Archiv der Kategorie: Ausstattung

Späte Blüte und Herbstlicht


Es ist merkwürdig mit der Engelstrompete: Im Sommer, wenn sie eigentlich in voller Blüte stehen sollte, trägt sich maximal 2 Blüten. Wenn diese ausgeblüht sind, dauert es ein paar Wochen, bis sich aus den Knospen neue Blüten gebildet haben. Jetzt, im Herbst, mit kühlen Temperaturen, explodiert die Pflanze förmlich. Was soll man davon halten?

Demnächst muss das Bäumchen eingeräumt werden. Vorher muss ich die Verzweigungen kürzen. Eigentilch ist mal ein rigoroser Rückschnitt erforderlich. Wenn die Pflanze das nicht übersteht, muss wohl mal eine neue her. Ich liebe nämlich den schweren Duft der Blüten an lauen Sommerabenden – so diese denn stattfinden.


Sonnenuntergänge finden zurzeit so statt, dass die untergehende Sonne direkt seitlich in unseren Wintergarten scheint. Ich liebe dieses Licht, auch wenn der Herbst, und der bevorstehende Winter schon gar nicht, nicht meine Jahreszeiten sind.

Um im Keller Platz für Gartenmöbel und den Brunnen zu schaffen, haben wir heute das Futterhäuschen auf die Terrasse gestellt. Im Moment hat es noch einen „Warteplatz“. Erst wenn alle Pflanzen entsorgt bzw. eingeräumt sind, wird es auf den Winterplatz gestellt.

Eine Spiegelaffäre


Wochenlang, nein, monatelang, passiert hier rein gar nichts. Und dann gibt es plötzlich in kurzem Abstand 2 neue Einträge.

Heute geht es um eine Spiegelaffäre, genauer gesagt, um unseren Spiegel im Badezimmer. Der ist nun mittlerweile 6 Jahre alt, kein Alter für einen Spiegel. Doch seit längerem zeigen sich Alterserscheinungen: Die Aussenränder und die Ränder um die Lichtleisten rechts und links im Spiegel, bekommen hässliche braune Flecken.

Uns ist schon klar, dass es sich um Feuchtigkeit handelt, die zwischen Glas und Spiegelfolie gekrochen ist und dort für die Verfärbungen sorgt. Bei einem Spiegel, der als Badezimmerspiegel gekauft wurde und eigentlich feuchtraumgeeignet sein sollte, darf das aber nach 6 Jahren nicht passieren. Es ist ja nicht so, dass wir unser Badezimmer während und nach dem Duschen nicht lüften. Im Winter stellen wir den elektrischen Lüfter an und wenn wir beide frisch geduscht sind, wird das Oberlicht aufgestellt. Den elektrischen Lüfter haben wir extra so anschliessen lassen, dass er manuell geschaltet werden kann und nicht mit dem Lichtschalter gekoppelt ist. Deshalb kann der Lüfer, bzw. eher Entlüfter, so lange laufen wie wir es für richtig halten.

Nun sind wir auf der Suche nach einem neuen, feuchtraumgeeigneten, Badezimmerspiegel. Ein Gutes hat die Spiegelaffäre: Der neue Spiegel wird LEDs als Hintergrundbeleuchtung haben und keine Halogenlampen. Ausserdem überlegen wir, ob wir den Spiegel mit einer Heizung ausstatten lassen sollen damit er gar nicht erst beschlagen kann wenn wir ausgiebig duschen oder baden.

Neue Leuchten


Nachdem es uns seinerzeit sehr schwer gefallen ist, Leuchten für die Wohnung zu finden, ist es notwendig geworden, neue Leuchten zu kaufen.

Der Grund dafür ist ganz einfach: In den alten Leuchten stecken Röhrenlampen von je 100 Watt (!), die aufgrund der Konstruktion der Leuchten kaum Licht gaben. Eine dieser Röhren ging kaputt. Ich hatte versucht, das Ding herauszufriemeln, was mir aber nicht gelang. Und so machten wir uns auf die Suche nach neuen Leuchten, die
1. zum mediterranen Stil der Diele passen sollten
und
2. die Möglichkeit haben, sie mit LED-Lampen zu bestücken.

Manchmal dauert es etwas, bis 3 Wandleuchten ausgetauscht sind. In diesem Fall war das gar nicht so einfach. Der Träger für die Schalen ist zwar breit aber sehr niedrig. Um die Leuchten auf gleicher Höhe anzubringen, mussten die Kabel verlängert werden. Desweiteren musste in einen Träger ein neues Loch gebort werden, andernfalls hätten wir das Kabel in der Wand angebort. Bei der Bohrung in den Träger ging die Fassung kaputt. Mit Kleber und viel viel Klebeband haben wir die Fassung wieder fixieren können.

Alle 3 Leuchten sind jetzt mit LEDs bestückt, die je eine Leistung von 3 Watt haben, also insgesamt sind das jetzt 9 Watt anstatt von 300! Und die Lichtausbeute ist viel grösser.

Unser Robi


Seit ein paar Tagen gibt es einen neuen Mitbewohner im Elbe-Penthouse, Robi. Eigentlich heisst er Kobold VR100, ein Staubsaugerroboter von der Firma Vorwerk.

Die ersten Tests waren sehr erfolgreich. Ca. 100 qm schafft Robi in etwa 3 Stunden. Dabei muss er sich allerdings ein mal zwischendurch aufladen. Wenn alle Türen, d.h. Arbeitszimmer und Schlafzimmer (das Wohnzimmer ist nicht durch eine Tür abgeteilt), offen sind, bewegt Robi sich selbstständig von Zimmer zu Zimmer und findet zwischendurch seine Ladestation allein wieder. Nachdem er aufgetankt ist, fährt er zu dem Punkt zurück, an dem er aufgehört hat und nimmt seine Arbeit dort wieder auf. Wenn alle Flächen abgesaugt sind, fährt Robi wieder zu seinem Bett, sprich Ladestation, und tankt für die nächste Tour neue Energie.

Der kleine Kerl lässt sich so programmieren, dass er an einem x-beliebigen Wochentag zu einer x-beliebigen Uhrzeit seine Arbeit aufnimmt. Wenn es zwischendurch mal notwendig sein sollte, eine Bodenreinigung vornehmen zu lassen, fährt Robi auch auf Knopfdruck los und saugt.

Robi kann man auch getrost in einem Zimmer einsperren und hinter ihm die Tür schliessen. Dann reinigt er dank einer kleinen rotierenden Bürste den Raum hinter der Tür wenn diese sonst offensteht. Robi wird dann einfach manuel in das entsprechende Zimmer gesetzt, Start drücken – und los geht es. Aber schnell die Tür zumachen, sonst enflieht er womöglich in den Flur.

Wenn er gestartet ist, scannt er zunächst den Raum. Danach beginnt er mit den Rändern des Raumes, d.h. an den Schränken und Wänden entlang. Die rotierende Seitenbürste macht ganze Arbeit. Anschliessend nimmt er sich die Mitte vor.

Dank seiner niedrigen Höhe von ca. 10 cm fährt er auch unter das Bett und unter Sofa und Sessel. Da sammelt sich erfahrungsgemäss ja immer viel Staub an. Natürlich hat der Saugroboter nicht nur die kleine Bürste sondern auch eine Walzenbürste für die Flächen. Im Raum liegende Teppiche nimmt er spielend und macht sie gleich mit sauber.

Die Geräuschentwicklung ist akzeptabel und nicht störend. Bereiche, die er mal nicht bearbeiten soll, lassen sich durch Auslegen eines Magnetbandes abgrenzen. Angeblich hat Robi Angst vor Treppen und stoppt davor damit er nicht hinunterfällt. Da unsere Wohnung keine Stufen hat, ist das eh egal.

Spieglein Spieglein …


Wenn wir schon nicht im mediterranen Einzugsgebiet wohnen, so können wir aber unsere Wohnung mediterran gestalten. Die Bodenfliesen, die in der ganzen Wohnung verlegt wurden, gaben den Ausschlag dafür, dass wir uns für den Mittelmeerstil entschieden haben, jedenfalls in Teilbereichen.

Den Konsolentisch haben wir ja schon eine Weile. Jetzt kam der Spiegel dazu.

Neue Leuchten sind auch in der Planung. Eine Lampe in einer der drei Leuchten ist defekt. Es sind Halogenbrennstäbe mit einer Leistung von je 100 Watt (!). Und das ist ja nun wahrlich nicht mehr zeitgemäß. Desweiteren ist die Lichtausbeute der Leuchten nicht unbedingt befriedigend. Deshalb sind wir auf der Suche nach neuen Lichtquellen.

Wohnliche Ergänzung


Wenn schon mein Weblog queergedacht.de im Moment brachliegt – aus welchen Gründen auch immer -, so kann ich doch immerhin hier etwas neues zeigen: Einen neuen Konsolentisch für unseren Wintergarten, den wir am vergangenen Freitag in Bergedorf entdeckt hatten. Es gab 50 Prozent auf alles, wegen Sortimentswechsel. Ist ja auch bald Weihnachten – oder so.

Wir waren schon etwas länger auf der Suche und hatten uns auch im Grunde schon für ein Modell entschieden. Aus Gründen des Budgets hatten wir bislang davon abgesehen, den Tisch zu bestellen.

Dieser Tisch passt wie die Faust auf’s Auge oder der Ar… auf den Eimer. Und für den Preis mussten wir einfach zuschlagen.

Nun steht er da, und es gefällt uns sehr.

Unser Paradies


Unsere Terrasse ist nun fertig eingerichtet, der Sommer kann kommen!



Einige unserer Pflanzen werden im Haus überwintert, teilweise im Keller, wie z.B. der Oleander, die Engelstrompete und das Wandelröschen. Das Zitrusbäumchen und die Bougainvillea standen den Winter über im kühlen Treppenhaus.


Zur Ergänzung haben wir ein paar einjährige Sommerblumen gekauft, wie Impatien und eine Fuchsie. Alles andere muss sich nun erst entwickeln.

Die Bougainvillea hatten wir schon in Hamburg. Sie ist ca. 14 Jahre alt. Sie wird jedes Jahr gehegt und gepflegt damit sie im Sommer wieder reichlich blüht. Da sie eine Pflanze ist, die sehr viel Sonne und Wärme mag, ist das manchmal etwas heikel. Nach dem Rückschnitt beginnt sie nun, ganz vorsichtig mit dem Austrieb. Zurzeit sieht sie ja noch recht unansehnlich aus.

Die Trompetenblume scheint da unempfindlicher zu sein. Sofort nach dem Rausstellen zeigten sich überall kleine neue Triebe.

Das Wandelröschen gedeiht wie Unkraut, hat aber auch noch keine Blüten.

So ist das eben, wenn man in seinen räumlichen Verhältnissen, Pflanzen zu überwintern, etwas eingeschränkt ist. Dann dauert es halt, bis sich die ersten Blüten zeigen. Es macht aber auch Spass, die Pflanzen zu beobachten. Und die Freude ist dann riesengross, wenn sich die ersten Knospen zeigen.

Wer viel Geld übrig hat, kann sich ja in jedem Frühling mehrjährige blühende Pflanzen kaufen. Der Vorteil ist, dass man auf die Blüte nicht lange warten muss und alles gleich nett und adrett aussieht. Da wir aber Möglichkeiten haben, ein paar Pflanzen zu überwintern, wäre es mir zu schade, im Herbst alles zu vernichten.

Leider haben wir ein Sorgenkind, eine Passionsfruchtpflanze. Bernd hatte sie vor 2 Jahren zum Geburtstag bekommen. Den ersten Winter verbrachte sie im Keller. Der letzte Sommer brachte sie nicht so richtig weiter. Deshalb boten wir ihr im Winter Asyl in unserer Wohnung an. Ich sag mal so: Sie überlebte. Wir hoffen nun, dass sich in diesem Sommer wenigstens mal eine Blüte zeigt. Auf eine Frucht hoffen wir wohl vergebens. Diese Pflanze liebt einen voll sonnigen Standort. Den können wir ihr auf unser halbschattigen Terrasse leider nicht bieten.

Erster Ersatz


Ein WC-Sitz, im Volksmund Klobrille genannt, sollte länger als 3-1/2 Jahre halten, besonders wenn er 150 Euro plus gesetzlicher Mehrwertsteuer gekostet hat. Nun gut, der Sitz selbst hat unserem Gewicht standgehalten, wie alle anderen dazugehörigen Teile auch. Das Ding ist also nicht kaputt. Was aber nicht in Ordnung ist, ist die Befestigung. Die hat nämlich Rost angesetzt.

Nun ist es ja nicht so, dass wir im Stehen pinkeln und dabei über die Befestigung streuen würden. Nein, wie es sich gehört und wie es eben hygienischer ist, setzen wir uns für jede Art von Geschäft auf die Klobrille. Aber warum rostet dann die Befestigung?: Weil die nur verchromt und nicht aus Edelstahl gemacht ist.

Sowas findet man halt nur heraus, wenn man sich intensiv mit dem Thema WC-Sitz beschäftigt. Selbst teure Fabrikate, wie unser alter WC-Sitz von der Firma Laufen, haben verchromte Scharniere. Und da wo Feuchtigkeit ist, kann Rost entstehen. Kennt ihr vielleicht noch von damals. Da waren die Stossfänger bei den Autos verchromt. Irgendwann entstanden dann so Aufblühungen. Die konnte man irgendwie wegputzen mit Chrompaste. Aber es wurde schlimmer und schlimmer. Und so sehen die Scharniere unser alten teuren Klobrille nun aus wie ’ne alte Stossstange.

Eine neue Klobrille musste her. Durch meine Recherchen im Internet, u.a. auch bei Puristic Home, fand ich einige schöne Modelle. Nachfragen beim Hersteller ergaben aber, dass die dann auch nur zu der dazugehörigen Objektserie passen. Aber dann entdeckte ich einen WC-Sitz, der nur 1/3 von dem kostet, was wir damals für unser Rostmodell bezahlt haben: Das Modell Palma der Firma Wenko.

Palma hat alles das, was eine moderne Klobrille heute haben muss: Absenkautomatik (antippen und fallenlassen), Fixclip für die hygienische Reinigung und Edelstahlbefestigung. Ach ja, antibakteriell ist das Teil auch. Aber wer isst schon von der Klobrille?!

Und falls das Ding wieder nur etwas länger als 3 Jahre halten sollte, aus welchen Gründen auch immer, ist es bei dem Preis nicht ganz so tragisch.

Kleinigkeiten

Gut Ding will Weile haben – so heisst ein Sprichwort.

Nicht alles kann auf Anhieb perfekt sein. Manchmal sucht man halt eine Weile, bis man das passende Objekt gefunden hat. Nun endlich ist die Nische im Einbauschrank in der Diele beleuchtet.


Die Nische diente bislang als Ablagefläche für alles, was man so in den Taschen hat, wie Handy, Schlüssel, Geldbörse und dergleichen mehr. Das ist nun vorbei. Die Dinge verschwinden nun im Schrank selbst. Ich bin mal gespannt, wann ich das erste Mal etwas vergesse mitzunehmen weil es nicht da liegt, wo es sonst immer war.

Die Nische bietet jetzt Möglichkeiten für abwechselnde Dekos, je nach Lust, Laune, Jahreszeiten und Geldbeutel. Im Depot werde ich ganz sicher fündig.


Das Weihnachtsgeschenk für Bernd hat jetzt auch seinen Platz gefunden. Jetzt geht die Sucherei nach einem zweiten Bild los, welches rechts von der Lampe seinen Platz finden soll. Irgendwas ist ja immer.