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Eine Spiegelaffäre


Wochenlang, nein, monatelang, passiert hier rein gar nichts. Und dann gibt es plötzlich in kurzem Abstand 2 neue Einträge.

Heute geht es um eine Spiegelaffäre, genauer gesagt, um unseren Spiegel im Badezimmer. Der ist nun mittlerweile 6 Jahre alt, kein Alter für einen Spiegel. Doch seit längerem zeigen sich Alterserscheinungen: Die Aussenränder und die Ränder um die Lichtleisten rechts und links im Spiegel, bekommen hässliche braune Flecken.

Uns ist schon klar, dass es sich um Feuchtigkeit handelt, die zwischen Glas und Spiegelfolie gekrochen ist und dort für die Verfärbungen sorgt. Bei einem Spiegel, der als Badezimmerspiegel gekauft wurde und eigentlich feuchtraumgeeignet sein sollte, darf das aber nach 6 Jahren nicht passieren. Es ist ja nicht so, dass wir unser Badezimmer während und nach dem Duschen nicht lüften. Im Winter stellen wir den elektrischen Lüfter an und wenn wir beide frisch geduscht sind, wird das Oberlicht aufgestellt. Den elektrischen Lüfter haben wir extra so anschliessen lassen, dass er manuell geschaltet werden kann und nicht mit dem Lichtschalter gekoppelt ist. Deshalb kann der Lüfer, bzw. eher Entlüfter, so lange laufen wie wir es für richtig halten.

Nun sind wir auf der Suche nach einem neuen, feuchtraumgeeigneten, Badezimmerspiegel. Ein Gutes hat die Spiegelaffäre: Der neue Spiegel wird LEDs als Hintergrundbeleuchtung haben und keine Halogenlampen. Ausserdem überlegen wir, ob wir den Spiegel mit einer Heizung ausstatten lassen sollen damit er gar nicht erst beschlagen kann wenn wir ausgiebig duschen oder baden.

Mit oder ohne?


Einen Terrassen- bzw. Kübelgarten zu pflegen und zu gestalten ist ja nun nicht richtige Gartenarbeit im eigentlichen Sinn. Im Frühling müssen tote Pflanzen entsorgt werden, neue Pflanzen werden gepflanzt. Im Herbst wird zurückgechnitten. Der Schnitt muss entsorgt werden, ebenso Laub, welches von den Bäumen auf die Terrasse gefallen ist. Für alle diese Arbeiten bietet es sich an, Handschuhe zu tragen.

Arbeitshandschuhe liegen zwar bereit, aber bevor ich daran denke, dass welche zur Verfügung stehen, bin ich schon bei der Arbeit und wühle in Laub, Pflanzenresten und Erde – und zwar mit den nackten Händen.

Manch Einer wird sicher sagen: Wie ekelig! Aber ich finde nichts dabei, im Gegenteil, ich finde, dass ich mit den blossen Fingern mehr Gefühl zum Zupacken und zum Pflanzen habe.

Meine Hände sehen zwar nach der Arbeit aus, besonders unter den Fingernägeln, als hätte ich meine Grossmutter verscharrt. Sie bedürfen dann einer gründlichen Reinigung, für die auch eine Bürste notwendig ist. Trotzdem – ich arbeite lieber ohne.

Vogelstimmen am ElbePenthouse


Unseren Himmelfahrtsmorgenkakao nahmen wir bei bedecktem Himmel und 17 Grad Aussentemperatur auf der Terrasse ein. Um uns herum die nunmehr grünen Pappeln und andere Bäume und Büsche und ein Konzert aus Vogelstimmen, deren Verursacher nicht sichtbar, aber laut zu hören sind. Leider wissen wir nicht, welchen Vögeln wir dieses morgendliche Konzert zu verdanken haben.

Sommer!


Dies ist kein Aprilscherz!
Es ist der 1. April 2013 18:45 Uhr. Die Terrasse ist zu Teilen noch schneebedeckt. Und das Thermometer zeigt eine Aussentemperatur von 22.1 Grad Celsius! Was will man mehr?!

Unser Robi


Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Mitbewohner im Elbe-Penthouse, Robi. Eigentlich heisst er Kobold VR100, ein Staubsaugerroboter von der Firma Vorwerk.

Die ersten Tests waren sehr erfolgreich. Ca. 100 qm schafft Robi in etwa 3 Stunden. Dabei muss er sich allerdings ein mal zwischendurch aufladen. Wenn alle Türen, d.h. Arbeitszimmer und Schlafzimmer (das Wohnzimmer ist nicht durch eine Tür abgeteilt), offen sind, bewegt Robi sich selbstständig von Zimmer zu Zimmer und findet zwischendurch seine Ladestation allein wieder. Nachdem er aufgetankt ist, fährt er zu dem Punkt zurück, an dem er aufgehört hat und nimmt seine Arbeit dort wieder auf. Wenn alle Flächen abgesaugt sind, fährt Robi wieder zu seinem Bett, sprich Ladestation, und tankt für die nächste Tour neue Energie.

Der kleine Kerl lässt sich so programmieren, dass er an einem x-beliebigen Wochentag zu einer x-beliebigen Uhrzeit seine Arbeit aufnimmt. Wenn es zwischendurch mal notwendig sein sollte, eine Bodenreinigung vornehmen zu lassen, fährt Robi auch auf Knopfdruck los und saugt.

Robi kann man auch getrost in einem Zimmer einsperren und hinter ihm die Tür schliessen. Dann reinigt er dank einer kleinen rotierenden Bürste den Raum hinter der Tür wenn diese sonst offensteht. Robi wird dann einfach manuel in das entsprechende Zimmer gesetzt, Start drücken – und los geht es. Aber schnell die Tür zumachen, sonst enflieht er womöglich in den Flur.

Wenn er gestartet ist, scannt er zunächst den Raum. Danach beginnt er mit den Rändern des Raumes, d.h. an den Schränken und Wänden entlang. Die rotierende Seitenbürste macht ganze Arbeit. Anschliessend nimmt er sich die Mitte vor.

Dank seiner niedrigen Höhe von ca. 10 cm fährt er auch unter das Bett und unter Sofa und Sessel. Da sammelt sich erfahrungsgemäss ja immer viel Staub an. Natürlich hat der Saugroboter nicht nur die kleine Bürste sondern auch eine Walzenbürste für die Flächen. Im Raum liegende Teppiche nimmt er spielend und macht sie gleich mit sauber.

Die Geräuschentwicklung ist akzeptabel und nicht störend. Bereiche, die er mal nicht bearbeiten soll, lassen sich durch Auslegen eines Magnetbandes abgrenzen. Angeblich hat Robi Angst vor Treppen und stoppt davor damit er nicht hinunterfällt. Da unsere Wohnung keine Stufen hat, ist das eh egal.

Der tote Platz


Unsere Wohnanlage liegt an einer Sackgasse mit einem riesigen Wendeplatz, auf dem desöfteren widerrechtlich PKW von Anwohnern, deren Gästen und Handwerkern abgestellt werden. Widerrechtlich deshalb, weil der gesamte Bereich eine Halteverbotszone ist. Soweit so gut – oder auch nicht.

Wie gesagt, der Platz ist sehr gross und wirkt trist und tot. Mit einigen Anwohnern haben wir uns schon mal darüber unterhalten, dass in der Mitte des Platzes ein schöner Baum stehen könnte mit einer Bank drumherum. Die, mit denen wir darüber gesprochen haben, finden, dass das eine tolle Idee ist.

Vermutlich ist das aber nicht durchsetzbar. Die Stadt wird dafür kein Geld dafür ausgeben da sie keins hat. Vielleicht könnte man unter den Anwohnern eine Sammlung veranstalten, um einen Baum pflanzen zu können. Aber es gibt ja auch Folgekosten.

Desweiteren wäre zu prüfen, ob laut Bebauungsplan dort überhaupt ein Baum zugelassen ist. Einer Änderung des Bebauungsplanes wird die Stadt auch nicht zustimmen.

Das Foto oben, aufgenommen von unserem Arbeitszimmer, veranschaulicht recht deutlich, dass ein Baum auf dem Wendeplatz diesem recht gut stehen würde. Er müsste vielleicht noch ein wenig weiter rechts stehen. Vermutlich wird das aber leider nichts werden.

Herbst im Elbe-Penthouse


Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir uns seinerzeit die Wohnung mit der schönsten Lage ausgesucht haben. Zwar haben wir nicht so viel Sonne auf Terrasse, wie ich es gern hätte, andererseits kann ich die Sonne auch nicht mehr so gut vertragen wie früher und Bernd als redhead hat eh eine sehr sonnenempfindliche Haut. Aber manchmal könnte man denken, unsere Wohnung läge direkt im Wald – und das ist auch schön.