

Und am 2. Urlaubstag ist der Termin beim Notar!

Der 1. Vertrag

Heute ist der Darlehensvertrag angekommen. Um die Konditionen zu halten, muss ich ihn bis Mitte nächster Woche unterschrieben zurückschicken. Was die Konditionen betrifft: die Zinsen sind wieder ein wenig gesunken gegenüber dem Angebot. Könnte ja nun sein, dass die Zinsen noch mal fallen, wenn ich den Abgabetermin verfallen lasse, kann aber auch sein, dass die Zinsen wieder etwas steigen, wer weiss das schon. Also jetzt wird unterschrieben und dann schau ich nie wieder, wie die Zinsentwicklung ist.

Morgen muss ich mich bei der Post noch identifizieren, d.h. meine Unterschrift unter den Vertrag muss beglaubigt werden, kostenlos. Und dann ab damit! Und als nächstes kommt dann die Unterschrift unter den Kaufvertrag.

Abwasser


Es tut sich was im Pappelwald. Auf bzw. unter der zukünftigen Zufahrtsstrasse wurden Abwasserleitungen verlegt. Und damit das Wasser auch weiss, dass es eng wird, haben die Bauarbeiter ein entsprechendes Hinweisschild aufgestellt.

So idyllisch sieht es zurzeit dort aus, wo in Kürze mit dem Bau der ersten Häuser begonnen wird.

eine erste Unterschrift

Heute habe ich den Darlehensantrag unterschrieben. Das ging ganz problemlos – mit dem Kuli sowieso, aber auch mental. Ich hab mich wohl langsam daran gewöhnt, im nächsten Jahr Eigentümer einer Wohnung zu werden.

Der nächste Schritt ist jetzt, den Darlehensvertrag zu unterschreiben, danach gibt es einen Termin beim Notar. Ich frage mich, ob mir die Unterschriften auch so leicht fallen.

Pfingstausflug

Unser kleiner Pfingstausflug führte uns heute nach Geesthacht. Wir waren neugierig, ob sich im Pappelwald inzwischen was in Sachen Bauaktiviät getan hat. Hier das Ergebnis unser kleinen Exkursion:



Entscheidung

Nachdem ich Sonntagmorgen fast einen Nervenzusammenbruch hatte wegen der geplanten Wohnung, hat sich die Situation jetzt beruhigt. Wir haben entschieden, auf keinen Fall die Wohnung im 1. Bauabschnitt zu nehmen sondern auf die Wohnung im 2. Bauabschnitt zu warten. Unser Verkäufer meinte, es hätte ihm die Sache vereinfacht, wenn wir uns für die Wohnung im Haus 5 entschieden hätten, aber wir sollen uns da ja wohlfühlen und natürlich akzeptiert er unsere Entscheidung. Bei der Gelegenheit nannte er mit noch eine andere Firma für Kreditvermittlung. Ich rief sofort dort an gab die notwendigen Einzelheiten durch.

Das Angebot kam per Email und ist sehr attraktiv. Die Zinsen sind nochmals gefallen, die zinsfreie Bereitstellung beträgt 12 Monate, die Tilgung ist in Zehntel hinter dem Komma frei vereinbar, Sondertilgung ist möglich. Hört sich gut an. Wir werden zugreifen.

Katalogberge

Obwohl noch nicht alle Unsicherheiten aus dem Weg geräumt wurden, nutzen wir jede Gelegenheit, um uns über Wohnungsausstattungen zu informieren. So lagern in unseren Schränken bereits etliche Kataloge und Zeitschriften.

Heute Morgen waren wir bei OBI in Harburg. Dort haben wir uns mit ein paar Sommerpflanzen für den Balkon versorgt und bei der Gelegenheit den Gutschein eingelöst, den ich zum Geburtstag bekommen hatte. Vielen Dank noch mal an Holger und Gunnar!

Kürzlich hat bei OBI in der Nähe ein Badezimmerausstatter eröffnet. Da wir schon in der Gegend waren, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, uns dort umzusehen und zu informieren.

Ungestört, ohne gleich vom Personal angequatscht zu werden, konnten wir uns dort die ausgestellen Stücke ansehen. Ein einziges Mal kam ein Mitarbeiter und fragte, ob er uns behilflich sein könnte. Er verschwand sofort wieder als wir ihm sagten, dass wir uns erst mal nur schauen wollten.

Es gab einige sehr interessante Objekte, unter anderem eine von unten beleuchtete runde Duschwanne und sehr ansprechende Waschtischkombinationen. Leider ist nichts mit Preisen ausgzeichnet. Die beleuchtete Duschwanne haben wir lieber gleich vergessen da preislich wohl kaum machbar für uns. Doch für 2 Waschtischkombinationen wollten wir gern den Preis wissen. Wir holten also den freundichen Mitarbeiter und zeigten ihm die Objekte unser Begierde. Da er die Preise nicht im Kopf hatte, bat er uns zum Beratungstisch. Dort wälzte er in den Preislisten und schrieb uns die Preise in die Kataloge, zuzüglich MwSt.! Oops! Äh ja! Vermutlich würde es unser Budget sprengen, wenn wir solche tollen Sachen einbauen lassen würden. Na, vielleicht Gewinnen wir ja morgen im Lotto. Einen Pabst-Golf haben wir ja leider nicht zu versteigern.

Wir fragten noch Mal, ob wir uns an den überall ausliegenden Katalogen bedienen dürfen. Immerhin sehen die sehr edel und teuer aus, sowas nehmen wir nicht einfach so mit. Wir durften. Und so machten wir noch einen Rundgang durch die Ausstellung und nahmen hier und dort noch einen Katalog aus dem Regal.

Ich hab das mal eben nachgemessen: 8 cm haben wir da zusammengeklaubt. Wenn das so weitergeht, benötigen wir eine neue Wohnung bevor wir endgültig eingezogen sind, nur damit wir Platz für die ganzen Kataloge und Zeitschriften haben.