Archiv für den Monat: November 2010

Google Street View


Über Google Street View habe ich mich bereits hier und hier geäussert. Ich sage es hier jetzt auch noch mal deutlich: Ich hätte NICHTS dagegen, wenn das Haus mit dem Elbepenthouse klar und deutlich zu sehen wäre.

Allein ein einziger Bewohner reicht aus, um dem einen Riegel vorzuschieben. Sei es nun ein Mieter hier im Haus, oder auch ein Eigentümer, der mit der Veröffentlichung nicht einverstanden ist – und schwupps, das Haus wird unsichtbar.

Mieter kommen und gehen, Eigentümer zuweilen auch, und es ist durchaus möglich, dass die Aufnahmen zu einer Zeit entstanden sind, als die einsprucherhebenden Menschen noch gar nicht in dem Haus gewohnt haben. Da man eh nicht in die Fenster schauen kann, ist es totaler Quatsch, das betreffende Haus verpixeln zu lassen.

Doch nun zum Kern dieses Beitrages:
Wohnungseigentumsgemeinschaften, also eine Gemeinschaft von Besitzern von Eigentumswohnungen, sind einem Eigentümer hilflos ausgeliefert, wenn er die Verpixelung verlangt. So gelesen im lawblog. Für Entscheidungen, die das Gemeinschaftseigentum eines Hauses mit Eigentumswohnungen betreffen, z.B. Reparaturen, Investitionen usw., ist die Eigentümerversammlung zuständig. Auf so einer Versammlung werden die Vorschläge diskutiert und dann angenommen oder abgelehnt, je nach Mehrheit, also ein ganz demokratisches Verfahren.

Der Einspruch gegen die Abbildung des Hauses bei Google Street View gehört leider nicht in die Kompetenz der Eigentümerversammlung. Ein einzelner Eigentümer, der noch nicht mal selbst in seiner Wohnung wohnen muss, hat das Recht, die Verpixelung zu verlangen. Selbst die Mehrheit der Eigentümer hat keine Möglichkeit, das zu verhindern. Leider!

Die kleine Stadt an der Elbe, die seit nunmehr gut 3 Jahren unser Zuhause ist, ist sicher noch weit davon entfernt davon, dass man bei Google Street View durch ihre Strassen fahren dann. Hier ist aber schon mal ein Foto, so wie es vor 3 Jahren hier ausgesehen hat. Inzwischen hat es sich vor dem Haus ein wenig verändert. Viellicht sollte ich bei Gelegenheit mal ein neues Foto machen.

Stopover


Die Pappeln rund um das Elbepenthouse dienen den Krähen morgens und abends als Zwischenstop auf dem Weg von bzw. zu ihrem Schlafplatz. Heute morgen im Frühnebel sah es schon ein wenig merkwürdig aus, als die schwarzen Vögel in den entlaubten Bäumen hockten.

Nachdem der Tag so grau begann, wurde es doch noch recht schön und sonnig. Wir rafften uns dann auf, unsere Terrasse vom Laub zu befreien. Jetzt, wo an den Pappeln nur noch vereinzeilt Blätter zu sehen sind, hat es sich gelohnt. Ein Biosack mit einem Inhalt von 100 l ist fast voll geworden.