Archiv für den Monat: Juni 2007

Sehnsucht

Heute Nachmittag mussten wir noch mal nach Geesthacht. Beim Notar musste ich eine Unterschrift leisten. Das war eine Sache von wenigen Minuten. Und was haben wir gemacht, als wir dort fertig waren? Wir sind zum Pappelwäldchen gefahren. Nur mal schnell gucken, vom Auto aus seufz.

Wir haben festgestellt, dass uns der Abschied vom Elbe-Penthouse jedes Mal sehr schwer fällt, wenn wir es besuchen. Jedes Mal noch dieser wehmütige Blick nach oben wenn wir wieder wegfahren, gepaart mit einer gehörigen Portion Vorfreude auf unser neues Zuhause. Die Bindung dorthin wird bei jedem Besuch stärker und stärker.

Schnelle Reaktion

Wegen der falschen Abmessungen im Badezimmer wollte ich heute Morgen mit dem Bauleiter sprechen, der war aber nicht erreichbar. Ich rief dann den Installateur an. Er hatte meine Mail bereits gelesen und verstand sofot, um was es ging. Er wollte sich um die Angelegenheit kümmern.

Den Elektriker erreichte ich zum Glück auch sofort. Ich erklärte ihm kurz, was wir gestern festgestellt hatten. Er erinnerte sich daran, wo die Anschlussdosen für das Surroundsystem im Wohnzimmer platziert werden sollten, nämlich in Steckdosenhöhe – und nicht unter der Decke. Da er sowieso noch zur Baustelle wollte, verabredeten wir, uns dort zu treffen und mit ihm gemeinsam die anderen Punkte noch mal durchzugehen. Die Angelegenheit war dann in 5 Minuten vor Ort geklärt.

Wir werden ganz sicher in dieser Woche während der Zeit, in der die Handwerker dort tätig sind, noch mal rausfahren und nachsehen, ob dann alles in Ordnung ist.

Voll daneben

Heute hatten wir Glück, grosses Glück. Denn das Haus, auf dem das Elbe-Penthouse liegt ist seit neuestem abgeschlossen wenn keine Handwerker dort sind. Deshalb wollten wir heute eigentlich auch gar nicht rausfahren. Aber die Sehnsucht trieb uns heute Mittag dann doch nach Geesthacht. Einfach mal so zum Schauen. Gerade als wir wieder nach Hause fahren wollten, traf unser Verkäufer dort ein. Seit langem war nämlich heute wieder Beratungstag. Unser Verkäufer hatte einen passenden Schlüssel dabei und so kamen wir doch noch ins Elbe-Penthouse. Und dort erlebten wir mehrere Überraschungen.

Im Badezimmer entdecken wir eine neue Vorwand, die vorher noch nicht da war. Da der Platz für die 80 cm breite Badewanne schon recht knapp bemessen war, holte Bernd noch schnell den Zollstock aus dem Wagen. Das Ergebnis unserer Messung lies dann unseren Puls etwas schneller schlagen. 81 cm war unser Messergebnis bis zur Türöffnung. Davon geht noch ca. 1,5 cm Putz ab und ca. 3 cm für den Türrahmen.

Doch damit nicht genug:
Zwischen der Vorwand für die WC-Installation und der Ecke, in der die Dusche eingebaut wird, ist exakt 1 m Platz – ohne Verputz vesteht sich. Die Schenkellänge der Dusche beträgt 1 m! Muss ich noch mehr sagen?

Im Arbeitszimmer hat der Elektriker die Leerrohre und die Anschlussdosen für die beiden Miniboxen nach unseren Wünschen direkt unter die Zimmerdecke gelegt. Das ist in Ordnung. Aber warum er das im Wohnzimmer auch so gemacht hat, verstehen wir nicht. Telefonisch besprachen wir vor ein paar Tagen, dass die Anschlussdosen für die Boxen in Steckdosenhöhe gesetzt werden sollen. Unter der Decke haben wir jedenfalls keine Steckdosen gesehen und da wollen wir auch keine haben.

Der bisher vergessene Anschluss für eine Wandlampe wurde an eine falsche Stelle gesetzt obwohl der richtige Platz mit einem roten Stift seit Wochen an der Wand markiert ist.

In der Küche wurde vergessen, eine Steckdose zu setzen. Im Wintergarten taucht an einer Wand plötzlich eine Dose auf, in die wohl ein Schalter für die Aussenbeleuchtung gesetzt werden soll. Die Stelle gefällt uns gar nicht weil dadurch die ganze Wand unterbrochen wird. Wir wussten auch gar nicht, dass dort ein Schalter vorgesehen ist, jedenfalls wurde das nicht mit uns abgesprochen. Auf der Terrasse hängt ein Kabel für eine Aussenlampe aus der Wand – nur an der falschen Stelle.

All diese Dinge hätten wir vielleicht zu spät bemerkt, wenn wir heute nicht die Möglichkeit der Kontrolle gehabt hätten. Noch ist das alles ohne allzu grossen Aufwand zu ändern. Die Putzkolonne steht aber sozusagen vor der Tür. Im Nachbarpenthouse sind bereits einige Wände verputzt worden.

Bauleiter und Installateur haben heute noch eine Mail bezüglich des Badezimmers erhalten. Dem Elektriker habe ich eine Mail wegen der falschen, fehlenden und nicht abgestimmten E-Installation geschickt. D.h., morgen muss ich trotzdem noch mal hinterher telefonieren und klären, ob das nun alles so wird, wie es vereinbart wurde. Ich habe ja auch Urlaub und Zeit dafür.

Alt gegen neu

Wir haben heute eine Waschmaschine gekauft. Ich mag gar nicht sagen wo. Aber die Aktion, dass man eine Gutschrift von Eur 100 bekommt, wenn man ein altes Gerät sozusagen in Zahlung gibt, kam uns gut zu pass. Bernd hat nämlich in seiner Wohnung eine Kühl-/Gefierkombination stehen, die wir nicht mehr benötigen. Und da das Teil schon mehr als 10 Jahre alt ist, ist es ganz bestimmt ein Stromfresser. Durch diese Aktion werden wir das Ding nun los und bekommen sogar noch Geld dafür.

Langsam entwickelt sich Bernds Wohnung zum Parkplatz. Die Waschmaschine wird nämlich dort angeliefert. Zwei Stehlampen sind dort auch schon geparkt.

Rundherum zu


Das Elbe-Penthouse ist jetzt rundherum zu. Es sind alle Fenster und Terrassentüren eingebaut, sogar alles richtig, was ja nicht immer stattfindet, allerdings vorausgesetzt werden sollte.

Sehr beeindruckt sind wir von den grossen Türen jeweils vom Wintergarten und vom Essbereich zur Terrasse. Es ist noch schöner, als wir es uns vorgestellt hatten. Die Stulptüren sind zwar nicht unbedingt platzsparend, aber das wussten wir bereits vorher. Und irgendwie hat es was, wenn man eine Doppeltür öffnet, deren Flügel ein wenig in den Raum ragen. Nein, wir reden uns das jetzt nicht schön weil Schiebetüren eben praktischer sind. Wir haben das so gewollt mit allen Konsequenzen.

Die Bauarbeiten an den letzten beiden Häusern schreiten auch zügig vorran. Wie wir hörten, soll bis Jahresende das ganze Projekt abgeschlossen sein. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, diese Häuser auch noch mal zu inspizieren. Vor allem interessierte es uns, wie man das Elbe-Penthouse aus der anderen Perspektive sieht. Haus 1 liegt direkt gegenüber Haus 3 mit dem Elbe-Penthouse. Dazwischen, seitlich versetzt, steht Haus 2. Haus 1 ist also ziemlich weit weg. Und dazwischen stehen noch Bäume und Büsche, so dass das Elbe-Penthouse im Sommer ziemlich versteckt ist:

Man kann zwar auf unsere Terrasse schauen und ein wenig in den Wohnraum hineinsehen. Da es sich in Haus 1 in dem Bereich, von wo aus das Foto gemacht wurde, um das Schlafz- bzw. Kinderzimmer handelt, wird sich dort kaum ständig Jemand aufhalten. Und wenn Jemand meint, er muss uns von dort aus beobachten – das soll uns dann auch egal sein.

sehr zu empfehlen …

… ist die Lampenabteilung der Firma Teppich Kibek in Elmshorn. Wer hört, dass es dort auch Lampen gibt, wundert sich. Das taten wir auch im Herbst vorigen Jahres, als uns ein Prospekt ins Haus flatterte, in dem ausser jeder Menge Teppiche auch Lampen angeboten wurden. Auf anhieb gefiel uns eine Stehlampe, die auch recht preisgünstig schien. Seinerzeit legten wir den Prospek zu den anderen auf den grossen Stapel, ohne allerdings die Lampe zu vergessen.

Anlässlich des Grand Prix waren wir im Mai in der Hasenbude eingeladen. Wir nahmen damals die Gelegenheit wahr, vorher zu Teppich Kibek zu fahren und uns dort nach Lampen umzusehen.

Die Abteilung ist nicht besonders gross aber äusserst geschmackvoll, jedenfalls was unseren Geschmack betrifft. Und Lampen gibt es dort in allen Preislagen. Wir wurden sehr nett von einer Dame bedient, die uns die von uns gewünschte Lampe gern bestellte. Es blieb nicht nur bei dem Verkaufsgespräch, wir führten nebenei eine sehr nette Unterhaltung über dies und das. Wir waren sehr positiv beeindruckt.

Heute war Zeit und das entsprechende Wetter, die inzwischen angekommene Lampe abzuholen. Mit unserem kleinen Cabrio ist es ja nicht immer einfach, sperrige Gegenstände zu transportieren.

Da uns noch Wandlampen für Wohnzimmer und Diele fehlen, machten wir noch mal eine Besichtigungstour durch die Lampenabteilung. Nun ja, wir fanden zwar was, das uns gefiel, allerdings war der Preis nun nicht gerade so, dass man mal eben 3 – 6 Lampen einfach so nebebei kaufen kann. Aber wir fanden eine Stehlampe im Tiffanylook für unseren Wintergarten. 3 Mal hin und her überlegt ob ja oder nein. Die Würfel zeigten ja, ein äusserst netter Verkäufer nahm die Bestellung auf.

Währenddessen machte Bernd einen weiteren Rundgang durch die Abteilung. Als die Formalitäten erledigt waren machten wir uns mit unserer Lampe, die wir abholen wollten, auf den Weg zum Wagen. In der Gardinenabteilung meinte Bernd, er hätte noch eine viel schönere Lampe gesehen, die viel besser in den Wintergarten passen würde. Ich blieb wie angewurzelt stehen und machte eine Kehrtwendung zu den Lampen. Bernd führte mich zu seiner Entdeckung. Ja, die passt eigentlich viel besser – allerdings war sie auch mehr als doppelt so teuer als die Tiffanylampe. Der nette Verkäufer kam, der uns geduldig unsere Fragen beantwortete und sie auch noch an den Strom anschloss damit wir sehen konnten, wie sie beleuchtet aussieht.

Im Geiste war unsere Entscheidung eigentlich gefallen, allein der Preis liess uns noch hadern. Aber der optische Vergleich zwischen der Tiffanylampe und dieser machte klar, was wir wollten. Und oh Wunder – wenn wir sie gleich mitnehmen würden, würden wir auch noch einen Sonderpreis bekommen. Äh, ja. Bekommen wir die den auch in unseren Wagen? Kurz überlegt und schon war der erste Kauf storniert.

Bernd hatte immer noch erhebliche Zweifel, dass wir die beiden Lampen, also die, die wir abholen wollten, und die, die wir soeben gekauft hatten, in unseren Wagen bekommen. Ich sagte, das passt, wir haben schliesslich einen Toploader. Und natürlich passten ein grosser Karton und eine gut verpackte Ausstellungslampe in unseren Wagen.

Beide Lampen sind nun in Bernds Wohnung geparkt. Und wir freuen uns über unseren Kauf. Allerdings haben wir noch keine Wandlampen, die wir im Grunde viel dringender bräuchten als eine Standlampe.

Ich möchte noch mal betonen, dass wir im Hause Teppich Kibek in Elmshorn sehr nett und kompetent beraten wurden. Vielleicht kaufen wir dort auch noch die Wandlampen.

entdeckt

Endlich habe ich ein anderes Baublog über den Kauf und Bau einer Eigentumswohnung entdeckt, d.h. eigentlich habe ich es gar nicht entdeckt sondern die Betreiber haben das Elbe-Penthouse entdeckt wo sie einen Kommentar hinterlassen haben.

Wie die Bilder zeigen, ähnelt der aktuelle Bauzustand der Wohnung in der Petschengasse in Mannheim dem des Elbe-Penthouse. Warten wir doch mal ab, wer das Rennen gewinnt.

Nachts im Pappelwäldchen

Natürlich kann man nachts nicht viel sehen. Deshalb waren wir ja schon am frühen Abend im Elbe-Penthouse um den aktuellen Baufortschritt zu begutachten. Der stellt sich zurzeit so da:
Die Fenster sind in allen Wohnungen, bis auf unserer, eingesetzt. Aber die Fensterelemente stehen schon in der Wohnung. Wir können also damit rechnen, dass sie in den nächsten Tagen eingebaut werden.
Im Erdgeschoss wurde mit dem Verputzen der beiden Wohnungen begonnen.

Im Elbe-Penthouse selbst muss der Elektriker noch ein paar Arbeiten erledigen und das Oberlicht im Badezimmer muss noch gegen ein grösseres ausgetauscht werden. Das kleine aus dem Badezimmer muss in den Waschmaschinenraum eingebaut werden.

Nach der wöchentlichen Inspektion machten wir uns auf den Weg in ein nahegelegenes Chinarestaurant, wo wir uns mit shayanna und ihrer Freundin Karin aus der Nähe von Flensburg verabredet hatten. Shayanna hatten wir bereits ende April kennengelernt, mit Karin hatte ich über Queergedacht schon mal losen Kontakt.

Wir hatten uns recht viel zu erzählen. Es war fast Mitternacht, als wir uns verabschiedet hatten. Zum Abschied luden wir beide Damen zum Curryessen ins Elbe-Penthouse ein, wenn es denn endlich fertig ist.

Unseren Wagen hatten wir vor dem Elbe-Penthouse geparkt, das wirklich nur maximal 5 Gehminuten vom Restaurant entfernt liegt.
Ursprünglich wollte ich noch in die Wohnung. Ich war bereits einige Schritte im Eingangsbereich, doch es war stockdunkel. Da überall auf dem Boden Leitungen verlegt sind und ich diese nicht beschädigen bzw. ich auch mir auch nicht die Knochen brechen wollte, gab ich mein Vorhaben auf. Stattdessen standen wir einige Minuten in der Dunkelheit vor dem Haus und lauschten dem Rauschen der Pappeln. Wir stellten uns vor, wie schön es sein muss, unter den Sternen, die gestern Abend leider nicht zu sehen waren, auf der Dachterrasse zu sitzen und beim Rauschen der Pappeln in den Himmel zu schauen.