Archiv für den Monat: April 2007

Erste Rohre

Unser gestriger Kontrollbesuch im Elbe-Penthouse ergab, dass erste Mauern aufgstemmt sind, um darin Rohre zu verlegen. Einige Rohre ragen bereits aus der unteren Etage in das Elbe-Penthouse hinein, andere sind bereits bis zum Dach hoch verlegt. Auf der Terrasse sind die Bitumenbahnen verlegt worden (hoffentlich findet sie Jemand wieder).

Der Bauleiter hat mir übrigens mitgeteilt, dass man an einer Lösung des Problems in der Küche arbeitet. Das Küchenstudio hat für den Notfall eine Alternativlösung erarbeitet, die uns in den nächsten Tagen zugeschickt wird, zusammen mit einer Kostenaufstellung für notwendige Änderungen bzw. Ergänzungen. Wir hoffen allerdings immer noch, dass wir davon keinen Gebrauch machen müssen und die Küche so eingebaut werden kann, wie sie ursprünglich geplant wurde.

In der nächsten Woche haben wir einen Termin beim Maler, mit dem wir unsere Vorstellung bezüglich der zu verschönernden Wände besprechen wollen. Eine Tapete, die wir oder unsere Gäste selbst bemalen müssen, kommt uns nicht in die Wohnung.

Unser Besuch hatte einen sehr angenehmen Ausklang. Wir trafen uns endlich mal mit shayanna zu einem persönlichen Kennenlernen.

Wandbekleidung


Tapete – bunt, schlicht oder Rauhfaser -, die Wände nur verputzt und gemalt, es gibt viele Möglichkeiten sein Heim nach dem eigenen Geschmack zu verschönern.

Malen nach Zahlen, davon hat wohl jeder schon mal gehört. Jetzt gibt es diese Möglichkeit auch für die Wand. Noch ist die Auswahl der Dekore noch nicht sehr gross, aber dafür ist der Farbgebung keine Grenzen gesetzt. Wallpaper-By-Numbers heisst das System. Vielleicht hat der eine oder andere Wohnungs- oder Hausbauer oder -renovierer gerade darauf gewartet.

Tag gerettet

Heute telefonierte ich wegen der blöden Ecke in der Küche mit dem Bauleiter. Obwohl diese Ecke, wenn sie denn tatsächlich an der Stelle sein müsste, ein ziemliches Ärgernis wäre, können wir uns immer noch wie normale Menschen nett und freundlich unterhalten. Ich hoffe, dass das auch so bleibt, egal wie die Sache ausgeht.

Zum Abschluss des Gesprächs beschwerte ich mich darüber, dass die Wohnung ziemlich hellhörig sei. Erst stutzte Herr S. und meinte, darüber würden wir uns nochmal unterhalten, wenn die Wohnung fertig ist. Dann merkte er selbst, dass ich da wohl einen Scherz gemacht hatte und brach in schallendes Gelächter aus. Es sind nämlich bisher noch keine Fenster und Türen eingebaut.

Hintergrund meiner „Beschwerde“ ist die Begehung am vergangenen Dienstag mit dem Elektriker. Während wir von Raum zu Raum zogen und er unsere Wünsche notierte, waren die Dachdecker auf der Terrasse und verlegten die Bitumenbahnen für die Abdichtung. Das ging einher mit einem Höllenkrach, der durch den grossen Brenner verursacht wurde, mit dem die Bahnen zum Verkleben und Verschweissen weichgemacht werden. Es war so laut, dass wir uns im neben der Terrasse liegenden Wohnzimmer fast gar nicht unterhalten konnten – hellhörig eben.

Herr S. fand diesen Joke so gut, dass er sich kaum wieder einkriegen konnte. „Das musst du in deinem Buch schreiben“ war sein Kommentar. Lieber O., das ist hiermit geschehen. Ich hoffe, dass ich dir den Tag etwas leichter machen konnte.

E-Installation


Wieder sind wir einen Schritt weiter: Heute war auf dem Bau die Besprechung mit dem Elektriker.

Wir waren gut vorbereitet, hatten wir uns doch schon reichlich Gedanken gemacht, wo wir gern Steckdosen, Schalter, Lampen und Boxenanschlüsse haben wollen.

Einfach war es im Badezimmer, Hauswirtschaftsraumräumchen und Schlafzimmer. Der Flur war auch schnell abgehakt. Im Arbeits-/Gästezimmer war es dann schon etwas aufwändiger, so wie im Wohnzimmer auch. Die Installation in der Küche bedarf aufgrund der vorgesehenen Geräte und vieler notwendiger Steckdosen überhaupt keiner Diskussion.

Der Elektriker rechntet jetzt den bauseitig vorgesehenen Standard und unsere Wünsche gegeneinander auf und macht uns dann ein Angebot, dem wir mit Spannung entgegensehen. Die Preise für einzelne Posten, die er mal so in die Diskussion warf, hörten sich gar nicht so schlimm an – aber die Summe aller Dinge wird es aussmachen.

Schlecht geplant

Ich verstehe nicht, wieso man in einer Ecke in der Küche einen Schacht mit Abluftleitungen vom Boden bis zum Dach setzen kann. Das bedeutet nämlich, dass Hängeschrank und Unterschrank, die an dieser Stelle vorgesehen sind, einer Sonderanfertigung bedürfen, was sicher nicht ganz billig ist.

Wir hoffen auf eine andere Lösung, um die Abluftrohre durch das Haus zu führen. Wir haben uns selbst schon Gedanken gemacht und Ideen ausgebrütet, diese aber noch nicht an die Bauleitung weitergegeben. Ich habe nämlich keine Lust, mit Ecken und Kanten i der Küche zu leben – selbst wenn die Änderungen an der Küchenmöbelkonstruktion bauseitig bezahlt werden sollten.

Dieser Kanal ist von mir übrigens nicht abgesegnet. In der von mir genehmigten Zeichnung ist er nämlich nicht vorhanden.

Feige

Vor ein paar Tagen wurde dieser Eintrag kommentiert. Ich wollte heute darauf per Email reagieren, doch meine Nachricht kam zurück, der Server hat sie abgewiesen. Die angegebene Adresse schein ein Fake zu sein.

Wenn Jemand mit der Situation im Haus unzufrieden ist, warum auch immer, soll er das intern ausmachen und nicht versuchen, Zwietracht zu säen – oder er soll mit offenen Karten spielen und sich zu erkennen geben.

Wir werden uns jedenfalls aus einem Nachbarschaftstreit heraushalten.

Zwei Mal …

waren wir an diesem Wochenende zu Besuch im Elbe-Penthouse.

Gestern sind wir das erste Mal durch unsere Räume gegangen. Alle Innenmauern stehen jetzt und wir hatten einen ersten visuellen Eindruck von der Aufteilung der Wohnung und den Räumen.

Wir mochten uns gar nicht trennen. Dauernd gingen wir hin und her, von einen Raum in den nächsten und auf die Terrasse. Wieder hinein ins Wohnzimmer, schauten hier aus dem Fenster und dort. Und das wiederholte sich viele Male. Es schien so, als wollte uns das Elbe-Penthouse nicht wieder loslassen, als hätte sich eine zärtliche Verbindung aufgebaut.

Ich wagte es gar nicht auszusprechen, aber als wir nach Hause fuhren hatte ich bereits das Verlangen, am nächsten Tag wieder hinzufahren.

Allerdings haben wir auch einen Grund gefunden (oder gesucht?), das zu tun: Wir stellten fest, dass eine Wand im Badezimmer, links neben der Tür, etwas zu kurz geraten ist. Glücklich, einen Grund gefunden zu haben, entschlossen wir uns, heute, bewaffnet mit einem Zollstock, wieder zum Pappelwäldchen zu fahren.

Das Ergebnis unserer Nachmessung ist etwas beunruhigend. Ich werde morgen den Bauleiter anrufen, ob das so richtig ist. Es erscheint uns etwas zweifelhaft, ob eine 80 cm breite Badewanne an die Wand passt.

Kunst am Bau bekommen wir gratis dazu:

Lampensuche

Im Elbe-Penthouse hat sich während der vergangenen Woche nicht viel getan. Allerdings fiel uns auf, dass sämtliche Etagen fein säuberlich gefegt worden sind.

Langsam kümmern wir uns um die Ausstattung unserer Wohnung und suchen nach Lampen. Bei meinen Recherchen bin ich auf das obige Exemplar gestossen. Das Wort Lüster bekommt in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung.

Wahrscheinlich ist das Ding viel zu lang und würde von der Decke bis zum Fussboden reichen. Ausserdem wäre es irgendwie sinnvoller, wenn es andersherum hängen würde. Aber vielleicht lässt es sich auch quer aufhängen.

Kassenlage

Langsam geht es ans Eingemachte, nämlich an das, was für Extras noch in der Kasse ist. Bei den Fliesen, die wir uns ausgesucht haben, liegen wir gut im Limit des Standards. Vielleicht kommen noch ein paar Extrakosten für spezielle Wünsche beim Verlegen auf uns zu.

Gestern haben wir das Angebot für das Badezimmer erhalten. Ich hatte mir mehr gerechnet. Trotzdem ergab eine erste Prüfung, dass noch was drin ist. Allein beim Waschtischunterschrank können wir ca. Eur 300,00 sparen, wenn wir uns den vom Tischler nach unseren Wünschen anfertigen lassen – wobei da noch ein Angebot aussteht.

Ein weiterer grösserer Posten wird die Elektroinstallation sein. Den Elektriker werde ich in der nächsten Woche mal anrufen. Vermutlich wird sich auf dem Gebiet erst endgütliges sagen lassen, wenn wir mit dem Meister durch die Wohnung gegangen sind und dabei unsere Ideen eingebracht haben.

Und natürlich müssen wir noch mit dem Maler sprechen. Unsere Idee ist es, dass die Wände in Flur, Küche, Wohn- und Badezimmer in Wischtechnik gestaltet werden. Das kostet sicher auch wieder was, ist ja aufwändiger, als einfach mit Farbe überrollen.

Richtfest

Anlässlich meines Geburtstages und eines einzulösenden Weihnachtsgeschenkes hatten wir, d.h. Bernd, Oliver und ich, meine Eltern und Bernds Mutter zu einem Hamburg-Tag eingeladen, verbunden mit einer Besichtigung des Elbe-Penthouse.

Zuerst gab es ein lecker Essen in der Alten Försterei in Geesthacht. Hier sind wir noch nie enttäuscht worden, wenn auch mein Fräulein Mutter mit dem Zanderfilet heute nicht so ganz zufrieden war.

Nach dem Essen ging es zum Pappelwäldchen. Wenn auch meine Eltern Probleme mit der Kraft und mit den Beinen und Gelenken haben, liessen sie es sich nicht nehmen, unter Mühen die Treppen bis zum Penthouse zu erklimmen. Ist doch klar, dass sie sehen wollten, was es bisher zu sehen gibt und wo ihr Sohn demnächst mit seinem Lebensgefährten wohnen wird.

Nach einem Rundgang durch die bisher sehr übersichtlichen vier Wände hatte ich eine kleine Überraschung parat: Ich wollte ein kleines privates Richtfest feiern und hatte zu diesem Zweck eine Flasche Sekt und Plastikbecher mitgebracht. Um dem Ganzen einen symbolischen Charakter zu verleihen, spritzte ich den letzten Schluck aus meinem Becher gegen das Dach in der Hoffnung, dass es dem Bau und uns Glück bringen wird.

Die Frühlingssonne schien vom blauen Himmel. Da konnte ich es mir nicht nehmen lassen zu testen, wie es sich anfühlt, sich die Sonne auf unser Terrasse ins Gesicht scheinen zu lassen.

Der Tag war natürlich hier nicht zu Ende. Wer Interesse daran hat zu erfahren, wie es weiterging, der kann sich gerne hier informieren.