Ein Wort an die Leser

Liebe Leser,
ich bin sehr beeindruckt von Eurer Anteilnahme an der derzeitigen Situation des Elbe-Penthouse und von Euren Ratschlägen. Herzlichen Dank dafür.

Ich habe heute Informationen erhalten, nach denen es gar nicht so schlimm aussieht. Bevor ich hier dazu etwas genaueres schreibe, möchte ich aber das Gespräch morgen Abend abwarten.

Im Loch

Wegen der Unsicheren Zukunft des Elbe-Penthouse hatten wir heute keine Lust, zum Pappelwäldchen zu fahren. Es scheint, als sind wir in ein grosses Loch gefallen. Mal sehen, wie die Leiter aussieht, die uns aus dem Loch wieder ans Tageslicht bringt.

Krisensitzung

Am Mittwoch nächster Woche werden wir ein Gespräch mit unserem Bauträger haben. Es wird darum gehen, was aus dem Elbe-Penthouse wird.

Wie uns schon angedeutet wurde, gibt es mehrere Optionen. Eine davon wäre die, den Vertrag rückabzuwickeln – auf Kosten des Bauträgers. Dann wäre der Kaufvertrag nur noch dazu nützlich, ein Feuer zu entfachen.

Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Wir werden uns die anderen Vorschläge anhören und dann in Ruhe entscheiden, was wir wollen bzw. was überhaupt möglich ist. Ich möchte nur endlich mal wieder durchschlafen können.

Wie geht es weiter?

So oder so ähnlich würde ich auch gern auf unserer zukünftigen Dachterrasse stehen – die Frage ist nur, wann es denn so weit sein wird. Nach den neuesten Informationen, die wir heute erhalten haben, werden wir unserer Meinung nach unsere Wohnung nicht vor Mitte nächsten Jahres übernehmen können.

Mit dem Bau von Haus 4 soll im Juni begonnen werden. Käufer einer der Wohnungen, haben im Kaufvertrag den Übergabetermin Ende März 2007. Über den Baubeginn von Haus 3, also „unser“ Haus, wusste der vor Ort tätige Berater nichts zu sagen, nicht mal andeutungsweise. Machte er doch am vorigen Sonntag noch ein paar nichtssagende, aber uns beunruhigende Bemerkungen, hüllte er sich heute total in Schweigen bezüglich Haus 3. Es scheint also, dass da irgendwas nicht so läuft, wie es laufen sollte.

In der kommenden Woche sollen wir von unserem Verkäufer nähere Informationen erhalten. Wir sind schon sehr gespannt, was uns dann seitens des Bauträgers mitgeteilt wird.

Sonntagsroutine

In der Endphase des Ausbaus von Haus 5, dem sogenannten Musterhaus, hat sich der Sonntagnachmittag zum Ausflugstermin zum Pappelwald entwickelt. Leider gab es heute nicht viel neues zu sehen. Im Inneren ist so gut wie gar nichts passiert, jedenfalls nichts, was sichtbar ist.

Aussen sind die Balkongitter angebracht worden. Das Haus macht langsam einen vollständigen Eindruck. Das Gitter auf der Dachterrasse scheint uns recht niedrig zu sein. Auf die Kiesel werden immerhin noch Platten gelegt. Aber der Bauträger wird schon wissen – hoffentlich – wie hoch das Geländer sein muss, damit man nicht von der Dachterrasse stürzen kann. Optisch macht das ansonsten einen recht guten Eindruck.

Leider gibt es immer noch keine Neuigkeiten über den Baubeginn von „unserem“ Haus. Ich glaube, ich muss da langsam mal Druck machen. Jedes Mal gibt es unbefriedigende und nicht aussagekräftige Informationen. Der heute als Berater fungierende Makler liess durchblicken, dass für „unser“ Haus 3 noch Käufer gesucht werden. In der nächsten Woche werde ich mich, sofern meine Zeit es zulässt, mal mit dem Thema etwas näher auseinandersetzen.

Kaffeeklatsch im Musterhaus

Im Pappelwäldchen fand heute eine Informationsveranstaltung statt, hauptsächlich gedacht für Kaufinteressierte. Es wurden aber auch Leute gesichtet, die bereits gekauft haben. So trafen wir z.B. unsere zukünftigen Nachbarn, das Ehepaar J. (wie wir später erfuhren, sollen auch noch andere Käufer anwesend gewesen sein). Und wo trafen wir uns? Natürlich in unseren zukünftigen Wohnungen. Gemeinsam begutachteten wir den Fortschritt des Innenausbaus und tauschten Ideen über unsere eigenen vier Wände aus, die ja noch nicht mal ansatzweise in Bau sind.

Von oben nach unten rollten wir das ganze Objekt auf und schauten in faste jede Wohnung. Teilweise waren die Bäder schon gefliest und gaben uns einen Einblick in den Geschmack der zukünftigen Bewohner.

In der letzten Wohnung fanden wir bereitstehenden Kaffee und Kuchen sowie Süssigkeiten für eventuell mitkommende Kinder bzw. Enkelkinder. Es gibt ja aber auch junggebliebene Erwachsene, die bei den Süssigkeiten gern mal zugreifen (hallo Herr J.!)

Später gesellte sich noch unser Verkäufer zu uns. Wir machten ihn auf ein Detail im Badezimmer aufmerksam, dass unser und unser Nachbarn Missfallen ausgelöst hatte. Wir erfuhren, dass statt eines Kunststoffwinkels auch ein Metallwinkel verwendet werden kann und dass das viel edler aussehen würde – ein Punkt für unsere Merkliste. Ausserdem wurde uns mitgeteilt, dass demnächst mit dem Bau von Haus 4 begonnen wird und dann mit unserem Haus 3. Es bleibt abzuwarten, wann das sein wird.

Schlüsselgewalt


Unsere Osterausfahrt ging dieses mal nach Geesthacht. Es gab zwei Gründe dafür:
1. Oliver hat noch nie gesehen wo wir in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft wohnen werden.
2. Lecker Essen in der Alten Försterei

Oliver war auf der Heimreise von Lübeck nach Mönchengladbach. Vor der Ortsbegehung hatten wir uns in der Alten Försterei zum Essen verabredet. Es war gut, dass ich vorab eine Reservierung vorgenommen hatte. Alle Plätze im Restaurant waren besetzt, was ein Zeichen für die gute Qualität der Speisen ist. Und so wurden wir auch heute nicht enttäuscht.


Nach dem Essen, das von leckeren Desserts gekrönt wurde, fuhren wir an die Elbe zum Pappelwald. Netter Weise hatte ich einen Schlüssel für das Musterhaus bekommen und war somit in der Lage, Oliver eine Führung anzubieten. Dabei fällt mir gerade ein, dass Oliver sich gar nicht geäussert hat, wie ihm die Gegend und die Wohnanlage gefallen hat. Aber das werde ich in den nächsten Tagen noch in Erfahrung bringen.


Zum Baufortschritt ist zu sagen, dass in der letzten Woche der Estrich im Treppenhaus geschüttet worden ist. Die Dachterrassen wurden mit Kiesel aufgeschüttet und sehen aus wir grosse Kisten zum Spielen. Auf die Kieselschicht werden später Platten gelegt.


Klar, dass wir nach der Besichtigung noch an die Elbe mussten. Das Hochwasser ist erheblich zurückgegangen, allerdings ist der Schiffsanleger noch immer zum Teil überflutet.

Kontrolltour


Gestern gab es eine unfreiwillige Blitztour (08.04.06). Heute machten wir eine ganz bewusste Kontrolltour in unsere zukünftige Heimat. Wir müssen doch wissen, ob das Pappelwäldchen hochwassersicher liegt. Bisher hatten wir bei unseren Besuchen in Geesthacht nie so richtig darauf geachtet. Beruhigt stellten wir fest, dass das Wasser der Elbe das Elbe-Penhouse auch in Zukunft nicht erreichen wird. Auch durch das Grundwasser ist keine Gefahr zu erwarten.

Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, an die wenige Meter entfernte Elbe zu gehen. Es ist schon ein beeindruckender Strom. Vor wenigen Wochen lag er an der gleichen Stelle von dickem Eis bedeckt vor uns. Heute präsentierte er sich uns ziemlich bedrohlich. Ein weiteres Ansteigen um 20 cm und man würde an dieser Stelle nasse Füsse bekommen. Ein paar Mal schwappten die Wellen bereits über die Kante.

Das „Musterhaus“ war erstmals ohne Gerüst zu sehen (hier die Ansicht vom Eingangsbereich). In allen Wohnung ist der Estrich vorhanden, d.h. man hat auch bereits die Fussbodenheizung verlegt. Leider haben wir den Zeitpunkt verpasst, an dem die Heizschläuche zu sehen gewesen sind.

Im Treppenhaus sind die Lifttüren eingebaut worden. So ohne weiteres kann man nicht mehr in den Aufzugschacht fallen.

Wir haben uns auch in den Keller gewagt. Jetzt wo das Gerüst weg ist, kommt etwas Licht von aussen in den Keller und man kann sich dort gefahrlos umsehen ohne gegen die Wände zu laufen.

Von Haus sechs ist noch nicht viel zu sehen und leider hat man mit Haus drei noch gar nicht begonnen, aber das war nach unserem Gespräch mit dem Bauleiter Ende März auch nicht zu erwarten.

Preiswert

Wie bei HL-live zu lesen ist, hat der Ratskeller in Lübeck eine neue Küche bekommen. Der Preis Eur 30.000,00. Ich finde, dass ist für eine grosse Restaurantküche ziemlich preiswert, besonders im Vergleich zu unserer Küche. Ich vermute, mancher Bauherr denkt ähnlich.

Küchenmodell


Auf Wunsch einer einzelnen Dame gibt es hier unsere Traumküche im Modell zur Ansicht. Ein paar Details sind im Original anders, z.B. werden wir eine Spüle in Siligranit Sand bekommen, dazu eine farblich passende Armatur. Zwischen Hängeschrank und Wandesse werden noch zwei Regaleböden an die Wand gepappt. Wand- und Bodenfliesen sowie die Wandfarbe entsprechen nicht hunderprozentig unseren Vorstellungen, aber etwas besseres war im Küchenplaner von Alno nicht zu finden.