Archiv für den Monat: Mai 2008

Persönlichkeitstest

„My home is my castle!“ – das ist die Überschrift eines Tests zum Wohnstil. Hier das Ergebnis:

Lassen Sie die Zugbrücke runter und patrouillieren Sie entlang der Festungsmauer!
Wir behaupten nicht, dass Aristokraten wie Sie ungesellig wären. All diese Abwehrmechanismen sind nur dazu da, um Unordnung in Schach und ungebetene Gäste fern zu halten. Schließlich wollen Sie ihre auserlesene Einrichtung, die Sie mühevoll erworben und von allen Teilen der Erde nach Hause gebracht haben, in Ruhe genießen. Was gut aussieht und was nicht – Sie scheinen den Blick dafür zu haben, egal ob Sie nun eine minimalistische High-Tech Einrichtung oder den altmodisch-klassischen Stil bevorzugen. In Ihrem Freundeskreis gibt es vielleicht ein paar dreiste Leute, die Sie für einen verkappten Snob halten, aber wir wissen doch, dass es sich hier nur um einen erlesenen Geschmack handelt! Oder wie Oscar Wilde sagte: „mein Geschmack ist einfach – nur das Beste!“ Auch wenn Sie vermutlich keine wilden Partys schmeißen, könnten wir uns durchaus vorstellen, dass Sie Gastgeber einer illustren Abendgesellschaft sind. Und wenn Sie einladen, wird der Event selbstverständlich die bestorganisierte Soiree der Stadt. Vergewissern Sie sich bitte, dass wir auf der Gästeliste stehen!

Zum Teil finde ich mich tatsächlich darin wieder. Besonders die Überschrift hat es mir angetan. Ich habe das schön früher verwendet, als ich noch im Reihenhaus in Lübeck wohnte.

Entdeckt bei Kalle. Selber testen
hier.

Frühjahrsjahrmarkt

Es ist wieder Jahrmarkt in der kleinen Stadt. Man geht wählen und verbindet den Urnengang mit einem Rundgang über den Jahrmarkt. Die Backöfen in der kleinen Stadt bleiben an diesem Wochenende kalt. Auf dem Heimweg vom Jahrmarkt werden nämlich Berliner oder anderes Schmalzgebäck für die Kaffeetafel mitgenommen. Und da das Gebäck bei diesem Bäcker am besten schmeckt, nimmt man gern in Kauf, sich anzustellen und zu warten bis man dran ist.

Nach dem kollektiven „Wahlgang“ mit den Nachbarn machten auch wir unsere Runde über den Jahrmarkt mit dem abschliessenden Schlangestehen.

Grillerfahrungen


Inzwischen haben wir ein paar mal unseren Grill benutzt und ich kann über die Erfahrungen damit berichten.

Bisher hatte ich immer Spiritus zum anzünden der Holzkohle genommen. Ich weiss, dass es gefährlich ist und dass man das eigentlich nicht soll. Aber es geht flott und wenn man aufpasst, passiert auch nichts. Als wir den Thüros das erste mal benutzten, nahm ich natürlich die Spiritusflasche zur Hand. Auf die Warnung von Bernd „Hier in der Anleitung steht, dass man keinen Spiritus nehmen soll“ reagierte ich mit den Worten „Das schreiben die immer, wegen der Sicherheit“. Also kippte ich reichlich Spiritus über die Grillbriketts, ging einen grossen Schritt beiseite und warf ein Streichholz drauf. „Wumm“ machte es und die Kohle stand in Flammen. Plötzlich wurde ich gewahr, dass unten aus der Säule Flammen züngelten. Was ich nicht bedacht hatte und warum für diese Art von Grill Spiritus wirklich ungeeignet ist: Die Kohle liegt in einer durchlöchterten Schale damit sie von unten mit Sauerstoff versorgt wird. Wenn mehr Spiritus auf die Kohle gegossen wird, als sie aufsaugen kann, läuft der Spiritus durch und natürlich entzündet der sich auch. Also ist es klar: Nächstes mal doch Grillanzünder nehmen.

Die hohle Säule, auf der der Grill ruht, hat unten einen Schieber, um die Luftzufuhr zu regeln. Wenn die Kohle angezündet wird, sollte der Schieber ganz auf sein. Es ist tatsächlich so, dass die Holzkohle in relativ kurzer Zeit durchgeglüht ist, so dass man mit dem eigentlichen Grillakt beginnen kann. Allerdings sollte man tunlichst vermeiden, den Schieber offen zu lassen. Die Hitzeentwicklung ist dann nämlich sehr stark. Würstchen werden in wenigen Augenblicken schwarz, die Hitze ist so gross, dass man kaum mit der Grillzange über das Rost kommen kann weil man sich fast die Hand verbrennt. Und es kann geschehen, dass die Mälzerzange – als Grillzange benutzt – so heiss wird, dass sie anschmilzt.

Wenn man daran denkt, den Schieber rechtzeitig wieder zu schliessen, bereitet der Thüros keine Probleme. Man kann ihn beim Anheizen ruhig sich selbst überlassen. Es ist nicht notwendig, mit dem Föhn zu hantieren, zu blasen oder mit irgendwas zu wedeln – er macht es ganz allein, und das recht flott. Nur darauf achten: Schieber zu wenn die Kohle durch ist.

Eigentümerversammlung

Es war die erste Versammlung dieser Art. Da es derzeit nur 4 Eigentümer gibt, fand die Versammlung in den Räumen des Verwalters statt. Die Tagesordnung war recht lang. Demzufolge hatte ich keine Ahnung, wie lange es wohl dauern würde, bis alles abgearbeitet ist. Nach 4 Stunden war es so weit und der Verwalter konnte den Akt beenden. Die Versammlung verlief in lockerer Atmosphäre, was hoffentlich auch in Zukunft so bleiben wird.

Zwei Wohnungen unseres Hauses wurden von einem Privatinvestor gekauft, der sie vermietet hat. Wir hatten uns vorher gefragt, ob er denn an der Versammlung teilnehmen würde oder ob der Verwalter eine Vollmacht bekommt. Erfreulicher Weise war der Herr zugegen und wir hatten die Gelegenheit, ihn kennenzulernen. Man möchte ja auch gern wissen, mit wem man es in der Eigentümergemeinschaft zu tun hat. Wie es scheint, liegen die derzeitigen Eigentümer so ziemlich auf einer Linie, was die Sache natürlich erheblich vereinfacht. Hoffen wir, dass es in Zukunft so bleibt. Fünf Wohnungen bei uns im Haus suchen nämlich noch einen Käufer.

Schon vorbei

Das lange Pfingstwochenende ging viel zu schnell vorrüber.
Samstag wurden endlich die Winterreifen einquartiert und die Sommerreifen aufgezogen. Die Zeit danach wurde mit Einkäufen verbracht. Ein wenig konnten wir noch auf der Terrasse sitzen und dann wurde es auch schon Zeit, sich für den Musicalbesuch fertig zu machen.

Gestern haben wir es endlich geschafft, unsere Terrasse fertig zu gestalten. Alle Pflanzen sind gekauft und entsprechend platziert. Jetzt heisst es, darauf zu warten, dass alles wächst und blüht.

Am heutigen Pfingstmontag wird weitestgehenst gefaulenzt. Und es gibt endlich Spargel und Schinken mit neuen Kartoffeln.

Wenn sich wieder mal ein Wochenende dem Ende nähert, werde ich immer etwas sentimental. Nicht, weil ich am nächsten Tag wieder ins Büro muss. Der Job macht mir Spass, auch wenn Schifffahrt manchmal recht stressig sein kann. Nein, es ist deshalb, weil ich das Elbe-Penthouse für viele Stunden des Tages verlassen muss. Ich fühle mich hier so sauwohl. Die 2-1/2-jährige Wartezeit bis zum Einzug war zum Teil recht nervenaufreibend. Zeitweise hatten wir sogar überlegt, aus dem Vertrag auszusteigen. Doch letztendlich hat sich das Warten gelohnt.

So sah es hier noch vor 3 Jahren aus.

Sternengucker

In Hamburg haben wir es schon sehr gern gemacht:
Abends auf dem Balkon die Rückenlehnen unserer Stühle ganz weit zurück einrasten lassen, so dass man fast auf dem Stuhl liegt, und in den Himmel schauen um darauf zu warten, den ersten Stern zu sehen. Heute Abend haben wir es das erste Mal auf der Terrasse vom Elbe-Penthouse praktiziert.

Ich war Erster: Da! – Wo? – Über der Pappel da. – Ich sehe in auch.

Der Ostwind liess es leider nicht zu, dass wir uns viel länger draussen aufhalten konnten. Aber der Sommer fängt ja erst an.

Halteverbot


Unsere kleine Strasse wurde von der Stadt als Halteverbotszone ausgewiesen. Das obige Foto habe ich gestern Abend aufgenommen! Es ist schon interessant, wie sich die Anwohner, die keinen Carport haben bzw. einen Zweitwagen besitzen, an das Halteverbot halten.

Für die Leser, die sich hier nicht so gut auskennen:
Wenige Meter weiter, nämlich hinter dem Haus, befindet sich ein sehr schöner Parkplatz. Ausserdem kann man auch vorn auf der Sandstrasse parken.

Ich will den Parkern mal zugute halten, dass sie die beiden Schilder vorn an der Einfahrt zum Pappelwäldchen noch nicht bemerkt haben.