Archiv für den Monat: Oktober 2012

Herbst im Elbe-Penthouse


Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wir uns seinerzeit die Wohnung mit der schönsten Lage ausgesucht haben. Zwar haben wir nicht so viel Sonne auf Terrasse, wie ich es gern hätte, andererseits kann ich die Sonne auch nicht mehr so gut vertragen wie früher und Bernd als redhead hat eh eine sehr sonnenempfindliche Haut. Aber manchmal könnte man denken, unsere Wohnung läge direkt im Wald – und das ist auch schön.

Kann ja mal passieren…

… aber:
Heute nach dem Aufstehen wie jeden Tag die Morgenroutine: Pipi machen, Zähne putzen, duschen. Beim Duschen fiel mir auf, dass die Heisswasserzufuhr etwas höher eingestellt werden musste. Na ja, da haben wohl schon welche geduscht heute früh. Passiert mal. Als Bernd mit seiner Morgentoilette fertig war und zu mir in den Wintergarten kam, berichtete er, dass er die Heisswasserzufuhr zur Dusche immer mehr aufdrehen musste. Zum Schluss kam nur noch kaltes Wasser. Aha, Heizung geht irgendwie nicht! Es war zu noch zu früh, um bei der Hausverwaltung anzurufen. Ausserdem meinte Bernd, warum ich das immer mach. Es wohnen ja noch mehr Leute im Haus.

Ich verlor die Sache dann aus dem Sinn. Wenn man erstmal im Büro ist, hat die aktuelle Arbeit eben Vorrang. Doch am späten Vormittag, es war mittlerweile fast 10:30 Uhr, fiel mir das kalte Wasser wieder ein. Vorsichtshalber rief ich bei der Hausverwaltung an und erkundigte mich, ob da schon eine Meldung eingegangen sei. Und siehe da – die Hausverwaltung war ahnungslos.

Ich kann es nicht begreifen, warum die Menschen so träge oder gleichgültig sind und nichts tun. Es wird schon jemand machen ist wohl die Devise.

Ersatz


Der Brunnen ist ja nun schon im Winterlager. Vielleicht wäre ein Schattenbild ganz nett damit die Wand nicht so kahl ist. Noch ist ja etwas Laub vorhanden, aber das wird wohl bald abgefallen sein.

Herbstarbeiten


Keine Frage, es ist Herbst. Und das bedeutet, dass einige Arbeiten notwendig sind, nämlich die Terrasse Winterfest zu machen und einige Dinge, wie wertvolle Pflanzen und den Brunnen, zu schützen. Vor meiner in der nächsten Wochen anstehenden Leistenbruch-OP sollte alles erledigt sein. Dann darf ich nämlich 2 Wochen gar nichts tun. Und wenn es dann die ersten Nachtfröste geben sollte, muss alles erledigt sein.

Heute haben wir also angefangen mit den Arbeiten, die ich gar nicht mag, weil sie das endgültige Aus des Sommers bedeuten. Aber es muss sein. Als erstes musste der Brunnen dran glauben. Er kommt im Keller ganz nach hinten an die Wand, wo er nun überwintert.

Die Wand, an der er stand, sieht nun schon sehr kahl aus. Noch wird das etwas kaschiert durch das Laub, welches noch an den Ranken hängt. Aber es wird nicht mehr lange dauern, dann ist da nichts mehr. Doch der nächste Frühling kommt bestimmt!