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Eingebrochen


Da wir ja zurzeit ausserhalb der Arbeitszeiten nicht in das Haus kommen hatte ich mich beim Bauträger erkundigt, ob am Sonntag jemand vor Ort ist, der für Kaufinteressenten eine Beratung durchführt. Das wurde mir bestätigt, auch dass der anwesende Mitarbeiter einen Schlüssel für Haus 3 und damit für das Elbe-Penthouse haben würde.

Frohen Mutes und voller Erwartungen machten wir uns gestern Mittag auf den Weg nach Geesthacht. Familie J. traf auch gerade ein als wir am Elbe-Penthoue vorfuhren. Herr. J. erkundigte sich beim Verkaufsberater nach einem Schlüssel. Die Tür sei offen wurde ihm gesagt. War sie aber nicht. Herr J. ging zurück zum Verkaufsbüro, den Mitarbeiter im Schlepptau kamen beide zurück. Aber ein passender Schlüssel war nicht vorhanden. Ein schlechtes Bild für einen Verkaufsberater, der die noch reichlich vorhandenen Wohnungen verkaufen soll.

Ein wenig ratlos standen wir mit den J’s vor dem Haus, in das wir nun nicht reinkamen. Ich erzählte, dass ich letztens den Versuch gemacht hatte, durch das Kellerfenster in das Haus zu kommen, was mir aufgrund körperlicher Unzulänglichkeiten nicht gelang. Herr J. bekam glänzende Augen in der Hoffnung, doch noch ins Haus zu kommen. Einmal drin kann man nämlich von innen die Haustür öffnen. Es dauerte nicht lange und Herr J. krabbelte in das Kellerfenster. Glücklich strahlte er uns von innen an. Einen Moment später öffnete er uns und seiner Frau in einer völlig verschmutzten schwarzen Jeans die Haustür.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu unseren Penthäusern und fachsimpelten über Maler, Fliesenleger und Elektriker.

Stille Post

Mit unserem zukünftigen Nachbarn existiert ja schon lange ein reger Gedankenaustausch über die Handwerker und über das Baugeschehen im allgemeinen. Aktuelle Neuigkeiten werden meistens am Vormittag telefonisch mitgeteilt.

Überrascht war ich heute Morgen von einem Anruf von Herrn J. Er hatte gestern Abend hier über die Planungen des Malers und des Fliesenlegers gelesen nachdem wir gestern Morgen bereits über andere Dinge gesprochen hatten.

Nachlässig

Am frühen Nachmittag fuhren wir gestern am Elbe-Penthouse vor. Unsere Freude war gross als wir entdeckten, dass die Haustür sperrangelweit offen stand, hatten wir doch so die Möglchkeit, den aktuellen Baufortschritt in Augenschein zu nehmen.

Als wir aus dem Auto stiegen begrüsste uns T.K. und erzählte uns, dass die Estrichleute heute im Haus waren und diese gerade eben abgefahren sind. Gemeinsam gingen wir zu Haustür und stellten fest, dass der Estrich im Treppenhaus frisch gegossen war. Wie oben gesagt war die Haustür offen! Ein Schritt in den Hausflur und ein Fussabdruck im frischen Estrich wäre das Resultat gewesen. Ein Handwerker war weit und breit nicht zu sehen. Ordentlich wie wir sind haben wir die Haustür geschlossen. Gerade am Wochenende kommen doch hin und wieder Leute, die sich die Wohnungen ansehen wollen. Da setzt doch schnell mal Jemand seinen Fuss in den frischen Estrich.

T.K. wohnt mit seiner Frau seit 2 Wochen im Pappelwäldchen. Er lud uns zu einer Wohnungsbesichtung ein. Die Beiden haben die gleiche Wohnung gekauft wie wir. Sie haben die Aufteilung der Wohnung total umgeändert. Allerdings haben sie aus der Nachbarwohnung noch einen kleinen Teil zugekauft, sodass sie mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben.

Zurzeit wohnen sie noch in einer Wohnung im gleichen Haus, die sie ebenfalls gekauft haben aber vermieten wollen. Das Penthouse ist nämlich noch nicht ganz fertig aufgrund einer Verzögerung durch falschgelieferte Fenster.

Etwa zwei Stunden sassen wir gemütlich beisammen. Hauptthema war natürlich das Pappelwäldchen und die Erfahrungen mit den am Bau beteiligten Handwerkern.

Was heute geschah

In den meisten Fällen, in denen etwas schiefgeht, ist es doch so, dass mehrere Faktoren die Ursache für den Schlamassel sind. Eine Ursache, warum die Wand schmaler war als die Badewanne breit, ist die Tatsache, dass eine ca. 3 cm dicke Wand zusätzlich gemauert wurde, damit dadrin die Wasserzuleitungen für die Badewanne verschwinden. Diese dürfen nämlich nicht in eine Wohnungstrennwand eingelassen werden.

Möglicherweise gibt es noch mehrere Faktoren, die dazu führten, dass der Platz für das WC zwischen Badewanne und Dusche plötzlich nur noch 70 cm betrug. Laut Auskunft des Bäderstudios sind zwischen 2 Wänden mindestens 75 cm notwendig. Eine Badewanne mit einer Breite von 75 cm statt 80 cm war die Lösung. Allerdings wird es nun ein anderes Fabrikat als ursprünglich vorgesehen. Es ist sogar teurer, der höhrere Preis wird uns aber aufgrund besagter, uns zum Teil unbekannter Fatkoren, nicht berechnet. Und es ist ein Doppelsitzer, will sagen, die Badewanne wird von 2 Seiten zu besetzen oder zu beliegen sein. Und 2 Personen könnten sich bequem gegenüber sitzen, was wiederum bedeutet, man kann Wasser sparen. Über andere Dinge, was das bedeuten könnte, will ich mich hier nicht auslassen.

Und damit kommen wir zu einem Punkt, der mich nachdenken liess:
Die neue Wanne hat einen Nutzinhalt von 146 Litern. Wenn sich eine Person mit einem Körpergewicht von 90 kg so in die Wanne legen würde, dass sie vollständig mit Wasser bedeckt wird, würde man dann nur 56 Liter Wasser benötigen, um die Wanne zu füllen? Dies ist natürlich nur reine Theroie. Man will ja nicht, dass einen der Tod durch Ertrinken in der Wanne ereilt. Es befinden sich ja immer einige Körperteile über der Wasserlinie.

Die Frage ist also, ob man 1 kg Körpergewicht mit 1 Liter Wasserverdrängung gleichsetzen kann. Weiss Jemand eine Antwort darauf?

Heute Mittag traf Bernd sich mit dem Küchenmesser in der Wohnung. Er hat die beiden Wände und die Anschlüsse vermessen um festzustellen, ob die Küche so wie sie geplant wurde, passen wird. Sie passt! Und der Küchenmesser hat sich sehr positiv über die Wände geäussert. Alles sei sehr genau gemacht und die Ecke im rechten Winkel. So was hätte er sehr selten. Also ein Pluspunkt für den Bauträger. Und das hat uns als direkt Betroffene doch auch sehr gefreut.

Es wird Zeit

Langsam sollten wir damit beginnen, unsere Schränke nach Dingen zu durchforsten, die jahrelang unbenutzt rumgelegen haben, z.B. Kleidung. Was wir hier in Hamburg nicht gebraucht haben, werden wir auch im Pappelwäldchen nicht mehr benutzen. Vielleicht kann man das eine oder andere Teil noch zu Kapital und damit zu Lampen machen, wie z.B. eine Jeansjacke von Bernd, Grösse S *schmunzel*.

Beim Prüfen der Taschen entdeckte ich eine Eintrittskarte für das Millerntorstadion vom August 2000. Damals wurde noch mit Deutscher Mark bezahlt, DM 20,50 hat der Eintritt gekostet. Bernd weiss heute nicht mehr, wie das Spiel ausgegangen ist. Er hat aber eben mal recheriert und herausgefunden, dass St. Pauli 5:0 gegen Waldhof Mannheim gewonnen hat. St. Pauli spielte seinerzeit, wie auch in der kommenden Saison, in der 2. Bundesliga.

Wer weiss, welche Schätze wir in Schränken und Taschen in den nächsten Wochen noch finden werden.

Umzug


Am Montag und am Dienstag haben sich bei uns insgesamt drei Umzugsunternehmer umgesehen um sich für ein Angebot ein Bild von unserem Hausstand zu machen. Heute traf das letzte Angebot ein. Alle drei Angebote sind preislich fast identisch. Wir müssen jetzt nochmal in die Einzelheiten gehen um festzustellen, ob bei dem einen oder anderen Angebot noch versteckte Kosten auf uns zukommen. Eine Tendenz, für wen wir uns entscheiden, ist bereits erkennbar.

Nachgemessen


Zehn Zentimeter abgeschnitten und immer noch zu kurz? Ne ne, so blöd sind wir denn doch nicht. Unsere Vermessungsaktionen im Badezimmer waren richtig – immer. Zwar ist, wie schon vermutet, die Türöffnung rundherum und von innen und aussen eingeputzt. Aber wir hatten ja noch ein Ass im Ärmel. Und das haben wir heute gezogen:

Im Flur sollen mittig an 2 Wänden je eine Wandlampe montiert werden. Die Anschlüsse waren, wie es üblich ist, vor dem Verputzen gelegt worden. Jetzt hängen aus den beiden verputzen Wandabschnitten die Kabel für die Wandlampen heraus – eine Leichtigkeit für uns nachzumessen, ob die jetzt noch mittig sind. Sind sie natürlich nicht. Vonwegen, wir haben uns vermessen. Die haben einfach die Türöffnung etwas modifiziert: An einer Seite ein paar Zentimeter rausgehauen, dafür an der anderen Seite zugemauert. Und schon hat man ein paar Zentimeter gewonnen und die Badewanne passt da rein. Auf der jetzt kürzeren Seite ist für den Waschtisch platz genug. Alles kein Problem – aber wir haben uns ja vermessen!

Vermessen?


Unsere Messungen im Badezimmer hatte ich dem Installateur und dem Bauleiter mitgeteilt. Gestern war Baubesprechung. Anschliessend erhielt ich eine Mail vom Bauleiter, dass wir uns wohl vermessen hätten. Nach dem Auftrag des Putzes sei die Wand (Badewanne) jetzt ca. 90 cm. Die Wand hat noch nie dieses Breite gehabt, sie war immer knapp über 80 cm, so dass wir uns schon immer unsere Gedanken gemacht haben, wie die Badewanne da wohl reinpassen würde. Wenn inzwischen Flur und Badezimmer verputzt worden sind, lässt sich jetzt nicht mehr ohne weiteres Feststellen, ob man die Türöffnung etwas verschoben hat. Aber wir haben vielleicht doch noch eine Möglichkeit, das nachvollziehen zu können.

Die andere Wand, dort wo die Dusche hinkommt, sei jetzt 1,02 m wurde uns mitgeteilt, und zwar auch nach dem Auftragen des Putzes. Wir wissen definitiv, dass dort was verändert worden ist, wir haben ja Spione vor Ort. Der Vorwurf, uns vermessen zu haben, wurde uns für diese Stelle allerdings nicht gemacht.

Nachbarschaftshilfe

Heute am späten Nachmittag rief Herr J., unser zukünftiger Nachbar an. Er war heute Nachmittag in seiner zukünftigen Wohnung und hat bei der Gelegenheit auch mal ins Elbe-Penthouse geschaut. Herr J. berichtete mir, dass das Problem Badezimmer aus der Welt geschafft wurde und dass auch der Elektriker die reklamierten Punkte erledigt hat.

An dieser Stelle an Herrn J. vielen Dank für die Benachrichtigung.

Schnelle Reaktion

Wegen der falschen Abmessungen im Badezimmer wollte ich heute Morgen mit dem Bauleiter sprechen, der war aber nicht erreichbar. Ich rief dann den Installateur an. Er hatte meine Mail bereits gelesen und verstand sofot, um was es ging. Er wollte sich um die Angelegenheit kümmern.

Den Elektriker erreichte ich zum Glück auch sofort. Ich erklärte ihm kurz, was wir gestern festgestellt hatten. Er erinnerte sich daran, wo die Anschlussdosen für das Surroundsystem im Wohnzimmer platziert werden sollten, nämlich in Steckdosenhöhe – und nicht unter der Decke. Da er sowieso noch zur Baustelle wollte, verabredeten wir, uns dort zu treffen und mit ihm gemeinsam die anderen Punkte noch mal durchzugehen. Die Angelegenheit war dann in 5 Minuten vor Ort geklärt.

Wir werden ganz sicher in dieser Woche während der Zeit, in der die Handwerker dort tätig sind, noch mal rausfahren und nachsehen, ob dann alles in Ordnung ist.