Nur noch Lampen


Ich kann bald keine Lampen mehr sehen, und wir benötigen davon mindestens 9 Stück. Jeder Baumarkt wird von uns unsicher gemacht. In einem ist uns sogar das Fotografieren verboten worden. Warenhäuser, Lampengeschäfte, Internet – überall suchen wir nach Lampen. Und lesen kann ich auch nicht mehr ordentlich. Eine Aussenwandlampe wurde zu Auswandererlampe – und ich wundere mich, was das wohl für spezielle Lampen sein sollen, die von den Auswanderern benötigt werden.

Haben wir uns gerade so ziemlich festgelegt, läuft uns wieder eine neue Lampe über den Weg. Schon zweifeln wir wieder, ob unsere vorherige Wahl richtig war.

Neben dem Design ist natürlich der Preis ausschlaggebend und die Bestückung mit dem Leuchtmittel. 100 Watt für eine Auswanderersenwandlampe, und davon gleich zwei Stück, sind wohl doch ein paar Watt zu viel. Wir wollen doch nicht das Atomkraftwerk Krümmel finanzieren.

Eine weitere Frage ist, ob es eher eine Effektlampe sein soll, die die Wand mit Lichteffekten verschönt. Oder wollen wir mehr Licht auf der Terrasse, damit wir uns in die Augen sehen können? Eine Wand, die mit Lichteffekten bestrahlt wird, reflektiert sicher auch Licht, das die Terrasse etwas erhellt.

Abends auf der Terrasse sitzen um zu lesen, stricken oder klöppeln wollen wir sicher nicht. Eher steht uns der Sinn danach, in den Himmel zu schauen und Sterne, Flugzeuge un Satelliten zu beobachten und darauf hoffen, dass wir eine Sternschnuppe entdecken.

Übermorgen sind wir in der Hasenbude zu Gast. Vorher wird uns der Weg noch mal zu Teppich-Kibek führen. Nicht um dort nach Teppichen ausschau zu halten, sondern nach – wie kann es anders sein – Lampen. Zwei haben wir dort ja schon gekauft. Und vielleicht finden wir da noch mehr. Am Sonntag, wenn wir ausgeschlafen haben, wird dann hoffentlich eine endgültige Entscheidung fallen. Und dann kann ich das Wort Lampe auch nicht mehr hören.

Jetzt gehe ich in die Küche und bereite Erdbeeren zu. Und wo haben wir die gekauft? Auf dem Parkplatz vor dem Baumarkt beim Lampensuchen!

Nachtrag:
Modell „Tucke“ ist abgehakt. Nach auskunft des Händlers ist die Lampe unten offen, d.h. dass sich dort ungebetene Insekten einnisten können.

Umzug


Am Montag und am Dienstag haben sich bei uns insgesamt drei Umzugsunternehmer umgesehen um sich für ein Angebot ein Bild von unserem Hausstand zu machen. Heute traf das letzte Angebot ein. Alle drei Angebote sind preislich fast identisch. Wir müssen jetzt nochmal in die Einzelheiten gehen um festzustellen, ob bei dem einen oder anderen Angebot noch versteckte Kosten auf uns zukommen. Eine Tendenz, für wen wir uns entscheiden, ist bereits erkennbar.

Nachgemessen


Zehn Zentimeter abgeschnitten und immer noch zu kurz? Ne ne, so blöd sind wir denn doch nicht. Unsere Vermessungsaktionen im Badezimmer waren richtig – immer. Zwar ist, wie schon vermutet, die Türöffnung rundherum und von innen und aussen eingeputzt. Aber wir hatten ja noch ein Ass im Ärmel. Und das haben wir heute gezogen:

Im Flur sollen mittig an 2 Wänden je eine Wandlampe montiert werden. Die Anschlüsse waren, wie es üblich ist, vor dem Verputzen gelegt worden. Jetzt hängen aus den beiden verputzen Wandabschnitten die Kabel für die Wandlampen heraus – eine Leichtigkeit für uns nachzumessen, ob die jetzt noch mittig sind. Sind sie natürlich nicht. Vonwegen, wir haben uns vermessen. Die haben einfach die Türöffnung etwas modifiziert: An einer Seite ein paar Zentimeter rausgehauen, dafür an der anderen Seite zugemauert. Und schon hat man ein paar Zentimeter gewonnen und die Badewanne passt da rein. Auf der jetzt kürzeren Seite ist für den Waschtisch platz genug. Alles kein Problem – aber wir haben uns ja vermessen!

Vermessen?


Unsere Messungen im Badezimmer hatte ich dem Installateur und dem Bauleiter mitgeteilt. Gestern war Baubesprechung. Anschliessend erhielt ich eine Mail vom Bauleiter, dass wir uns wohl vermessen hätten. Nach dem Auftrag des Putzes sei die Wand (Badewanne) jetzt ca. 90 cm. Die Wand hat noch nie dieses Breite gehabt, sie war immer knapp über 80 cm, so dass wir uns schon immer unsere Gedanken gemacht haben, wie die Badewanne da wohl reinpassen würde. Wenn inzwischen Flur und Badezimmer verputzt worden sind, lässt sich jetzt nicht mehr ohne weiteres Feststellen, ob man die Türöffnung etwas verschoben hat. Aber wir haben vielleicht doch noch eine Möglichkeit, das nachvollziehen zu können.

Die andere Wand, dort wo die Dusche hinkommt, sei jetzt 1,02 m wurde uns mitgeteilt, und zwar auch nach dem Auftragen des Putzes. Wir wissen definitiv, dass dort was verändert worden ist, wir haben ja Spione vor Ort. Der Vorwurf, uns vermessen zu haben, wurde uns für diese Stelle allerdings nicht gemacht.

Nachbarschaftshilfe

Heute am späten Nachmittag rief Herr J., unser zukünftiger Nachbar an. Er war heute Nachmittag in seiner zukünftigen Wohnung und hat bei der Gelegenheit auch mal ins Elbe-Penthouse geschaut. Herr J. berichtete mir, dass das Problem Badezimmer aus der Welt geschafft wurde und dass auch der Elektriker die reklamierten Punkte erledigt hat.

An dieser Stelle an Herrn J. vielen Dank für die Benachrichtigung.

Sehnsucht

Heute Nachmittag mussten wir noch mal nach Geesthacht. Beim Notar musste ich eine Unterschrift leisten. Das war eine Sache von wenigen Minuten. Und was haben wir gemacht, als wir dort fertig waren? Wir sind zum Pappelwäldchen gefahren. Nur mal schnell gucken, vom Auto aus seufz.

Wir haben festgestellt, dass uns der Abschied vom Elbe-Penthouse jedes Mal sehr schwer fällt, wenn wir es besuchen. Jedes Mal noch dieser wehmütige Blick nach oben wenn wir wieder wegfahren, gepaart mit einer gehörigen Portion Vorfreude auf unser neues Zuhause. Die Bindung dorthin wird bei jedem Besuch stärker und stärker.

Schnelle Reaktion

Wegen der falschen Abmessungen im Badezimmer wollte ich heute Morgen mit dem Bauleiter sprechen, der war aber nicht erreichbar. Ich rief dann den Installateur an. Er hatte meine Mail bereits gelesen und verstand sofot, um was es ging. Er wollte sich um die Angelegenheit kümmern.

Den Elektriker erreichte ich zum Glück auch sofort. Ich erklärte ihm kurz, was wir gestern festgestellt hatten. Er erinnerte sich daran, wo die Anschlussdosen für das Surroundsystem im Wohnzimmer platziert werden sollten, nämlich in Steckdosenhöhe – und nicht unter der Decke. Da er sowieso noch zur Baustelle wollte, verabredeten wir, uns dort zu treffen und mit ihm gemeinsam die anderen Punkte noch mal durchzugehen. Die Angelegenheit war dann in 5 Minuten vor Ort geklärt.

Wir werden ganz sicher in dieser Woche während der Zeit, in der die Handwerker dort tätig sind, noch mal rausfahren und nachsehen, ob dann alles in Ordnung ist.

Voll daneben

Heute hatten wir Glück, grosses Glück. Denn das Haus, auf dem das Elbe-Penthouse liegt ist seit neuestem abgeschlossen wenn keine Handwerker dort sind. Deshalb wollten wir heute eigentlich auch gar nicht rausfahren. Aber die Sehnsucht trieb uns heute Mittag dann doch nach Geesthacht. Einfach mal so zum Schauen. Gerade als wir wieder nach Hause fahren wollten, traf unser Verkäufer dort ein. Seit langem war nämlich heute wieder Beratungstag. Unser Verkäufer hatte einen passenden Schlüssel dabei und so kamen wir doch noch ins Elbe-Penthouse. Und dort erlebten wir mehrere Überraschungen.

Im Badezimmer entdecken wir eine neue Vorwand, die vorher noch nicht da war. Da der Platz für die 80 cm breite Badewanne schon recht knapp bemessen war, holte Bernd noch schnell den Zollstock aus dem Wagen. Das Ergebnis unserer Messung lies dann unseren Puls etwas schneller schlagen. 81 cm war unser Messergebnis bis zur Türöffnung. Davon geht noch ca. 1,5 cm Putz ab und ca. 3 cm für den Türrahmen.

Doch damit nicht genug:
Zwischen der Vorwand für die WC-Installation und der Ecke, in der die Dusche eingebaut wird, ist exakt 1 m Platz – ohne Verputz vesteht sich. Die Schenkellänge der Dusche beträgt 1 m! Muss ich noch mehr sagen?

Im Arbeitszimmer hat der Elektriker die Leerrohre und die Anschlussdosen für die beiden Miniboxen nach unseren Wünschen direkt unter die Zimmerdecke gelegt. Das ist in Ordnung. Aber warum er das im Wohnzimmer auch so gemacht hat, verstehen wir nicht. Telefonisch besprachen wir vor ein paar Tagen, dass die Anschlussdosen für die Boxen in Steckdosenhöhe gesetzt werden sollen. Unter der Decke haben wir jedenfalls keine Steckdosen gesehen und da wollen wir auch keine haben.

Der bisher vergessene Anschluss für eine Wandlampe wurde an eine falsche Stelle gesetzt obwohl der richtige Platz mit einem roten Stift seit Wochen an der Wand markiert ist.

In der Küche wurde vergessen, eine Steckdose zu setzen. Im Wintergarten taucht an einer Wand plötzlich eine Dose auf, in die wohl ein Schalter für die Aussenbeleuchtung gesetzt werden soll. Die Stelle gefällt uns gar nicht weil dadurch die ganze Wand unterbrochen wird. Wir wussten auch gar nicht, dass dort ein Schalter vorgesehen ist, jedenfalls wurde das nicht mit uns abgesprochen. Auf der Terrasse hängt ein Kabel für eine Aussenlampe aus der Wand – nur an der falschen Stelle.

All diese Dinge hätten wir vielleicht zu spät bemerkt, wenn wir heute nicht die Möglichkeit der Kontrolle gehabt hätten. Noch ist das alles ohne allzu grossen Aufwand zu ändern. Die Putzkolonne steht aber sozusagen vor der Tür. Im Nachbarpenthouse sind bereits einige Wände verputzt worden.

Bauleiter und Installateur haben heute noch eine Mail bezüglich des Badezimmers erhalten. Dem Elektriker habe ich eine Mail wegen der falschen, fehlenden und nicht abgestimmten E-Installation geschickt. D.h., morgen muss ich trotzdem noch mal hinterher telefonieren und klären, ob das nun alles so wird, wie es vereinbart wurde. Ich habe ja auch Urlaub und Zeit dafür.

Alt gegen neu

Wir haben heute eine Waschmaschine gekauft. Ich mag gar nicht sagen wo. Aber die Aktion, dass man eine Gutschrift von Eur 100 bekommt, wenn man ein altes Gerät sozusagen in Zahlung gibt, kam uns gut zu pass. Bernd hat nämlich in seiner Wohnung eine Kühl-/Gefierkombination stehen, die wir nicht mehr benötigen. Und da das Teil schon mehr als 10 Jahre alt ist, ist es ganz bestimmt ein Stromfresser. Durch diese Aktion werden wir das Ding nun los und bekommen sogar noch Geld dafür.

Langsam entwickelt sich Bernds Wohnung zum Parkplatz. Die Waschmaschine wird nämlich dort angeliefert. Zwei Stehlampen sind dort auch schon geparkt.

Rundherum zu


Das Elbe-Penthouse ist jetzt rundherum zu. Es sind alle Fenster und Terrassentüren eingebaut, sogar alles richtig, was ja nicht immer stattfindet, allerdings vorausgesetzt werden sollte.

Sehr beeindruckt sind wir von den grossen Türen jeweils vom Wintergarten und vom Essbereich zur Terrasse. Es ist noch schöner, als wir es uns vorgestellt hatten. Die Stulptüren sind zwar nicht unbedingt platzsparend, aber das wussten wir bereits vorher. Und irgendwie hat es was, wenn man eine Doppeltür öffnet, deren Flügel ein wenig in den Raum ragen. Nein, wir reden uns das jetzt nicht schön weil Schiebetüren eben praktischer sind. Wir haben das so gewollt mit allen Konsequenzen.

Die Bauarbeiten an den letzten beiden Häusern schreiten auch zügig vorran. Wie wir hörten, soll bis Jahresende das ganze Projekt abgeschlossen sein. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, diese Häuser auch noch mal zu inspizieren. Vor allem interessierte es uns, wie man das Elbe-Penthouse aus der anderen Perspektive sieht. Haus 1 liegt direkt gegenüber Haus 3 mit dem Elbe-Penthouse. Dazwischen, seitlich versetzt, steht Haus 2. Haus 1 ist also ziemlich weit weg. Und dazwischen stehen noch Bäume und Büsche, so dass das Elbe-Penthouse im Sommer ziemlich versteckt ist:

Man kann zwar auf unsere Terrasse schauen und ein wenig in den Wohnraum hineinsehen. Da es sich in Haus 1 in dem Bereich, von wo aus das Foto gemacht wurde, um das Schlafz- bzw. Kinderzimmer handelt, wird sich dort kaum ständig Jemand aufhalten. Und wenn Jemand meint, er muss uns von dort aus beobachten – das soll uns dann auch egal sein.