Archiv für den Monat: Oktober 2005

Der Bauplatz


Heute fand eine kleine Veranstaltung auf dem Baugelände in Geesthacht statt. Auch die Hamburger Sparkasse war mit einem Berater vertreten um Interessenten vor Ort Informationen über die Finanzierungsmöglichkeiten zu geben.

Seit meinem letzten Besuch im Pappelwald vor eineinhalb Wochen hat sich wieder einiges getan. So sind jetzt alle Bäume auf der gesamten zu bebauenden Fläche gefällt und wir bekamen erstmals eine Vorstellung davon, wo denn „unser“ Haus gebaut werden wird. Wie es aussieht haben wir das Glück, dass vor unsere Terrasse einige Pappeln stehen bleiben werden.


Beim Haus Nr. 5 ist inzwischen die Treppe in das erste Obergeschoss eingebaut worden und einige der Mauern sind dort bereits errichtet. Natürlich liessen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, uns dort ein wenig umzuschauen. Ausserdem zeigte ich Bernd, wo das Notgeld und die Flasche Korn eingemauert worden ist. Man weiss ja nie!

Unsere zukünftige Nachbarin lernten wir auch noch kennen. Sie macht auf uns einen sehr netten Eindruck. Es scheint so, dass wir wirklich nette Nachbarn bekommen werden.


Durch die wunderschöne herbstliche Landschaft machten wir uns auf den Rückweg nach Hamburg. Noch mal in diesem Herbst hatten wir die Möglichkeit, bei 19 Grad offen fahren zu können. Sogar die Scheiben brauchten nicht hochgefahren zu werden. Das Wetter ist einfach unglaublich schön für diese Jahreszeit. Wer weiss, ob es nicht doch das letzte Mal in dieser Saison war, mit offenem Dach zu fahren.

Grundsteinlegung im Pappelwald


Was da heute geschah, war im eigentlichen Sinn keine Grundsteinlegung. Das Fundament war schon lange fertig, der Keller auch und auf der Kellerdecke stehen schon die Mauern der beiden unteren Wohnungen.

Trotzdem hatte man sich seitens des Bauträgers dazu entschlossen, eine offizielle Grundsteinlung zu begehen, wohl aus Werbegründen, denn pressewirksam war der Bürgermeister eingeladen. Und die Presse war natürlich auch vertreten.

In einer kleinen Nische auf dem Boden, die später mit einer Wand zugemauert wird, wurde ein Kupferrohr eingemauert. Das Kupferrohr enthält eine kleine Flasche Oldesloer Korn, eine Handvoll 1-Cent-Münzen, die aktuelle Ausgabe der örtlichen Tageszeitung sowie eine Liste der am Bau beteiligten Firmen. Vor den Augen der Anwesenden wurde alles im Kupferrohr versenkt, das dann mit einem Deckel verschlossen wurde. Gemeinsam vom Bürgermeister und dem Firmeninhaber wurde das Rohr in die Nische eigelassen und anschliessend mit ein paar Kellen Mörtel eingemauert.

Nach der Zeremonie wurde mit Sekt angestossen. Bei der Gelegenheit lernte ich unseren zukünftigen Etagennachbarn kennen. Am Ende unserer netten Unterhaltung kamen wir zu dem Ergebnis, dass wir ja nun wüssten, wo das Geld eingemauert ist – für den Fall, dass wir mal knapp bei Kasse sein sollten. Ich hoffe natürlich, dass es soweit nicht kommen wird. Am blauen Himmel stand strahlend die Herbstsonne, dass kann eigentlich nur Glück bringen.

Mauerbau


Der Baufortschritt in Geesthacht geht jetzt zügig voran. Die ersten Mauern für eine der Wohnungen im Erdgeschoss stehen.

Wie wir heute erfahren haben, wird voraussichtlich am 17. oder 18. Oktober eine offizielle Grundsteinlegung erfolgen mit dem Bürgermeister von Geesthacht und in Anwesenheit der Presse. Natürlich werden auch die bisherigen Käufer dazu eingeladen. Am 30. Oktober wird ein „gemütliches Beisammensein“ stattfinden, damit sich die Käufer untereinander kennenlernen. Ausserdem werden Vertreter der beim Bau beteiligten Firmen anwesend sein.

Die Käufer der Wohnungen in Haus 5, das Haus, was jetzt in Bau ist, haben sich entschlossen, sich nicht an das Kabelfernsehnetz anzuschliessen, sondern vom digitalen Fernsehen und Rundfunk gebrauch zu machen.

Gerodet


Im Pappelwald wurde Platz geschaffen für die nächsten Häuser. Dort, wo unser Haus ein mal stehen wird, ist vom Pappelwald noch was zu erkennen. Doch bei Haus 4 und 6 werden wohl bald die Erdarbeiten beginnen. Es sieht schon merkwürdig aus, wenn plötzlich alles so kahl ist. Wenn die Häuser hochgezogen sind, wird es sicher wieder voller sein.

Es war ja klar, dass die Bäume weichen müssen. Einige bleiben ja erhalten, aber für die Bezeichnung Wald wird es nicht reichen.