Archiv des Autors: Hans-Georg

Eigentümerversammlung

Es war die erste Versammlung dieser Art. Da es derzeit nur 4 Eigentümer gibt, fand die Versammlung in den Räumen des Verwalters statt. Die Tagesordnung war recht lang. Demzufolge hatte ich keine Ahnung, wie lange es wohl dauern würde, bis alles abgearbeitet ist. Nach 4 Stunden war es so weit und der Verwalter konnte den Akt beenden. Die Versammlung verlief in lockerer Atmosphäre, was hoffentlich auch in Zukunft so bleiben wird.

Zwei Wohnungen unseres Hauses wurden von einem Privatinvestor gekauft, der sie vermietet hat. Wir hatten uns vorher gefragt, ob er denn an der Versammlung teilnehmen würde oder ob der Verwalter eine Vollmacht bekommt. Erfreulicher Weise war der Herr zugegen und wir hatten die Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Man möchte ja auch gern wissen, mit wem man es in der Eigentümergemeinschaft zu tun hat. Wie es scheint, liegen die derzeitigen Eigentümer so ziemlich auf einer Linie, was die Sache natürlich erheblich vereinfacht. Hoffen wir, dass es in Zukunft so bleibt. Fünf Wohnungen bei uns im Haus suchen nämlich noch einen Käufer.

Schon vorbei

Das lange Pfingstwochenende ging viel zu schnell vorrüber.
Samstag wurden endlich die Winterreifen einquartiert und die Sommerreifen aufgezogen. Die Zeit danach wurde mit Einkäufen verbracht. Ein wenig konnten wir noch auf der Terrasse sitzen und dann wurde es auch schon Zeit, sich für den Musicalbesuch fertig zu machen.

Gestern haben wir es endlich geschafft, unsere Terrasse fertig zu gestalten. Alle Pflanzen sind gekauft und entsprechend platziert. Jetzt heisst es, darauf zu warten, dass alles wächst und blüht.

Am heutigen Pfingstmontag wird weitestgehenst gefaulenzt. Und es gibt endlich Spargel und Schinken mit neuen Kartoffeln.

Wenn sich wieder mal ein Wochenende dem Ende nähert, werde ich immer etwas sentimental. Nicht, weil ich am nächsten Tag wieder ins Büro muss. Der Job macht mir Spass, auch wenn Schifffahrt manchmal recht stressig sein kann. Nein, es ist deshalb, weil ich das Elbe-Penthouse für viele Stunden des Tages verlassen muss. Ich fühle mich hier so sauwohl. Die 2-1/2-jährige Wartezeit bis zum Einzug war zum Teil recht nervenaufreibend. Zeitweise hatten wir sogar überlegt, aus dem Vertrag auszusteigen. Doch letztendlich hat sich das Warten gelohnt.

So sah es hier noch vor 3 Jahren aus.

Sternengucker

In Hamburg haben wir es schon sehr gern gemacht:
Abends auf dem Balkon die Rückenlehnen unserer Stühle ganz weit zurück einrasten lassen, so dass man fast auf dem Stuhl liegt, und in den Himmel schauen um darauf zu warten, den ersten Stern zu sehen. Heute Abend haben wir es das erste Mal auf der Terrasse vom Elbe-Penthouse praktiziert.

Ich war Erster: Da! – Wo? – Über der Pappel da. – Ich sehe in auch.

Der Ostwind liess es leider nicht zu, dass wir uns viel länger draussen aufhalten konnten. Aber der Sommer fängt ja erst an.

Halteverbot


Unsere kleine Strasse wurde von der Stadt als Halteverbotszone ausgewiesen. Das obige Foto habe ich gestern Abend aufgenommen! Es ist schon interessant, wie sich die Anwohner, die keinen Carport haben bzw. einen Zweitwagen besitzen, an das Halteverbot halten.

Für die Leser, die sich hier nicht so gut auskennen:
Wenige Meter weiter, nämlich hinter dem Haus, befindet sich ein sehr schöner Parkplatz. Ausserdem kann man auch vorn auf der Sandstrasse parken.

Ich will den Parkern mal zugute halten, dass sie die beiden Schilder vorn an der Einfahrt zum Pappelwäldchen noch nicht bemerkt haben.

angezeigt

Es gibt Zoff im Pappelwäldchen: Irgendwer hat bei der Stadt eine Anzeige erstattet, dass die Bepflanzung der zu den Erdgeschosswohnungen gehörigen Grundstücke nicht den Vorgaben im Bebauungsplan entspricht. So wurden z.B. Tujahecken gepflanzt, die nicht erlaub sind, ebensowenig wie Kirschlorbeer. Einheimische Gehölze sollen es laut Bebauungsplan sein. Allen Kaufverträgen liegt eine Anlage bei, die u.a. Auskunft darüber gibt, was erlaubt ist und was nicht. Es gibt wohl einige Eigentümer, die sich ihre Unterlagen nicht richtig angeschaut haben.

Die Stadt hat schon angedroht, das Entfernen der Pflanzen anzuordnen. Mal sehen, wie sich die Sache entwickelt. Wenn die Tujas und die Kirschlorbeer wieder rausmüssen, wird es eine teure Angelegenheit. Na, vielleicht lassen sich die Pflanzen noch im Internet versteigern.

Ich bin nicht schadenfroh, dass es so weit kommen musste, weiss Gott nicht. Es zeigt nur, wie unbedarft einige Leute mit ihren Vertragsunterlagen umgehen. Und ob man das Fehlverhalten anzeigen muss? Wir leben hier in einer kleinen Siedlung mit 6 Stadtvillen. Und ich gehe mal davon aus, dass wir hier alle in Frieden leben wollen.

Gut, Tujas sind nicht das Gelbe vom Ei. Sie haben was von einer Friedhofslandschaft, sind eintönig und der Vogelvielfalt, die wir hier in den Resten des Pappelwäldchens noch haben, nicht unbedingt zuträglich. Aber jetzt sind sie mal da. Ob es eine Lösung des Problems gibt bleibt abzuwarten.

vorher/nachher


Dieses Wochende lud dazu ein, zu faulenzen und auf der Terrasse zu sitzen. Aber nein, des Wohnungsinhabers Leid ist es, solche Tage auszunutzen und Arbeiten zu erledigen, die erledigt werden müssen.

Ganz oben auf der Liste der zu erledigen Arbeiten steht der Punkt: Terrassenfliesen grundieren. Ein Teil davon wurde erfolgreich in Angriff genommen. Gestern haben wir ca. 1/3 mit der Flüssigkeit berollt. Da die Platten aber so viel von dem Zeug aufgenommen haben, dass sie fleckig wurden, musste heute eine zweite Schicht aufgetragen werden. Das Ergebnis ist jetzt sehr zufriedenstellend.

Bei nächster Gelegenheit sind die restlichen 2/3 fällig, wenn denn das Wetter mal wieder solche Arbeiten zulässt.

Die Tinktur Lithofin. Wir haben sie im Baumarkt um die Ecke gekauft, der auch der Lieferant für die Platten ist. Dort hatte man uns geraten, diese Flüssigkeit für diese Platten zu benutzen.

Entjungferung


Als ich heute Abend in den Wagen stieg um nach der Arbeit nach Hause zu fahren, das Dach aufklappte und währendessen auf das Thermometer schaute, sah ich, dass es um halb sechs immer noch 20 Grad waren. Nach ein paar hundert Metern hatte ich die Idee: Wir grillen heute Abend. Ich rief Bernd an und wollte wissen, ober er auch gern grillen wollte. Natürlich wollte er. Die Nachbarn wollten natürlich auch – wie nicht anders zu erwarten war.

Auf dem Heimweg holte ich die Zutaten, d.h. Grillbriketts, Fleisch und Salate. Bernd baute inzwischen unseren jungfräulichen Grill zusammen.

Anfangs sassen wir noch im Sonnenschein auf unserer Dachterrasse. Aber langsam ging die Sonne unter und es wurde kühler und kühler. Für die Nachbarin musste ein Mantel her, Herr Nachbar zog sich eine Weste über, Bernd und ich brauchten einen Pullover. Im Hintergrund plätscherte der Brunnen vor sich hin.

Im Verlauf des Abend wurde es notwendig, sich ein wenig aufzuwärmen. Sicher, wir hätten uns auch nach drinnen sezten können. Aber nein, lieber machten es uns die Nachbarn vor, wie man sich am Grill aufwärmen kann. Zuguterletzt brauchten wir auch noch Wärme von innen. Beim Aufräumen fand ich vor ein paar Tagen noch 2 Flaschen Glögg. Eine davon wurde heute Abend vernichtet. Verrückt, ich weiss, aber wir haben gegrillt und es draussen ausgehalten bis zum bitteren Ende.

Wasser marsch


Zusammen mit dem Grill wurde uns ein Brunnen geliefert. Noch sieht er so aus wie hingestellt. Aber wenn er erstmal von Pflanzen gut eingewachsen ist, dann sieht das bestimmt sehr urig aus.

Eingetroffen


Der Grill ist da. Es ist ein Edelstahlgrill der Firma Thüros.

Nach langer Suche sind wir fündig geworden und haben uns für dieses Modell entschieden. Für die Kohlemulde ist serienmässig ein Teiler beigelegt. Dann braucht man nicht so viel Grillkohle um die gesamte Grillfläche zu beheizen, wenn man mal zu zweit einen gemütlichen Grillabend machen will.

Jetzt warten wir nur noch auf einen Tag, der dazu einlädt, die Grillsaison zu eröffnen.

Ausserdem wurde heute noch etwas geliefert. Aber was das ist wird erst verraten, wenn ich davon eine Aufnahme machen kann, die meinen Vorstellungen entspricht.

Frühling?


Grau, kalt und nass im Schneeregen präsentiert sich heute das Pappelwäldchen.

Das Wetter macht mich unzufrieden weil es mit dem Frühling nicht recht voran geht. Da wartet nämlich noch etwas Arbeit auf uns:
Die Gartenmöbel müssen geschrubbt werden
Die Terrassenfliesen müssen gereinigt und versiegelt werden
Die Kugeltujas müssen in die neuen Kübel gepflanzt werden

Bei dem Wetter habe ich absolut keine Lust, auch nur die Tujas umzutopfen, geschweige denn, mich an andere Arbeiten zu machen. Die Fliesen können sowieso nur bei einer konstant guten Wetterlage versiegelt werden. Aber man will ja mal weiterkommen. Wahrscheinlich wird sich das Wetter von heute auf morgen schlagartig ändern und man weiss gar nicht, was man zuerst machen soll.