Archiv für den Monat: April 2009

Tag der offenen Gärtnerei


Anzeigenblätter erhalten wir 3 Stück in der Woche. Es gibt Einwohner, die sie ihrem Briefkasten entnehmen und sie dann im Hausflur auf der Briefkasteneinheit „entsorgen“, so wie andere Wurfsendungen auch, in der Hoffnung, dass irgendwer sie eines schönen Tages dem Papiercontainer zuführt, da wo Zeitungen und andere Werbeprospekte eben hingehören.

Wir finden diese kleinen Zeitungen recht interessant, informieren sie doch über lokale Nachrichten und Veranstaltungen, sowie auch über solche in der näheren Umgebung, so auch auf der „anderen Seite“. Wenn wir von der anderen Seite reden, meinen wir die gegenüberliegende Seite der Elbe, die zum Bundesland Niedersachsen gehört.

Dort gibt es ein kleines Dorf namens Niedermarschacht. Und in eben diesem Dorf gibt es eine Gärtnerei, die gestern und heute den Tag der offenen Gärtnerei beging. Da wir auf der Suche nach Sommerblumen für unsere drei Terrakottakästen waren, machten wir uns heute Vormittag bei herrlichem Sommerwetter auf den Weg auf die andere Seite, zur Blumen- und Pflanzenwelt Schlicht. Diese Gärtnerei hatte in einem dieser Blätter unter der Rubrik „Bauen und Wohnen“ auf den Tag der offenen Gärtnerei hingewiesen.

Eine Fülle an Sommerblumenpflanzen erwartete uns dort. Nachdem wir uns eingehend umgesehen hatten, war nun die Frage, ob wir uns was aussuchen. Dazu bedurfte es ein wenig an Beratung. Einer netten jungen Dame trugen wir unser Anliegen vor, nämlich 3 Balkonkästen für den Sommer zu bepflanzen. Die Hauptfrage für uns war, wieviele Pflanzen auf 54 cm unterzubringen sind. Ich hatte auf 2, maximal 3 getippt, aber die Gartenfachverkäuferin riet uns zu 4, dann würde alles dschungelmässig einanderwachsen. Sie gab uns noch ein paar Tipps. Und dann suchten wir aus, 4 Pflanzen für jeden Kasten. Das Ergebnis unseres Einkaufs ist auf dem obigen Bild zu sehen. Nun hoffen wir, dass – gute Pflege und einen grünen Daumen vorausgesetzt – wir demnächst 3 bunte Minidschungel auf der Terrasse haben werden.

Auf in den Kampf


Im vorigen Jahr gab es hier im Pappelwäldchen eine wahre Invasion von Spinnen (nachzulesen hier und hier und hier). Was ich auch bis dato nicht gewusst hatte: Spinnen können kacken. Die Fensterahmen und das Auto waren richtiggehend vollgeschissen mit Spinnenkot.

Der vergangene Winter war ja endlich mal etwas strenger als die Winter davor. Obwohl, so ein richtig strenger Winter war es ja auch nicht. Wir hatten allerdings die Hoffnung, dass der Frost dem Spinnenpack den Garaus machen würde. Leider scheint sich diese Hoffnung nicht erfüllt zu haben. Es geht nämlich scho wieder los.

Grosse und kleine Spinnen tummeln sich vor den Fenstern, am Gitter der Terrasse, unter dem Dachüberstand vom Wintergarten und überall da, wo man sie gar nicht vermutet. Kaum dass die Spinnennetze entfernt wurden, sind sie schnell wieder da.

Jetzt habe ich dem Getier den Kampf angesagt. Ich will nämlich nicht jedes Mal, wenn ich ein Fenster öffne, ins Zimmer gefallene Spinnen auf irgendeine Art und Weise entsorgen müssen. Ich weiss, dass es nur ein Versuch ist und wir auf Dauer den Kampf nicht gewinnen werden. Dazu müsste wohl das gesamte Haus von aussen, wenn nicht gar das ganze Pappelwäldchen, mit hochwirksamen Antispinnengift eingesprüht werden. Aber vielleicht schaffen wir es, die Spinnen in unseren kleinen Lebensraum zu dezimieren.

Pelziger Gast


Heute Morgen hat Bernd diesen kleinen Gast im Pappelwäldchen entdeckt, direkt hinter unserem Haus.

Am Osterwochenende konnten wir 3 Stück von diesen kleinen Nagern beobachten, die sich alle um einen Baum herum jagten. Vielleicht gibt’s demnächst ja mal Nachwuchs.

Sie rauschen wieder

Pappeln haben die Eigenschaft, durch Windeinfluss ein Rauschen zu erzeugen, das manchmal an Meeresrauschen erinnern kann – vorausgesetzt, die Pappeln sind belaubt. Am Osterwochenende waren zwar schon ein zartausgetriebende Blätter zu sehen, zu hören war allerdings noch nichts.

Heute Abend nahmen wir noch ein Heissgetränk auf der Terrasse ein. Und während wir da in der Abendsonne sassen, kam ein leichter Wind auf. Und siehe da: Das Laub ist jetzt soweit ausgetrieben, dass es im Wind rauscht. Noch ist sind die Blätter nicht voll entwickelt, dementsprechend rauschen die Pappeln noch etwas verhalten. Aber das wird schon noch.

Sonnenschutz


Die Erfahrungen dieses Osterwochenendes zeigen, dass ein Sonnenschutz für das Elbe-Penthouse dringend erforderlich ist. Zurzeit sind die Pappeln nur spärlich belaubt, die Sonne hat allerdings schon viel Kraft und hat uns gestern zeitweise von der Terrasse vertrieben.

In wenigen Tagen werden die Pappeln aber ihr dichtes Laubkleid tragen und spenden ausreichend Schatten. Dann können wir uns aussuchen, ob wir in der Sonne oder im Schatten sitzen wollen. Vermutlich werden die Pappeln aber nicht ewig stehen. Dann ist ohne Frage ein künstlicher Schattenspender notwendig.

Weite


In der grossen Stadt an der Elbe wohnten wir zwar nicht ein einer engen Strasse. Es war schon eine gewisse Grosszügigkeit vorhanden. Grün war es im Sommer auch – weil die Strasse von grossen Linden gesäumt wird. Und wir haben dort auch sehr gern gewohnt.

Aber wir weinen der alten Heimat keine Träne nach. Hier, in der kleinen Stadt an der Elbe, da, wo das Elbe-Penthouse steht, ist eben doch mehr Weite und Grosszügigkeit vorhanden.

Besonders die Weite hat es mir angetan. Sie ermöglicht die Beobachtung des Wetters, der Sonne und von Wolkenformationen bzw. die Beobachtung von allem zusammen.

Heute bot sich uns die obige interessante Erscheinung, ein Bild, das in Hamburg nicht zustande gekommen wäre.