Archiv für den Monat: November 2006

Unser Loch


In diesem Loch wird also das Elbe-Penthouse entstehen, bzw. das Haus, auf dem es gebaut wird. Ich hatte ja gehofft, dass wir heute wenigstens schon die Verschalung für das Fundament sehen würden. Na ja, es ist ja nichts neues, dass unsere Hoffnungen nicht erfüllt werden. Das hat sich ja in der Vergangenheit oft genug herausgestellt.

Zukünftige Nachbarn haben wir auch wieder getroffen. Man fühlt sich dort schon fast wie zu Hause, obwohl wir noch gar kein zu Hause im Pappelwäldchen haben.

Auf der Heimfahrt hat Bernd aus dem fahrenden Auto bei ca. 120 km/h noch diese schöne Aufnahme gemacht:

Nervös gemacht?

Meine gestrige Bemerkung über ein ‚gravierendes Detail ‚hat unseren zukünftigen Nachbarn, Herrn J., scheinbar nervös gemacht. Er rief mich nämlich heute ziemlich früh im Büro an und wollte wissen, was es damit auf sich hat. Ich konnte Herrn J. beruhigen. Ihm – wie auch uns – ist das Teil bereits bekannt, nur Herr und Frau K. hatten es bei ihren bisherigen Exkursionen noch nicht entdeckt.

Es handelt sich um eine Stahlstütze, die etwas unglücklich platziert ist, nur wenige Zentimeter vom Fensterrahmen entfernt. Aus statischen Gründen muss der lange, die Fensterfront überspannende, Stahlbetonträger gestützt werden.

Eleganter wäre es, die Stütze in die Fensterfront zu integrieren. Herr K. war mit uns – und mit Familie J. – einer Meinung, dass das Ding optisch unpassend eingebaut wird und will den Bauleiter nach einer anderen Lösung befragen. Uns kann es recht sein. Familie K. hat ein Penthouse im zurzeit in Bau befindlichen Haus 4 gekauft. Das Haus ist erst bis zum 1. Obergeschoss hochzogen, es wäre also noch möglich, im Penthouse etwas zu modifizieren. Wenn es eine andere Lösung gibt, dann können wir davon auch profitieren.

Wir hatten uns schon überlegt, die Stütze mit einem Tampen zum umwickeln und somit zu einem Kratzbaum für eine Katze umzufunktionieren.

Anlass zur Hoffnung …

… bietet das Loch, das wir heute im Pappelwäldchen vorgefunden haben. Hier wird also Haus 3 von 6 Häusern entstehen, auf dem dann das Elbe-Penthouse seinen Platz finden soll.

Der Beginn der Erdarbeiten bedeutet aber auch, dass demnächst die erste Rate gezahlt werden muss. Hoffen wir, dass es dann auch zügig mit den Bauarbeiten voran geht.

Als wir in „unsere“ Strasse einbogen, entdeckten wir das Ehepaar K., das wir möglicher Weise letztes Jahr Weihnachten etwas verwirrt hatten. Nachdem wir jeder dem Verkäufer, der in Musterwohnung Dienst tat, unsere Aufwartung gemacht hatten, trafen wir uns im Rohbau von Haus 6. Ideen und Erfahrungen wurden ausgetauscht. Ein gravierendes Detail in den uns betreffenden Wohnungen hatten sie noch gar nicht entdeckt. Herr und Frau K. sind genauso wie wir der Meinung, dass es dafür eine andere Lösung geben müsste.

Da es stark angefangen zu regnen, blieben wir im Treppenhaus von Haus 6 stehen. Wenn es uns dort zu kalt wurde, gingen wir in eine der Wohnungen, die zum Trocknen schon beheizt wurden. Unser Verkäufer wollte seinen Dienst beenden und das Haus abschliessen. Wir erhielten die Genehmigung, uns weiter dort aufzuhalten und nach unserem Plausch die Eingangstür zuzuziehen.

Während unser Unterhaltung kamen noch mehrere Interessenten, die eine der Wohnungen mieten oder kaufen wollten. Herr K. kümmerte sich sehr professionell um die Leute. Vielleicht hätte er grosse Chancen, die noch freien Wohnungen an den Mann bzw. an die Frau zu bringen.

Nachdem mehr als zwei Stunden vergangen waren, wollten wir uns auf den Heimweg machen. Wir wurden noch zu einem Schälchen Kakao eingeladen, wollten dann aber doch lieber nach Hause.

Bislang haben wir noch nicht allzu viele zukünftige Mitbewohner des Pappelwäldchen kennen gelernt, aber die, die wir kennen gelernt haben, sind sehr nett – ein Grund mehr zur Vorfreude auf unsere neue Heimat.

Neuigkeiten aus 2. Hand

Um nicht wieder eine Enttäuschung zu erleben, sind wir am letzten Wochenende nicht im Pappelwäldchen gewesen. Manchmal ist es halt besser, lieber sich lieber nicht mit den Dingen zu beschäftigen, dann regt man sich auch nicht auf. Heute ist das Wetter einfach zu schlecht, um nach Geesthacht rauszufahren. Morgen findet eine Familienfeier statt, deshalb fällt unser Wochenendausflug an diesem Wochenende auch aus. Man mag ja auch schon gar nicht mehr nachsehen, ob da nun was geschehen ist, das so aussieht, als würde der Baubeginn unmittelbar bevorstehen.

Eben bekam ich eine Mail von unseren zukünftigen Nachbarn auf der Etage. Demnach sind auf dem Areal für Haus 3 ein oder zwei weitere Bäume gefällt worden und der Bauplatz schein für den Beginn der Erdarbeiten vorbereitet worden zu sein. Es scheint also, als wäre demnächst die erste Anzahlung fällig.

In die Falle geraten

Gestern fanden wir ein Art Rechnung im Briefkasten. 15 Euro sollen wir bezahlen weil wir bei einem unser letzten Besuche in unserer zukünftigen Heimat innerhalb einer geschlossenen Ortschaft 7 km/h zu schnell gefahren sein sollen, nämlich 57 km/h statt erlaubter 50 km/h.

Beweis: Lasermessgerät, Videoaufzeichnung. Das sieht so als, als wären wir von einem Wagen verfolgt worden.