Archiv für den Monat: Mai 2007

Ist das so?

Wir haben uns Innentüren ausgesucht, die von der vorgesehen Standardtür abweichen und demzufolge teurer sind. Nun schickt mir der Türeneinbauer ein Angebot und sagt mir, wieviel Geld er pro Tür mehr haben will. So weit – so gut.

Im Geschäft, in dem wir uns die Türen ausgesucht haben, wird die Standardtür zu einem Preis x angeboten. Wenn ich den Mehrpreis zugrunde lege, den ich bezahlen soll, gibt es eine Differenz von ca. 60 Euro pro Tür, die die ausgesuchten Türen gegenüber dem mir bekannten Preis teurer sind als angenommen.

Auf Anfrage teilt mir der Türeneinbauer mit, dass er für das gesamte Bauvorhaben ca. 100 Türen von der Standardsorte gekauft und diese deshalb unter dem Ladenpreis bekommen hat. D.h. für mich, dass ich nun die Differenz zwichen dem günstigeren Preis der Standardtür und dem Ladenpreis der von uns ausgesuchten Tür bezahlen soll. Und diese Differenz sind eben diese 60 Euro. Bei 4 Türen sind das mal eben 240 Euro, die der Spass kosten soll.

Ich finde, da hört der Spass auf. Ganz sicher bezahlt der Türeneinbauer für die von uns augesuchten Türen auch nicht den Ladenpreis sondern bekommt diese bestimmt günstiger. Das würde bedeuten, die Firma verdient 2 x an den Türen. Ich habe mal den Bauträger darauf angesetzt

Einblicke

Das Elbe-Penthouse geht langsam seiner Vollendung entgegen. In den unteren Etagen wurden die ersten Fenster eingebaut. Laut Auskunft unseres Bauleiters können wir mit der Übergabe der Wohnung Ende August rechnen.

Mangels anderer optischer Neuigkeiten präsentiere ich heute mal einen kleinen Einblick in unser zukünftiges Badezimmer.

Als Waschtischarmatur haben wir uns für Hansa Murano entschieden. Sie passt perfekt auf unser zukünftiges rundes Aufsatzwaschbecken, von dem ich leider kein Bild gefunden habe.

Als kombinierte Wanneneinlass- und Duscharmatur haben wir Moments von Ideal Standard ausgesucht. Der Wassereinlass ist schwenkbar. Wird der Einlass an die Wand gedreht wird automatisch der Wasserdurchlauf für die Handdusche von Starck freigegeben. Eine Dusche in der Badewanne muss unserer Meinung nach einfach sein. Schliesslich muss man sich doch nach dem Bad die Seifenreste vom Körper spülen. Ausserdem ist so eine Dusche zum Reinigen der Badewanne praktisch.

In der Dusche wird ebenfalls Ideal Standard Moments eingebaut. Dort natürlich ohne den den Badewannenwassereinlauf.

Notfall

Nahe Geesthacht gibt es zwei Kraftwerke. Das Pumpspeicherkraftwerk, das zu Spitzenverbrauchszeiten eingesetzt wird, und das Atomkraftwerk Krümmel. Es ist ja allgemein bekannt, dass Atomkraftwerke mal abgeschaltet werden müssen. Das kleine Pumpspeicherkraftwerk wird kaum genügend Engergie erzeugen, um Geesthacht dauerhaft mit Elektrizät versorgen zu können.

Wir überlegen, ob wir uns einige der obigen Notfallampen zulegen sollen damit wir nicht im Dunklen sitzen müssen.
(gefunden im Lichtkaufhaus)

erledigt


Wegen anderer Aktivitäten haben wir uns in den vergangenen Tagen wenig um das Elbe-Penthouse gekümmert. Trotzdem hatten wir Zeit, um nach dem Rechten zu sehen.

Das Thema Küchenänderung kann wohl zu den Akten gelegt werden. Die beanstandeten Rohre sind auf dem Boden, in der Wand und unter dem Dach so verlegt worden, dass sie die Konstruktion der Küche nicht stören.

aufgeräumt

Das erste mal konnten wir heute unseren Wagen vor dem Elbe-Penthouse parken. Die Baustelle war weitgehend freigeräumt.

Innen geht es mit dem Verlegen von E-Leitungen sowie Wasser- und Abwasserleitungen vorran. Die nächste optische Veränderung wird es geben, wenn in kürze die Fenster montiert werden. Es gibt Gerüchte, dass dieser Schritt unmittelbar bevorsteht. Wenn dann das Gerüst weg ist, wird das Elbe-Penthouse in seiner ganzen Pracht vor uns liegen.

Das Problem mit den Rohren in der Küche ist aus der Welt. Die Lüftungsleitungen wurden in eine Wand gelegt. Somit steht unserer Küche, so, wie wir sie geplant haben, nichts mehr im Wege – hoffentlich.

Voll daneben

Gestern hatten wir ein Informationsgespräch beim Maler währendessen wir ihm unsere Ideen mitteilten.

Laut Bauschreibung werden alle Decken und Wände mit Rauhfasertapete tapeziert. An den Wänden würde ich mir das ja noch gefallen lassen, aber an den Decken? Nein! Das war doch in den 60ern modern. Da wurden die Decken in Altbauten mit Rauhfaser tapeziert. War schick damals.

Der Maler meinte aber, dass es besser wäre, die Farbe nicht direkt auf die Wände und auf die Decken zu bringen da es zu Haarrissen kommen könnte. Die würden durch die Tapete verdeckt – sei es durch Raufahser oder eine andere. Es gibt also eine Alternative zur Rauhfasertapete, eine sehr dicke und glatte Tapete. Dafür muss der Untergrund gut glatt sein damit sich keine Unebenheiten durch die Tapete drücken. Dafür nannte er uns einen Betrag X pro Quadratmeter (Material und Verarbeitung). Ich fragte den Meister, ob da jetzt noch die Standardausstattung abzuziehen sei. Nein, war es nicht, das war der Aufpreis. Schluck! Damit war der von mir angesetzte Betrag für Extramalerarbeiten allein zu 50 Prozent für die Decken verbraucht. Und dann noch die Wände. Na, da dürfte dann wohl kaum noch was übrigbleiben für unsere Ideen bezüglich der farbigen Wandgestaltung. Aber eins ist klar: Rauhfasertapeten kommen nicht ins Elbe-Penthouse!

Dann kamen wir zum nächsten Punkt, nämlich dem der farbigen Gestaltung. Für unsere Idee, die Wände der „öffentlichen Räume“ mit einer Wischtechnik zu versehen, wurde uns auch ein Preis genannt, den wir erstmal zur Kenntnis nahmen, ohne dass wir im Moment wussten, wieviel Quadratmeter Wand die Wohnung überhaupt hat und wieviel davon wir mit der Wischtechnik versehen lassen wollten.

Nachgerechnet habe ich dann zu Hause. Tja, da kann ich nur sagen, dass ich um 100 Prozent daneben lag. Jetzt suchen wir nach Einsparmöglichkeiten und haben auch schon eine Idee.

Punktlandung

Am Freitag erhielten wir das Angebot des Elektrikers für die Extras, die nicht im Standard der Baubeschreibung enthalten sind. Für unser Budget hatte ich einen Betrag X dafür einkalkuliert. Ich war ziemlich erstaunt, dass der Endpreis nur unwesentlich über dem Betrag liegt, den ich eingeplant hatte, ohne zu wissen, wie teuer die einzelnen Posten sein würden.

Wir haben dann noch mal genau überlegt, wo unserer Meinung nach was notwenig ist. Es wurde gestrichen, z.B. das Radio für das Bad, und anderes ergänzt. Am Ende liegen wir noch 1 Prozent über der Planung. Ich glaube kaum, dass man besser kalkulieren kann.

Es geht voran


Die Arbeiten im Elbe-Penthouse sind in der vergangenen Woche weiter vorangeschritten als wir gedacht hatten. Der Elektriker hat erste Kabelstränge verlegt, die Deckenisolierung wurde eingefügt und grösstenteils sind die Deckenplatten montiert. Im Badezimmer ist das Oberlicht eingebaut worden, auch wenn es das falsche ist, nämlich ein kleines. Dafür fehlt das Oberlicht im Hauswirtschaftsraum. Ausserdem ist der Dachdurchlass für die Dunstesse nicht vorhanden, dafür ist an der vorgesehenen Stelle alles mit Isoliermaterial vollgestopft. Bei dem bisherigen guten Verhältnis mit dem Bauleiter hoffen wir, dass die Fehler ordnungsgemäss aus der Welt geschafft werden. Das Problem mit den Rohren in der Küche konnte schliesslich auch gelöst werden.

Bernd und ich sassen voller Vorfreude auf unser neues Heim in der Sonne auf der Terrasse als wir plötzlich Stimmen im Haus hörten. Frau G. und ihr Mann statteten uns einen Besuch ab. Leider war nicht gefegt und anzubieten hatten wir auch nichts. Aber das wird nachgeholt, wenn wir eingezogen sind.

Wenig später stand Herr W. in der Tür, bzw. an der Stelle, an der die Tür einmal den Eingang zur Wohnung markieren wird. Obwohl es zurzeit ja noch gar nicht unsere Wohnung ist und obwohl sie ja noch gar nicht fertig ist, fühlten wir uns doch irgendwie als Gastgeber.

Das Nachbar Haus wurde inzwischen auch bis zur Penthouseebene hochgezogen. Wir liessen es uns nicht nehmen, von dort aus einen Blick auf das Elbe-Penhouse zu werfen.

Heute morgen waren wir erst beim Fliesenhändler und haben uns eine Leihfliese geholt. Die werden wir am Mittwoch zum Maler mitnehmen, damit wir uns anhand der Farbe der Bodenfliese für eine Wandfarbe eintscheiden können.