Archiv der Kategorie: Sonstiges

Verwirrung

Das schöne Wetter lud heute dazu ein, in Geesthacht nach dem Rechten zu sehen. Es hiess ja, dass vor Weihnachten noch das Dach aufgesetzt werden sollte und da wollten wir natürlich dan aktuellen Baustand begutachten. Das Dach war natürlich nicht fertig, nur ein kleiner Teil im Bereich des Treppenhauses war geschlossen. Die beiden Penthäuser – oder sollte ich schreiben Penthouses? – waren noch offen.

Wir wollten gerade gehen, nachdem ich ein Foto gemacht hatte, dass ungefähr unseren späteren Blick von der Dachterrasse zeigt, als wir im Treppenhaus Stimmen hören: „Hallo“ – „Hallo“ – „Wo sind sie? Oben oder unten irgendwo?“ – „Hier oben, 3. Etage“. Ein Ehepaar kam die Stufen herauf. Wir stellten uns vor und unterhielten uns dann eine ganze Weile über die Wohnungen, Planung, Grundrisse usw. Es stellte sich heraus, dass sie die gleiche Wohnung gekauft hatten wie wir, nur eben in einem anderen Haus. Da das Haus früher bezugsfertig sein wird als unser, wurden wir gleich eingeladen, bei ihnen zu schauen, wenn ihre Wohnung fertig ist. Nette Leute. Dann wurden wir gefragt, mit wieviel Personen wir einziehen. Ich anwortete, dass wir mit zwei Personen einziehen werden. Es schien, als sei alles klar. Da wir bei Bernds Mutter zum Essen eingeladen werden mussten wir auch alsbald wieder los und ich sagte zu Bernd etwa sinngemäss: „Mama wartet mit dem Essen, lass uns mal los.“ Unsere zukünftige Nachbarin meinte dann, wir sollten zu Hause grüssen, unbekannter Weise, worauf ich ihr erklärte, dass wir beide dort einziehen, also Bernd und ich. Ach so – äh, ja ….

Ich denke mal, dass wir die Beiden total verwirrt haben. Vermutlich werden sie sich darüber unterhalten haben, warum Vater und Sohn zusammen nach Geesthacht ziehen, bzw. werden sie vielleicht überlegt haben, ob wir vielleicht gar nicht Vater und Sohn sind oder wer oder wie oder was? Na, die Sache wird sich sicher in nicht allzu ferner Zukunft aufklären

mitgenommen

Nach drei Wochen war es mal wieder an der Zeit, unserer zukünftigen Heimat einen Besuch abzustatten.

Das erste Haus ist jetzt bis einschliesslich des zweiten Obergeschosses hochgezogen. Auf dem Baugelände liegt schon die vorgefertigte Treppe für den Aufgang zum dritten Obergeschoss. Da das Wetter Baumassnahmen noch zulässt, wird wohl im Lauf der kommenden Woche damit begonnen, die Wände für die beiden Penthousewohnungen zu mauern.

Jetzt haben wir auch einen Stein vom Verblendmauerwerk zu Hause. In einem Container lagen reichlich davon und da habe ich mich halt bedient.

Verbrauchermesse

Gestern haben wir der Ausstellung „Du und Deine Welt“ einen Besuch abgestattet, scherzhaft wird die Messe auch „Du und Dein Geld“ genannt, was nicht ganz falsch ist, denn man kann für Dinge, die man nicht braucht, viel Geld ausgeben, das man nicht hat.

Wir wussten aber ganz genau, was wir wollten, nämlich unter anderem wollten wir Wein bei unserem Weinlieferanten bestellen. Das kann man zwar auch online machen, aber online probieren geht halt noch nicht. Ausserdem brauchten wir neue Kräutermischungen für unser Dipps. Die kann man auch online bestellen, aber dann kostet es eine Versandkostenpauschale wenn man nicht über einen bestimmten Wert bestellt.

Ausserdem wollten wir uns über ein paar Dinge informieren, die wir eventuell für unsere neue Wohnung gebrauchen können, z.B. Sonnen- und Insektenschutz für Fenster.

Gleich in er ersten Halle wagten wir einen Blick auf einen interessanten Grilltisch und schon verwickelte uns der Berater in ein Beratungsgespräch. Der Tisch, der wirklich schön war, wurde uns in seinen Funktionen erklärt. Er ist wirklich praktisch und funktionell. Aber 1. brauchen wir ihn nicht und 2. ist er mit seinem Preis von knapp 5.000 Euro nichts für unsere Budget. Da bleiben wir dann doch lieber bei unserem Elektrogrill von TCM.

Ein paar Schritte weiter gab es einen Aussteller, der Küchen anbietet. Da wir in Geesthacht auch eine Küche brauchen, schauten wir uns die Ausstellungsstücke ein wenig genauer an. Sofort hatten wir einen Berater an unserer Seite, der uns erklärte, dass auf der Messe diese Küche per Meter bezahlt wird, egal ob mit oder ohne Hängeschrank, und egal, wie die Schränke ausgestattet sind. Man sagt nur, wieviel Meter Küche man benötigt und welche Ausstattung, dann sucht man sich die Oberflächen im Ausstellungsraum in der Nähe von Berlin aus und bekommt dafür sogar einen Hotelgutschein für eine Übernachtung. Die Elektrogeräte sowie Spüle und Spültischarmatur sind nicht mit im Preis inkludiert.

Die Küche wurde uns mit all ihren Vorzügen angepriesen. Allerdings würde ich mich so kurzfristig nie entscheiden wollen. Und je länger ich über das Preissystem nachdenke umso mehr Zweifel habe ich, dass es wirklich günstig ist.

Sonnen- und Insektenschutzsysteme, die einen guten Eindruck machten, fanden wir auch noch. Wir liessen uns hier „gewollt“ beraten. Wir waren sehr angetan und liessen uns einen Prospekt geben.

Was ist eine Verbrauchermesse ohne Badausstatter? Und natürlich fanden wir was ganz tolles. Nach dem Preis haben wir lieber gar nicht erst gefragt. Aber bei der Gelegenheit kamen wir an die Adresse des Ausstellers, der hier in Hamburg sein Geschäft mit einem Grossen Ausstellungsraum hat. Dort werden wir uns sicher demnächst mal informieren, was so auf dem Markt ist, dass unserer Preisklasse entspricht.

Nach ca. 2 Stunden hatten wir alles gesehen, was uns interessierte. Ausserdem hatten uns die angebotenen Leckereien hungrig gemacht. Zu Hause stillten wir unseren Appetit mit unserem berühmt berüchtigten Nudelauflauf.

Die ganzen Prospekte, die wir bekamen, landen erst mal auf dem schon vorhandenen Stapel von Katalogen und Zeitschriften. Es dauert nicht mehr lange, dann muss ich da zwei Stapel von machen, sonst fällt das alles um und ins Bett.

Illusion

Für die Hasenbude zu spät, für uns wie für andere Häuslebauer und Wohnungskäufer noch eine Option, das Bodengemälde im Badezimmer, besser noch im Gäste-WC. Ein Künstler hat den Boden in seinem Badezimmer so gestaltet.

Es kann Gäste womöglich ganz schön erschrecken wenn sie die Tür zum WC aufmachen und ins vermeintliche Nichts starren. Vor Schreck knallen sie die Tür wieder zu und machen sich nass.

noch 2 Tage

Im Büro Stress pur seit fast 3 Wochen, noch bis Freitag. Keine Mittagspause und auch sonst kaum ein Moment, in dem ich mal ein wenig abschalten kann. Ein Schwätzchen mit anderen Kollegen, samll talk am Telefon mit Geschäftspartner? Nein, alles fällt flach. Das Radio läuft nebenbei, aber ich hör nicht hin. Die Welt könnte untergehen und ich würde es nicht mitbekommen. Ich würde am Schreibtisch sitzend mit ihr untergehen.

Ab Montag ist Steffi wieder da. Dann noch eine Woche arbeiten und dann habe ich den wohlverdienten Urlaub.

Und am 2. Urlaubstag ist der Termin beim Notar!

Freie Fahrt

In der vergangenen Woche hab ich ja nun gar nichts geschrieben, was nicht heisst, dass es nichts neues gibt. Gewisse Andeutungen hatte ich ja gemacht.

Die Woche war geprägt von Gesprächen und schlaflosen Nächten. Am Donnerstag haben wir uns dann endgültig entschieden: Im Laufe des nächsten Jahres werden wir nach Schleswig-Holstein ziehen. In der Kleinstadt Geesthacht werden wir uns eine Wohnung kaufen. Die Wohnanlage mit 6 Häusern liegt direkt an der Elbe.

Es wird ganz bestimmt eine Umstellung für uns. Ganz einschneidend wird der Weg zur Arbeit und zurück nach Hause sein. Ich bin dann auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen oder es wird eine Kombination aus beidem. Wir werden dann sehen, wofür ich mich entscheide.

Jetzt, wo die Entscheidung gefallen ist, bin ich wieder ein wenig ruhiger geworden, was sicher nicht bedeutet, dass es keine schlaflosen Nächte mehr gibt. Da es eine Neubauwohnung ist, die erst noch gebaut werden soll, haben wir Einfluss auf die Gestaltung einiger Bereiche, z.B. Küche, Bad und Bodenbeläge. Und da gibt es bekanntlich viele Möglichkeiten. Allerdings müssen wir ja auch Rücksicht auf die Kassenlage nehmen. Wir wollen ja auch noch ein wenig leben und nicht jeden Cent oder Euro dreimal umdrehen müssen, bevor wir ihn ausgeben.

Die Wohnung selbst ist genau das, was wir uns immer vorgestellt haben. Dass sie nun ausserhalb von Hamburg liegt, müssen wir in Kauf nehmen. Wenn wir uns dort wohlfühlen, nehmen wir es gerne in Kauf.

Lebenszeichen

In der vergangen Woche waren meine Bloggingaktivitäten eher spärlich – was nicht heissen soll, dass bei uns nun gar nichts passiert ist. So haben wir z.B. neue Führerscheine beantragt. Zurzeit fahren wir jeder mit einem DIN A5 Blatt als Führerschein durch die Gegend weil der alte ungültig gemacht wurde. Bis die neuen Kartenführerscheine da sind, fahren wir mit einer „Ausnahmegenehmigung“.

Aufgrund in die Zukunft gerichteter Gedanken habe ich im Moment eine Kreativitätsblockade und bin nicht in der Lage, auch nur kleine Begebenheiten aus dem täglichen Leben, wie z.B. der Führerscheintausch, attraktiv in Worte zu fassen und für das Tagebuch aufzubereiten.

Ein wichtiger und positiver Schritt für die Zukunft wurde heute getan. Ich weiss jetzt, woran ich bin und die Planungen können gezielt weitergehen.