Archiv des Autors: Hans-Georg

Kübelgarten


Dieser Ausdruck fiel mir spontan ein als ich den vorherigen Kommentar von Franka beantworte. Ich könnte auch Terrassengarten sagen. Aber Kübelgarten, das passt irgendwie doch besser.

Es ist ja nicht so, dass so ein Garten, wie wir ihn betreiben, keine Arbeit macht: Die Terrassenplatten müssen gereinigt werden. Das, was draussen überwintert und überlebt hat, wie z.B. der Waldmeister, braucht etwas Pflege. Saisonbepflanzung will gemacht werden, wie z.B. Hornveilchen pflanzen. Einjährige Sommerpflanzen müssen gepflanzt werden wenn die Zeit dafür reif ist (möglichst nicht vor den Eisheiligen). Im Haus überwinterte Pflanzen brauchen wieder einen Platz auf der Terrasse. Neue Ideen wollen umgesetzt werden. Der Brunnen muss wieder raus aus dem Keller an seinen Platz. Ach, es gibt doch so einiges zu tun. Aber es muss ja nicht alles auf einmal sein.


Am heutigen Tag der Arbeit wurde ein wenig gepflanzt, und zwar eine angeblich winterharte (hoffentlich!) Passiflora

sowie niedriger Sommerflieder.

Als nächstes, voraussichtlich am kommenden Wochenende, kommen das Zitrusbäumchen und das Wandelröschen raus. Die Bougainvillea und die Engelstrompete folgen dann wohl ein Wochenende später nach. Die sind doch recht empfindlich.

Und zwischendurch nehmen wir uns die Zeit und geniessen.

Frostschaden


Ein Winter geht nicht immer spurlos an einem Terrassengarten vorbei. In diesem Jahr erwischte es einen Kübel, der richtig geborsten ist. Zum Glück war ich so schlau, die Erde herauszuschaufeln anstatt sie auszukippen. Dass der Boden nämlich komplett abgelöst war, hatte ich nicht gesehen, aber schon befürchtet.

Überlebt


Der Winter 2011/2012 hatte unseren, für viel Geld gekauften, Japanischen Fächerahorn derart zugesetzt, dass er eingegangen ist. Da uns die Art des Bäumchens mit seinen überhängenden kleinen Zweigen gefällt, kauften wir uns im vorigen Jahr ein neues, welches weniger als die Hälfte des ersten gekostet hat, aber auch etwas kleiner war.

Wir wissen alle, wie der letzte Winter ausgegangen ist: Er kam spät und mit Macht. Das ist den Pflanzen gar nicht förderlich, besonders, wenn schon eine Knospenbildung eingesetzt hat. Wir befürchteten daher das Schlimmste für unseren Japanischen Fächerahorn.

Gestern entdeckte ich kleine zartgrüne Knospen! Das Bäumchen hat überlebt. Vermutlich hat das nichts mit dem Preis zu tun – es war einfach Glück!

Sommer!


Dies ist kein Aprilscherz!
Es ist der 1. April 2013 18:45 Uhr. Die Terrasse ist zu Teilen noch schneebedeckt. Und das Thermometer zeigt eine Aussentemperatur von 22.1 Grad Celsius! Was will man mehr?!

Neue Leuchten


Nachdem es uns seinerzeit sehr schwer gefallen ist, Leuchten für die Wohnung zu finden, ist es notwendig geworden, neue Leuchten zu kaufen.

Der Grund dafür ist ganz einfach: In den alten Leuchten stecken Röhrenlampen von je 100 Watt (!), die aufgrund der Konstruktion der Leuchten kaum Licht gaben. Eine dieser Röhren ging kaputt. Ich hatte versucht, das Ding herauszufriemeln, was mir aber nicht gelang. Und so machten wir uns auf die Suche nach neuen Leuchten, die
1. zum mediterranen Stil der Diele passen sollten
und
2. die Möglichkeit haben, sie mit LED-Lampen zu bestücken.

Manchmal dauert es etwas, bis 3 Wandleuchten ausgetauscht sind. In diesem Fall war das gar nicht so einfach. Der Träger für die Schalen ist zwar breit aber sehr niedrig. Um die Leuchten auf gleicher Höhe anzubringen, mussten die Kabel verlängert werden. Desweiteren musste in einen Träger ein neues Loch gebort werden, andernfalls hätten wir das Kabel in der Wand angebort. Bei der Bohrung in den Träger ging die Fassung kaputt. Mit Kleber und viel viel Klebeband haben wir die Fassung wieder fixieren können.

Alle 3 Leuchten sind jetzt mit LEDs bestückt, die je eine Leistung von 3 Watt haben, also insgesamt sind das jetzt 9 Watt anstatt von 300! Und die Lichtausbeute ist viel grösser.

Unser Robi


Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Mitbewohner im Elbe-Penthouse, Robi. Eigentlich heisst er Kobold VR100, ein Staubsaugerroboter von der Firma Vorwerk.

Die ersten Tests waren sehr erfolgreich. Ca. 100 qm schafft Robi in etwa 3 Stunden. Dabei muss er sich allerdings ein mal zwischendurch aufladen. Wenn alle Türen, d.h. Arbeitszimmer und Schlafzimmer (das Wohnzimmer ist nicht durch eine Tür abgeteilt), offen sind, bewegt Robi sich selbstständig von Zimmer zu Zimmer und findet zwischendurch seine Ladestation allein wieder. Nachdem er aufgetankt ist, fährt er zu dem Punkt zurück, an dem er aufgehört hat und nimmt seine Arbeit dort wieder auf. Wenn alle Flächen abgesaugt sind, fährt Robi wieder zu seinem Bett, sprich Ladestation, und tankt für die nächste Tour neue Energie.

Der kleine Kerl lässt sich so programmieren, dass er an einem x-beliebigen Wochentag zu einer x-beliebigen Uhrzeit seine Arbeit aufnimmt. Wenn es zwischendurch mal notwendig sein sollte, eine Bodenreinigung vornehmen zu lassen, fährt Robi auch auf Knopfdruck los und saugt.

Robi kann man auch getrost in einem Zimmer einsperren und hinter ihm die Tür schliessen. Dann reinigt er dank einer kleinen rotierenden Bürste den Raum hinter der Tür wenn diese sonst offensteht. Robi wird dann einfach manuel in das entsprechende Zimmer gesetzt, Start drücken – und los geht es. Aber schnell die Tür zumachen, sonst enflieht er womöglich in den Flur.

Wenn er gestartet ist, scannt er zunächst den Raum. Danach beginnt er mit den Rändern des Raumes, d.h. an den Schränken und Wänden entlang. Die rotierende Seitenbürste macht ganze Arbeit. Anschliessend nimmt er sich die Mitte vor.

Dank seiner niedrigen Höhe von ca. 10 cm fährt er auch unter das Bett und unter Sofa und Sessel. Da sammelt sich erfahrungsgemäss ja immer viel Staub an. Natürlich hat der Saugroboter nicht nur die kleine Bürste sondern auch eine Walzenbürste für die Flächen. Im Raum liegende Teppiche nimmt er spielend und macht sie gleich mit sauber.

Die Geräuschentwicklung ist akzeptabel und nicht störend. Bereiche, die er mal nicht bearbeiten soll, lassen sich durch Auslegen eines Magnetbandes abgrenzen. Angeblich hat Robi Angst vor Treppen und stoppt davor damit er nicht hinunterfällt. Da unsere Wohnung keine Stufen hat, ist das eh egal.