Fliegenwolken

Die Fotos zeigen es nur sehr unzureichend, eine Wolke aus kleinen Fliegen. Diese Wolken bilden sich immer dort, wo die Sonne einen hellen Fleck in dunklerer Umgebung bildet. Das kann auch auf einem Gehweg sein, auf dem der Belag plötzlich heller wird oder im Schatten ein heller Sonnenfleck auftaucht.

Es sind hunderte, vermutlich sogar tausende, ganz kleiner heller Fliegen. Sie bilden eine Wolke, die auf unserer Terrasse die Ausmaße von bis zu ca. 50 cm in der Breite und bis zu ca. 1 m in der Höhe hat. Ein leichter Windhauch verändert die Form der Wolke und sie bricht dann seitlich ein wenig aus. Ist der Windhauch weg, nimmt die Wolke wieder ihre ursprüngliche Form an. Weiterlesen

Zu früh

In einem Anfall von Frühlingswahn hatte ich vor ein paar Wochen das Zitrusbäumchen schon mal auf die Terrasse gestellt. Es sollte sich langsam an die sich verändernde Sonneneinstrahlung gewöhnen um Sonnenbrand am Laub zu vermeiden. Tja, und dann kam der Winter!

Da ich ständig Augen und Ohren an der Wettervorhersage habe (ist wohl eine Erblast meiner Mutter), entging es mir nicht, dass ein Temperatursturz zu erwarten war. Alles, was zur Verfügung stand, um das Bäumchen zu schützen, suchte ich im Keller zusammen: Knallfolie, ein dünnes Vlies, eine graue Umzugsdecke und einen Überzieher. Erst kamen mehrere Lagen Knallfolie auf die Krone. Drumherum wickelte ich das Vlies. Darüber legte ich die Umzugsdecke und zum Schluss fixierte ich alles mit dem Überzieher. Weiterlesen

vorher / nacher


Man kennt das: Im Lauf der Zeit sammeln sich einige Geräte an, die mit dem Heimnetzwerk verbunden werden müssen. Alle Geräte werden haben je ein Netz- und ein Netzwerkkabel, welche meistens viel zu lang sind. Man legt die Kabel in Schlingen, zusammengehalten mit einem Kabelbinder. In diesen Schlingen sammelt sich der Staub, dem man kaum beikommen kann. Da, wo alles zusammentrifft, entsteht ein heilloses Durcheinander von diversen Kabeln.

Auf unserer Geräteplattform stehen 4 Zusatzgeräte, die mit dem Router verbunden sind, d.h. insgesamt sind es 5:
1 Splitter (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router, 1 Netzwerkkabel zum Kabelanschluss)
1 Router (1 Netzkabel)
1 externe Festplatte (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router)
1 Scanner für eine Einkaufsfunktion (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router)
1 Hue Bridge für die Beleuchtung (1 Netzkabel, 1 Netzwerkkabel zum Router)

Am Router sind jetzt alle Ports besetzt.

Im Rahmen meiner Aufräum- und Säuberungsaktion anlässlich des bevorstehenden Schlafbesuchs hatte ich genug von dem Chaos und schaute mal im großen weiten Netz nach, ob es nicht kurze LAN-Kabel gibt. Und ich wurde tatsächlich fündig. 15 cm, 25 cm, 30 cm und 50 cm benötigte ich und die sind gar nicht mal teuer, alle Kabel kosteten so ca. 2 – 3 Euro.

Nun sieht das da auf der Geräteplattform viel ordentlicher aus. Unter dem Tischchen liegen zwar die ganzen Netzkabel. Das muss wohl so. Irgendwas ist ja immer.

Bunte Vielfalt


Das Elbe-Penthouse liegt mit seiner Terrasse und dem Wintergarten direkt dem Restwald des Pappelwäldchens zugewandt. Dieser kleine Restwald wirkt wie ein kleiner Urwald. Hohe Pappeln stehen dort, die vorvielen Jahren mal angepflanzt wurden. Dazwischen stehen Birken, Eichen und viel Gebüsch, hat sich alles wohl mal selbstgesät und man hat den Dingen ihren Lauf bzw. ihren Wuchs gelassen. Viele Stämme sind von dichtem Efeu umrankt. In diesem kleinen Wald lebt eine ungeheure Vogelvielfalt. Weiterlesen

Winter


Ganz feiner Schnee fällt derzeit rund um das Elbe-Penthouse. Feiner Schnee ist gefährlicher als dicke nasse Flocken. Laut Wettervorhersage ist mit ca. 5 cm Schnee zu rechnen. Im Moment ist es nur eine Schicht wie aus Puderzucker. Mal sehen, wie es morgen früh aussieht.

Erdbeben im Pappelwäldchen

Ein paar Tage war ich nicht da – und schon wackelt die Bude, also das ganze Elbe-Penthouse. Was hier los ist?: Bauarbeiten in der neuen Hafencity unten an der Elbe. Der Boden wird dort verdichtet. Ein tonnenschweres Gewicht fällt auf eine Metallplatte. Man hört hier den Knall wenn das Gewicht auf die Platte trifft, wenige Sekunden später sind die Vibrationen zu spüren, die so stark sind, dass z.B. mein Monitor vor meinen Augen wackelt und der Fußboden bebt. Das überträgt sich irgendwie auch auf meinen Magen, so muss sich das bei Seekrankheit anfühlen. Ja, es war ist ein sehr merkwürdiges Gefühl.

Begonnen hatten die Arbeiten bereits am Donnerstag letzter Woche. Eine Dame aus einem anderen Haus der Wohnanlage hatte sich bereits ausgiebig bei der Hausverwaltung beschwert. Und das tat ich gestern auch. Der Hausverwalter versuchte, wie immer, mit irgendwelchen Ausreden die Sache abzubügeln. Er wüsste z.B. nicht, an wen er sich denn wenden sollte. Nachdem ich ihm erzählt hatte, dass es an den Häusern ja vorgefertigte Fassenteile gibt, die zum Teil schon nachgebessert worden waren, und ich eine Einstweilige Verfügung gegen die Arbeiten erwähnte und ihm auch noch ein Beiratsmitglied der Eigentümergemeinschaft auf den Hals gehetzt hatte, kam die Sache wohl in Schwung. Wir würden einen Schwingungsmesser installiert bekommen, also eine Art Seismograph.

Das Teil wurde heute installiert. Es besteht aus 3 Einheiten. Eine davon ist ein Sender, der die Daten an ein Institut in Leipzig übermittelt. Bis zum Ende der Arbeiten bleibt das Ding nun in unserer Wohnung und zeichnet die Erschütterungen auf.

Seit gestern Vormittag ist allerdings Ruhe eingekehrt. Das Ding auf der Baustelle ist kaputt. Wir hatten schon gedacht, dass tatsächlich jemand eine Stillegung der Baustelle erwirkt hat.

Späte Blüte und Herbstlicht


Es ist merkwürdig mit der Engelstrompete: Im Sommer, wenn sie eigentlich in voller Blüte stehen sollte, trägt sich maximal 2 Blüten. Wenn diese ausgeblüht sind, dauert es ein paar Wochen, bis sich aus den Knospen neue Blüten gebildet haben. Jetzt, im Herbst, mit kühlen Temperaturen, explodiert die Pflanze förmlich. Was soll man davon halten?

Demnächst muss das Bäumchen eingeräumt werden. Vorher muss ich die Verzweigungen kürzen. Eigentilch ist mal ein rigoroser Rückschnitt erforderlich. Wenn die Pflanze das nicht übersteht, muss wohl mal eine neue her. Ich liebe nämlich den schweren Duft der Blüten an lauen Sommerabenden – so diese denn stattfinden.


Sonnenuntergänge finden zurzeit so statt, dass die untergehende Sonne direkt seitlich in unseren Wintergarten scheint. Ich liebe dieses Licht, auch wenn der Herbst, und der bevorstehende Winter schon gar nicht, nicht meine Jahreszeiten sind.

Um im Keller Platz für Gartenmöbel und den Brunnen zu schaffen, haben wir heute das Futterhäuschen auf die Terrasse gestellt. Im Moment hat es noch einen „Warteplatz“. Erst wenn alle Pflanzen entsorgt bzw. eingeräumt sind, wird es auf den Winterplatz gestellt.