Wechsel

Seit längerem trage ich mich mit dem Gedanken, die Bank zu wechseln. Ich hatte das dann hinausgeschoben bis nach dem Umzug um zu wissen, welche Banken hier am Ort ansässig sind, wobei ich eine Bank bereits favorisiert hatte. Wie der Zufall es will, hat diese Bank hier eine Filiale. Ein weiterer Zufall ist, dass eine liebe Nachbarin in dieser Filiale tätig ist. Sie hatte ich bereits vor Wochen auf meinen Wechselwunsch angesprochen. Trotzdem hatte ich noch nichts unternommen, um den Wechsel von einer Bank zur anderen in die Wege zu leiten.

Aber jetzt hatte ich endgültig genug von meiner Noch-Bank. Ich bekam nämlich ein Schreiben, mit dem mir ab dem 1. Januar eine neue Kontonummer zugeteilt wird. Und ich werde aufgefordert, allen von meinem Konto abbuchenden Firmen die neue Kontonummer mitzuteilen. Frechheit!

Aus einem Vorgespräch mit der Nachbarin wusste ich, dass ich bei einem Wechsel zu der Bank, in der sie tätig ist, alle Kontoauszüge von einem Jahr mitbrigen sollte. Sie würden dann alle Abbucher über die Änderung der Bankverbindung informieren. Welch ein Service!

Am Freitag vergangener Woche erschien ich in besagter Filiale und wollte gern ein Konto eröffnen. „Hast du einen Termin?“ Nö, hatte ich nicht. In der Kleinstadt ist die Filiale personell nicht so gut besetzt, dass ich so ad hoc ein Konto eröffnen konnte. „Na, dann komm mal Montag Abend rüber, dann hab ich alles vorbereitet.“ Sie kopierte dann noch schnell meinen Personalausweis.

Am Samstag erhielt ich eine Mail von der netten Nachbarin, in der sie mir mitteilt, dass sie Bernd und mich zu Montag Abend zu Wein und Käse einlädt und um die Formalitäten für das Konto zu erledigen.

Wein und Käse – das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Und so erschienen wir gestern Abend dort in der Wohnung. Erst gab es lecker Wein, Käse und diverse Wurstsorten. Dann wurden mir die diversen Formulare zur unterschrift vorgelegt. Eine Kontonummer habe ich auch schon sowie alle Unterlagen für Telefon- und Internetbanking.

Herrlich, wie problemlos das hier in der Kleinstadt geht. Sowas ist beinahe dörflich, eine Kontoeröffnung bei Wein und Käse in der Wohnung der Mitarbeiterin.

3 Gedanken zu „Wechsel

  1. Steffi

    hihi auch nicht schlecht smile na ja Geesthacht ist halt in vielerlei hinsicht noch so, dass man qusi jeden so kennt, auch das werdet ihr merken smile warim Üvbrigen heute morgen vorbei gelaufen und glaube bei euch im Fenster eine leuchtende Phyramide gesehen zu haben ? Euer Buchsbaum fällt auf jeden fall auf smile
    Liebe Grüße und schöne Weihnachtstage
    Steffi

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  2. Hans-Georg

    Steffi, du hast die falsche Wohnung bewundert. Wir haben keine Pyramide (ich hasse sie) und keinen Buchsbaum. Auf dem Rand unserer Terrasse stehen 3 Kugelthuja, aber nicht beleuchtet.

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