Archiv der Kategorie: Sonstiges

Kaffeeklatsch im Musterhaus

Im Pappelwäldchen fand heute eine Informationsveranstaltung statt, hauptsächlich gedacht für Kaufinteressierte. Es wurden aber auch Leute gesichtet, die bereits gekauft haben. So trafen wir z.B. unsere zukünftigen Nachbarn, das Ehepaar J. (wie wir später erfuhren, sollen auch noch andere Käufer anwesend gewesen sein). Und wo trafen wir uns? Natürlich in unseren zukünftigen Wohnungen. Gemeinsam begutachteten wir den Fortschritt des Innenausbaus und tauschten Ideen über unsere eigenen vier Wände aus, die ja noch nicht mal ansatzweise in Bau sind.

Von oben nach unten rollten wir das ganze Objekt auf und schauten in faste jede Wohnung. Teilweise waren die Bäder schon gefliest und gaben uns einen Einblick in den Geschmack der zukünftigen Bewohner.

In der letzten Wohnung fanden wir bereitstehenden Kaffee und Kuchen sowie Süssigkeiten für eventuell mitkommende Kinder bzw. Enkelkinder. Es gibt ja aber auch junggebliebene Erwachsene, die bei den Süssigkeiten gern mal zugreifen (hallo Herr J.!)

Später gesellte sich noch unser Verkäufer zu uns. Wir machten ihn auf ein Detail im Badezimmer aufmerksam, dass unser und unser Nachbarn Missfallen ausgelöst hatte. Wir erfuhren, dass statt eines Kunststoffwinkels auch ein Metallwinkel verwendet werden kann und dass das viel edler aussehen würde – ein Punkt für unsere Merkliste. Ausserdem wurde uns mitgeteilt, dass demnächst mit dem Bau von Haus 4 begonnen wird und dann mit unserem Haus 3. Es bleibt abzuwarten, wann das sein wird.

Kontrolltour


Gestern gab es eine unfreiwillige Blitztour (08.04.06). Heute machten wir eine ganz bewusste Kontrolltour in unsere zukünftige Heimat. Wir müssen doch wissen, ob das Pappelwäldchen hochwassersicher liegt. Bisher hatten wir bei unseren Besuchen in Geesthacht nie so richtig darauf geachtet. Beruhigt stellten wir fest, dass das Wasser der Elbe das Elbe-Penhouse auch in Zukunft nicht erreichen wird. Auch durch das Grundwasser ist keine Gefahr zu erwarten.

Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, an die wenige Meter entfernte Elbe zu gehen. Es ist schon ein beeindruckender Strom. Vor wenigen Wochen lag er an der gleichen Stelle von dickem Eis bedeckt vor uns. Heute präsentierte er sich uns ziemlich bedrohlich. Ein weiteres Ansteigen um 20 cm und man würde an dieser Stelle nasse Füsse bekommen. Ein paar Mal schwappten die Wellen bereits über die Kante.

Das „Musterhaus“ war erstmals ohne Gerüst zu sehen (hier die Ansicht vom Eingangsbereich). In allen Wohnung ist der Estrich vorhanden, d.h. man hat auch bereits die Fussbodenheizung verlegt. Leider haben wir den Zeitpunkt verpasst, an dem die Heizschläuche zu sehen gewesen sind.

Im Treppenhaus sind die Lifttüren eingebaut worden. So ohne weiteres kann man nicht mehr in den Aufzugschacht fallen.

Wir haben uns auch in den Keller gewagt. Jetzt wo das Gerüst weg ist, kommt etwas Licht von aussen in den Keller und man kann sich dort gefahrlos umsehen ohne gegen die Wände zu laufen.

Von Haus sechs ist noch nicht viel zu sehen und leider hat man mit Haus drei noch gar nicht begonnen, aber das war nach unserem Gespräch mit dem Bauleiter Ende März auch nicht zu erwarten.

Preiswert

Wie bei HL-live zu lesen ist, hat der Ratskeller in Lübeck eine neue Küche bekommen. Der Preis Eur 30.000,00. Ich finde, dass ist für eine grosse Restaurantküche ziemlich preiswert, besonders im Vergleich zu unserer Küche. Ich vermute, mancher Bauherr denkt ähnlich.

Der Pappelwald aus dem All


Das Baugebiet für das Elbe-Penthouse ist jetzt auch bei GoogleEarth zu sehen. Wer möchte, kann sich ja mal zum Pappelwäldchen beamen.

Auf der Aufnahme ist tatsächlich noch der Pappelwald zu sehen. Fast alle Bäume sind gefällt worden um Platz zu schaffen für die sechs Häuser, die dort an der Elbe gebaut werden.

Das Programm zum Flug über die Erde gibt es bei GoogleEarth kostenlos zum Download.

Das kann doch mal passieren

Niemand ist davor gefeit, einen Schreib- oder Grammatikfehler in seine veröffentlichten Texte einzubauen. Manchmal können sich durch einen falschen Buchstaben ganz andere Bedeutungen ergeben, die zum Teil auch ganz nett sein können.

So stand letztens in einem Baublog folgender Text:

„Soweit scheinen die Lage der Fenster und Türken alle ok zu sein.“

Man sieht: ein falscher Buchstabe an der richtigen Stelle und aus Türen wurden Türken. Als Autor liest man sicher schnell darüber hinweg und bemerkt seinen Fehler nicht. Ich hatte ihn bemerkt und dazu einen kleinen netten Kommentar geschrieben.

Täglich schaute ich nach, ob es seitens des Herausgebers des Blogs dazu einen netten Gegenkommentar gibt. Eine Woche lang passierte nichts. Aus den Türen waren immer noch Türken geworden und einen Kommentar gab es auch nicht.

Heute endlich war was geschehen, aber anders als ich erwartet hatte. Die Türken waren verschwunden, stattdessen waren tatsächlich Türen aufgetaucht und mein Kommentar war kommentarlos gelöscht worden.

Ich frage mich, ob Hausbaublogger keinen Humor haben. Ist der Humor ihnen durch den Hausbaustress abhanden gekommen? Ich meine, bei allem Hausbaustress sollte man sich den Humor nicht nehmen lassen und ein wenig von seiner menschlichen Seite zeigen.

Ich wage gar nicht, hier zu sagen, wo ich dir Türken gefunden hatte, sonst gib’t noch Ärger.

In Buldern nicht erwünscht

Ich dachte immer, Hausbauer und dazugehörige Blogger hätten Interesse aneinander und dem was sie planen, bauen, kaufen und sonst noch mit ihren Objekten machen. Die Möglichkeit, einzelne Erfahrungen zu kommentieren, lädt dazu ein, Fragen zu stellen um vielleicht selbst das Eine oder Andere am eigenen Objekt besser machen zu können, als es geplant ist. Baublogs sollten meiner Meinung nach unter anderem dazu dienen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen, und das ohne Konkurrenzdenken.

Es gibt aber auch Baublogs, in denen Fragen zum Thema Bau nicht erwünscht sind (http://marcoundnadine.blogspot.com). So stellte ich z.B. die Frage, ob das Tapezieren von Decken im eigenen Heim eine eigene Idee war oder eine Empfehlung. Hintergrund dieser Frage: In der Baubeschreibung für unsere Wohnung steht auch drin, dass die Decken tapeziert werden. Zusätzlich zu meiner Frage liess ich mich allerdings zu der Bemerkung hinreissen, dass man solches in den 60er Jahren gemacht hat um Decken in Altbauten zu verschönern. Dies sollte keine Kritik sein, sondern einfach nur eine Feststellung.

Beim nächsten Besuch auf der Seite stellte ich fest, dass der Kommentar nicht vorhanden war. Ich war im Zweifel, ob ich bei Absendung des Kommentars alles richtig gemacht hatte und schrieb sinngemäss das Gleiche noch mal. Klick und weg und siehe da, der Kommentar war abgespeichert und erschien da, wo er sein sollte.

Überrascht war ich dann, als ich bei einem weiteren Besuch feststellen musste, dass mein Kommentar gelöscht worden war. Die Vermutung liegt nahe, dass ich beim ersten Mal auch alles richtig gemacht hatte, aber meine Beteiligung an der Diskussion offensichtlich nicht erwünscht ist. Oder ist man in Buldern vielleicht sogar homophob?

Ich bin mir keiner Schuld bewusst, ewas abfälliges gesagt zu haben. Ich habe eine Frage gestellt und eine sachliche Feststellung getroffen. Da die Möglichkeit besteht, mich per Email zu erreichen, wäre es doch nett gewesen, mir mitzuteilen, warum mein Kommentar gelöscht wurde wenn man damit nicht einverstanden gewesen war.

Ich werde troztdem weiterhin dort lesen, möchte ich doch wissen, wie andere Bauherrn ihr Zuhause gestalten.

Hausbaublogboom

Wie Stefan von den Hausbau Erfahrungen schon geschrieben hat, schiessen die Hausbaublogs wie Pilze aus dem Boden. Ich habe bisher aber noch kein Blog gefunden, dass sich mit dem Kauf einer Eigentumswohnung beschäftigt. Wenn jemand so etwas findet wäre ich für einen Tipp dankbar.

Von der Puschenfrage zum Puschenkrieg

Die Puschenfrage ist noch immer ein äusserst aktuelles Thema und mutiert fast schon zum Puschenkrieg , wie man und frau bei den Hausbau Erfahrungen immer wieder nachlesen kann.

Die Einstellung so mancher ZickeDame verursacht nur noch noch Kopfschütteln bei mir weil offensichtlich die Wünsche der Gastgeber total missachtet werden und weil frau scheinbar gar nicht versteht, um was es hier geht, nämlich darum, das Eigentum anderer Leute nicht zu beschädigen. Wenn sich jemand mit weissem Teppichboden und weisslackierten Treppen wohlfühlt, dann ist das seine ganz persönliche Sache und sollte von den Gästen respektiert werden.

Wie es scheint, halten sich die Herren der Schöpfung weitestgehenst zurück mit ihrer Meinung zu diesem Thema. Sie befürchten wohl, dass sie sonst einen Tritt mit pumps- oder highheelsbestückten Füssen gegen das Schienenbein bekommen.

Gedankenaustausch

Nachdem die übliche Feiertagspause in der Bauwirtschaft vorrüber ist, wollte ich von unserem Verkäufer mal wissen, wie die weitere Planung des gesamten Bauvorhabens von 6 Häusern aussieht, hat man uns doch im Lauf der letzten 7 Monate immer wieder andere Versionen erzählt. Ich fragte deshalb telefonisch nach. Danach sieht es so aus, dass wir tatsächlich erst am Ende diesen Jahres einziehen können. Gut, das steht auch so im Kaufvertrag, aber es wurde uns immer die Hoffnung gemacht, dass es auch früher sein könnte. So ganz festlegen wollte er sich heute auch noch nicht, aber ich mach mir keine Hoffnung mehr, dass es früher werden könnte. Es sind aus unserem Haus auch erst die beiden Penthäuser verkauft, sodass man seitens des Bauträgers damit zurzeit noch keine Eile hat.

Im Verlauf des Gesprächs fielen mir noch ein paar technische Fragen zum Bau ein. So erfuhr ich z.B., dass die Bodentiefenfenster bis zu einer Sicherheitshöhe aus einem festen Element ausgeführt werden und der obere Teil dann als ein normales bewegliches Fenster. Schade eigentlich. Ich hatte es mir so schön vorgestellt, im Sommer die Fenster wie eine Art Balkontür ganz öffnen zu können. Da die Fenster in der vergangenen Woche schon angeliefert waren, werden wir wahrscheinlich am kommenden Wochenende wieder nach Geesthacht fahren und uns die Sache ansehen.

Nach diesem Gespräch rief ich unseren zukünftigen Nachbarn an und unterrichtete ihn über meinen aktuellen Kenntnisstand. Wir sprachen wohl ca. 30 Minuten zusammen und tauschten unsere Ideen über die Wohnungen aus. Mir wurde klar, dass es ihm in gewisser Weise ähnlich geht wie uns, nämlich dass wir teilweise noch gar nicht so richtig wissen, wie die Möbel gestellt werden sollen, wozu es natürlich auch ganz wichtig ist zu wissen, wo kommen wieviele Steckdosen hin. Fragen über Fragen, die uns gewiss noch so manche schlaflose Nacht bescheren werden.

Die Puschenfrage

Sie tauchte im Oktober letzten Jahres bei den
Hausbau Erfahrungen
auf, nämlich die Frage, ob man seinen Gästen zumuten kann, die Schuhe vor dem Betreten der Wohnung auszuziehen. Über dieses Thema entwickelte sich alsbald eine kleine Diskussion, in deren Verlauf klar wurde, dass es einerseits regional unterschiedlich gehandabt wird, anderseits die Haus- bzw. Wohnungseigentümer wert darauf legen, dass die Bodenbeläge geschont werden. Einige Gastgeber halten für ihre Besucher sorgar extra Gästehausschuhe bereit. Nach wenigen Tagen war die Diskussion beendet. Die allgemeine Richtung „Schuhe aus“ war eindeutig.

Jetzt hat eine Dame namens Laura den Blogeintrag gefunden. Sie gehört der Fraktion „anbehalten“ an. Ihre Meinung vertritt sie sehr nachdrücklich, wie man dort nachlesen kann.

Inzwischen ist die Bloggergemeinde der Hausbauer und -käufer ein wenig gewachsen und es wäre für den einen oder anderen Gastgeber und Gast vielleicht interessant, die Diskussion wieder aufzunehmen.