Archiv für den Monat: Juni 2007

Eingetroffen

Die ersten Lampen sind da. Der Fachmann sagt allerdings Leuchten. Lampen sind das, was leuchtet, nämlich die Birnen – oder so ähnlich.

Die Wandleuchten für das Wohnzimmer haben wir bei der Firma Luminarte gefunden. Dort waren sie als Aktion am günstigsten zu haben. Es handelt sich scheinbar nicht um einen Onlineshop im eigentlichen Sinn. Deshalb hatte ich mich per Email erkundigt, wie hoch denn die Versandkosten für 3 Lampeneuchten sind. Prompt kam eine Anwort, die uns zufriedenstellte. Die Leuchten wurden von mir auch per Email bestellt, ich bekam eine Auftragsbestätigung, das Geld wurde von mir überwiesen. Daraufhin erhielt ich eine Bestätigung, dass das Geld eingegangen sei und die Leuchten zum Versand gebracht würden. Gestern trafen sie dann ein. Alles spielte sich innerhalb weniger Tage ab.

Zwei Leuchten sind originalverpackt und eingeschweisst. Eine Verpackung war offensichtlich schon mal geöffnet worden. Bei näherer Betrachung stellten wir fest, dass eine der 4 Kanten der Metallplatte einen leichten Fehlschliff aufweist. Man sieht ihn kaum, aber wenn man es weiss, ärgert es einen. Ich schickte also wieder eine Mail an die Firma Luminarte und erklärte den Sachverhalt. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten: Am Montag wird eine neue Metallplatte an uns abgeschickt, wir senden die fehlerhafte Platte zurück. Alles kein Problem und ziemlich unkompliziert. Wir sind begeistert!

Für diesen guten Service wird die Firma in die Linkseite aufgenommen.

Da die Lampen, äh Leuchten noch gut verpackt auf den Umzug warten und eine von ihnen schon demontiert ist, machen wir das versprochene Foto nicht. Das Foto oben, aus der Homepage der Firma Luminarte, zeigt die von uns ausgesuchten Wandleuchten für unser Wohnzimmer.

Sturm im Pappelwäldchen


In der Hoffnung, noch ein offenes Haus vorzufinden, nahm ich heute meinen Bummeltag und liess mich um 15.30 Uhr von Bernd abholen, um zum Elbe-Penthouse zu fahren. Tatsächlich war um 16.15 Uhr noch ein einsamer Handwerker im Haus, der auch tatsächlich arbeitete. Und deshalb hatten wir Glück und konnten einen schnellen Blick in das Elbe-Penthouse werfen.

Die Wände sind alle verputzt und im Bad sind die Styroporträger für Bade- und Duschwanne an Ort und Stelle. Das wurde uns bereits berichtet.

Wie es aussieht, sind jetzt auch – beinahe – alle elektrischen Verkabelungen in Ordnung. Was allerdings im Wohnzimmer ein viertes aus der Wand hängendes Kabel zu suchen hat, bleibt uns unerklärlich. Eine Wandlampe ist dort jedenfalls nicht vorgesehen.

Apropo Wandlampen: Die 3 Wandlampen für das Wohnzimmer sind unterwegs. Wenn sie hier eingetroffen sind gibt es ein Foto.

Der hier in Norddeutschland zurzeit herrschende schwere Sturm übte auf die noch vom Pappelwald übriggebliebenen Pappeln einen erheblichen Druck aus. Die Bäume bogen sich unter seiner Macht und das Laub rauschte laut. Trotzdem der Pappelwald im eigentlichen Sinn wegen des Neubaus der 6 Stadtvillen nicht mehr existiert, gibt es immer noch eine gewisse Nähe zur Natur – ein weiterer Grund, sich auf das Elbe-Penthouse zu freuen.

gekündigt

Heute habe ich die Kündigung für die Wohnung und für die Garage abgeschickt. Ich vermute, dass es noch Diskussionen mit dem Vermieter geben wird. Ich hatte zwar während der vergangenen 10 Jahre nie Ärger – trotzdem bin ich wohlweislich vor ein paar Jahren in den Mieterverein eingetreten um dort Unterstützung zu bekommen, falls der Vermieter Ärger machen sollte. Man hört ja im Lauf der Zeit so einiges im Haus.

Eins muss ich feststellen: Ich habe in dieser kleinen Hütte sehr gern gewohnt. Sie ist stadtnah, verkehrsgünstig gelegen, viel grün rundherum, viele verschiedene Vögel, Eichhörnchen. Und sie hat alles das, was unser neues Heim auch haben wird: Fussbodenheizung, bodentiefe Fenster (im Wohnzimmer), Endetage, Vollbad, grosser Balkon. Ein wenig wehmütig ist mir schon, aber die Vorfreude auf das Elbe-Penthouse überwiegt.

Es wird Zeit

Langsam sollten wir damit beginnen, unsere Schränke nach Dingen zu durchforsten, die jahrelang unbenutzt rumgelegen haben, z.B. Kleidung. Was wir hier in Hamburg nicht gebraucht haben, werden wir auch im Pappelwäldchen nicht mehr benutzen. Vielleicht kann man das eine oder andere Teil noch zu Kapital und damit zu Lampen machen, wie z.B. eine Jeansjacke von Bernd, Grösse S *schmunzel*.

Beim Prüfen der Taschen entdeckte ich eine Eintrittskarte für das Millerntorstadion vom August 2000. Damals wurde noch mit Deutscher Mark bezahlt, DM 20,50 hat der Eintritt gekostet. Bernd weiss heute nicht mehr, wie das Spiel ausgegangen ist. Er hat aber eben mal recheriert und herausgefunden, dass St. Pauli 5:0 gegen Waldhof Mannheim gewonnen hat. St. Pauli spielte seinerzeit, wie auch in der kommenden Saison, in der 2. Bundesliga.

Wer weiss, welche Schätze wir in Schränken und Taschen in den nächsten Wochen noch finden werden.

Abgehakt

In dieser Woche war viel los rund um das Elbe-Penthouse. Zum Glück hatte ich Urlaub und konnte mich intensiv um die diversen Dinge kümmern.

Abgehakt haben wir das Thema Türen. Das Resultat eines Telefongesprächs mit dem Türeneinbauer ist, dass wir einen Rabatt bekommen. Es ist nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist und ausserdem konnte mein Ungerechtigkeitsempfinden bezüglich des höheren Preises befriedigt werden.

Abgehakt haben wir auch das Thema Terrassenplatten. Die bauseitig vorgesehene Standardplatte hat eine sehr rauhe Oberfläche. Das gefiel mir gar nicht. Sehr leicht können sich dort Verschmutzungen und Moos festsetzen und müssen mühsam entfernt werden. Ich wollte eine geschliffene Platte. Und die haben wir gefunden, nämlich Modell Korfu, grau:

Der Preis ist nicht der Quadratmeterpreis sondern der Stückpreis.

Wir denken, dass die Farbe gut zu den anthrazitfarbenen Terrassentüren und der Farbe des Verblendsteins passt.

Nur noch Lampen


Ich kann bald keine Lampen mehr sehen, und wir benötigen davon mindestens 9 Stück. Jeder Baumarkt wird von uns unsicher gemacht. In einem ist uns sogar das Fotografieren verboten worden. Warenhäuser, Lampengeschäfte, Internet – überall suchen wir nach Lampen. Und lesen kann ich auch nicht mehr ordentlich. Eine Aussenwandlampe wurde zu Auswandererlampe – und ich wundere mich, was das wohl für spezielle Lampen sein sollen, die von den Auswanderern benötigt werden.

Haben wir uns gerade so ziemlich festgelegt, läuft uns wieder eine neue Lampe über den Weg. Schon zweifeln wir wieder, ob unsere vorherige Wahl richtig war.

Neben dem Design ist natürlich der Preis ausschlaggebend und die Bestückung mit dem Leuchtmittel. 100 Watt für eine Auswanderersenwandlampe, und davon gleich zwei Stück, sind wohl doch ein paar Watt zu viel. Wir wollen doch nicht das Atomkraftwerk Krümmel finanzieren.

Eine weitere Frage ist, ob es eher eine Effektlampe sein soll, die die Wand mit Lichteffekten verschönt. Oder wollen wir mehr Licht auf der Terrasse, damit wir uns in die Augen sehen können? Eine Wand, die mit Lichteffekten bestrahlt wird, reflektiert sicher auch Licht, das die Terrasse etwas erhellt.

Abends auf der Terrasse sitzen um zu lesen, stricken oder klöppeln wollen wir sicher nicht. Eher steht uns der Sinn danach, in den Himmel zu schauen und Sterne, Flugzeuge un Satelliten zu beobachten und darauf hoffen, dass wir eine Sternschnuppe entdecken.

Übermorgen sind wir in der Hasenbude zu Gast. Vorher wird uns der Weg noch mal zu Teppich-Kibek führen. Nicht um dort nach Teppichen ausschau zu halten, sondern nach – wie kann es anders sein – Lampen. Zwei haben wir dort ja schon gekauft. Und vielleicht finden wir da noch mehr. Am Sonntag, wenn wir ausgeschlafen haben, wird dann hoffentlich eine endgültige Entscheidung fallen. Und dann kann ich das Wort Lampe auch nicht mehr hören.

Jetzt gehe ich in die Küche und bereite Erdbeeren zu. Und wo haben wir die gekauft? Auf dem Parkplatz vor dem Baumarkt beim Lampensuchen!

Nachtrag:
Modell „Tucke“ ist abgehakt. Nach auskunft des Händlers ist die Lampe unten offen, d.h. dass sich dort ungebetene Insekten einnisten können.

Umzug


Am Montag und am Dienstag haben sich bei uns insgesamt drei Umzugsunternehmer umgesehen um sich für ein Angebot ein Bild von unserem Hausstand zu machen. Heute traf das letzte Angebot ein. Alle drei Angebote sind preislich fast identisch. Wir müssen jetzt nochmal in die Einzelheiten gehen um festzustellen, ob bei dem einen oder anderen Angebot noch versteckte Kosten auf uns zukommen. Eine Tendenz, für wen wir uns entscheiden, ist bereits erkennbar.

Nachgemessen


Zehn Zentimeter abgeschnitten und immer noch zu kurz? Ne ne, so blöd sind wir denn doch nicht. Unsere Vermessungsaktionen im Badezimmer waren richtig – immer. Zwar ist, wie schon vermutet, die Türöffnung rundherum und von innen und aussen eingeputzt. Aber wir hatten ja noch ein Ass im Ärmel. Und das haben wir heute gezogen:

Im Flur sollen mittig an 2 Wänden je eine Wandlampe montiert werden. Die Anschlüsse waren, wie es üblich ist, vor dem Verputzen gelegt worden. Jetzt hängen aus den beiden verputzen Wandabschnitten die Kabel für die Wandlampen heraus – eine Leichtigkeit für uns nachzumessen, ob die jetzt noch mittig sind. Sind sie natürlich nicht. Vonwegen, wir haben uns vermessen. Die haben einfach die Türöffnung etwas modifiziert: An einer Seite ein paar Zentimeter rausgehauen, dafür an der anderen Seite zugemauert. Und schon hat man ein paar Zentimeter gewonnen und die Badewanne passt da rein. Auf der jetzt kürzeren Seite ist für den Waschtisch platz genug. Alles kein Problem – aber wir haben uns ja vermessen!

Vermessen?


Unsere Messungen im Badezimmer hatte ich dem Installateur und dem Bauleiter mitgeteilt. Gestern war Baubesprechung. Anschliessend erhielt ich eine Mail vom Bauleiter, dass wir uns wohl vermessen hätten. Nach dem Auftrag des Putzes sei die Wand (Badewanne) jetzt ca. 90 cm. Die Wand hat noch nie dieses Breite gehabt, sie war immer knapp über 80 cm, so dass wir uns schon immer unsere Gedanken gemacht haben, wie die Badewanne da wohl reinpassen würde. Wenn inzwischen Flur und Badezimmer verputzt worden sind, lässt sich jetzt nicht mehr ohne weiteres Feststellen, ob man die Türöffnung etwas verschoben hat. Aber wir haben vielleicht doch noch eine Möglichkeit, das nachvollziehen zu können.

Die andere Wand, dort wo die Dusche hinkommt, sei jetzt 1,02 m wurde uns mitgeteilt, und zwar auch nach dem Auftragen des Putzes. Wir wissen definitiv, dass dort was verändert worden ist, wir haben ja Spione vor Ort. Der Vorwurf, uns vermessen zu haben, wurde uns für diese Stelle allerdings nicht gemacht.

Nachbarschaftshilfe

Heute am späten Nachmittag rief Herr J., unser zukünftiger Nachbar an. Er war heute Nachmittag in seiner zukünftigen Wohnung und hat bei der Gelegenheit auch mal ins Elbe-Penthouse geschaut. Herr J. berichtete mir, dass das Problem Badezimmer aus der Welt geschafft wurde und dass auch der Elektriker die reklamierten Punkte erledigt hat.

An dieser Stelle an Herrn J. vielen Dank für die Benachrichtigung.