Archiv für den Monat: Juli 2006

Sparversion?

Die Dachkonstruktion von Haus 5 sieht so aus. Heute haben wir die Dachkonstruktion von Haus 6 sehen können. Auf dem Bild von Haus 5 ist ganz deutlich zu sehen, dass über den Balken eine Verlattung gelegt worden ist und diese mittels einer Unterfütterung direkt auf den Balken aufliegt.

Statt der Verlattung hat man bei Haus 6 Pressspanplatten genommen und die Unterfütterung wurde weggelassen. Leider habe ich es versäumt, ein Foto zu machen – es ist ja eben nicht „unser“ Haus, das dort zurzeit gebaut wird.

Die Wohnungen in Haus 6 sind Mietwohnungen, vielleicht hat man auch deshalb die Sparversion gewählt.

Wie wir heute bei unserem Besuch im Pappelwäldchen gehört haben, ist die Baufläche für Haus 4 vom Kampfmittelräumdienst abgesucht worden. Dort wird wohl in der kommenden Woche mit dem Aushub für die Baugrube begonnen. Und dann soll es auch bald mit „unserem“ Haus, Haus 3 losgehen.

Eine gute Basis

Das Ergebnis unser heutigen Nachverhandlung war recht zufriedenstellend. Es konnte zwar noch endgültig geklärt werden, welche Extras von unser Wunschliste zu verwirklichen sind. Aber wenn der eine oder andere Punkt nicht machbar ist, gibt es etwas anderes, was wir uns dann aber noch überlegen müssen. Da würde uns sicher schon was einfallen.

Sommergrippe

Nein, nicht ich bin davon befallen. Unser Verkäufer war es – sagt er. Na ja, als er heute anrief hörte er sich noch ziemlich ungesund an. Jedenfalls haben wir jetzt einen Besprechungstermin am Dienstag nächster Woche.

Übung abbrechen?

Unser Verkäufer hat uns natürlich gestern nicht angerufen. Daraufhin hab ich ihm eine Email mit meinen Gedanken über die ganze Vorgehensweise seitens des Bauträgers geschickt, mit der Schlussbemerkung, dass sie vermutlich gar nicht gewillt sind, Haus 3 überhaupt noch zu bauen.

Mike hat es in ihrem Kommentar zum vorigen Eintrag auf den Punkt gebracht: Übung abbrechen. Und ich muss zugeben, dass ich kurz davor bin. Wir sind bereits auf der Suche nach anderen Objekten um gegebenenfalls schnell reagieren zu können.

Meckertag

Es gibt Tage, an denen es mindestens einen Grund gibt, Dampf abzulassen. Aufgrund wichtigerer Tätigkeiten wird dies oft verschoben – bis es anfängt zu nerven.

Heute war der richtige Tag, Dampf abzulassen. Erst war ein Kapitän unserer Flotte dran, der sich nie an die Vereinbarungen hält, wann und wie oft er sich zu melden hat. Danach war ein Hafenagent an der Reihe. Von ihm wartete ich seit gestern auf Einzelheiten einer Schiffsabfertigung.

Ein mal in Rage geredet rief ich gleich danach unseren Verkäufer an, der mir für heute Informationen über die weitere Vorgehensweise aufgrund der Bauverzögerung zugesagt hatte. Das Resultat dieses Telefonats: Er will mich am Montag anrufen und mir einen Termin zu einer Besprechung nennen.

Na, bin ja mal gespannt, ob er von alleine anruft.

auf gleicher Höhe

Bei hochsommerlichen Temepraturen (31 Grad) machten wir heute mal wieder einen Besuch im Pappelwäldchen. Haus 6 ist jetzt bis zur dritten Etage hochgezogen. Neugierig besichtigten wir das Innere des Rohbaus und stiegen die Stufen bis nach ganz oben empor. Von dort hatten wir einen Blick auf das äusserlich fertiggestellte Haus 5 bzw. das „Musterhaus“.

In Haus 5 sind die ersten Wohnungen bewohnt. Das Treppenhaus ist zwar noch nicht fertig, aber das wird schon noch. Wir warfen auch einen Blick in den Keller und in den Heizungs- und Hausanschlussraum. Wie ich schon früher sagte, ist dies ja nicht das Haus, in das wir einziehen werden. Ich bin aber der Meinung, dass man gar nicht früh genug beginnen kann, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen – auch wenn eventuell „unser“ Haus 3 etwas modifiziert werden sollte.

Als wir unsere zukünftige Heimat verliessen sassen die ersten Bewohner beim Nachmittagskaffee auf ihrem Balkon bzw. ihrer Terrasse. Auf ein Foto habe ich lieber verzichtet.

Ich hoffe, dass wir in der kommenden Woche mehr Informationen zum Baubeginn von Haus 3 bekommen werden.

Home and Garden


Schon seit Jahren reizte es mich, diese Ausstelunng zu besuchen, selbst als ich noch keinen Gedanken daran verschwendete, mir jemals wieder ein eignes Heim kaufen zu können. Aber man kann ja träumen.

Gestern machten wir uns auf den Weg zum Derby Park, auf dessen Gelände diese kleine Messe stattfindet. Wir vetrauten uns dem Navisystem unseres Wagens an und liessen uns leiten. Irgendwann tauchte eine grosse Plakatwand mit Werbung für die Messe auf – ohne die dass sich unsere eingebaute Dame mit der Ankündigung meldete: Sie haben ihr Ziel erreicht! Pferdetransportwagen standen auf einem Parkplatz, alles deutete darauf hin, dass es sich hier um ein Pferdesportgelände handelt. Für uns war es klar, dass hier auch die Messe sein musste. Wir parkten unseren Wagen und machten uns auf die Suche. Aber von Home and Garden war nichts zu sehen. Den Wagen liessen wir an Ort und Stelle und machten uns zu Fuss auf die Suche.

Gepflegte Anwesen und gepflegten Garten säumten unseren Weg, aber keine Ausstellung. An einer Kreuzung befrage ich eine Dame, die mit dem Fahrrad unterwegs war. Sie erklärte uns den Weg: Dort immer geradeaus, noch ca. 10 Minuten. Aber auch nach 10 Minuten fanden wir keinen Hinweis. Allerdings machte uns das erhöhte Personenaufkommen stutzig. Ich frage ein Ehepaar und sie wiesen uns dann endgültig den Weg. Fazit: wären wir der Wegbeschreibung auf der Homepage gefolgt, hätten wir es einfacher gehabt.

Dass der Eintritt 12 Euro pro Person kostet, hatte ich zwar gelesen, aber davon hatte ich mich nicht abschrecken lassen, obwohl das natürlich ziemlich happig ist. Dazu später mehr.

Wir bezahlten also und lustwandelten dann über das Messegelände. Teakmöbel, Pflanzen, Gartenaccessoires – wie Glaskugeln und Eisenschmuck, Brunnen, Grills, Möbel für drinnen und draussen – alles hübsch in Szene gesetzt in exklusiven kleinen Zelten oder auf dem gepflegten Rasen. Es wurde wenig Angeboten, dass klare schlichte Linien auswies, meist waren die Aussstellungstücke verschnörkelt und verspielt – und nicht unbedingt preiswert. Es gab ein oder zwei Stücke, die unserem Geschmack entsprachen, die aber, da wir keinen Garten haben/haben werden, nicht für uns geeignet sind oder für die wir zurzeit einfach keinen Platz haben. So wurden z.B. frostfeste Terrakottakrüge im mediterranen Stil angeboten, die wir uns gut auf der späteren breiten Terrasseneinfassung vorstellen könnten.

Bernd und ich waren auf dieser edlen Veranstaltung in unserem Schlabberlook eher underdressed. Vielleicht hätten wir uns bei einer der Anbieterinnen noch schnell ein pastellfarbenes fesches Hütchen mit Blümchen und Schleier kaufen sollen, mit dem wir auch zum Derby richtig angezogen wären. Das Publikum war jedenfalls sehr ausgesucht. Die Damen in leichten luftigen, leicht im Sommerwind wehenden Sommerkleidern, teilweise auch mit Hütchen. Die Herren sportlich-sommerlich-schick. Egal – ich habe kein Problem damit, nicht dem Üblichen zu entsprechen. Vermutlich will man auch mit dem relativ hohe Eintrittspreis das übliche Messepublikum fernhalten und den exquisten Stil bewahren.

Nach ca. 1 Stunde hatten wir alles gesehen. Na, vielleicht kaufen wir uns im nächsten Jahr dort die Terrakottakrüge für die Dachterrasse.