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Wohlfühlterrasse


Der erste Erhol-Urlaub im Elbe-Penthouse ist vorbei. Die erste Woche danach wieder im Büro ist überstanden. Trotz bzw. gerade wegen des nicht so guten Wetters während des Urlaubs haben wir jede Minute ausgenutzt, auf der Terrasse zu sein.

Das Foto zeigt einen kleinen Ausschnitt unserer Dachterrasse.

Müllwerker


Morgen ist „Gelber Müll“, was bedeutet, dass morgen die gelben Säcke mit dem „Grünen-Punkt-Müll“ abgeholt werden. Üblicher Weise legt man die gelben Säcke schon am Vorabend an die Strasse, weiss man doch nie, wann die Säcke denn abgeholt werden. Wer steht schon extra deswegen morgens früher auf um sicher zu sein, dass er seinen „Gelben Müll“ auch los wird.

So wie auf dem obigen Bild sah es vor 2 Wochen auch bei uns aus. Ein gelber Sack lag total zerfetzt mitten auf der Strasse und der Inhalt war weiträumig verstreut. 2 weitere Säcke lagen zwar noch an ihrem Platz, wiesen aber Löcher auf. Zum Glück war der Abfall noch im Sack drin. Bernd hat dann alles wieder eingesammelt und in neue Säcke vestaut. Einer Nachbarin, die ich an jenem Morgen traf, erzählte ich davon. Sie berichtete mir, dass eine andere Nachbarin schon früher beobachtet hatte, dass die Krähen sich der Säcke bemächtigen, um im Müll nach verwertbaren Resten zu suchen.

Nun ist ja allgemein bekannt, dass uns hier im Pappelwäldchen fast nichts entgeht. Deshalb war es mir auch möglich, das obige Foto aufzunehmen. Ähnlich, nein, noch viel schlimmer, sah es vor 2 Wochen bei uns aus. Die Täter wurden inflagranti erwischt. 2 Krähen waren am Werk und versuchten, sich am Inhalt zu erlaben.

Bevor hier wieder unnütze Kommentare gemacht werden, möchte ich erwähnen, dass wenig später ein Herr die verstreuten Verpackungen eingesammelt und in neue Säcke verstaut hat.

Nach dem Dilemma von vor 2 Wochen haben wir uns entschlossen, die Säcke am Morgen der Abholung nach draussen zu legen. Sollten wir den Zeitpunkt der Abholung aus Urlaubsgründen verpassen, warten wir 2 Wochen auf die nächste Abholung. Unser Keller ist gross und kühl genug, dass der Verpackungsmüll schon mal etwas länger zwischengelagert werden kann. Leider sind nicht alle Häuser im Pappelwäldchen mit einem Keller ausgestattet. Die Bewohner sind sicher froh wenn ihre Reste nach 2 Wochen endlich abgeholt werden.

In anderen Bundesländern werden von den Entsorgungsbetrieben „Gelbe Tonnen“ bereitgestellt. Die sind natürlich „krähenresistent“. Ausserdem wäre es für die Bewohner der nichtunterkellerten Häuser einfacher, ihren Grünen-Punkt-Müll zu entsorgen. Wer möchte schon gern, besonders jetzt im Sommer, leere Verpackungen in der warmen Wohnung aufbewahren, die langsam anfangen, unangehme Gerüche zu entwickeln.

Hin und her

Unsere Etage ist immer für eine kleine Überraschung gut.
Vor ein paar Tagen schmückten unsere Nachbarn das vor unserer Wohnungstür stehende Dekohuhn mit einer Deutschen Autoflagge:

Im Gegenzug statten wir gestern Abend die Pflanze der Nachbarn vor deren Wohnungstür mit einer Türkischen Autoflagge aus:

Solche Aktionen geschehen natürlich heimlich.
Als unsere Nachbarn die Flagge heute morgen entdeckten fragten sie mich, was wir denn nun mit der Kroatischen Flagge machen. Es war reiner Zufall, dass die Flagge zum Gegner der Deutschen Fussballnationalmannschaft im Halbfinale passt.

Schnell genug


Es hat sich mal wieder gelohnt, aufmerksam und schnell zu sein. Ein Regenschauer und die untergehende Sonne liessen heute Abend einen Regenbogen über dem Pappelwäldchen erscheinen. Wenn man genau hinschaut kann man erkennen, dass der Regenbogen aus dem Dach des rechten Carports aufsteigt. Der Legende nach könnte ja dort ein Topf mit Gold sein. Also liebe Mitleser, bewaffnet euch mit Schaufeln und grabt, aber anschliessend das Kehren nicht vergessen!

Glut im Baum


Gestern Abend hielt ich mich sehr lange auf der Terrasse auf. Nachdem eine Wolkenwand auf der anderen Seite der Elbe vorbeigezogen war, konnte die untergehende Sonne ihre Strahlen wieder ungehindert in Richtung Pappelwäldchen schicken. Dort brachte sie das Laub der Pappeln zum Glühen.

Klarstellung

So langsam scheint es ja wohl fast jeder hier im Pappelwäldchen mitbekommen zu haben, dass es jemanden gibt, der ein Weblog über das Pappelwäldchen schreibt.

In erster Linie dient dieses Weblog dazu, die Entwicklung des Pappelwäldchen von seiner jungfräulichkeit, die hier noch vor 3 Jahren anzutreffen war, sowie den Kauf und den Bau unserer Wohnung zu dokumentieren. Wer sich mal mit dem Thema Baublog beschäftigt hat, wird schnell feststellen, dass es unzählige Blogs dieser Art gibt – meist über den Bau von Einfamilienhäusern. Sie dienen u.a. dazu, anderen Bauherrn Informationen, Tipps und Anregungen zu geben.

Wer, so wie wir, von Anbeginn wirklich jede kleine Veränderung in der Vorfreude auf das neue Zuhause registriert hat, nimmt auch jede noch so kleine Veränderung des Umfeldes wahr, und zwar ohne, dass man tagein tagaus mit einem Kissen auf der Fensterbank aus dem Fenster hängt. Wir gehen einfach mit offenen Augen und Ohren durch die Welt, und zwar nicht nur im Pappelwäldchen. Wir registieren z.B. die Vielfalt der Vogelwelt, dargeboten durch die verschiedenen Laute. Habt ihr, liebe Anwohner, schon mal morgens um acht den Kuckuck gehört? Habt ihr schon mal den Specht gesehen? Oder das Eichhörnchen?
Habt ihr bemerkt, dass in der Sandstraße ein Verkehrsschild aufgestellt wurde, das dem Pappelwäldchen Vorfahrt gewährt gebenüber Fahrzeugen, die von links kommend auf der Sandstraße fahren?

Wenn der eine oder andere Beitrag Anwohner oder andere Leser dazu anregt, z.B. das hier Geschriebene zu kommentieren, zeigt doch, dass eine gewisse Neugierde und/oder ein Interesse vorhanden ist, sich über das Leben im Pappelwäldchen zu informieren.

Bislang war ich immer der Meinung, dass gerade Großstättdter sich in eine gewisse Anonymität zurückziehen und sich nicht um ihr Umfeld kümmnern. Dass dies auch in einer Kleinstadt der Fall ist, ist mir neu. Und Probleme irgendwelcher Art haben wir wirklich nicht. Probleme haben wohl nur die Leute, die so feige sind, nicht mit ihrem Namen und einer gültigen Emailadresse zu kommentieren.

Alle Beiträge in diesem Weblog waren bisher meinungsfrei und haben nur über Tatsachen berichtet. Wertungen sind erst durch die Kommentare entstanden.

Persönlichkeitstest

„My home is my castle!“ – das ist die Überschrift eines Tests zum Wohnstil. Hier das Ergebnis:

Lassen Sie die Zugbrücke runter und patrouillieren Sie entlang der Festungsmauer!
Wir behaupten nicht, dass Aristokraten wie Sie ungesellig wären. All diese Abwehrmechanismen sind nur dazu da, um Unordnung in Schach und ungebetene Gäste fern zu halten. Schließlich wollen Sie ihre auserlesene Einrichtung, die Sie mühevoll erworben und von allen Teilen der Erde nach Hause gebracht haben, in Ruhe genießen. Was gut aussieht und was nicht – Sie scheinen den Blick dafür zu haben, egal ob Sie nun eine minimalistische High-Tech Einrichtung oder den altmodisch-klassischen Stil bevorzugen. In Ihrem Freundeskreis gibt es vielleicht ein paar dreiste Leute, die Sie für einen verkappten Snob halten, aber wir wissen doch, dass es sich hier nur um einen erlesenen Geschmack handelt! Oder wie Oscar Wilde sagte: „mein Geschmack ist einfach – nur das Beste!“ Auch wenn Sie vermutlich keine wilden Partys schmeißen, könnten wir uns durchaus vorstellen, dass Sie Gastgeber einer illustren Abendgesellschaft sind. Und wenn Sie einladen, wird der Event selbstverständlich die bestorganisierte Soiree der Stadt. Vergewissern Sie sich bitte, dass wir auf der Gästeliste stehen!

Zum Teil finde ich mich tatsächlich darin wieder. Besonders die Überschrift hat es mir angetan. Ich habe das schön früher verwendet, als ich noch im Reihenhaus in Lübeck wohnte.

Entdeckt bei Kalle. Selber testen
hier.