Archiv für den Monat: März 2007

Die Fliesenfrage


Wir hatten uns ja bereits Fliesen ausgesucht, allerdings bei einer Firma, die unser Fliesenleger nicht so ohne weiteres akzeptiert. Wir hätten uns vielleicht einigen können, aber dann hätte verhandelt und diskutiert werden müssen. Und dazu hatte ich keine Lust. Fliesen gibt es schliesslich wie Sand am mehr, und so wurden wir heute bei der Firma fündig.

Es ist nun ganz was anderes geworden als wir uns ursprünglich mal vorgestellt hatten, nämlich weisse Wandfliesen für das Bad. Sie haben eine gedellte Oberfläche. Durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten wirkt diese Fliese dann etwas aufgelockert.

In einer Höhe von 1.20 m wird es eine umlaufende Bordüre geben, so wie auf dem Foto zu sehen.

Als Bodenfliese für die gesamte Wohnung haben wir uns für die einzelne Fliese auf dem grossen Foto rechts entschieden. Es ist eine Fliese aus Feinsteinzeug, sie ist also nicht glasiert und trotzdem unempfindlich gegen Verschmutzungen, ausgelaufenen Rotwein und Fettspritzer in der Küche.

Das Beratungsgespräch der Verkäuferin hat unsere Entscheidung massgeblich beeinflusst. Sie hätte uns natürlich auch jede andere Fliese nach unserem Wunsch verkauft. Aber während des Gesprächs ergaben sich plötzlich Aspekte, die uns dann in eine ganz andere Richtung geführt haben und über die wir vorher gar nicht nachgedacht hatten.

Glücklicherweise habe ich in dieser Woche Urlaub. Dieses war nämlich bereits der vierte Termin in dieser Woche, den wir für das Elbe-Penthouse wahrzunehmen hatten. Ich fühle mich langsam wie ein Rentner. Rentner haben bekanntlich auch nie Zeit.

Zugemacht


Innerhalb von 3 Tagen hat sich viel getan am Elbe-Penthouse: Das Dach ist drauf. Alles ist ordentlich verschraubt, es sind keine gerissenen Leisten zu sehen wie im vorherigen Bau. Familie J., sie können beruhigt ihren Urlaub jenseits des Atlantik geniessen.

Ich muss gestehen, dass wir positiv überrascht waren, als wir heute im Pappelwäldchen eintrafen. Wir hatten zwar die Träger am vergangenen Sonntag vor dem Haus liegen sehen, aber nicht damit gerechnet, dass die Platten, die als Untergrund für die Dachfolien dienen, schon so schnell montiert werden würden.


Blick aus dem Wohnzimmer zur Terrasse.

Es geht langsamer

Das ist der aktuelle Bauzustand des Elbe-Penthouse. Die drei Fensteröffenungen oben links gehören zu unserer Wohnung. Von links zählend: Das 1. und 2. Fenster gehören zu unserem zukünftigen Arbeitszimmer. Das 3. Fenster wird zu unserem Schlafzimmer gehören.

Rechts daneben ist dann die Terrasse unserer Nachbarn.

Es geht jetzt nicht mehr ganz so schnell mit dem Bau. Man muss schon etwas genauer hinsehen um festzustellen, was seit dem letzten Besuch geschehen ist. Der Innenausbau geht eben langser als das, was aussenrum ist.

Unsere Wohnung hat jetzt 4 Wänd, wobei dieses

die vierte Wand ist, die aus einer Glasfront bestehen wird.

Rein zufällig hatten wir einen Zollstock mit. Und deshalb konnte ich testen, ob diese Wand

etwa der Tiefe unseres Wintergartens hat. Sie hat!

Erste Wände

Heute waren wir zum ersten Mal IN unserer Wohnung. Es war zwar noch recht zugig, aber das wird noch besser, hoffen wir jedenfalls.

Hinten links ist die Öffnung für das Schlafzimmerfenster, daneben die beiden Fenster vom Arbeits- und Gästezimmer. In der Wand rechts erkennt man die Öffnungen für das Wohnzimmer und ganz hinten, die dritte Öffnung, ist ebenfalls ein Fenster vom Arbeitszimmer. Der blaue Kran steht zurzeit etwa bei uns im Flur.


Bernd riskierte einen Blick aus dem Fenster, vor dem er in Zukunft an seinem Rechner sitzen wird.


Unser zukünftiger Nachbar, Herr J., bezweifelte, dass die Wand lang genug sei, die für seine Küche vorgesehen ist. Wir hatten einen Zollstock dabei, den wir ihm gern zur Verfügung stellten, damit er die Länge der Wand prüfen konnte. Mit dem Ergebnis war er dann doch zufrieden.

kompetente Beratung

Langsam kristallisiert sich heraus, wie das Elbe-Penthouse von innen aussehen wird.

Beim zweiten Beratungsgespräch im zweiten Bäderstudio entschieden wir uns definitiv für das ovale WC. Auch die Duschabtrennung steht jetzt fest. Desweiteren haben wir noch die Armaturen für Badewanne und Dusche geändert und sparen dadurch noch mal erheblich. Wichtig war uns bei diesem erneuten Gespräch, den Grundriss für das Badezimmer festzulegen damit die Position der Tür und die Türbreite feststeht. In der kommenden Woche wird nämlich die dazugehörige Wand erstellt. Obwohl uns die Zahlen vom ersten Bäderstudio noch nicht bekannt sind, steht es zu 99 Prozent fest, wo wir kaufen werden, nämlich da, wo heute zum zweiten Mal waren. Sobald die Order erteilt wurde, werde ich die Firma verlinken.

Anschliessend ging es raus nach Sittensen. Dort gibt es einen kleinen Baumarkt, Holz-Haase, der die Innentüren liefern wird. Dank der netten und guten Beratung wurden wir schnell fündig, mit der Standardtür wollten wir uns nämlich nicht zufrieden geben. Die vier Innentüren, die wir benötigen, haben wir vom Hersteller Kilsgaard ausgesucht.

Da Holz-Haase auch Fliesen hat, schauten wir uns in der Fliesenabteilung auch gleich um. Die Beratering hatte gerdade etwas schwierige Kundschaft aus dem Dorf und so konnen wir uns in Ruhe umsehen. Die Auswahl ist zwar nicht riesig, aber das muss nicht unbedingt ein Nachteil sein. Wenn man was passendes findet, ist die Entscheidung einfach. Ruck zuck – und wir hatten ausgesucht.

Für unseren kleinen Hauswirtschaftsraum benötigen wir recht schlichte und preiswerte Fliesen. Die Fachverkäuferin fragte uns, wieviel Quadratmeter dafür nötig seien. Es wären immer recht günstige Restposten auf Lager. Da werden wir uns zu gegebener Zeit also noch mal umsehen.

Jetzt müssen wir dem Fliesenleger nur noch beipulen, dass wir die Fliesen nicht bei einer von ihm favorisierten Firma kaufen wollen.

Heute haben wir in 4 Stunden recht viel beschickt und sind ein gutes Stück weitergekommen.

Die WC-Frage

Das erste Angebot liegt auf dem Tisch, und zwar das von dem Geschäft, das wir als zweites Besucht haben.

Der preisliche Unterschied zwischen den beiden WCs beträgt nur 50 Euro, also das obere ist 50 Euro teurer als das untere. Und woran liegt das? An der Sitz-/Deckelkonstruktion. Der Sitz, allgemein als Klobrille bezeichnet, ist bei dem Unteren so konstruiert, dass man ihn samt Deckel mit einer Handbewegung abziehen kann. Dadurch wird das Reinigen des Beckenrandes natürlich immens erleichtert. Aber der Deckel hat dadurch natürlich seinen Preis uns ist nur 50 Euro billger als das Becken.

Na, wir haben ja noch Zeit für unsere Überlegungen.

Zielgerade

Das Ziel unser heutigen Ralley war das Elbe-Penthouse. Wir hatten ja schon gestern gehört, dass die Decke vom 2. OG, die sozusagen unser Fussboden ist, geschüttet wurde. Und da wir eh schon unterwegs waren, bot es sich an, mal einen Blick darauf zu werfen. Würde es beim Blick bleiben oder konnten wir es wagen, erste Schritte darauf zu machen?

Wir erklommen die Stufen zum 3. OG. Vorsichtig prüfte ich mit der Hand den Beton. Schien fest zu sein. Aber würde er auch unser Gewicht aushalten oder würden wir beim Betreten einsinken? Langsam tasteten wir uns an die Sache heran. Erst ein Bein, dann das andere – und es hielt! Der Beton war fest. Das allererste Mal standen wir auf unserem Fussboden, das allererste Mal hatten wir einen Rundumblick aus der Höhe, die in Zukunft unsere Heimat sein wird. Es war ein schönes, ein prickelndes Gefühl, ein Glücksgefühl.
Bernd suchte sich gleich seinen Lieblingsplatz auf der Terrasse.

Ein neues Sofa

Die zweite Etappe unser Bauherrenralley führte uns nach Barsbüttel zum Möbelhaus Höffner. Die Firma lockt Kunden mit satten Rabatten anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens und mit einer zinsfreien Finanzierung über 4 Jahre.

Wir haben erst vor 2-1/2 Jahren ein neues Sofa gekauft. Doch leider ist es an der dem Fenster zugewandten Seite schon sehr ausgeblichen. Da wir in der neuen Wohnung gern ein zweites Sofa dazu haben würden, wäre es unschön, ein teilweise ausgeblichenes Sofa und ein Sofa in frischen Farben zusammen zu stellen.

Jetzt haben wir uns für eine Ecklösung des Herstellers Ewald Schillig entschieden, und zwar für das Modell ConceptPlus. Das System ist sehr variabel und sagte uns deshalb am meisten zu.

Der Verkäufer war nicht so ganz auf der Höhe. Wenn wir nicht genau gewusst hätten, was wir wollen – wir hatten uns schon am letzten Samstag vor Ort und inzwischen im Internet informiert – wäre es wahrscheinlich nicht zu einem Kauf gekommen. Eine Beratung im eigentlichen Sinn war so gut wir gar nicht vorhanden. In so einem Fall ist es halt gut, wenn man von schneller Entschlusskraft ist.

Das neue Sofa wird übrigens brombeerfarben.

2. Badberatung

Es ist wohl das Los von Bauherren, dass es Tage gibt, an denen man stundenlang unterwegs ist. 5-1/2 Stunden waren es heute, die aber recht angenehm waren und während der wir auch Geld ausgegeben haben.

Die heutige Bauherrenralley begann heute Morgen beim 2. Badausstatter. Die Beratung fand in einem sehr angenehmen Klima statt und erinnerte mich teilweise an den Küchenkauf: Unzählige Male sind wir durch die Ausstellung geschickt worden, immer in Begleitung der Beraterin, Treppen rauf, Treppen runter – morgen habe ich wohl Muskelkater -, bis ganz nach hinten und wieder zurück. Uns wurde nicht eine vorgefertigte Meinung der Beraterin serviert, sondern auch Alternativen aufgezeigt. Und man hat sogar eine Hausmarke, nicht das Billigste, aber trotzdem preiswert. Im Angebot werden zum Teil 2 verschiedene Produkte für eine Position stehen damit wir uns dann für eine Sache entscheiden können.

Ein Objekt möchte ich hier mal zur Abstimmung veröffentlichen, nämlich das WC. Es ist uns nämlich derzeit nicht möglich zu entscheiden, welches Teil wir nehmen sollen. Wir erbitten gern eure Meinung dazu:

Versehen mit einem dicken Stapel Prospekte der Firmen, für die wir uns schon entschieden haben, verliessen wir nach mehr als 2 Stunden dieses Bäderstudio. Ob wir das auch noch so positiv sehen, wenn das Angebot auf dem Tisch liegt, bleibt abzuwarten.