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Unpraktisch


Schwarze Klamotten auf dem Bau zu tragen ist unpraktisch. Unsere zukünftigen Nachbarn wollten, nach der schon zur Tradition gewordenen sonntäglichen Inspektion unserer neuen Heime, noch essen gehen. Aber so nicht. Frau Nachbarin musste ihren Mann erst mal vom Baustaub befreien.

Neues zu berichten gibt es derzeit nicht. Unsere Nachbarn und wir nahmen unsere Wohnungen genau prüfend in Augenschein um für die Übergabe am kommenden Freitag gewappnet zu sein.

Hier und da fehlt es noch an Kleinigkeiten, die in der kommenden Woche dann auch hoffentlicht erledigt werden. Am 31. August sind wir schlauer.

Die Türenpanne

Zurzeit überschlagen sie die Ereignisse und ich komme kaum nach mit dem Schreiben. Fast jeden Tag gibt es was neues. Aber nun ist es ja bald vorbei – hoffentlich *dreimalaufholzklopf*.

Wie ich hier geschrieben hatte, sind falsche Innentüren geliefert worden. Die Option, die Türöffnung für das Badezimmer zu vergrössern ist zum Glück gestorben. Das hat wohl hoffentlich auch niemand ernsthaft in Betracht gezogen.

Gestern rief mich der für die Türen zuständige Mensch an. Er erklärte mir, dass die Türen angefertigt werden müssen und sie erst am 19. September in der Firma aus Dänemark eintreffen sollen (eine Woche vorher ziehen wir ein!). Er schlug vor, als Übergangslösung für das Badezimmer eine provisorische Tür einzubauen bis die endgültigen Türen geliefert werden. Ich erklärte dem Herrn, dass das nicht unbeding notwendig sei, ich aber mit einer finanziellen Entschädigung einverstanden wäre. Damit war er wiederum auch einverstanden. Nun warte ich auf sein Angebot.

Übrigens: Die Türen für Schlaf- und Arbeitszimmer sind auch falsch geliefert worden.

Erstes Packen


Der Anlass für erste Packarbeiten anlässlich des bevorstehenden Umzugs war der zum Überlaufen volle Papierschredder. Die kleinen Papierschnipsel eignen sich ganz wunderbar zum auspolstern und schützen von empfindlichen Gegenständen. Zur Hand hatten wir ausserdem rein zufällig eine leere Weinkiste aus Holz. Diese wurde mit den Resten irgendwelcher Papierdokumente ausgelegt. Darauf platzierten wir die Teile, die im Schrank so rumstehen, im Grunde kaum Beachtung finden in den offenen Regalen, aber an denen man doch hängt. Nippes sagt man wohl dazu.

Abgedeckt wurden sie wieder mit einer Schredderschicht. Nun ist hoffentlich alles gut verpackt und wartet darauf, im Elbe-Penthouse wieder ans Tageslicht befördert zu werden. Und um Schredder ist wieder Platz.

Geschockt …

… war ich heute vomittag, als unser Nachbar, der auf dem Bau zu tun hatte, mich anrief und mir mitteilte, dass eine zu breite Badezimmertür geliefert worden sei. Es würde bereits Diskutiert, die Türöffnung zu verbreitern, damit die Tür passt. Diese Nachricht traf mich mitten in einem beruflichen Stresszustand und war deshalb doppelt hart.

Ich habe dann im Laufe des Tages versucht, den Zimmererbetrieb anzurufen, bei dem die Türen bestellt wurden und der sie einbauen soll. „Herr X hat gerade eine Besprechung, kann er sie zurückrufen?“ Natürlich kann er und ich gab der Dame meine Telefonnummer. Auf den Anruf warte ich natürlich immer noch.

Ich versuchte es beim Baulauter. Auch er war in einer Besprechung. Als ich dort später noch mal anrief war das Büro bereits geschlossen, nur der Antwortbeanrufer – oder so – war noch da.

Nervös machte mich, dass ich nicht feststellen konnte, ob ich wirklich alles richtig bestellt hatte, da ich die Unterlagen nicht mit im Büro hatte. Ich musste also warten, bis ich zu Hause war, und das dauerte heute sehr lange weil wirklich viel zu tun war.

Endlich daheim prüfte ich als erstes meine Emails. Und siehe da: Am 6. Mai hatte ich 4 Türen bestellt, 2 schmalere für das Badezimmer und den Waschmaschinenraum und 2 normalbreite Türen für Schlaf- und Arbeitszimmer. Selbstverständlich hatte ich die Türmaße angegeben und auch, für welchen Raum die jeweilige Tür gedacht ist.

Aus mehreren Gründen kommt es gar nicht in Frage, dass die falsche Tür eingebaut wird. Dies habe ich der Firma und dem Bauleiter heute Abend noch per Email mitgeteilt.

Merkwürdig ist nur, dass ich offiziell überhaupt keine Nachricht über diese Panne erhalten habe.

Kaffee auf Eimern


Seit Donnerstag ist nicht viel passiert. Allerdings war der Maler fleissig und hat die Decken gemalt. Wir hatten gehofft, dass schon in einem der Zimmer Caramel 120 oder Palazzo 270 aufgetragen wurde, aber soweit ist der Maler noch nicht.

Wir hatten uns mit unseren zukünftigen Nachbarn verbredet. Überraschend luden sie uns zu einem Becher Kaffee ein. Auf ihrer Terrasse wurden Eimer verkehrtherum aufgestellt, sie dienten uns als Sitze – auch wenn sie zum Teil nach einer gewissen Zeit unter unserem Gewicht weich wurden. Eine Picknickdecke wurde ausgebreitet – und schon hatten wir eine erste gemütliche Kaffeerunde auf der Terrasse.

In der kommenden Woche wird es noch mal spannend bezüglich der Platten für unsere Terrasse. Der Dachdecker hat am Freitag Morgen ein Fax von mir bekommen. Vielleicht reagiert er ja morgen darauf. Er hat noch 3 Wochen Zeit, die richtigen Platten einzubauen.

Trottel

Wegen dieses Ereignisses hatte ich mir heute einen freien Tag genommen. Für das Elbe-Penthouse waren noch einige Dinge vor Ort zu klären. Die entsprechenden Termine hatte ich für diesen Tag vereinbart. Da wir sonst nur am Sonntag einen Kontrollbesuch machen, war es also eher zufällig, dass wir heute vor Ort waren und einen Riesenfehler rechtzeitig entdecken konnten:

Zwei Mitarbeiter der Dachdeckerfirma, die auch für das Verlegen der Terrassenplatten zuständig ist, hatten heute Morgen damit begonnen, diese Platten zu verlegen. Im ersten Moment war ich freudig erregt, die Leute bei der Arbeit zu sehen – sind wir doch neugierig, ob die von unsmir ausgesuchten Platten tatsächlich unseren Vorstellungen entsprechen. Und was mussten wir bei näherem Hinsehen entdecken?: Die waren dabei, die falschen Platten einzubauen, nämlich die rauhen Standardplatten und nicht die, die ich per Faxmitteilung am 25.6. beim Dachdecker bestellt hatte.

Ich wies die beiden Mitarbeiter darauf hin, die sofort ihre Arbeit einstellten und sich mit ihrem Vorgesetzten in Verbindung setzten. Der wusste natürlich von nichts.

Morgen bekommt der Dachdecker von mir ein Fax mit der Bestellung vom 25.6. als Anlage. Ihm bleibt nichts anderes übrig als runter mit den Platten und neue drauf.

Hektik

Diverse Anrufe musste ich heute tätigen:

Ich musste mit der Bank sprechen, was die noch an Unterlagen benötigt um rechtzeitig das Darlehen auszahlen zu können.

Eine kleine Reklamation baulicher Art musste ich dem Bauleiter melden. Ausserdem musste ich mit ihm über den Papierkrieg bezüglich der Darlehensauszahlung sprechen.

Fliesenleger und Elektriker mussten angerufen werden, da wir noch Unklarheiten festgestellt hatten.

Beim Installateur habe ich eine Änderung bestellt: Statt eines metallfarbenen Spültasters für die Toilette wollen wir lieben einen weissen haben. Das passt einfach besser zu den weissen Fliesen.

Ausserdem habe ich noch mit dem Notariat gesprochen wegen eines Dokuments für die Darlehensauszahlung.

Beim Maler habe ich per Fax die Farben in Auftrag gegeben.

Zwischendurch rief der Fliesenlegergeselle an und wollte, dass wir „Fensterbänke“ aussuchen kommen, die wir eh nicht wollen.

Willkommen war der Anruf unseres Nachbarn, der heute morgen kurz auf dem Bau war und mir die aktuellen Neuigkeiten übermittelte:
Mittels eines grossen Autokrans wurden einige Kubimeter Kies auf unsere Terrasse gehievt (der Kies wird das Bett für die Terrassenplatten). Herr J. hatte auch mit dem Fliesenleger gesprochen, der unsere Ansicht über die Fensterbänke auf Bodenhöhe nicht teilte. Aber der Chef war schon unterwegs zur Baustelle und wollte das klären.

Ach ja – neben den ganzen Gesprächen musste ich auch noch arbeiten.

Termine, Termine!

Dieser Fahrplan wurde heute festgelegt:

31.08.2007: Übernahme des Elbe-Penthouse
03.09.2007: Anlieferung der Umzugskartons
05.09.2007: Lieferung des neuen Sofas ins Elbe-Penthouse
10.09.2007: 3 Wochen Urlaub sowie Lieferung und Einbau der Küche
12.09.2007: Umzug

Endspurt

Heute sind wichtige Termine gemacht worden. Der wichtigste überhaupt ist der 31. August 2007. An diesem Tag soll das Elbe-Penthouse übergeben werden. Morgens um 09.00 Uhr sollen wir uns dort einfinden. Eins ist klar: Spätestens am Tag darauf werde ich irgendwas persönliches in die Wohnung stellen, und wenn es eine Pflanze ist.

Am 10. September wird die Küche geliefert und eingebaut. Dieser Termin ist natürlich auch besonders wichtig, wir wollen uns doch immer gut versorgen können. Und auf die Küche freuen wir uns besonders mit all dem technischen Schnickschnack.

Einen Termin für die Lieferung des neuen Sofas werde ich in den nächsten Tagen vereinbaren. Wenn der feststeht, werden wir mit dem Umzugsunternehmen den Umzugstermin vereinbaren. Alles soll in Woche 37 erledigt werden.

Ich bin schon ganz hibbelig.

Orient in Hamburg

Auf der Suche nach Einrichtungsgegenständen für unseren Wintergarten fanden wir das Le Marrakech. Es ist eine Kombination aus Restaurant und Geschäft. Angeboten werden vorwiegend Accessoires aus Marokko.

Man erreicht das Geschäft, das in einem unwirtlichlichen Industriebereich liegt, über Kopfsteinpflaster, vorbei an diversen Lagerplätzen. Am Ender der Strasse tut sich eine wahre Oase auf: Terrakotta, teilweise mit bunten Blumen bepflanzt, ein rostiger Zaun, der einen mit Palmen bestückten Garten umschliesst, viele grosse und rostige Laternen – man fühlt sich wie im Urlaub.


Durch eine enge Tür gelangt man in das Innere des Geschäftes. Halbdunkel empfängt den Kunden oder Gast. Man erwartet, dass einem gleich ein Glas Tee angeboten wird, dem ist aber leider nicht so. Es gibt wohl kaum einen freien Plazt auf dem Boden, an den Wänden oder an der Decke, alles ist vollgestellt oder vollgehängt. Preise sucht man in den meisten Fällen vergebens. Vielleicht erwartet der Inhaber, dass man danach fragt und dann, wie auf einem Basar, anfängt zu handeln.

Leider fanden wir für unsere Bedürfnisse keinen passenden Tisch, sonst hätte ich das allzugern mal ausprobiert.

Auch wenn wir für das Elbe-Penthouse kein passendes Accessoire nicht gefunden haben – wir werden gern mal wiederkommen und das kulinarische Angebot ausprobieren. Donnerstags abends nach Geschäftschluss gibt es z.B. einen arabischen Abend.