Archiv für den Monat: Oktober 2006

Wieder nichts

In der Hoffnung, dass wenigstens das Bauareal für Haus 3 inzwischen freigeräumt worden ist, haben wir unseren sonntäglichen Ausflug nach Geesthacht gemacht.

Es lag noch immer alles so da, wie wir es vor vier Wochen vorgefunden hatten.

Enttäuscht wird man, wenn die Erwartungen zu hoch gesteckt sind. Meines Erachtens kann man inzwischen erwarten, dass da mal was passiert – und sei es nur der Optik wegen.

Es soll nun losgehen

Während eines Telefongesprächs mit unserem Verkäufer wurde mir heute mitgeteilt, dass der Bauauftrag für Haus 3 erteilt wurde. Am kommenden Sonntag werden wir nachschauen, ob schon was passiert und der Bauplatz nicht mehr als Lagerplatz herhalten muss. Vielleicht haben wir dann ja auch schon ein Loch, was ich allerdings nicht glaube, denn erst muss ja noch der Kampfmittelräumdienst dafür sorgen, dass das Elbe-Penthouse nicht auf einer Bombe errichtet wird.

Wohnungsbesichtigung

Fast 3 Wochen ist es nun her, seit wir das letzte Mal im Pappelwäldchen waren. Und was ist geschehen? Nichts, jedenfalls nicht da, wo das Elbe-Penthouse gebaut werden soll.

Bei meinem letzten Gespräch mit unserem Verkäufer erzählte er mir, dass noch in diesem Monat mit dem Erdarbeiten begonnen werden MUSS (Betonung auf muss) – aus welchen Gründen auch immer. Na ja, dieser Monat hat ja auch noch 7 Arbeitstage, es könnte also noch was werden. Aufgefallen ist uns eine Fläche, auf der Haus 1 entstehen soll, die planiert worden ist. Vielleicht will man dort die ja das Material zwischenlagern, dass immer noch auf unserem Bauplatz abgestellt ist.

In der Musterwohnung herrschte heute rege Beratungstätigkeit. Zwischen zwei Gesprächen hatte ich Gelegenheit nach dem Baubeginn von Haus 3 zu fragen. Ich weiss nicht, wen der Bauträger da hingesetzt hat, der Berater wusste nämlich nicht mal, welches denn Haus 3 werden soll. Ich musste es ihm anhand des Lageplans zeigen. Hoffentlich ist er in der Lage, noch ein paar der übrigen Wohnungen zu verkaufen.

Als wir gerade das Haus verlassen wollten, kam ein Ehepaar die Treppen herunter, das eine Wohnunung im „Musterhaus“ gekauft hat und dort seit dem Sommer wohnt. Den Mann hatten wir bereits vor ein paar Wochen kennengelernt. Schnell kamen wir ins Gespräch im Laufe dessen wir eingeladen wurden, uns ihre Wohnung anzusehen. Es ist nämlich die gleiche Wohnung, die wir gekauft haben. Natürlich sagten wir sofort zu.

Mit dem Lift ging es in die 3. Etage. Der Lift ist wirklich toll. Man merkt gar nicht, dass er sich bewegt. Innen ist er ganz in rot gehalten. Die Kabine ist für acht Personen ausgelegt, was wohl ein wenig eng wird, aber für 3 Personen, auch wohl für 4 Personen, ist sie recht geräumig.

Bei der Wohnungsbesichtigung wurden uns ein paar Unzulänglichkeiten gezeigt, die reklamiert wurden, aber bisher vom Bauträger noch nicht abgestellt worden sind. Angeblich streiten sich Bauträger und die ausführende Firma um die Verantwortlichkeit und damit um die Kosten, um die Fehler zu beseitigen.

Die Wohnung selbst ist sehr hell, da ja reichlich Fenster vorhanden sind. Wir haben auch noch ein paar Ideen mitgenommen, wie wir die Möbel in unserer Wohnung – wenn sie denn endlich mal gebaut wird und fertig ist – stellen können. Auch die Frage „Kaminofen ja oder nein?“ tauchte wieder auf, wobei das allerdings eine Platz- und Kostenfrage ist.

Zuerstmal wären wir froh, wenn endlich mal angfangen werden würde, das Elbe-Penthouse zu bauen.

Frust

Vor zwei Wochen waren wir voll der Vorfreude auf unser neues Zuhause. Der heutige Besuch im Pappelwäldchen brachte nur Frust zutage.

Nach wie vor ist der Bauplatz für Haus 3 vollgestellt mit Verblendern, die noch nicht gebraucht werden sowie mit Baumaterialien für Haus Nr. 4. In neun Monaten, also Ende Juni 2007, soll unsere Wohnung bezugsfertig sein. Es wurde noch nicht mal die notwendige Untersuchung des Bauplatzes durch den Kampfmittelräumdienst durchgeführt. Für die Fertigstellung von Haus 5 hat man 9 Monate benötigt. Jetzt sollen 2 Häuser, nämlich Haus 4 und Haus 3 im gleichen Zeitraum fertiggestellt werden. Ich sehe schwarz. In den nächsten Tagen werde ich mal wieder dem Verkäufer auf den Wecker fallen.