Peniskunst

Peniskunst? Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Hierbei geht es nicht um nackte Tatsachen, hierbei geht es um Kunst, die an die Wand gehängt wird. Und da kann auch die Länge eine Rolle spielen, nämlich: Je länger – um so mehr Kunst.

Die Länge wächst jeweils aus der Boxershort, die es in mehreren Farben und Designs gibt. Und dann sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, wie es mit dem besten Stück weitergeht. Einfach nur grade oder darf es vielleicht ein Knoten sein (wer kann das schon im real live!)? Vielleicht ein See mit einem Schiffchen drauf? Oder für den Notfall ein Absperrventil? Alles ist kombinierbar, nach Lust und Laune – und nach der Länge … der zur Verfügung stehenden Wand. Eine Spitze gibt es natürlich auch, sonst wäre das Ding ja nicht vollständig.

Am besten, selbst mal anschauen. Also ich persönlich finde das eine ganz großartige Idee. Wäre nur gespannt, was meine 91-jährige Mutter dazu sagen würde. Vermutlich wäre sie entsetzt. Aber sie wohnt mit uns ja nicht unter einem Dach.

Mein persönliches Lieblingsobjekt ist jenes, welches im Bild oben zu sehen ist. Das hat sowas von Kreuzfahrtflair. Es liesse sich auch noch um eine Insel mit einer Palme erweitern. Palme und Penis – war da nicht mal was?

Die einzelnen Leiwände gibt es in verschiedenen Größen, recht praktisch und auch für die kleine Wohung und für den kleinen Geldbeutel geeignet. Ein Element von 20 x 20 cm kostet 19 Euro. Bei drei Elementen ist man also mit knapp 60,00 Euro dabei, versandkostenfrei innerhalb Deutschlands! Meine Leser aus Österreich müssten 10 Euro Versandkosten zahlen.

Und wo gibt es Peniskunst zu kaufen? Online natürlich, bei Peniskunst natürlich!

Üppige Blüte!

Die Bougainvillea ist eine Pflanze, die eigentlich gar nicht in unsere Breitengrade passt. Sie braucht viel Sonne und heisse Tage, und das nicht nur mal 2 Wochen am Stück sondern einen ganzen Sommer lang, möglichst noch viel länger. Die Bougainvillea blüht und gedeiht im Mittelmeerraum recht prächtig. Sowas findet man hier nicht. Wir müssen mit damit leben, dass wir sie als Kübelpflanze halten und im Herbst zum überwintern hereinholen.

Unsere Bougainvillea haben wir schon 18 Jahre, damals als kleine Hängepflanze in Hamburg gekauft. Auf unserem Balkon stand sie geschützt an der wärmespendenden Hauswand und Sonne hatte sie bis zum Nachmittag. Dort hatte sie einen idealen Standort und blühte immer recht ordentlich.

Nach dem Umzug ins Elbepenthouse wurde es dann anders. Der Wind hat von mehreren Seiten Zugriff wenn sie halbwegs vernünftig in der Sonne stehen soll. Wird sie windgeschützt aufgestellt, hat sie nur am späten Nachmittag Sonne. Die hohen Pappeln um das Haus herum spenden viel Schatten, zuviel für die Pflanzen die ich liebe. Auch ich persönlich hätte schon gern mal ein Stündchen mehr Sonne. Anderseits liegt unsere Wohnung dafür fast wie im Wald, was besonders im Frühling recht schön ist wenn die vielen Vogelarten ihre Akivitäten entwickeln. Aber man kann nicht alles haben. Irgendwas ist ja immer.

In diesem Jahr sah die Bougainvillea nach dem Herausstellen ja aus, als würde sie unter Strom stehen. Obwohl sie anfangs vor der Sonne geschützt stand, bekam sie Sonnenbrand, d.h. die in der Wohung ausgetriebenen Blätter wurden braun. Ein Sturm im Mai zerfledderte dann den Rest. Wenn es dann nicht richtig warm wird, dauert es lange, bis sie sich erholt.

Um eine gute Blüte anzusetzen bedarf es einer längeren sonnigen und warmen Periode. Die Begann Anfang Juli als wir uns auf unsere Urlaubsreise machten. Nach der Rückkehr war es schon wieder kalt. Wie soll da was vernünftiges aus einer mediterranen Pflanze werden? Immerhin hat ist sie wieder belaubt und hat ein paar Blüten.

Solange die Bougainvillea mir nicht eingeht, wird sie gehegt und gepflegt, dafür haben wir sie zu lange. Wenn sie eines Tages mal gar nicht mehr will, wird sie durch etwas anderes ersetzt werden, vermutlich durch ein pflegeleichtes einjähriges Gewächs. Aber noch hoffe ich eines Jahres auf einen beständigen Sommer, der unsere Bougainvillea wieder mal zu einer prachtvollen Blüte verhilft.

Mehr Vielfalt

Der angeblich meistgehörte Radiosender in der großen Stadt an der Elbe wirbt mit dem Sloga „Mehr Vielfalt“. Wenn man jedoch den ganzen Tag den gleichen Sender hört, und das jeden Tag, wird einem jeden Tag die gleiche Marmelade vorgesetzt, manche Titel werden sogar mehrmals täglich über den Sender gejagt. Während ich noch in Lohn und Brot bei meinem Arbeitgeber stand, störte mich das nicht unbedingt. Morgens nach dem Aufstehen, dann im Wagen während der Fahrt ins Büro und abends wieder – das war ok, besonders auch deshalb, weil man mit den aktuellen Verkehrsmeldungen versorgt wird. Für außergewöhnliche Nachrichten wird das aktuelle Programm für eine kuze Meldung unterbrochen. Alles zusammen eine gute Kombination. Aber ein vielfältiges Musikprogramm gibt es nicht.

Vor ein paar Monaten hatten wir uns für das Arbeitszimmer eine neue Musikanlage angeschafft damit ich Musik von CDs hören kann, Musik, die ich mir aussuchen kann und nicht die, die mir ein Musiksender vorsetzt. Aber auch bei CDs kommt man irgendwann an die Grenzen. Dabei ist das Musikspektrum ziemlich breit. Mein Mann hat viele CDs digitalisiert, aber die ließen sich über unsere Musikanlage auch nicht hören. Dazu müßte man den Rechner einschalten und über die da angeschlossenen Boxen hören. Für ein Streaming über unsere Musikanlage bräuchte man ein Zusatzgerät, ein Internetradio. Und dafür hatte ich eine Idee, nämlich als Geburtstagsgeschenk für meinen Mann. Und schon war das Teil bestellt und dann geparkt bei unseren Nachbarn.

Nun war ja kürzlich Geburstag. Mein Mann hat sich riesig gefreut. Wir haben alles angeschlossen und eingerichtet, ein App für das Handy runtergeladen – und jetzt können wir Musik von der Festplatte hören. Oder, wenn wir Lust auf was haben, was dort nicht drauf ist, hören wir jetzt Internetradio.

Zwei Sender habe ich heute in meine Favoriten genommen:
Radio New Orleans spielt den typischen New Orleans Jazz. Ich mag den, kann man aber vielleicht mal 1 Stunde hören, dann ist es gut.
GotRadio Musical Magic – der Name sagt es, Musicalmusik wird dort gesendet, kein Querschnitt aus einem Musical sondern nach jedem Titel wird gewechselt. Alte und neue Aufnahmen – ein toller Mix, mehr Vielfalt. Und wenn ich keine Lust auf Musical mehr habe, dann such ich halt was anderes. Klassik, Pop, Dance – ach, es gibt so viel. Ich bin begeistert von der Vielfalt.

Unter Strom

Dieses kahle Gestrüpp ist ein Bougainvillea, die ich seit 18 Jahren hege und pflege. Im Herbst wird sie ins helle Treppenhaus gestellt. Im Februar kommt sie in die Wohnung um vorzutreiben und im Mai kommt sie auf die Terrasse.

Zur Angewöhnung wird sie erstmal nicht in die pralle Sonne gestellt, die Blätter bekommen sonst Sonnenbrand. Da es Anfang Mai doch recht sonniges Wetter war, wurde sie leider doch von der Sonne erwischt. Gleichzeitig war es recht stürmisch. Die Blätter fielen wie im Herbst, eins nach dem anderen segelte davon.

Nun steht sie am sonnigsten Platz auf unserer Terrasse überhaupt und sieht aus, als wäre stände sie unter Strom. Die kahlen Triebe strecken sich in alle Himmelsrichtungen und warten darauf, dass es endlich wärmer wird damit sich wieder Blätter zeigen und dann hoffentlich auch blühen wird.

Unsere Terrasse ist nicht der ideale Platz für diese mediterrane Pflanze. Es ist dort zu zugig und zu schattig. Damals in Hamburg auf unserem Balkon war es besser für sie. Sie stand an der Hauswand und hatte viel Sonne, ein idealer Platz. Aber sie wird weiterhin gepflegt, gedüngt, umgetopft usw., in der Hoffnung auf einen warmen Sommer damit sich viele Blüten bilden.

Neue Klänge im Elbe-Penthouse

Meine Kompaktmusikanlage, die ich mir vor 18 Jahren gekauft hatte, funktionierte zwar noch, aber das Ding war doch nicht mehr so richtig zu gebrauchen. Die Beleuchtung für die Anzeige, welcher Sender eingestellt ist, war schon lange defekt. Der 5fach-CD-Wechlser ebenfalls. Seit dem 1. April hörte ich also im Arbeitszimmer immer nur einen Sender weil es zu kompliziert war, auf einen anderen sozusagen blind umzustellen und wieder zurück auf den Standardsender. Ersatzweise eine CD hören ging auch nicht. Und das war nun langweilig geworden.

Nun ist was neues da und endlich kommen Bernds Boxen zum Einsatz, die er in seiner Wohnung hatte und die nun ein paar Jahre im Keller darauf warteten, dass sie hier angeschlossen werden konnten. Die alte Anlage hatte nämlich keine Möglichkeit, einen Subwoofer anzuschliessen.

Wohlweisslich hatten wir uns damals, bei der Planung der Wohnung, gleich Kabelrohre legen lassen damit die Boxen mal entsprechend angeschlossen werden können. Denn so oben unter der Decke wirken irgendwo rumhängede Kabel geschmacklos. „Mal“ war gestern. Die neue Anlage ist zwar schon ein paar Tage im Einsatz, aber nur mit den grossen Boxen, die zum alten Gerät gehörten. Gestern wurden die beiden kleinen Boxen endlich an die Wand geschraubt.

Jetzt ist alles schön und perfekt! Sicher hätten wir mehr Geld für die Basisgeräte ausgeben können. Doch hier am Arbeitsplatz brauchen wir keinen superperfekten Sound. Hier ist eher Hintergrundmusik angesagt, die auch schon mal so richtig aufgreht wird und aus dem Hintergrund hervortritt, wenn ich eine Klassik-CD höre oder auf Klassikradio etwas gesendet wird, was ich besonders gern mag. Ich bin begeistert!

Baustelle im Elbe-Penthouse

Am Brunnen auf der Terrasse steht keine kleine Zieramphore, schon seit Jahren. Darin ist ein wenig Erde weil ich mal die Idee hatte, aus der Amphore eine Efeuplfanze herausranken zu lassen. Hat aber nicht funktioniert.

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Seit ein paar Tagen beobachteten wir, dass eine Meise sich auf den Rand der Ampore setzte, daran rumpickte und wieder verschwand. Was es da an der Terrakotta zu picken gibt, war uns ein Rätsel. Dann plötzlich kroch die Meise kopfüber in die Amphore hinein. Na ja, da ist ja Erde drin. Und wo Erde ist, sind auch Insekten, Würmer und so Zeugs.

Heute morgen entdeckte ich, wie Frau Meise mit dem Schnabel voller Grünzeugs (Moos oder sowas) auf dem Geländer landete und dann damit in der Amphore verschwand. Herr Meise kam immer mit angeflogen, blieb aber im gebührenden Abstand auf dem Geländer sitzen und beboachte das Geschehen.

Meinen Espresso genoss ich dann später im Wintergarten und beobachtete dabei die beiden kleinen Vögel. Einmal kam der Gatte mit etwas, was ihm aus dem Schnabel hing. Als die kleine Bauherrin aus der Amphore krabbelte, flog er zu ihr hin und fütterte sie. Ach ist das süß!

In den nächsten Wochen werden wir unser Terrassenleben, so es denn wettertechnisch überhaupt möglich ist, entsprechend vorsichtig und umsichtig gestalten um die Brut und später die Fütterung nicht zu stören. Die Tür vom Wintergarten zur Terrasse bleibt ab sofort geschlossen. Da ist ja noch die Tür vom Essbereich, die wir benutzen können.

Es wird spannend bei uns. Drosseln hatten wir ja schon, und nun Meisen. So sweet!