Archiv des Autors: Hans-Georg

Handwerker im Haus


Manchmal treten nach einiger Zeit Mängel auf, die seitens des Bauträger oder seiner beauftragten Firmen behoben werden müssen. Unter anderem sind dies bei uns die Sockelfliesen, die sich an vielen Stellen von der Wand gelöst haben. Ohne Diskussion wurde dieser Punkt anerkannt.

Gestern meldete sich der Fliesenleger, er würde heute morgen um acht erscheinen und die Sache beheben. So kam ich ganz unerwartet in den Genuss eines freien Tages. Schade nur, dass es kein Freitag oder Montag ist.

Heute morgen haben wir dann in allen Zimmern geräumt, d.h. soweit notwendig die Wände vom Mobiliar freigemacht. Nach 4 Stunden war alles erledigt. Allerdings dürfen wir heute weder fegen noch wischen. Erst müssen die Acrylfugen trocknen, anderfalls würde es unschöne Dellen geben. Alles muss also erstmal mittig in den Räumen stehen bleiben, sehr gemütlich.



Am Wochenende müssen wir dann noch etwas malen. Zum Glück haben wir noch Farbe um die Fugen auf der Oberseite der Sockelfliesen der Wandfarbe anzupassen. Gut, man hätte diese Arbeit vielleicht auch dem Bauträger aufdrücken können. Vermutlich geht es aber schneller, wenn wir das selbst machen. Und da wir keine Lust haben, den ganzen Kram zweimal hin- und herzutragen, haben wir uns heute kleine Pinsel gekauft, damit wir uns Samstagmorgen an die Arbeit machen können.

Vorboten


Gerade vor einer Woche war Winteranfang. Eine lange Durststrecke liegt also noch vor uns bis es in Gärten, auf Balkons und Terrassen wieder grünt und blüht – wenn auch die Tage nun langsam wieder länger werden.

Der erste Gartenkatalog traf dieser Tage ein. Ansprechend wird das Angebot präsentiert, ein paar Neuerscheinungen im Versandmarkt sind dabei. Und alles macht Lust, noch mehr Pflanzen zu kaufen. Aber wohin damit? Wir wollen doch auch noch ein Plätzchen haben um in der Sonne zu sitzen. Aber mein Herz wird gross wenn ich sehe, was alles angeboten wird. Ob ich standhaft bleibe hängt davon ab, was im Überwinterungskeller überlebt. Noch sieht dort alles zufriedenstellend aus.

Der Winter ist noch lang – aber vom Sommer träumen können wir schon mal.

Ersatz


Es wird Zeit, dass das unanständige Badezimmer mal weiter nach unten verschwindet. Deshalb gibt es heute ein Foto von unserem Spaziergang am vergangenen Sonntag am grossen Fluss: Ein Baumstamm, dessen Wetterseite von der Wintersonne beschienen wird.

Erotische Badewanne


Nähere Informationen über die Badewanne bzw. über die Acdessoires habe ich leider nicht. Es ist also nicht bekannt, ob die Dödel als Wasserspeier dienen oder als Handgriffe, um sich beim Aussteigen aus der Wanne daran festzuhalten.

Die Neue


Unsere alte Espressomaschine Dolce Gusto hat letzte Woche ihren Geist aufgegeben. Trotz mehrerer Entkalkungsgänge kam durch die eingelegten Kapseln nichts mehr durch. Wir standen jetzt vor der Wahl, entweder knapp 20 Euro für einen neuen Kapselhalter zu investieren in der Hoffnung, dass mit einem neuen Kapselhalter das Problem gelöst ist, oder eine neue Maschine zu kaufen.

Da wir eigentlich mit der Qualität der zubereiteten Espressi, Cappuccini und Latte Macchiatti zufrieden waren, wir uns ausserdem gerade mit einem neuen Vorrat verschiedener Kapseln eingedeckt hatten und die Hersteller gerade eine neue Maschine auf den Markt gebracht hat, lag es nahe, uns diese neue Dolce Gusto zu kaufen.

Aber … im Büro benutzen wir seit mehreren Monaten eine Nespressomaschine. Allerdings werden keine Kapseln für heisse Schokolade und für Milchschaum angeboten. Desweiteren ist so eine Maschine etwa doppelt so teuer, wenn man denn auf einen gewissen Luxus nicht verzichten will, als das Nachfolgemodell unseres alten Kaffeespezialitätenbereiters.

Wir überlegten also hin und her und informierten uns im Internet über das Gerät, welches es denn sein sollte, wenn wir uns dafür entscheiden würden. Den Ausschlag für Nespresso gab schliesslich Bernd mit der Bemerkung, dass damit richtig echter Milchschaum hergestellt werden kann. Nun denn, so sei es.

Heute Morgen kam George Clooneyder DHL-Bote und brachte uns das ersehnte Stück. Nach einem Durchlauf mit heissem Wasser genehmigten wir uns einen ersten Espresso. Für mich war das nichts neues, trinke ich meine spezielle Sorte doch auch im Büro. Bernd bevorzugt eher die milderen Sorten, entsprechend hatte ich ihm die Kapseln dafür besorgt. Er konnte sich aber kein Urteil bilden da es für ihn noch zu früh für einen Espresso war.

Später wagten wir uns an Cappuccino und Latte Macchiato. Das Gerät hat einen Milchtank, den man bei Nichtgebrauch in den Kühlschrank stellen kann. Bei Betätigung der entsprechenden Taste wird ein richtig guter Milchschaum produziert und automatisch Kaffee zugefügt. Die Latte war perfekt mit festem Schaum. Für den perfekten Cappuccino muss ich noch etwas üben bzw. die für unsere Tassen richtigen Mengen einstellen. Aber richtig guten Löffelschaum hatte die Milchdüse auch hervorgebracht. Ich habe keinen Zweifel, dass die nächste Tasse Cappuccino perfekt wird.

Ein erstes Fazit sagt uns, dass die Entscheidung für Nespresso richtig war, allein schon wegen des Schaums aus richtiger Milch.