Archiv für den Monat: Dezember 2005

Verwirrung

Das schöne Wetter lud heute dazu ein, in Geesthacht nach dem Rechten zu sehen. Es hiess ja, dass vor Weihnachten noch das Dach aufgesetzt werden sollte und da wollten wir natürlich dan aktuellen Baustand begutachten. Das Dach war natürlich nicht fertig, nur ein kleiner Teil im Bereich des Treppenhauses war geschlossen. Die beiden Penthäuser – oder sollte ich schreiben Penthouses? – waren noch offen.

Wir wollten gerade gehen, nachdem ich ein Foto gemacht hatte, dass ungefähr unseren späteren Blick von der Dachterrasse zeigt, als wir im Treppenhaus Stimmen hören: „Hallo“ – „Hallo“ – „Wo sind sie? Oben oder unten irgendwo?“ – „Hier oben, 3. Etage“. Ein Ehepaar kam die Stufen herauf. Wir stellten uns vor und unterhielten uns dann eine ganze Weile über die Wohnungen, Planung, Grundrisse usw. Es stellte sich heraus, dass sie die gleiche Wohnung gekauft hatten wie wir, nur eben in einem anderen Haus. Da das Haus früher bezugsfertig sein wird als unser, wurden wir gleich eingeladen, bei ihnen zu schauen, wenn ihre Wohnung fertig ist. Nette Leute. Dann wurden wir gefragt, mit wieviel Personen wir einziehen. Ich anwortete, dass wir mit zwei Personen einziehen werden. Es schien, als sei alles klar. Da wir bei Bernds Mutter zum Essen eingeladen werden mussten wir auch alsbald wieder los und ich sagte zu Bernd etwa sinngemäss: „Mama wartet mit dem Essen, lass uns mal los.“ Unsere zukünftige Nachbarin meinte dann, wir sollten zu Hause grüssen, unbekannter Weise, worauf ich ihr erklärte, dass wir beide dort einziehen, also Bernd und ich. Ach so – äh, ja ….

Ich denke mal, dass wir die Beiden total verwirrt haben. Vermutlich werden sie sich darüber unterhalten haben, warum Vater und Sohn zusammen nach Geesthacht ziehen, bzw. werden sie vielleicht überlegt haben, ob wir vielleicht gar nicht Vater und Sohn sind oder wer oder wie oder was? Na, die Sache wird sich sicher in nicht allzu ferner Zukunft aufklären

Dimensionen


Langsam kann man die Dimensionen der Häuser im Pappelwald erahnen. Das „Musterhaus“ ist bis zum 3. Obergeschoss hochgezogen. Zwar fehlen dort noch ein paar Mauern und die Verblendung, aber man bekommt schon eine ganz gute Vorstellung davon, wie es mal aussehen wird.

Wir haben auch einen ersten Eindruck von unser zukünftigen Wohnung bekommen und von dem Ausblick, den wir von dort oben ein mal haben werden. Ja, wir werden ein Stückchen von der Elbe sehen können.

Bis Weihnachten wird dort noch fleissig gearbeitet werden. Dann gibt es eine Pause von zwei Wochen. Hoffen wir, dass es dann im Januar nicht zu kalt wird und die Arbeiten zügig voranschreiten können.

mitgenommen

Nach drei Wochen war es mal wieder an der Zeit, unserer zukünftigen Heimat einen Besuch abzustatten.

Das erste Haus ist jetzt bis einschliesslich des zweiten Obergeschosses hochgezogen. Auf dem Baugelände liegt schon die vorgefertigte Treppe für den Aufgang zum dritten Obergeschoss. Da das Wetter Baumassnahmen noch zulässt, wird wohl im Lauf der kommenden Woche damit begonnen, die Wände für die beiden Penthousewohnungen zu mauern.

Jetzt haben wir auch einen Stein vom Verblendmauerwerk zu Hause. In einem Container lagen reichlich davon und da habe ich mich halt bedient.