Archiv für den Monat: Februar 2008

Hasenbude meets Elbe-Penthouse


Jetzt haben wir endlich auch die Hasen aus Pinneberg samt Anhang, die Co-Autorin vom Rezepteblock Gitta mit Mann sowie Wolfgang, im Elbe-Penthouse zu Gast gehabt. So ganz langsam nähern wir uns damit dem Ende der Einweihungsphase, wobei man nach fünf Monaten wohl kaum noch von Einweihung sprechen kann. Sagen wir dann lieber Vorstellungsphase.

Es war ein sehr gemütlicher Abend. Jedenfalls hatten wir den Eindruck, dass es den Gästen bei uns gefallen und geschmeckt hat.

Für das Thema des Abends hat Bernd gesorgt mit dem Schlagwort „Nicht drücken sondern fallenlassen!“ was er dem ersten Gast, der die Toilette aufsuchte, mit auf den Weg gab. Bernd meinte damit, dass der Toilettendeckel nur leicht angtippt werden muss damit er sich nach der Verrichtung des Geschäfts wieder schliesst.

Den letzten Gast, der die Toilette vor der Abfahrt nach Pinneberg aufsuchte, muss dieses Thema derart beschäftigt haben, dass er ganz vergessen hat zu spülen. Aber der Deckel war jedenfalls zu.

Warmes Wasser


Keiner konnte sich erklären, warum es immer so lange dauerte, bis wir warmes Wasser an der Zapfstelle, sei es am Waschtisch oder an der Dusche hatten. Das etwas nicht stimmte, leuchtete allen ein. Aber was der Grund war, liess sich angeblich nicht feststellen.

Nun hat meine Nörgelei endlich gewirkt. Nach diversen Anrufen bei der Hausverwaltung, die dann den Bauleiter informiert hat und der wiederum den Installateur unter Druck gesetzt hat, ist endlich was passiert: Am Donnerstag war ein Mitarbeiter des Installateurs da und hat festgestellt, dass Luft in der Leitung war. Die Leitung wurde entlüftet und nun haben wir nach wenigen Sekunden warmes Wasser an der jeweiligen Zapfstelle.

Eins erschliesst sich mir aber nicht so recht: Wenn Luft in einer Wasserleitung ist, blubbert und spritzt es aus der Amateur, sobald diese geöffnet wird. Das hat wohl jeder schon mal erlebt, der die Wasserleitung abgestellt hat, weil irgendwo im Haus daran gearbeitet werden musste. Wenn man nicht aufpasst, ist man klitschenass, sobald man unaufmerksam die Wasserhahn aufmacht weil die Luft vermischt mit Wasser unkontrolliert aus der Leitung strömt.

Warum bei uns nichts blubberte, obwohl doch Luft in der Leitung gewesen sein soll, ist schon merkwürdig. Letztlich ist das aber egal solange nach wenigen Sekunden warmes Wasser da ist.

Containerterminal für Geesthacht

Von einem Geschäftsfreund wurde mir erzählt, dass das Hamburger Abendblatt in der Ausgabe vom 9. Februar berichtete, dass ein privater Investor hier in der kleinen Stadt ein Containerterminal plant. Natürlich werden hier nicht so grosse Pötte erscheinen wie auf dem Foto oben. Vielmehr ist ein Umschlagsplatz angedacht, an dem Container von der Strasse auf Binnenschiffe umgeladen werden, um den Transport von Containern auf den Strassen im Hamburger Hafen zu minimieren.

Bleibt die Frage, wie sich dann der LKW-Verkehr in in Geesthacht entwickeln wird.

Der o.g. Artikel ist auch online einsehbar.

Hier ist demnächst Kommunalwahl. Man sollte als Wähler sehr genau prüfen, wie die Kanditaten zu diesem Thema stehen.

Lochfrass

Den Begriff Lochfrass kennen wir wohl fast alle aus der Fernsehwerbung. Allerdings handelt es ich dabei um Wasch- bzw. Spülmaschinen, bei denen es aufgrund von Verkalkung zu eben diesem Lochfrass kommen kann wenn man nicht ein gewisses Antikalkmittel dem Waschgang zusetzt.

Wir haben auch Lochfrass, allerdings nicht an der Wasch- oder Spülmaschine sondern an den Socken. Plötzlich und unerwartet tritt dieses Phänomen auf. Wieder hat eine Socke das Zeitliche gesegnet, denn wer stopft heute noch Löcher in Socken.

Verursacher der Löcher sind unsere Fliesen. Sie haben eine rauhe Oberfläche. Sie sind nämlich nicht glasiert sondern es handelt sich um Feinsteinzeug. Da wir in der gesamten Wohnung Fussbodenheizung haben, ist es nicht notwendig, in wärmenden Puschen umherzulaufen. Allerdings sollten wir uns vielleicht überlegen, uns doch passendes Schuh- bzw. Puschenwerk anzuschaffen damit die Sockenkasse geschont wird.

Eröffnet

Während viele andere die Freiluftsaison mit ihren Cabrios eröffnet haben, haben wir die Freiluftsaison auf unserer Terrasse eröffnet. Erst war ich drauf und dran, Bernd zu überreden, eben mal offen nach Tesperhude zu fahren, um dort bei Café Koch lecker Torte zu holen. Aber dann dachte ich daran, dass es dort schon wieder sehr voll sein würde und ich mindestens 20 Minuten am Kuchenthresen warten müsste, um an die ersehnte Torte zu kommen. Stattdessen haben wir einen Spaziergang an der Elbe entlang gemacht um beim Kiosk am Freibad die viel gerühmten Pommes zu probieren.

Zurück im Elbe-Penthouse eröffneten wir dann die Terrassensaison bei Keksen, die natürlich kein Ersatz für die Torte aus Tesperhude sind, und Cappuccino.

Ich erinnere mich, dass schon mal im Februar, damals noch in Hamburg, auf dem Balkon gesessen hatte. Ich habe mal eben in meinem alten Weblog gestöbert weil ich weiss, dass ich damals darüber geschrieben habe. Es war im Jahr 2002, und zwar am 3. Februar.

Die Lappenparty

Kalle ist schon ganz neugierig, was denn eine Lappenparty ist. Nein lieber Kalle, Lappen aus dem hohen Norden Skandinaviens hatte ich nicht eingeladen. Es waren ausnahmslos Damen aus der Nachbarschaft, die hier zu Gast waren, um den Worten einer Putzberaterin und ihrer Präsentation zu lauschen. Es war bereits die dritte Veranstaltung in unserem Haushalt. Die vorherigen fanden noch in Hamburg statt.

Von einer Tupperparty hat wohl schon jeder mal gehört. Und es gibt wohl kaum einen Haushalt, in dem die Produkte nicht vorhanden sind. Bei einer „Lappenparty“ geht es um Reinigung und Pflege des gesamten Haushalts mit Mikrofaserprodukten, allerdings mit kleinen Einschränkungen.

Anfangs schienen einige der anwesenden Damen den Ausführungen der Putzberaterin (diese Wortschöpfung stammt von mir) mit einem gewissen Grad von Skespis zu lauschen. Doch im Verlauf des Abends nahm das Interesse zu, was daran festzustellen war, dass zu dem einen oder anderen Produkt ein paar Zwischenfragen gestellt wurden: Kann ich damit dies oder jenes? Kann ich das auch für Parkett benutzen? Was ist mit Beschichtungen auf Duschkabinen?

Die Beraterin war sich nicht zu schade, ein grosses Terrassenfenster von innen und aussen zu putzen, was dazu geführt hat, dass ich jetzt alle Terrassenfenster putzen muss. Da alle Anwesenden das Problem mit den geteilten bodentiefen Fenstern haben, bat ich darum, an einem der Fenster zu demonstrieren, dass es mit auch möglich ist, so ein Teil von aussen zu putzen, ohne aus dem Fenster zu fallen. Auch das klappte, allerdings mit dem Ergebnis, dass ich nun wenigstens im Wohnzimmer 2 dieser Fenster putzen muss.

Auch an der Glasplatte des Induktionskochfeldes, die ich zu diesem Zweck im verschmierten Zustand gelassen hatte, wurde gezeigt, dass es ein Mittel gibt, das für Abhilfe sorgen kann. Bei dieser Gelegenheit wurden gleich Fingerabrdrücke von der Edelstahlfront der Mikrowelle entfernt.

Bernds 10 Jahre altes Ledersofa hatte ich vor einigen Wochen mit einem Lederbalsam, mit dem ich auch unsere Lederjacken pflege und die Schuhe geputzt werden, aufgemöbelt. Dieses Objek wurde von mir mit stolzem Ergebnis präsentiert, ich bin nun sozusagen ein Putzberaterassistent.

Am Ende der Veranstaltung haben doch tatsächlich alle anwesenden Damen etwas gekauft. Ob das an der Überzeugungsarbeit der Beraterin gelegen hat oder am Ausschank verkaufsfördernder alhololischer Getränke meinerseits entzieht sich meiner Kenntnis. Tatsache ist, das ich vor acht Jahren meine erste Lappenparty hatte und ich seitdem überzeugter Anwender der Produkte der Firma Jemako bin.

Im Lauf der Jahre habe ich alle anderen Produkte aus dem Haushalt verbannt weil ich das Sortiment nach und nach ergänzt habe. Jemakoprodukte sind nicht unbedingt preiswert, aber sie halten fast ewig und die Reinigungsmittel selbst sind sehr sehr sparsam im Verbrauch. Dementsprechend hatte ich eine Liste mit den Artikeln vorbereitet, die ich gern neu haben bzw. erneuern möchte.

Die Verkaufsveranstaltung zog sich über mehr als 4 Stunden hin, womit die Lappenparty dann zwar offiziell beendet war, der Abend selbst aber noch nicht. Als nämlich unsere Nachbarin auch das Elbe-Penthouse verlassen wollte, öffnete gegenüber ihr Mann die Tür. Das Ergebnis war, dass beide morgens um halb vier nach einigen weiteren Gläsern Wein unsere Wohnung verliessen (siehe vorheriger Beitrag).

Damals, vor acht Jahren, war es übrigens der erste schwule Haushalt in dem unsere Beraterin eine Präsentation abgehalten hat. Ich weiss aber jetzt nicht, ob es schon mehr geworden sind.

Der Himmel brennt


Eigentlich wollte ich heute über die gestern Abend bei uns veranstaltete Lappenparty berichtet haben. Da diese aber erst heute Morgen um halb vier endete und ich aufgrund von reichlich Weinkonsum kreativ nicht in der Lage bin, passende Worte zu finden, gibt es erst mal nur ein Bild vom heutigen Sonnenuntergang.

Endlich mal Sonne


Blick von meinem Arbeitsplatz zur Elbe

Nach langer Abstinenz zeigt sich heute mal wieder die Sonne am blauen Winterhimmel, ein kleiner Vorgeschmack auf den Frühling (vom Sommer wollen wir noch gar nicht reden).

Ich freue mich sehr auf den Sommer, der hoffentlich ein guter Sommer werden wird. Auf der Terrasse sitzen und essen oder abends bei einem Glas Wein in den Himmel schauen und Sterne zählen – das ist doch schön. Da es hier in der kleinen Stadt nicht so viel Beleuchtung gibt wie in Hamburg, gibt es hier viel mehr Sterne zu sehen.

Leider wird dann aber auch der Blick auf die Elbe nicht mehr möglich sein. Das Laub an Bäumen und Büschen wird ihn uns verwehren. Aber es sind ja nur wenige Meter, die wir zurücklegen müssten, um am grossen Fluss zu sein.