Archiv für den Monat: Oktober 2008

Einräumen und säubern


Herbst und Winter sind nicht meine Jahreszeiten. Ich mag mich nicht in dicke Jacken zwängen, ich mag es eher luftig locker. Ich mag die Sonne und die Wärme, ich mag nicht dunkle, nasse Tage.

Heute war noch mal ein schöner Herbstag, ein Tag, mit dem Einäumen der Sommerpflanzen zu beginnen. Aber ja nicht alles auf einmal. Noch blüht es auf der Terrasse. Aber der Wandelröschenstamm musste heute dran glauben, ebenso wie der Zylinderputzer bzw. Schmucklilie, der/die schon lange ausgeblüht hat.

Die Engelstrompete wurde teilweise gestutzt. Einige Äste tragen noch Blüten. Es ist mir einfach zu schade, die Pflanze jetzt schon für das Winterlager total zu stutzen.

Zum überwintern der Pflanzen habe ich einen unserer Kellerräume hergerichtet. Er ist ausgestattet mit einer Beleuchtung, die an einer Zeitschaltuhr angeschlossen ist. Ich habe sowas noch nie gemacht. Wir sind sehr gespannt, ob die Pflanzen dort den Winter überstehen werden. Kühl genug ist der Keller ja.

Die Bougainvillea sowie ein Wandelröschen in Buschform, die uns beide schon viele Jahre mit ihren Blüten erfreut haben, werden wieder im Wintergarten überwintern. Wenn die anderen Pflanzen im Keller überleben, kommen die beiden im nächsten Winter auch nach unten.

Der Sauger hat sich heute bewährt. Pappellaub war ein Klacks für ihn. Er wird sicher noch einige Male in diesem Herbst zum Einsatz kommen.

In einer Gemeinschaftsaktion haben wir heue die Eingangsnische gereinigt. Das Saugerzubehör war nicht lang genug, um überall die Spinnweben wegzusaugen. Holger hat ein Gerät vom gleichen Hersteller. Aber sein Rohr hat einen grösseren Durchmesser. Mit Klebeband gelang es uns, eine Verlängerung herzustellen und dann die Nische zu säubern.

Da ich meistens den Lift links liegen lasse und das Treppenhaus benutze, störte mich der Anblick der Spinnen schon seit langem. Es hätte wohl kaum zweck gehabt, die Säuberungsaktion schon früher durchzuführen. Hoffen wir, dass wir heute erfolgreich waren und keine Nachzügler kommen.

Die heutige Stutzaktion blieb übrigens nicht ohne Folgen!

Rauchschwaden im Pappelwäldchen



Karoline hatte heute einen engen Fahrplan, sie dampfte und qualmte nämlich noch ein weiteres Mal am Elbe-Penthouse vorbei. Um nicht immer die gleiche Seite zu zeigen, was ja langweilig ist und den Einwohnern möglicherweise nicht behagt, haben wir bei der letzten Fahrt Aufnahmen von unserer Terrasse aus gemacht.

Bei dieser Gelegenheit konnten wir ein Eichhörnchen beobachten, welches sich ziemlich geschäftig an einer der Pappeln zu schaffen machte. Es knabberte kleine Zweige ab und begab sich damit immer zu der gleichen Stelle am Baum. Da noch sehr viel Laub dran ist, konnten wir nicht erkennen, was genau es da treibt. Lange dauert es ja nun nicht mehr, bis die Bäume kahl dastehen. Vielleicht können wir dann ja entdecken, was das Tierchen da gebaut hat.


In Hamburg hatten wir ein Eichhörnchen sogar auf dem Balkon. Wir freuen uns deshalb sehr, die kleinen Nager auch hier beobachten zu können.