Gute Fenster

Gestern war Besuchstag im Elbe-Penthouse.
Am Nachmttag waren 2 Damen mit Hund hier und haben sich einen Keks abgeholt, am Abend hatten wir Besuch aus der Nachbarschaft zum Glöggtrinken.

Manchmal fällt man, wenn man Besuch hatte, totmüde ins Bett. Ein anderes Mal ist man noch ein wenig aufgekratzt und kann noch nicht gleich schlafen – so wie gestern Abend.

Nachdem unser Besuch weg war, haben wir noch einen Augenblick am Rechner gesessen und sind durch das WWW gesurft. Und plötzlich hörte ich, kaum wahrnehmbar, gedämpfte Töne von Musik. Das Radio hatten wir nicht an, auch unserer Rechnerboxen waren abgeschaltet. Aus dem Haus konnte es auch nicht kommen. Also öffnete ich ein Fenster. Sofort tönte mir von irgendwoher, wahrscheinlich vom Veranstaltungsplatz, der ca. 300 m Entfernt liegt, laute Musik entgegen. Als ich das Fenster wieder geschlossen hatte, waren die Töne kaum noch zu hören.

Wir sind begeistert von der Qualität unserer Fenster, garantieren sie doch einen störungsfreien Schlaf.

Spontane Entsorgung

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da fragt man sich, ob man ein Baublog abschliessen soll oder nicht. Es gibt viel Internetleichen, die seit Monaten einfach so daliegen und man hat dein Eindruck, es passiert nichts mehr. Kaum ein Bauherr schreibt, dass jetzt alles gesagt worden ist, das Blog aber bestehen bleibt um Interessenten vielleicht Hilfestellung zu geben. Ich werde demnächst die Linkliste diesbezüglich genau unter die Lupe nehmen.

Ich für meinen Teil will versuchen mich zu bemühen, das Weblog über das Elbe-Penthouse am Leben zu erhalten, auch wenn die Einträge nicht mehr in so kurzen Abständen wie bisher erscheinen werden.

Es gibt aber auch Begebenheiten, da frage ich mich, wo gehört das jetzt hin? Soll ich das bei Queergedacht schreiben oder ins Elbe-Penthouse? Ein Eintrag bei Volker hat mir dann die heutige Entscheidung abgenommen. Denn das, was mir heute berichtenswert erscheint ist einerseits ein Stück aus dem Alltag, anderseits hätte dies so nicht stattgefunden, würde wir nicht im Elbe-Penthouse wohnen. Es ist also eigentlich ein crossover. Aber Volker hat dann den Auschlag gegeben, wo ich heute schreiben soll:

Heute Mittag trafen wir auf unserem Weg runter zur Elbe, um dort Brotreste von gestern an die Enten zu verfüttern, unseren Nachbarn. Ganz spontan fragten wir ihn, ob sie, also er und seine Frau, Lust auf eine Latte hätten:
„Habt ihr Lust auf ’ne Latte?“ – „Da muss ich meine Frau fragen.“ – „OK, wir melden uns, wenn wir wieder da sind.“ – „OK.“

Wir verfütterten unser Brot an die hungrigen Schnäbel und standen danach noch ein Weilchen in der warmen Novembersonne am grossen Strom.

Kaum waren wir zurück klingelte es an der Wohnungstür (anhand des Klingeltons können wir unterscheiden, ob an der Haus- oder an der Wohnungstür um Einlass gebeten wird): „Was ist denn nun?“ (oder so ähnlich). – „Jo, kommt rein“.

Die Beiden wollten dann zwar keine Latte sondern einen Cappu. Die Latte hattentranken Bernd und ich. Dazu gab es noch Kuchen von gestern. Viel war es nicht aber nun ist er weg.

Na ja, wie es dann so ist wenn man gemütlich zusammensitzt, wird über dies und jenes gesprochen, so auch über den gestrigen Abend bei uns und über das, was es zu essen gab. „Zimteis? Wie macht ihr das denn? Habt ihr ’ne Eismaschine?“ – „Wollt ihr probieren? Wir haben noch was übrig.“ Na ja, so wurde dann der Rest von dem Zimteis auch vertilgt. Auch von den Äpfeln hatte ich noch was im Kühlschrank. Die wurden schnell in der Mikrowelle heiss gemacht.

Irgendwann war es dann soweit, dass wir unseren Nachbarn auch noch Ofensuppe aufschwatzen konnten. Die ist nun auch wech und wir sind froh, dass alle Reste verwertet wurden und wir so nette und lockere Nachbarn haben.

Erste Präsentation

Das Elbe-Penthouse ist zwar noch nicht perfekt, aber so weit hergestellt, dass es vorzeigbar ist. Gestern fand dann auch die erste offizielle Einweihung statt, nämlich für die Sponsoren. Da meine Eltern einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet haben, wollte ich ihnen zugestehen, den Reigen der Präsentationen zu eröffnen. Natürlich war Bernds Mutter auch dabei, sie gehört ja mit zur Familie.

Die Reaktion nach der Besichtigung war eindeutig positiv. Wenn unseren Gästen irgendetwas nicht gefallen hätte, hätten sie es ganz bestimmt gesagt. Uns hat es natürlich gefreut, dass die neue Wohnung nicht nur uns gefällt.

Zum Abendessen gab es Ofensuppe und Zimteis mit heissen Äpfeln. Unsere Gäste waren so begeistert, dass sie die Rezepte haben wollten.

Jahrmarkt

In Hamburg findet der Jahrmarkt, genannt Hamburger Dom, vier Wochen statt. Hier in Geesthacht ist der Jahrmarkt drei Tage lang.
Mitten in der Stadt zwischen den Wohnhäusern sind Fahrgeschäfte, Wurstbuden und andere Verzehrstände sowie die nie fehlenden Buden mit Schnickschnack aufgebaut. Hier einige Impressionen:





Also ein ganz normaler Jahrmarkt, aber alles in einfacher Ausfertigung. Nicht ‚zig Los-, Wurst- und sonstige Buden, eben gemütlich kleinstädtisch.

*Nachtrag*:
Ja, ich vergass: Die Schmalzkuchen von Strehmel und Kupfer sind grosse Klasse. Wir hatten eine Eierlikörtasche. Allerdings war es gestern Abend um halb acht nicht mehr so voll dort, dass man warten musste. Die Leute haben sich lieber an die Getränke- und Wurststände verzogen anstatt die süssen Leckereien zu essen.

Kacke am dampfen


Das Haus mit dem Elbe-Penthouse hat zwei grosse Keller, die jeweils in kleinere, abschliessbare Kellerräume unterteilt sind. Aufgrund einer Sondervereinbarung haben wir 2 Kelleräume, je einen in einem von den beiden grossen Kellern. Durch einen von unseren Kellern laufen u.a. dicke Abflussrohre.

Heute benötigten wir was aus dem Keller mit den Ablussrohren. Beim Betreten des grossen Kellers war ein sehr unangenehmer Geruch zu spüren. Mein Verdacht ging in Richtung Undichtigkeit er Abflussrohre. Bei einer genauen Inspektion war aber absolut keine Leckstelle zu entdecken.

Ich liess meinen Blick durch die mit Gittern abgeteilten Kellerräume schweifen. In einem Raum entdeckte ich ein Brett, dass nicht ganz plan auf dem Boden zu liegen schien. Der Raum war noch nicht verschlossen, da die dazugehörige Wohnung noch nicht übergeben worden ist. Ich machte mich also auf den Weg in Richtung Brett. Der Geruch wurde intensiver, mit dem Fuss stiess ich gegen das Brett, dass sich auf einer Masse, die ich lieber nicht näher inspizieren wollte, bewegte *würg*.

Gedampft hat es nicht mehr, aber es war, wie an der Bewegung des Brettes zu merken war, noch weich, also noch relativ frisch, wahrscheinlich von gestern.

Sofort rief ich den Verwalter an, der sich darum kümmern wollte, die Hinterlassenschaft zu entfernen. Die Person, die das machen muss, beneide ich nicht.

Wie kann es dazu kommen?: In den bisher nicht verkauften bzw. noch nicht übergebenen Wohnungen sind noch Handwerker tätig. Material wird angeliefert, die Haustür steht auf. Es kann nicht kontrolliert werden, wer hier tagsüber ein- und ausgeht. Auf der Baustelle steht zwar ein Dixi-Klo – aber warum der ScheisserVerunreiniger das nicht benutzt hat bleibt wohl ein Rätsel.

Komplett

Heute vormittag war die Übergabe des Gemeinschaftseigentums. Anwesend waren die drei Eigentümer, die bereits ihre Wohnungen übernommen haben, der Hausverwalter sowie der Bauleiter als Vertreter des Bauträgers. Während einer Grundstücks- und Hausbegehung wurden die dabei festgestellten Mängel notiert. Jetzt sind wir sozusagen volleigentumsberechtigt.

Vor der Besichtigung wurde spontan eine aussergewöhnliche Eigentümerversammlung abgehalten. Es ging um das Thema „Grösse der Carports“. Wir mit unserem kleinen Wagen haben kein Problem. Unsere Nachbarn dagegen fahren ein grösseres Fahrzeug und haben ein Problem damit, ihren Wagen auf dem ihnen zustehenden Stellplatz abzustellen. Es wurde beschlossen, dass es gestattet ist, die Konstruktion der Carports dergestalt zu verändern, dass man leichter sein Fahrzeu einparken kann. Dieses wurde einstimmig beschlossen und wird nun in Angriff genommen.

Nach der Übergabe gab es ein kleines gemeinsames Essen der drei Eigentümer – also unsere Penthousenachbarn, Frau A. aus der 1. Etage und wir – im Resttaurant Feuervogel.

Herbstlicht


Herbstlich ist es auch, aber die Überschrift heisst „Herbstlicht“. Das obige Foto habe ich eben von unserer Terrasse gemacht. Ein Baum mit goldenem Herbstlaub, umgeben von Bäumen und noch grünem Laub, wird von der untergehenden Sonne angestrahlt.

Testblick


Heute war im Pappelwäldchen wieder Beratungstag. Es sind ja immer noch Wohnungen frei und können gekauft werden. Ausserdem gibt es noch diverse Mietwohnungen. Am Beratungstag kommt man auch mal in die Häuser, in denen derzeit der Innenausbau vonstatten geht. Das haben wir ausgenutzt um mal einen Testblick zum Elbe-Penthouse zu werfen. Wir müssen doch wissen, was zukünftige Nachbarn von unserer Wohnung sehen können.

Bei Sonnenlicht kann man scheinbar nicht allzu tief hineinschauen. In der Glasfront spiegeln sich Bäume und Terrassenmöbel. Bei Dunkelheit, also wenn wir Licht in der Wohnung anhaben, wird es sicher ganz anders aussehen. Das zu testen ist uns leider nicht möglich.

Immer etwas vollständiger

Langsam, ganz langsam, wird die Wohnung etwas wohnlicher, besser gesagt, noch wohnlicher. Heute haben wir zwei Bilder aufgehängt, unter anderem dieses. Jetzt wirkt das Entrée nicht mehr so kahl.

Einige Bilder stehen noch herum. Wir wissen, dass auch sie ihren Platz finden werden. Aber es bringt nichts, wenn man sie einfach irgendwo aufhängt. Es muss passen. Und dazu bedarf es eines Funkens, der einem vermittelt: Dahin!