Herbstliche Impressionen aus dem Pappelwäldchen am Sonntagmorgen:



(Alle Fotos wurden aus unserem Schlafzimmerfenster gemacht)
Herbstliche Impressionen aus dem Pappelwäldchen am Sonntagmorgen:



(Alle Fotos wurden aus unserem Schlafzimmerfenster gemacht)
Die alte Wohnung bedarf vor der Übergabe einer Säuberungsaktion, mit der wir heute begonnen haben. Bad und Küche sind fertig, der Boden im Schlafzimmer ist gesaugt, der Balkon geschrubbt.
Als wir nach Hause kamen, haben wir unser zubereitetes Essen (Gyros) auf der Terrasse einnehmen können.
Morgen geht’s noch Mal nach Hamburg: Der Boden im Wohnzimmer muss noch gesaugt und die Fenster geputzt werden. Dann sind wir durch und können uns auf das Elbe-Penthouse konzentrieren, in dem noch allerhand Arbeit auf uns wartet.
Bilder von unserer neuen Wohnung gibt es, wenn alles fertig ist. Bitte noch etwas Geduld.
Unsere alte Wohnung war klein. Das Wohnzimmer hatte eine zentrale Lage, von dem eine Tür ins Schlafzimmer und eine Tür in die Küche führte. Man konnte mehr oder weniger direkt vom Schlafzimmer in die Küche schauen, jedenfalls halbwegs. Die akustische Verständigung war kein Problem. Ohne die Lautstärke der Stimme erheblich zu vestärken, war eine Unterhaltung vom Schlafzimmer, in dem auch unsere Rechner standen, bis zur Küche ohne Probleme möglich.
Im Elbe-Penthouse ist es ganz anders. Das Arbeitszimmer liegt an einem Ende, die Küche am anderen. Es gibt keinen direkten Weg. Man muss um 3 Ecken gehen, Sichtkontakt ist deshalb nicht möglich und Hörkontakt auch nicht.
Benötige ich im Arbeitszimmer ein Glas mit unserer Lieblingsmische bedarf es zur Küche und zurück etwa 14 m Weg – eine Tatsache, die zurzeit noch etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Der Wohnzimmerschrank steht an der Wand zum Arbeitszimmer. Würde ich aus dem Schrank etwas zum Arbeitszimmer transportieren müssen, müsste ich erst fast bis zur Küche gehen und dann im Wohnzimmer wieder zürück in Richtung Arbeitszimmer.
Ich brauche hier Rollschuhe!
Übermorgen werden wir in eine Wohnung ziehen, die in einigen Teilen unvollständig ist. Dass die Innentüren fehlen werden, bis auf die eher unwichtige Tür für den Hauswirtschaftraum, hatte ich ja schon berichtet.
Hatte ich schon erwähnt, dass die Duschabtrennung erst 2 Tage nach unserem Einzug geliefert und eingebaut werden kann?
Heute wurde die Küche geliefert und eingebaut. Ich mach mir absolut gar nichts mehr daraus, dass auch sie noch nicht ganz vollständig ist, sondern erst in der nächsten Woche komplettiert wird:
Die Dunstesse war nicht rechtzeitg vom Hersteller angeliefert worden. Eine Rückfrage des Kücheneinbaumonteurs beim Küchenstudio brachte insofern Klarheit, dass sie heute dort eingetroffen ist. Die Hängeschränke hat das Einbauteam wieder mitgenommen weil die Sacklochbohrungen für die Einbaulampen fehlten. Die Kabeldurchführungen waren vorhanden, aber nicht die Bohrungen, in die die Lampen, die auf die Arbeitsfläche leuchten sollen, eingelassen werden.
Wir können aber kühlen, gefrieren, backen, kochen und mikrowellen. Lebenserhaltende Massnahmen sind also möglich. Ach ja, die Reste auf dem Geschirr können wir auch entfernen, manuell und maschinell.
Beim Einbau der Küche wurde festgestellt, dass wir 2 Arbeitssteckdosen an einer ziemlich blöden Stelle geplant haben, nämlich genau dort, wo 2 Rückwandplatten zusammenstossen. Der Elektriker, der im Haus nebenan arbeitet, kommt morgen noch mal rüber und setzt die Steckdosen um. Ein Teil der Nischenrückwand wird also auch erst in der nächsten Woche montiert.

„Man sollte öfte umziehen!“ meinte Bernd gestern, als wir beim durchforsten der Schränke auf eine erhebliche Anzahl von Leichen stiessen, will sagen, auf Dinge, die wir seit Jahren nicht vermisst und nicht benutzt haben. Rigoros haben wir ausgemistet.
Bei den Räumarbeiten kamen aber ein paar Dinge zu Tage, von denen ich mich nicht trennen will. So fand ich z.B. eine kleine Schachtel. Darin waren Manschettenknöpfe (habe ich seit Ewigkeiten nicht mehr getragen) und eine Uhr, deren Metallarmband ich auf einer Frachtschiffreise nach dem Kombüsenball in der Sonne an Deck liegend verbogen hatte. Ausserdem fand sich in dem Kästchen mein Ehering und ein Siegelring aus Gold mir schwarzem Onyx, den ich von meinen Grosseltern zur Konfirmation bekommen hatte.
Neugierig, ob der Ring noch passen würde, schob ich ihn auf meinen rechten Ringfinger. Das ging zwar ganz mühelos, aber doch relativ einfach. „Passt noch!“ sagte ich zu Bernd. Aber dann begann das Dilemma. Ich bekam den Ring nicht mehr ab. Ich hielt dann die Hand unter kaltes Wasser und verteilte recht grosszügig Schmiermittel in Form Spülmittel auf dem Finger.
Es gelang mir, den Ring wieder abzuziehen, was allerdings nicht schmerzfrei und ohne Blessuren ablief, wie auf dem Foto zu sehen ist. Um die Blutung zu stillen, ich wollte doch gern weiterarbeiten, tupfte ich tapfer Schwedenbitter auf die Kraztwunde. Ganz zu ist sie noch nicht. Bei Berühung mit Wasser brennt es noch. Und wenn ich den Finger krumm mache, ist es ziemlich stramm.
Fotos von meinen von Muskelkater befallenen Waden und Oberschenkeln möchte ich euch nicht zumuten.

Nach 25 Kartons haben wir uns eine Packpause gegönnt und sind zum Elbe-Penthouse gefahren, um einige zerbrechliche Dinge selbst zu transportieren. Ausserdem standen die uns hier im Weg und nahmen Stellplatz für weitere Kartons ein.
Eins ist ziemlich sicher: Wir werden wohl die restlichen 25 Kartons nicht benötigen. Schlauer sind wir allerdings erst, wenn alle Schränke leer sind.
Heute Abend wird aus diesem Grund auch nicht gepackt. Erholung muss sein.

Die Vorboten für den nächsten und endgültigen grossen Schritt, den Umzug, sind heute eingetroffen. 49 Umzugskartons hat die Möbelspedition angeliefert (50 sollten es eigentlich sein). Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir so viel Kram haben, dass die alle voll werden. Aber wir werden sehen.

Dieses Bild bot sich uns heute dar, als wir unsere Wohnung betraten.
Es ist natürlich nicht das Verschulden des Bauträgers, wenn das bestellte Reinigungsteam im falschen Haus saubermacht. Aber es ist schon das Verschulden des Bauträgers, die Sache nicht zu verfolgen und zu prüfen, ob denn die Reinigung auch ordnungsgemäss vollzogen wurde.
Es ist uns auch klar, dass eine Person, die mittags damit beginnt, die Fenster zu putzen, der man auch noch das Wasser abstellt, nicht in der Lage ist, eine Wohnung von 100 qm in einen sauberen Zustand zu versetzen. Ausserdem sollte wohl diese eine Person auch noch die Fliesen im Badezimmer und im Waschmaschinenraum auf Hochglanz bringen. Sie war ebenso damit beaufragt, in der Nachbarwohnung, die grösser ist als unsere, Fenster zu putzen, 2 Badezimmer zu reinigen und den Estrich, auf dem Parkett gelegt werden soll, staubfrei zu machen.
Dass dies von einer Person nicht zu bewerkstelligen ist, ist uns klar und völlig verständlich. Trotzdem waren wir ziemlich frustriert, als wir in unserer Wohnung nur geputzte Fenster vorfanden. Offensichtlich war das beauftragte Reinigunsunternehmen nicht in der Lage, gestern noch ein ganzes Putzgeschwader nach Geesthacht ausschwärmen zu lassen, um die notwendigen Arbeiten zu erledigen.
Es ist uns auch klar, dass jemand mal pinkeln muss. Aber warum ausgerechnet in unser WC, dem auch noch das Wasser abgestellt ist, sodass der Putzmann nicht in der Lage war, seine Hinterlassenschaft wegzuspülen?
Schlüssel für unsere Wohnung haben nur noch wir. Es kommt also niemand mehr ohne unsere Assistenz in die Wohnung. Am Mittwoch wird das Sofa geliefert. Wenn die Wohnung dann nicht sauber ist, wird das Sofa nicht aufgestellt. Eventuell entstehende Kosten für eine vergebliche Tour und Wiederanlieferung muss der Bauträger übernehmen.
Die noch verpackten Sessel für den Wintergarten haben wir vorerst im ebenfalls noch schmutzigen Kellerraum deponiert und diesen mit einem Vorhängeschloss gesichert.
Bei uns zu Hause stapeln sich mittlerweile diverse, in Kartons verpackte Lampen und anderer Hausrat, den wir gern nach und nach schon mal ins Elbe-Penthouse bringen würden. Montag kommen die Umzugskartons und wir werden vorerst keinen Platz haben, diese zu packen und zu stellen. Erstmal muss der andere Kram weggeschafft werden. Doch dazu brauchen wir eine saubere Wohnung und einen sauberen Keller.
In meiner ersten Wut habe ich nach der Rückkehr aus Geesthacht eine Email an den Bauträger geschrieben mit ein paar aussagekräftigen Fotos als Anhang. Noch liegt diese Email als Entwurf auf meinem System. Morgen fahren wir noch mal raus und schauen noch mal. Geändert haben wird sich ganz bestimmt nichts. Vielleicht ist unsere Wut etwas verflogen. Dann werde ich die Mail noch mal überarbeiten. Wenn nicht – dann drücke ich auf „send“ und sie geht so wie sie ist raus.
Die gestrige Euphorie ist einem grossen Frust gewichen.
Habe eben online den Nachsendeantrag beantragt. Eur 15,20 nimmt die Post für diesen Service. Früher war das mal umsonst bzw. kostenfrei. Heute kostet es was und wahrscheinlich wird es umsonst sein – weil es eh nicht funktionieren wird.
… machte sich heute breit, als wir den Zustand unseres zukünftigen Heimes sahen. Einzig das Badezimmer hatte sich verändert weil der Maler die neue Farbe aufgetragen hatte.
Der Fliesenleger war dabei, Fugen zu verfüllen. Ansonsten sah alles so aus wie am Sonntag.
Die Wohnung muss gereinigt übergeben werden. Da hat das Putzgeschwader morgen noch allerhand zu tun. Unsere Nachbarin, die heute auch noch ihr neues Domizil in Augenschein genommen hatte, sieht die Sache eher positiv.