Hektik

Diverse Anrufe musste ich heute tätigen:

Ich musste mit der Bank sprechen, was die noch an Unterlagen benötigt um rechtzeitig das Darlehen auszahlen zu können.

Eine kleine Reklamation baulicher Art musste ich dem Bauleiter melden. Ausserdem musste ich mit ihm über den Papierkrieg bezüglich der Darlehensauszahlung sprechen.

Fliesenleger und Elektriker mussten angerufen werden, da wir noch Unklarheiten festgestellt hatten.

Beim Installateur habe ich eine Änderung bestellt: Statt eines metallfarbenen Spültasters für die Toilette wollen wir lieben einen weissen haben. Das passt einfach besser zu den weissen Fliesen.

Ausserdem habe ich noch mit dem Notariat gesprochen wegen eines Dokuments für die Darlehensauszahlung.

Beim Maler habe ich per Fax die Farben in Auftrag gegeben.

Zwischendurch rief der Fliesenlegergeselle an und wollte, dass wir „Fensterbänke“ aussuchen kommen, die wir eh nicht wollen.

Willkommen war der Anruf unseres Nachbarn, der heute morgen kurz auf dem Bau war und mir die aktuellen Neuigkeiten übermittelte:
Mittels eines grossen Autokrans wurden einige Kubimeter Kies auf unsere Terrasse gehievt (der Kies wird das Bett für die Terrassenplatten). Herr J. hatte auch mit dem Fliesenleger gesprochen, der unsere Ansicht über die Fensterbänke auf Bodenhöhe nicht teilte. Aber der Chef war schon unterwegs zur Baustelle und wollte das klären.

Ach ja – neben den ganzen Gesprächen musste ich auch noch arbeiten.

Farbauswahl


Hier in Hamburg ist zwar an diesem Wochenende CSD, das hielt uns aber nicht davon ab, heute zum Elbe-Penthouse zu fahren. Die Parade haben wir uns natürlich gestern angeschaut und auf dem Strassenfest waren wir auch, aber es reicht, wenn man sich dort an einem Tag sehen lässt (hier der Bericht). Ausserdem würden wir nur unnötig Geld ausgeben, das wir lieber ins Elbe-Penthouse stecken. Es gibt ganz sicher noch genügend Kleinkram, der Geld kostet.

Das ist also der aktuelle Zustandsbericht vom 5.8.2007:

Unserem Wunsch entsprechend hat der Maler vier Farbmuster gmäss von uns ausgesuchten Farben an die Wand gepappt. Ein kurzer Blick auf die Farben reichte aus um eine Entscheidung zu fällen. Im Schlaf- und Arbeitszimmer gibt es „Palazzo 270“ (oben rechts), Flur, Wohnzimmer, Küche und Wintergarten werden mit „Caramel 120“ (unten links) eingefärbt. Die Fotos geben die Farben nicht ganz originalgetreu wieder, aber wir sind uns sicher, dass wir das jetzt so haben wollen. Es hört sich doch auch gut an, in einem Palazzo zu schlafen. Und Caramel – diese Bezeichnung kommt unserem Hang nach süssen Leckereien sehr entgegen. Eine Farbe mit dem Namen Kuchen oder Torte gibt es leider nicht.

Im Badezimmer hat der Maler eine Farbkarte mit mehreren Farbvorschlägen für die Wischtechnik hinterlegt. Nach einer kleinen freundschaftlichen Dikussion mit Bernd und unter Zuhilfenahme der Meinung der Nachbarsfamilie konnte ich mich dann durchsetzen.

Und das wurde noch in der vergangenen Woche gemacht:
Der Waschmaschinenraum ist gefliest worden, nur noch nicht gefugt.

Der Sicherungkasten wurde installiert.

In allen Räumen wurden die Bodenfliesen verlegt und verfugt.

Die Decken sind grösstenteils mit der Vliestapete versehen, ebenso wie die meisten Wände.

Vor dem Haus, jeweils links und rechts vom Eingang, sind die Plätze für die Carports vorbereitet.

Countdown: Noch 26 Tage bis zur Übergabe und 38 Tage bis zum Einzug.

Papierschwemme

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nichts im Briefkasten ist, was mit dem Elbe-Penthouse zu tun hat. Bestätigungen vom Umzugsunternehmen und Küchenstudio, Rechnungen für Eintragungen im Grundbuch, Briefe vom Notar mit Urkunden usw.

Allein heute haben wir drei Briefe erhalten:
Die offizielle Ankündigung vom Bauträger, dass die Übergabe der Wohnung am 31.8. erfolgen soll. Und natürlich wird in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass dann auch das Geld auf dem Konto zu sein hat, andernfalls könne die Übergabe nicht erfolgen.

Eine Abschlagsrechnung vom Elektriker.

Ein Schreiben vom Notar mit einer Freistellungserklärung der Bank des Bauträgers.

Erst gestern Abend habe ich mangels eines geeigneten Fernsehprogramms Papierkram sortiert und abgeheftet. Ein Ordner ist schon fast voll.

Was uns morgen wohl wieder erwartet, wenn wir den Briefkasten öffnen.

Bodenfliesen

Als wir heute das Elbe-Penthouse betraten gab es eine Überraschung: Im Flur, Wohnzimmer, Küche und Wintergarten waren die Bodenfliesen verlegt. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Wir waren eher der Meinung, dass sich wegen der Trocknung in der vergangenen Woche nicht viel getan hat. Positiv lassen wir uns immer gern überraschen.

Erledigt worden sind noch diese Punkte:
Dusch- und Badewanne wurden montiert, Decken und auszubessernde Stellen der Wände haben eine erste Spachtelschicht erhalten, das Abluftrohr für die Dunstesse wurde installiert

Jetzt müssen wir uns aber wirklich ernsthaft mit der Farbgebung der Wände beschäftigen. Ein Trend zeichnet sich ja schon seit längerem ab. Aber welche Farben es in welchen Räumen dann werden – darüber sind wir uns noch nicht ganz einig. Dies ist einer der seltenen Fälle, in denen Bernds und mein Geschmack etwas auseinander gehen, aber nur etwas.

Herr und Frau J., die auch zur sonntäglichen Besichtigung erschienen waren, eröffneten uns, dass sie auch am 12.9. umziehen wollen. Es wird spannend, ob die richtigen Möbel dann auch in der richtigen Wohnung landen. Nicht dass wir, nachdem die Möbelpacker weg sind, damit beginnen, unsere Möbel zu sortieren und hin- und herzutragen.

Den aktuellen Zustand des Penthouse von Herrn und Frau K. mussten wir uns heute auch noch ansehen. Es gibt immer viel zu erzählen und wenn wir uns nicht aufgerafft hätten zu gehen, würden wir wohl noch immer dort sein und die Beiden von der Arbeit abhalten.

Ausserdem bekamen wir Hunger. Auf Empfehlung wollten wir dem neueröffnten Restaurant im Hotel Holsteiner Hof einen Besuch abstatten, das quasi um die Ecke vom Pappelwäldchen liegt. Auf der aussen hängenden Karte lasen wir, dass nur bis 15.00 Uhr geöffnet ist. Da es bereits 10 Minuten vor 15 Uhr war, wollten wir die Küche nicht in Bedrängnis bringen und entschieden uns, zum Chinesen zu gehen, wo wir dann zum wiederholten Mal auch nicht enttäuscht wurden.

Termine, Termine!

Dieser Fahrplan wurde heute festgelegt:

31.08.2007: Übernahme des Elbe-Penthouse
03.09.2007: Anlieferung der Umzugskartons
05.09.2007: Lieferung des neuen Sofas ins Elbe-Penthouse
10.09.2007: 3 Wochen Urlaub sowie Lieferung und Einbau der Küche
12.09.2007: Umzug

2 für 1


Rein zufällig fanden wir vor einigen Tagen exakt die Sessel, die wir gern in unserem Wintergarten haben möchten, und zwar in dem Supermarkt, in dem es zeitweise 20 Prozent auf alles gibt. Zwei Sessel wollten wir gern haben, das Problem ist nur, dass wir sie in unserem Wagen nicht transportieren können, auch wenn sie noch im Karton transportgerecht verpackt sind. Da diese Sessel ein Sommerartikel sind und deshalb die Möglichkeit besteht, dass sie im September nach der Wohnungsübergabe nicht mehr zu bekommen sind, drängte ich, die Sessel schon jetzt zu kaufen und in unser Parkwohnung, wo schon Lampen und die Waschmaschine stehen, zwischenzulagern.

Heute machten wir uns auf den Weg um die Sessel zu kaufen und gegen eine Liefergebühr anliefern zu lassen. Als wir vor dem Stapel mit den Kartons standen, machten diese plötzlich gar nicht mehr so einen grossen Eindruck. Würden davon doch 2 Stück in unseren Wagen passen? Mit einem Zollstock wurde ein Karton ausgemessen, danach der Kofferraum unseres Wagens und der Rücksitz – ja, es sollte passen.

Schnell waren wir wieder im Geschäft, ebenso schnell waren 2 Kartons auf den Einkaufswagen verfrachtet und dann flink zu Kasse. Als ich den Preis genannt bekam, war ich doch etwas erstaunt. Ein Rabatt von 20 Prozent hätte doch einen weit höheren Preis bedeutet. Ohne Protest zückte ich meine Kreditkarte und bezahlte anstandslos den genannten Preis. Danach verschwanden wir ganz schnell aus dem Laden (ja, so Einer bin ich). Allerdings fiel Bernd dann leidergottseidank ein, dass es in diesem Baumarkt derzeit eine Art Sommerschlussverkauf gibt, und zwar gibt es auf Gartenmöbel 30 Prozent Rabatt. Und dann gab es noch mal 20 Prozent obendrauf.

Jetzt haben wir für zwei Sessel nur etwas mehr bezahlt als wir für einen hätten ausgeben müssen.

Endspurt

Heute sind wichtige Termine gemacht worden. Der wichtigste überhaupt ist der 31. August 2007. An diesem Tag soll das Elbe-Penthouse übergeben werden. Morgens um 09.00 Uhr sollen wir uns dort einfinden. Eins ist klar: Spätestens am Tag darauf werde ich irgendwas persönliches in die Wohnung stellen, und wenn es eine Pflanze ist.

Am 10. September wird die Küche geliefert und eingebaut. Dieser Termin ist natürlich auch besonders wichtig, wir wollen uns doch immer gut versorgen können. Und auf die Küche freuen wir uns besonders mit all dem technischen Schnickschnack.

Einen Termin für die Lieferung des neuen Sofas werde ich in den nächsten Tagen vereinbaren. Wenn der feststeht, werden wir mit dem Umzugsunternehmen den Umzugstermin vereinbaren. Alles soll in Woche 37 erledigt werden.

Ich bin schon ganz hibbelig.

Der Schornstein raucht!


Es sieht aus wie weisser Rauch, was da aus dem Schornstein vom Elbe-Penthouse kommt. Aber der Papst lebt noch. Und ein neuer Papst wird ganz bestimmt nicht im Elbe-Penthouse gewählt.

Seit neuestem ist also auch Haus 3 für den Ausstoss von CO2 mitverantwortlich. Auf die Auswahl der Heizungsart hatten wir keinen Einfluss. Es ist eine Gasheizung. Ich hoffe, dass sie im Winter die Wohnungen ausreichend heizt und doch sparsam ist. Warten wir’s ab. Ich könnte mir vorstellen, dass in einigen Jahren entschieden wird, auf den Dächern der 6 Stadtvillen Solaranlagen zu installieren. Die Flachdächer bieten sich dafür geradezu an.

Im Moment sind wir jedenfalls froh, dass die Heizung läuft, beschleunigt das doch den Verlauf der Trocknung von Wänden und Estrich. Dementsprechend warm war es denn auch in den Wohnungen, trotz teilweise geöffneter Fenster.

Mit Spannung betraten wir heute das Haus. Es zeichnete sich schon am Montag ab, dass in der vergangenen Woche die Treppen und die Böden des Treppenhauses gefliest würden. Und das ist tatsächlich auch geschehen.

Im Elbe-Penthouse selbst schauten wir erwartungsvoll in unser Bad. Die Wände sind komplett gefliest. Wie es aussieht, haben wir mit der Auswahl der Fliesen ins Schwarze getroffen, jedenfalls gefällt es uns so sehr gut. Wir sind begeistert.

Schauen wir mal, was die kommende Woche bringt.

Orient in Hamburg

Auf der Suche nach Einrichtungsgegenständen für unseren Wintergarten fanden wir das Le Marrakech. Es ist eine Kombination aus Restaurant und Geschäft. Angeboten werden vorwiegend Accessoires aus Marokko.

Man erreicht das Geschäft, das in einem unwirtlichlichen Industriebereich liegt, über Kopfsteinpflaster, vorbei an diversen Lagerplätzen. Am Ender der Strasse tut sich eine wahre Oase auf: Terrakotta, teilweise mit bunten Blumen bepflanzt, ein rostiger Zaun, der einen mit Palmen bestückten Garten umschliesst, viele grosse und rostige Laternen – man fühlt sich wie im Urlaub.


Durch eine enge Tür gelangt man in das Innere des Geschäftes. Halbdunkel empfängt den Kunden oder Gast. Man erwartet, dass einem gleich ein Glas Tee angeboten wird, dem ist aber leider nicht so. Es gibt wohl kaum einen freien Plazt auf dem Boden, an den Wänden oder an der Decke, alles ist vollgestellt oder vollgehängt. Preise sucht man in den meisten Fällen vergebens. Vielleicht erwartet der Inhaber, dass man danach fragt und dann, wie auf einem Basar, anfängt zu handeln.

Leider fanden wir für unsere Bedürfnisse keinen passenden Tisch, sonst hätte ich das allzugern mal ausprobiert.

Auch wenn wir für das Elbe-Penthouse kein passendes Accessoire nicht gefunden haben – wir werden gern mal wiederkommen und das kulinarische Angebot ausprobieren. Donnerstags abends nach Geschäftschluss gibt es z.B. einen arabischen Abend.

Änderungen

Wir hatten gedacht, dass wir mit der Planung für die Fliesen durch sind, also wie die verlegt werden sollen. Die heutige Ortsbegehung mit dem Fliesenleger hat uns eines besseren belehrt. So werden die Bodenfliesen in den Haupträumen zwar nach wie vor diagonal verlegt, jedoch ohne Fries. Aufgrund der zum Teil verwinkelten Räume könnte das ziemlich umständlich werden und auch zu einem schlechten Bild führen. Also haben wir uns kurzentschlossen von dem Fries verabschiedt. Da in den meisten Fällen eh an den Wänden Sofas, Schränke und dergleichen mehr stehen, würde man von dem Fries sowieso nicht viel sehen – also weg damit.

Die Bordüre im Badezimmer wird jetzt nicht Höhe der oberen Abschlusskante der Installationswand gesetzt sondern als Wischkante an die Wand oberhalb der Installationswand. Das hat allein praktische Gründe, eben eine Wischkante. Weil nämlich die Wand oberhalb der Installationswand nicht gefliest sondern gemalt wird.

Und damit kommen wir zum zweiten Gewerk, dem Maler. Auch mit ihm hatten wir heute eine Ortsbegehung. Wir fragten ihn zu den verschiedenen Techniken. Eine Idee ist nämlich, dass wir die Wände statt mit einer Vliestapete mit Rollputz verschönern. Der Maler konnte uns in den Treppenhäusern der schon fertiggestellten Häusern mit Rollputz beschichtete Wände zeigen. Wir warten jetzt auf ein Angebot und werden danach entscheiden und auch entscheiden müssen, was bei uns auf die Wände kommt. Inzwischen wird er uns ein paar Farbmuster auf die Wände streichen, anhand derer wir dann die Farbgebung aussuchen werden.