Archiv der Kategorie: Terrasse

Neue Einwohner?


Im Frühling 2015 hatte ein Meisenpärchen versucht, in einer ungewöhnlichen Behausung ihren Nachwuchs großzuziehen. Leider waren die Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Wir hatten irgendwann feststellen müssen, dass das Füttern eingestellt worden war. Bei der Untersuchung der Behausung stellte sich heraus, dass die kleinen Meisen gestorben waren, vermutlich an Unterkühlung.

Im Herbst des vergangenen Jahres haben wir einen Brutkasten für Meisen aufgehängt, wissend, dass die Gegebenheiten bei uns nicht optimal sind. Wind- und Sonnenrichtung soll man beachten, und geschützt soll es auch sein. Die Einflugöffnung zeigt hier genau nach Westen und somit zur Wetterseite. Anderseits, wenn die Meisen auch eine Möglichkeit zum Bauen mit einer Öffnung nach oben in betracht ziehen, dann könnte es also was werden mit dem Nestbau.

Seit ca. 3 Wochen beobachten wir, dass sich eine Blaumeise für das Angebot interessiert. Anfangs steckte sie nur den Kopf hinein und flog dann wieder weg. Seit etwa 2 Wochen krabbelt sie ganz in den Nistkasten hinein, ohne dass sie Baumaterial anschleppt. Sie bleibt dann einen Augenblick in dem Kasten und kommt dann wieder heraus. Wir fragen uns, was die darin veranstaltet. Vielleicht setzt sie eine Art Duftmarke damit nicht andere Meisen auf die Idee kommen, ihr die Behausung streitig zu machen.

Wir hoffen nun, dass das Angebot zum Nestbau und damit zur Aufzucht von Nachwuchs angenommen wird. Warum wohl sonst wird das Häuschen täglich begutachtet?

Es kann losgehen!

Ein schöner Tag um die Terrassenmöbel hervorzuholen. Das passt zur Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Ihr kennt doch die Eselsbrücke: Im Frühling holt man die Gartenmöbel hervor = die Zeit 1 Stunde vorstellen. Im Herbst stellt man die Gartenmöbel zurück = die Zeit 1 Stunde zurückstellen. Ist doch ganz simpel. Ich weiß gar nicht, warum sich die Leute immer so aufregen, 2 x im Jahr.

Den schönen Tag habe ich gleich ausgenutzt um die Terrassensaison zu eröffnen. Zur Feier des Tages gönnte ich mir ein Gläschen Rum, Ron Zacapa aus Guatemala – ein Traum.

Die Flasche habe ich im vorigen Jahr zum Geburtstag bekommen. Sie ist noch ca. 3/4 voll. Man bin ich sparsam. Nein, sowas gutes muss ich genießen und es gibt nur wenige Gelegenheiten, das zu tun. Heute war so eine Gelegenheit: Willkommen Sommersaison!

Kein Wasser

Heute sollet der Terrassenboy die Terrasse für die neue Saison fein herausputzen und alle Ablagerungen des letzten Sommers und des vergangenen Winters von den Bodenfliesen schrubben, dazu braucht es Wasser. Ich krabbelte also in den Unterschrank in welchem sich das Ventil befindet um die Wasserleitung für den Winter abzusperren. Ich drehte den Griff des Ventils und ging dann nach draussen um dort zu prüfen, ob denn da nun auch Wasser ankommt. Da kam aber nichts! Ich krabbelte also wieder in den Schrank, drehte am Ventil hin und her und her und hin – aber draussen plätscherte nichts. Da der Boy nun mal da war, musste ich mich mit einem Eimer behelfen: Erstmal einnässen, also die Fliesen, dann den Boy bürsten lassen, wieder einen Eimer Wasser holen und das Zeugs wegspülen usw usw. Vermutlich hätte ich mit einem Schlauchanschluss jede Menge Wasser und Zeit sparen können. Aber das musste nun mal erledigt werden.

Das Ventil muss sich im Winter festgesetzt haben und vermutlich habe ich nur einen Teil der Mechanik gedreht. Aber das wird sich Montag ein Intallateur anschauen. Und dann soll da was ordentliches eingebaut werden, so mit einer 90-Grad-Drehung ein/aus oder klack/klack. Ich könnte das auch selbst, den Fisch habe ich auch selbst montiert. Aber das Absperrventil sitzt an einer ungünstigen Stelle und wenn ich das nicht richtig dicht bekomme, wäre das nicht schön. So ein Installateur hat dann ja auch besseres Werkzeug und weiß – hoffentlich – wie er damit umzugehen hat.

Ein Teppich für die Terrasse

Nachdem die letzte Wintesaison vorbei war und die Terrasse für Frühling und Sommer hergerichtet werden konnte, wartet viel Arbeit auf uns: Körnerreste der Vogelfütterung hatten sich in die Fugen der Platten gesetzt und diese total verstopft. Wir hatten zwar extra Futter ohne Schalen verwendet, aber das half nichts. Die Fugen war so zu dass selbst Wasser für die Plattenreinigung sehr mühsam ablief.

Für diesen Winter haben wir einen Teppich bzw. Kunstrasen ausgelegt. Der wird zwar nach dem Winter entsorgt werden müssen, spart aber viel Arbeit wenn der Winter vorbei ist.

Mit oder ohne?


Einen Terrassen- bzw. Kübelgarten zu pflegen und zu gestalten ist ja nun nicht richtige Gartenarbeit im eigentlichen Sinn. Im Frühling müssen tote Pflanzen entsorgt werden, neue Pflanzen werden gepflanzt. Im Herbst wird zurückgechnitten. Der Schnitt muss entsorgt werden, ebenso Laub, welches von den Bäumen auf die Terrasse gefallen ist. Für alle diese Arbeiten bietet es sich an, Handschuhe zu tragen.

Arbeitshandschuhe liegen zwar bereit, aber bevor ich daran denke, dass welche zur Verfügung stehen, bin ich schon bei der Arbeit und wühle in Laub, Pflanzenresten und Erde – und zwar mit den nackten Händen.

Manch Einer wird sicher sagen: Wie ekelig! Aber ich finde nichts dabei, im Gegenteil, ich finde, dass ich mit den blossen Fingern mehr Gefühl zum Zupacken und zum Pflanzen habe.

Meine Hände sehen zwar nach der Arbeit aus, besonders unter den Fingernägeln, als hätte ich meine Grossmutter verscharrt. Sie bedürfen dann einer gründlichen Reinigung, für die auch eine Bürste notwendig ist. Trotzdem – ich arbeite lieber ohne.

Bunter Besuch

Im Elbe-Penthouse ist wenig passiert in den letzten Monaten. Ein Baublog, so wie dieses es eigentlich ist, ist ja quasi irgenwann auch abgeschlossen. Aber irgendwas passiert ja immer, mal mehr – mal weniger. Im Moment eher weniger.

Unsere Balkonkästen aus Terracotta, die ausserhalb des Geländers stehen, haben in diesem Jahr eine neue Bepflanzung bekommen. Bernd hat sich schon immer einen Sommer- bzw. Schmetterlingsflieder gewünscht. Da die als Strauch sehr volominös werden, hatten wir bisher davon abgesehen, uns einen anzuschaffen.

In diesem Jahr entdeckten wir eine flachwüchsige Sorte, eben auch geeignet für Blumenkästen. Jetzt haben wir also 4 Stück davon, d.h. in jedem Kasten ist ein Sommerflieder, der Schmetterlinge anziehen soll. Und das klappt anscheinend. Leider gibt es hier recht wenig Schmetterlinge. Uns deshalb sind wir glücklich, wenn wir mal einen entdecken.

Bernd hat dieses Foto in seiner Mittagspause mit seinem neuen Handy, HTC One, aufgenommen. Der Hintergrund mit der Wäschespinne ist natürlich nicht so toll. Aber was will man machen wenn sich gerade ein Falter auf der Blüte niederlässt.

Vogelstimmen am ElbePenthouse


Unseren Himmelfahrtsmorgenkakao nahmen wir bei bedecktem Himmel und 17 Grad Aussentemperatur auf der Terrasse ein. Um uns herum die nunmehr grünen Pappeln und andere Bäume und Büsche und ein Konzert aus Vogelstimmen, deren Verursacher nicht sichtbar, aber laut zu hören sind. Leider wissen wir nicht, welchen Vögeln wir dieses morgendliche Konzert zu verdanken haben.

Kübelgarten


Dieser Ausdruck fiel mir spontan ein als ich den vorherigen Kommentar von Franka beantworte. Ich könnte auch Terrassengarten sagen. Aber Kübelgarten, das passt irgendwie doch besser.

Es ist ja nicht so, dass so ein Garten, wie wir ihn betreiben, keine Arbeit macht: Die Terrassenplatten müssen gereinigt werden. Das, was draussen überwintert und überlebt hat, wie z.B. der Waldmeister, braucht etwas Pflege. Saisonbepflanzung will gemacht werden, wie z.B. Hornveilchen pflanzen. Einjährige Sommerpflanzen müssen gepflanzt werden wenn die Zeit dafür reif ist (möglichst nicht vor den Eisheiligen). Im Haus überwinterte Pflanzen brauchen wieder einen Platz auf der Terrasse. Neue Ideen wollen umgesetzt werden. Der Brunnen muss wieder raus aus dem Keller an seinen Platz. Ach, es gibt doch so einiges zu tun. Aber es muss ja nicht alles auf einmal sein.


Am heutigen Tag der Arbeit wurde ein wenig gepflanzt, und zwar eine angeblich winterharte (hoffentlich!) Passiflora

sowie niedriger Sommerflieder.

Als nächstes, voraussichtlich am kommenden Wochenende, kommen das Zitrusbäumchen und das Wandelröschen raus. Die Bougainvillea und die Engelstrompete folgen dann wohl ein Wochenende später nach. Die sind doch recht empfindlich.

Und zwischendurch nehmen wir uns die Zeit und geniessen.