Archiv der Kategorie: Sonstiges

Schlecht geplant

Ich verstehe nicht, wieso man in einer Ecke in der Küche einen Schacht mit Abluftleitungen vom Boden bis zum Dach setzen kann. Das bedeutet nämlich, dass Hängeschrank und Unterschrank, die an dieser Stelle vorgesehen sind, einer Sonderanfertigung bedürfen, was sicher nicht ganz billig ist.

Wir hoffen auf eine andere Lösung, um die Abluftrohre durch das Haus zu führen. Wir haben uns selbst schon Gedanken gemacht und Ideen ausgebrütet, diese aber noch nicht an die Bauleitung weitergegeben. Ich habe nämlich keine Lust, mit Ecken und Kanten i der Küche zu leben – selbst wenn die Änderungen an der Küchenmöbelkonstruktion bauseitig bezahlt werden sollten.

Dieser Kanal ist von mir übrigens nicht abgesegnet. In der von mir genehmigten Zeichnung ist er nämlich nicht vorhanden.

Feige

Vor ein paar Tagen wurde dieser Eintrag kommentiert. Ich wollte heute darauf per Email reagieren, doch meine Nachricht kam zurück, der Server hat sie abgewiesen. Die angegebene Adresse schein ein Fake zu sein.

Wenn Jemand mit der Situation im Haus unzufrieden ist, warum auch immer, soll er das intern ausmachen und nicht versuchen, Zwietracht zu säen – oder er soll mit offenen Karten spielen und sich zu erkennen geben.

Wir werden uns jedenfalls aus einem Nachbarschaftstreit heraushalten.

Lampensuche

Im Elbe-Penthouse hat sich während der vergangenen Woche nicht viel getan. Allerdings fiel uns auf, dass sämtliche Etagen fein säuberlich gefegt worden sind.

Langsam kümmern wir uns um die Ausstattung unserer Wohnung und suchen nach Lampen. Bei meinen Recherchen bin ich auf das obige Exemplar gestossen. Das Wort Lüster bekommt in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung.

Wahrscheinlich ist das Ding viel zu lang und würde von der Decke bis zum Fussboden reichen. Ausserdem wäre es irgendwie sinnvoller, wenn es andersherum hängen würde. Aber vielleicht lässt es sich auch quer aufhängen.

Es wächst und wächst

Wie wir gehofft hatten, sind in der vergangenen Woche die ersten Wände des 2. OG gemauert worden. Zurzeit geht das ja ruckzuck. Wir sind gespannt, ob wir am nächsten Wochenende das erste Mal auf dem Boden unserer Wohnung stehen können.

Auf dem Rückweg haben wir noch bei dem anderen Badausstatter Station gemacht. Dort ist Sonntag Nachmittag Showtag. Der erste Eindruck war sehr positiv. Die Ausstellung scheint grosszügiger und Ideenreicher gestaltet zu sein.

Wir konnten sogar gleich einen Termin für ein Beratungsgespäch abmachen. Am kommenden Samstag geht es also in die nächste Runde. Die nette Dame schlug uns vor, den Grundriss vorab schon mal per Email oder Fax zu schicken. Dann könne sie sich in einer ruhigen Minute schon mal Gedanken über die Aufteilung machen. Das hört sich doch gut an.

Kleiner Frühschoppen

Zurzeit geht es Schlag auf Schlag im Elbe-Penthouse. Im Zwei-Wochen-Rythmus entsteht jeweils eine Etage. Die Decke für das 1. OG wurde am letzten Freitag gegossen – wie wir heute erfahren haben. Wenn das so weitergeht können wir in etwa 2 Wochen das erste Mal unsere Wohnung betreten. Na ja, vielleicht. Unsere Hoffnungen wurden in der Vergangenheit allzu oft entäuscht. Wenn es denn erst in 3 Wochen so weit sein sollte wären wir auch zufrieden.

In Haus 4 wurden in der vergangenen Woche die ersten Fenster eingebaut. Es fiel uns sofort auf, dass die Aussenrahmen nicht grau sondern antrazit sind – so, wie wir uns das anfangs auch vorgestellt hatten und was unserer Meinung nach auch viel besser passt.

Natürlich haben wir die Fenster eingehend betrachet und haben dabei auch endlich den neuen Hersteller herausgefunden.

Nach unserer Inspektionstour wurden wir von Herrn G. gebeten, mal hereinzuschauen. Uns wurden Kaffee und Gebäck serviert, sozusagen als Frühschoppen, immerhin war es erst ca. 10.00 Uhr. Für uns war es eine Gelegenheit, ein paar Informtionen über Fliesen und Badobjekte zu erhalten. Auf diesen Gebieten stehen bei uns ja in kürze Entscheidungen an.

Eine interessante Sache, die das Zusammenleben in einem Haus mit 8 bis 10 Wohnungen betrifft: Es ist sehr unangenehm, wenn Einwohner ihre Wohnung verlassen und sich sofort eine Zigarette anstecken und dann eventuell noch den Lift benutzen. Der Zigarettenrauch hängt noch lange im Treppenhaus und im Lift. Frau G. möchte bei der nächsten Eigentümerversammlung ein Rauchverbot in den allgemein zugänglichen Räumen inkl. Keller beantragen. Diesem Antrag würde ich mich sofort anschliessen. Wir sollten es für unser Haus auch in betracht ziehen.

Nach etwa 2 Stunden verliessen wir das Pappelwäldchen, in dem wir uns schon recht wohlfühlen.

Diskussionsbedarf

Heute ist vom Installateur die Aufstellung über die Standards in Bad und Küche gekommen. Damit sind wir nun gar nicht einverstanden.
Laut Exposé und Teilungserkärung, die Bestandteil des Kaufvertrages ist, ist für das Bad eine Badewanne UND eine Dusche vorgesehen. Die Dusche ist in der Liste nicht enthalten. Ebenso fehlt in der Aufstellung der Anschluss für eine Spülmaschine. Mal sehen, wie wir die Kuh vom Eis bekommen.

reddot design award

Wohl alle, die sich mit der Einrichtung ihrer Wohnung oder ihres Hauses beschäftigen, gelangen über kurz oder lang zu einem Produkt, das den reddot design award erhalten hat. Unser Flachbildfernseher hat auch diesen Preis für gutes Design bekommen, was wir aber erst entdeckt haben, nachdem das Gerät schon in der Wohnung stand.

Jetzt habe ich eine neue Waschtischarmatur entdeckt, die mit dem reddot design award ausgezeichnet worden ist. Ring faucet heisst das Teil. Ich habe versucht herauszufinden, wer das hübsche Gerät anbietet. Es scheint aber so, dass es noch gar nicht auf dem Markt ist, jedenfalls nicht auf dem deutschen Markt.

Mir gefällt ring faucet ausserordentlich gut. Ob man es sich auch leisten kann, bleibt abzuwarten.

2. Deckel

Wie man sehen kann, ist das Erdgeschoss von Haus 3 inzwischen von oben zu. Die Deckenelemente sind verlegt worden. Unter dem Schnee liegt die Amierung noch offen, d.h. in den nächsten, hoffentlich frost- und schneefreien Tagen wird darauf der Beton gegossen.

Noch haben wir die Möglichkeit übersichtliche Fotos von der Terrasse der Wohnung von Familie K. in Haus 4 zu schiessen. Wie wir heute erfahren haben, sollen Ende diesen Monats dort die Fenster eingebaut werden. Dann werden wir diese Möglichkeit leider nicht mehr haben.

Kalt war’s heute im Pappelwäldchen. Zum Glück konnten wir uns eine zeitlang in der Musterwohnung aufhalten. Dort kam es zum Nachbarschaftstreffen mit unseren zukünftigen direkten Nachbarn, Familie J. sowie Familie K. aus Haus 4.

Ich mag mich wiederholen, aber allein schon wegen der netten Nachbarn freuen wir uns auf das ElbePenthouse.

Planungsphase

Bisher sind wir immer nur am Wochenende im Pappelwäldchen gewesen, noch nie an einem Arbeitstag. Es war schon ein ungewöhnlicher Anblick für uns. Kies zur Verfüllung der Baugrube wurde angliefert. Ein Schaufellader war im Einsatz, der den Kies verteilte. Handwerker waren in Haus 3 tätig – und natürlich auch in Haus 4, wo es an den Innenausbau geht.

Der Anlass unseres heutigen Besuches war eine Besprechung über den Grundriss unserer Wohnung. Wir haben unsere Ideen eingebracht. „Alles kein Problem“ sagte der Bauleiter. Wir bekommen demnächst die Bauzeichnung zur Absegnung zugeschickt, ebenso wie erste Angebote für Sonderwünsche und eine Handwerkerliste (Klempner, Fliesenleger, Maler, Elektriker).

Mit den Handwerkern müssen wir uns zwecks Ausstattung der Wohnung in Verbindung setzen, d.h. Fliesen, Farben, Badezimmerobjekte usw. aussuchen. Wenn wir alle Preise zusammen haben heisst es für uns, dass wir einen Kassensturz machen müssen und dann eventuell Prioritäten setzen, was wir unbedingt haben wollen und worauf wir verzichten können bzw. eher müssen.

Eine Finanzierungsmöglichkeit für Extras haben wir noch: Der Einzugstermin wird sich um 2 Monate verschieben. Und dafür gibt es noch mal einen Ausgleich.