Archiv des Autors: Hans-Georg

Das Original

Roland findet den aktuellen Header so schön. Wie ich im Kommentar bereits erwähnte, handelt es sich um einen Auschnitt aus einem Foto. Durch das Format des Headerbildes ist es natürlich nicht möglich, alle Originalaufnahmen entsprechend einzubinden. Zur Veranschaulichung seht hier oben jetzt das Originalfoto.

Die Vogelvilla ist übrigens ein Auftragswerk. Unser Hausmeister ist gelernter Reetdachdecker. Er hat diese Villa und noch eine andere in rund konstruiert und baut und verkauft sie auf Vorbestellung.

Stürmisch


Stürmisch war der gestrige Abend und die vergangene Nacht, aber nur draussen. Hier drinnen im Elbepenthouse war alles ruhig. Nur die Geräusche des Sturms waren zu hören, der sich in den Pappeln fing.

Der Wind hat nachgelassen, aber es regnet und regnet, ein Tag zum Faulenzen. An den nächsten Wochenenden haben wir diverse Termine. Deshalb geniessen wir es, einfach so in den Tag hineinzuleben.

Winterhimmel


Aus dem Elbepenthouse gibt es zurzeit nichts neues zu berichten. Ein schöner Wintersonnenuntergang, fotografiert aus dem Elbepenthouse heraus, ist dann halt mal ein netter Lückenfüller.

Neue Rauchmelder


Als wir vor etwas mehr als 3 Jahren das Elbepenthouse übernahmen, wurde es am Tag der Übergabe mit Rauchmeldern ausgestattet. Inzwischen haben wir schon zweimal die Batterien gewechselt.

Am 1. Januar 2011 tritt ein neues Gesetz inkraft. Es besagt, dass die Eigentumsgemeinschaft haftet wenn durch nicht funktionierende oder nicht vorhandene Rauchmelder ein Schaden eintritt. Jeder Mieter oder Wohnungsinhaber sollte natürlich selbst und im eigenen Interesse dafür sorgen, dass die Dinger ihren Dienst leisten, auch wenn es unangenehm ist, wenn eine Batterie so langsam ihren Geist aufgibt und der Rauchmelder zu piepen anfängt, was aus unverständlichen Gründen meistens in der Nacht passiert.

In unserer Wohnanlage wurden aber schon Rauchmelder auf der Fensterbank liegen gesehen weil der Mieter oder Eigentümer der Wohnung nicht dafür gesorgt hatte, den Akku auszutauschen. Wenn also in so einem Fall etwas passiert, würde die Eigentumsgemeinschaft haften.

Um dem vorzubeugen, wurden jetzt alle Wohnungen von einer Firma mit neuen Rauchmeldern ausgestattet. Diese werden dann jährlich auf ihre Funktion überprüft. Die Batterien oder Akkus in diesen Rauchmeldern haben auch eine erheblich längere Betriebsdauer, nämlich von 10 Jahren.

Die Dinger sind zwar potthässlich und ziemlich auftragend. Aber es nützt ja nichts – Sicherheit geht vor. Und da sie so angebracht sind, dass sie nicht gleich ins Auge fallen, ist es für uns akzeptabel.

Google Street View


Über Google Street View habe ich mich bereits hier und hier geäussert. Ich sage es hier jetzt auch noch mal deutlich: Ich hätte NICHTS dagegen, wenn das Haus mit dem Elbepenthouse klar und deutlich zu sehen wäre.

Allein ein einziger Bewohner reicht aus, um dem einen Riegel vorzuschieben. Sei es nun ein Mieter hier im Haus, oder auch ein Eigentümer, der mit der Veröffentlichung nicht einverstanden ist – und schwupps, das Haus wird unsichtbar.

Mieter kommen und gehen, Eigentümer zuweilen auch, und es ist durchaus möglich, dass die Aufnahmen zu einer Zeit entstanden sind, als die einsprucherhebenden Menschen noch gar nicht in dem Haus gewohnt haben. Da man eh nicht in die Fenster schauen kann, ist es totaler Quatsch, das betreffende Haus verpixeln zu lassen.

Doch nun zum Kern dieses Beitrages:
Wohnungseigentumsgemeinschaften, also eine Gemeinschaft von Besitzern von Eigentumswohnungen, sind einem Eigentümer hilflos ausgeliefert, wenn er die Verpixelung verlangt. So gelesen im lawblog. Für Entscheidungen, die das Gemeinschaftseigentum eines Hauses mit Eigentumswohnungen betreffen, z.B. Reparaturen, Investitionen usw., ist die Eigentümerversammlung zuständig. Auf so einer Versammlung werden die Vorschläge diskutiert und dann angenommen oder abgelehnt, je nach Mehrheit, also ein ganz demokratisches Verfahren.

Der Einspruch gegen die Abbildung des Hauses bei Google Street View gehört leider nicht in die Kompetenz der Eigentümerversammlung. Ein einzelner Eigentümer, der noch nicht mal selbst in seiner Wohnung wohnen muss, hat das Recht, die Verpixelung zu verlangen. Selbst die Mehrheit der Eigentümer hat keine Möglichkeit, das zu verhindern. Leider!

Die kleine Stadt an der Elbe, die seit nunmehr gut 3 Jahren unser Zuhause ist, ist sicher noch weit davon entfernt davon, dass man bei Google Street View durch ihre Strassen fahren dann. Hier ist aber schon mal ein Foto, so wie es vor 3 Jahren hier ausgesehen hat. Inzwischen hat es sich vor dem Haus ein wenig verändert. Viellicht sollte ich bei Gelegenheit mal ein neues Foto machen.

Stopover


Die Pappeln rund um das Elbepenthouse dienen den Krähen morgens und abends als Zwischenstop auf dem Weg von bzw. zu ihrem Schlafplatz. Heute morgen im Frühnebel sah es schon ein wenig merkwürdig aus, als die schwarzen Vögel in den entlaubten Bäumen hockten.

Nachdem der Tag so grau begann, wurde es doch noch recht schön und sonnig. Wir rafften uns dann auf, unsere Terrasse vom Laub zu befreien. Jetzt, wo an den Pappeln nur noch vereinzeilt Blätter zu sehen sind, hat es sich gelohnt. Ein Biosack mit einem Inhalt von 100 l ist fast voll geworden.

Garagentorbild


Schade, wir haben nur einen Carport und keine Garage. Vielleicht wäre es ja mal eine Idee, solche „Garagentorposter“ auch für Carports zu entwerfen, so ähnlich wie ein Vorhang.

Also wenn wir eine Garage unser Eigen nennen würden, könnte ich mir gut vorstellen, das eine oder andere Bild an das Gargentor zu pappen, z.B. den Wasserflitzer. Das wäre ja hier an der Elbe schon sehr naheliegend.

Vogelvilla


Auf der Terrasse des Elbepenthouse steht unsere neueste Errungenschaft: Eine kleine Vogelvilla – mit Mansarde. Wir hoffen, dass auch in diesem Winter die Vogelvielfalt reichlich erscheint und sich versorgt.

Eingeräumt


Ideales Herbstwetter, sonnig und um die 15 Grad. Aber die klare Himmel deutet auch darauf hin, dass wir demnächst, wenn das Wetter so bleibt, mit den ersten Nachtfrösten rechnen müssen.

Einige meiner Pflanzen sind mir einfach zu wertvoll, als dass ich sie dem Frost aussetzen möchte. Die Bougainvillea habe ich schon viele Jahre. Sie zierte bereits in Hamburg unseren Balkon. Die Trompetenblume hatten wir erst den 2. Sommer, aber sie ist doch recht schön und es wäre schade, sie durch den Frost verderben zu lassen. Das Zitrusbäumchen hatte ich vor 2 Jahren gerade noch gerettet als es ihm im Winter in der Wohnung zu warm wurde. Es hat sich sehr gut erholt, hat sogar geblüht und es sind klitzekleine Fruchtansätze zu sehen. Die beiden Wandelröschen sind zwar nicht so wertvoll, aber wenn man sie im Frühling durch neue Pflanzen ersetzen müsste, würde es doch ein kleines Loch in der Geldbörse geben. Der Oleander muss natürlich auch drinnen überwintern. Gut, die sind auch nicht so teuer, aber wenn ich die Chance und den Platz habe, ihn vor dem Frost zu retten, dann mach ich das gern und ich freue mich dann im nächsten Frühling daran, wenn er das Winterlager überlebt hat und und wieder blüht.

Die Bougainvillea bleibt ihn diesem Jahr im Treppenhaus, wie das Zitrusbäumchen auch. Die anderen Pflanzen stehen wieder im hergerichteten kühlen Keller, wo sie auch den letzten Winter gestanden und überlebt haben.

Aufgeschreckt von unseren Aktivitäten haben unsere Nachbarn auch ihre mediterranen Pflanzen ins Haus geholt. Nun haben wir einen Minidschungel im Treppenhaus.