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Vogelstimmen am ElbePenthouse


Unseren Himmelfahrtsmorgenkakao nahmen wir bei bedecktem Himmel und 17 Grad Aussentemperatur auf der Terrasse ein. Um uns herum die nunmehr grünen Pappeln und andere Bäume und Büsche und ein Konzert aus Vogelstimmen, deren Verursacher nicht sichtbar, aber laut zu hören sind. Leider wissen wir nicht, welchen Vögeln wir dieses morgendliche Konzert zu verdanken haben.

Kübelgarten


Dieser Ausdruck fiel mir spontan ein als ich den vorherigen Kommentar von Franka beantworte. Ich könnte auch Terrassengarten sagen. Aber Kübelgarten, das passt irgendwie doch besser.

Es ist ja nicht so, dass so ein Garten, wie wir ihn betreiben, keine Arbeit macht: Die Terrassenplatten müssen gereinigt werden. Das, was draussen überwintert und überlebt hat, wie z.B. der Waldmeister, braucht etwas Pflege. Saisonbepflanzung will gemacht werden, wie z.B. Hornveilchen pflanzen. Einjährige Sommerpflanzen müssen gepflanzt werden wenn die Zeit dafür reif ist (möglichst nicht vor den Eisheiligen). Im Haus überwinterte Pflanzen brauchen wieder einen Platz auf der Terrasse. Neue Ideen wollen umgesetzt werden. Der Brunnen muss wieder raus aus dem Keller an seinen Platz. Ach, es gibt doch so einiges zu tun. Aber es muss ja nicht alles auf einmal sein.


Am heutigen Tag der Arbeit wurde ein wenig gepflanzt, und zwar eine angeblich winterharte (hoffentlich!) Passiflora

sowie niedriger Sommerflieder.

Als nächstes, voraussichtlich am kommenden Wochenende, kommen das Zitrusbäumchen und das Wandelröschen raus. Die Bougainvillea und die Engelstrompete folgen dann wohl ein Wochenende später nach. Die sind doch recht empfindlich.

Und zwischendurch nehmen wir uns die Zeit und geniessen.

Frostschaden


Ein Winter geht nicht immer spurlos an einem Terrassengarten vorbei. In diesem Jahr erwischte es einen Kübel, der richtig geborsten ist. Zum Glück war ich so schlau, die Erde herauszuschaufeln anstatt sie auszukippen. Dass der Boden nämlich komplett abgelöst war, hatte ich nicht gesehen, aber schon befürchtet.

Überlebt


Der Winter 2011/2012 hatte unseren, für viel Geld gekauften, Japanischen Fächerahorn derart zugesetzt, dass er eingegangen ist. Da uns die Art des Bäumchens mit seinen überhängenden kleinen Zweigen gefällt, kauften wir uns im vorigen Jahr ein neues, welches weniger als die Hälfte des ersten gekostet hat, aber auch etwas kleiner war.

Wir wissen alle, wie der letzte Winter ausgegangen ist: Er kam spät und mit Macht. Das ist den Pflanzen gar nicht förderlich, besonders, wenn schon eine Knospenbildung eingesetzt hat. Wir befürchteten daher das Schlimmste für unseren Japanischen Fächerahorn.

Gestern entdeckte ich kleine zartgrüne Knospen! Das Bäumchen hat überlebt. Vermutlich hat das nichts mit dem Preis zu tun – es war einfach Glück!

Herbstarbeiten


Keine Frage, es ist Herbst. Und das bedeutet, dass einige Arbeiten notwendig sind, nämlich die Terrasse Winterfest zu machen und einige Dinge, wie wertvolle Pflanzen und den Brunnen, zu schützen. Vor meiner in der nächsten Wochen anstehenden Leistenbruch-OP sollte alles erledigt sein. Dann darf ich nämlich 2 Wochen gar nichts tun. Und wenn es dann die ersten Nachtfröste geben sollte, muss alles erledigt sein.

Heute haben wir also angefangen mit den Arbeiten, die ich gar nicht mag, weil sie das endgültige Aus des Sommers bedeuten. Aber es muss sein. Als erstes musste der Brunnen dran glauben. Er kommt im Keller ganz nach hinten an die Wand, wo er nun überwintert.

Die Wand, an der er stand, sieht nun schon sehr kahl aus. Noch wird das etwas kaschiert durch das Laub, welches noch an den Ranken hängt. Aber es wird nicht mehr lange dauern, dann ist da nichts mehr. Doch der nächste Frühling kommt bestimmt!

Aus eigener Ernte

Während uns April von ihren Kartoffeln und Tomaten aus eigenem Anbau vorschwärmt, ist die Selbstversorgung bei uns eher spärlich. Der Rosmarin gedeiht zwar prächtig im Halbschatten, ebenso wie die Minze. Aber wann braucht man schon mal Minze?

Aus einem einzigen Kern von gekauften Chilischoten ist aber ein stattlicher kleiner Busch geworden, von dem wir uns von Zeit zu Zeit bedienen, wie auch gleich wieder für unsere Hühnerleber in Sherrysauce. Chilis sieht das Rezept zwar nicht vor, aber sie können nicht verkehrt sein.

Ausserdem haben wir noch eine einzige Miniorange vorzuweisen. Man soll sie wohl essen können, sie sollen aber bitter sein. Egal, ich werde gelegenlich davon kosten.

Sommerabend


Endlich mal ein Sommerabend, wovon wir gern schon mehr gehabt hätten. Er begann bei unserem Lieblingsgriechen gleich nebenan und endete auf unserer Terrasse.

Die Lehnen der Terrassenstühle wurden so weit es geht zurückgeklappt, sodass wir fast waagerecht liegend, die Füsse auf das Geländer gelegt, in den Sommernachthimmel schauten und Sterne beguckten und dabei die Raumstation ISS entdeckten.

Wenn wir nicht so müde gewesen wären, hätten wir noch stundenlang dort liegen können.

Wo ist das denn?


Man könnte glauben, diese Aufnahme sei weit im Süden Europas entstanden, z.B. in Frankreich, Italien oder Spanien. Weit gefehlt – dieses Foto habe ich heute, am 15. Juli Anno 2012 in der kleinen Stadt an der Elbe auf der Terrasse des Elbe-Penthouse gemacht.

Und das in einem Sommer, der seinem Namen bisher noch keine Ehre gemacht hat!