Es wächst und wächst

Wie wir gehofft hatten, sind in der vergangenen Woche die ersten Wände des 2. OG gemauert worden. Zurzeit geht das ja ruckzuck. Wir sind gespannt, ob wir am nächsten Wochenende das erste Mal auf dem Boden unserer Wohnung stehen können.

Auf dem Rückweg haben wir noch bei dem anderen Badausstatter Station gemacht. Dort ist Sonntag Nachmittag Showtag. Der erste Eindruck war sehr positiv. Die Ausstellung scheint grosszügiger und Ideenreicher gestaltet zu sein.

Wir konnten sogar gleich einen Termin für ein Beratungsgespäch abmachen. Am kommenden Samstag geht es also in die nächste Runde. Die nette Dame schlug uns vor, den Grundriss vorab schon mal per Email oder Fax zu schicken. Dann könne sie sich in einer ruhigen Minute schon mal Gedanken über die Aufteilung machen. Das hört sich doch gut an.

Beim Badausstatter


Ca. 2 Stunden hat heute die Beratung beim Badausstatter gedauert (ich nenne vorerst keinen Namen).

Es ist ja alles nicht so einfach, wenn man kein Bad hat, das so gross ist, wie die tollen Bäder, die in den einschlägigen Zeitschriften vorgestellt werden. Natürlich könnte man auf eine Badewanne verzichten, aber die ist ein absolutes Muss für uns. Wenn wir auf eine Dusche verzichten würden, würden wir wieder in der Badewanne duschen wie jetzt auch. Das ist ja auch nicht das Gelbe vom Ei.

Nach vielem Geschiebe mit den magnetischen Objekten auf der Zeichnung kamen wir doch noch zu einer Lösung, die akzeptabel ist und die alles beinhaltet, was wir uns für unser Bad wünschen.

Jetzt wird ein Angebot erstellt das zu unserem Installateur geschickt wird. Der verrechnet dann die Standardleistungen mit unseren Wünschen und dann wissen wir, wie teuer unser Badezimmer wird. Ich befürchte Schlimmes.

Eine Sache hatte heute einen negativen Touch: Die Beraterin kam mit Magnetschablonen von nur einer Firma, die, wie sie zugab, auch nicht gerade preislich die günstigste ist. Erst als wir nachfragten, ob es auch noch günstigere Alternativen gibt, liess sie sich dazu bewegen, andere Hersteller zu berücksichtigen.

Mir ist nicht ganz wohl bei der Sache. Wir werden uns noch einen Termin bei einem anderen Badausstatter geben lassen. Bis dahin werde ich mich noch mal mit unserem zukünftigen Bad auseinandersetzen und mich im Internet nach geeigneten Objekten umsehen. Nicht, dass ich im Internet bestellen will, aber ich möchte die Möglichkeit haben, selbst Alternativvorschläge machen zu können.

Hat übrigens Jemand Erfahrungen mit Badewannen aus Acryl? Die Beraterin meinte, die seien empfindlicher gegen Kratzer als Stahlwannen. Selbst Staub, den man abwischt, könnte schon kleine Riefen hinterlassen.

Kleiner Frühschoppen

Zurzeit geht es Schlag auf Schlag im Elbe-Penthouse. Im Zwei-Wochen-Rythmus entsteht jeweils eine Etage. Die Decke für das 1. OG wurde am letzten Freitag gegossen – wie wir heute erfahren haben. Wenn das so weitergeht können wir in etwa 2 Wochen das erste Mal unsere Wohnung betreten. Na ja, vielleicht. Unsere Hoffnungen wurden in der Vergangenheit allzu oft entäuscht. Wenn es denn erst in 3 Wochen so weit sein sollte wären wir auch zufrieden.

In Haus 4 wurden in der vergangenen Woche die ersten Fenster eingebaut. Es fiel uns sofort auf, dass die Aussenrahmen nicht grau sondern antrazit sind – so, wie wir uns das anfangs auch vorgestellt hatten und was unserer Meinung nach auch viel besser passt.

Natürlich haben wir die Fenster eingehend betrachet und haben dabei auch endlich den neuen Hersteller herausgefunden.

Nach unserer Inspektionstour wurden wir von Herrn G. gebeten, mal hereinzuschauen. Uns wurden Kaffee und Gebäck serviert, sozusagen als Frühschoppen, immerhin war es erst ca. 10.00 Uhr. Für uns war es eine Gelegenheit, ein paar Informtionen über Fliesen und Badobjekte zu erhalten. Auf diesen Gebieten stehen bei uns ja in kürze Entscheidungen an.

Eine interessante Sache, die das Zusammenleben in einem Haus mit 8 bis 10 Wohnungen betrifft: Es ist sehr unangenehm, wenn Einwohner ihre Wohnung verlassen und sich sofort eine Zigarette anstecken und dann eventuell noch den Lift benutzen. Der Zigarettenrauch hängt noch lange im Treppenhaus und im Lift. Frau G. möchte bei der nächsten Eigentümerversammlung ein Rauchverbot in den allgemein zugänglichen Räumen inkl. Keller beantragen. Diesem Antrag würde ich mich sofort anschliessen. Wir sollten es für unser Haus auch in betracht ziehen.

Nach etwa 2 Stunden verliessen wir das Pappelwäldchen, in dem wir uns schon recht wohlfühlen.

Ergänzung und Vorauswahl

Aufgrund der Bauzeichnung ergab sich, dass eine Küchenzeile 40 cm länger gestaltet werden kann. Also ging es heute ins Küchenzentrum unseres Vertrauens und die Küche wurde ein wenig umgeplant. Am Ende der Sitzung, die geschlagene 2 Stunden dauerte, hatten wir auch die Rückwand zwischen Arbeitsplatte und Hängeschränken bzw. Dunstesse gekauft. Statt der von uns angedachten hinterleuchteten Glasplatte wird es jetzt eine Rückwand im Design der Arbeitsplatte geben. Die Küche ist damit endgültig abgehakt.

Im Einzugsbereich des Küchenzentrums befinden sich auch die beiden Fliesenhändler, die uns vom Fliesenleger empfohlen wurden. Es lag also nahe, sich dort mal umzusehen. Es zeigte sich, dass ein relativ ansprechender Internetauftritt nicht gleichbedeutend sein muss mit einer ansprechenden Atmosphäre im Geschäft. Vielleicht lag es auch nur daran, dass sich dort sehr viel Interessenten aufhielten. Ausserdem ist die Ausstellung – nach unserem Empfinden – etwas unübersichtlich.

Im zweiten Geschäft ging es sehr viel ruhiger zu. Die Auswahl ist vielleicht etwas kleiner als im ersten Laden, aber dafür wesentlich übersichtlicher. Wir haben uns enschieden, hier eine Beratung durchführen zu lassen, wenn wir die finale Badezimmerplanung durchgeführt haben.

Diskussionsbedarf

Heute ist vom Installateur die Aufstellung über die Standards in Bad und Küche gekommen. Damit sind wir nun gar nicht einverstanden.
Laut Exposé und Teilungserkärung, die Bestandteil des Kaufvertrages ist, ist für das Bad eine Badewanne UND eine Dusche vorgesehen. Die Dusche ist in der Liste nicht enthalten. Ebenso fehlt in der Aufstellung der Anschluss für eine Spülmaschine. Mal sehen, wie wir die Kuh vom Eis bekommen.

skeptisch und beeindruckt

Heute fand meinerseits eine erste Kontaktaufnahme mit dem Fliesenleger und dem Installatuer statt. Der Fliesenleger war so ’na ja‘ – jedenfalls am Telefon. Er hat mir zwar erzählt, wo wir uns Fliesen aussuchen können und wie dann das weitere Prozedere ist. Aber die gesamte Unterhaltung kam eigentlich auf meine Initiative zustande, will sagen, dass ich so ziemlich alle Fragen stellen musste.

Beindruckt war ich vom Installateur. Mit ihm lief das alles ganz locker und entspannt. Er wusste sofort, um welche Wohnung es sich handelt. Auch von ihm bekam ich die notwendigen Informationen, aber auf eine ganz andere Art als vom Fliesenleger.

Gespräche sind eine Sache, letztendlich kommt es auf die abgelieferte Arbeit drauf an. Aber die zwischenmenschlichen Beziehungen spielen bei einer Zusammenarbeit – und um eine solche wird es sich ja handeln – auch eine grosse Rolle.

Einen Punkt habe ich schon, den der Fliesenleger nicht so machen soll wie bei den Vorbauten. Mal sehen, wie er sich dazu stellt. Ich weiss, dass es auch anders geht. Vielleicht ist es mit ein wenig Mehrarbeit verbunden, die er sich dann wohl auch bezahlen lässt. Aber für eine gute Optik lohnt es sich, etwas mehr auszugeben.

reddot design award

Wohl alle, die sich mit der Einrichtung ihrer Wohnung oder ihres Hauses beschäftigen, gelangen über kurz oder lang zu einem Produkt, das den reddot design award erhalten hat. Unser Flachbildfernseher hat auch diesen Preis für gutes Design bekommen, was wir aber erst entdeckt haben, nachdem das Gerät schon in der Wohnung stand.

Jetzt habe ich eine neue Waschtischarmatur entdeckt, die mit dem reddot design award ausgezeichnet worden ist. Ring faucet heisst das Teil. Ich habe versucht herauszufinden, wer das hübsche Gerät anbietet. Es scheint aber so, dass es noch gar nicht auf dem Markt ist, jedenfalls nicht auf dem deutschen Markt.

Mir gefällt ring faucet ausserordentlich gut. Ob man es sich auch leisten kann, bleibt abzuwarten.

Die Bauzeichnung

Gestern kam per Post die Bauzeichnung unserer Wohnung. Es geht hauptsächlich darum den Wohnungsgrundriss zu prüfen und die Zeichnung dann gegengezeichnet an den Bauträger zurückzuschicken. Drei von uns gewünschte bzw. uns vorgeschlagene Änderungen gegenüber der ursprünglichen Planung wurden eingearbeitet.

Viel Zeit verbrachten wir damit, über dem Plan zu sitzen. Dabei stellte sich heraus, dass der Vorschlag des Bauleiters, an einer Stelle eine kleine Wand zu setzen, rückgängig gemacht wird. Dies hatten wir uns im Grunde schon während der vergangenen Tage überlegt und wurde jetzt durch die Zeichnung bestätigt. Eine andere Wand, die der Bauleiter verschoben hat, soll wieder an die usprüngliche Position (dies war nicht mit uns abgesprochen).

Die Zeichnung wird von uns jetzt korrigiert und mit entsprechenden Bemerkungen versehen zurückgeschickt.

Mit gleicher Post wurde uns die Handwerkerliste zugeschickt. Mit den einzelnen Gewerken müssen wir uns jetzt in Verbindung setzen und unsere Wünsche bezüglich Boden- und Wandfliesen, Wandfarbe, Elektroinstallation usw. besprechen.

Demnächst stehen also weitreichende Entscheidungen an, die sicher noch mal die eine oder andere schlaflose Nacht verursachen werden.