Archiv für den Monat: Mai 2005

Der 1. Vertrag

Heute ist der Darlehensvertrag angekommen. Um die Konditionen zu halten, muss ich ihn bis Mitte nächster Woche unterschrieben zurückschicken. Was die Konditionen betrifft: die Zinsen sind wieder ein wenig gesunken gegenüber dem Angebot. Könnte ja nun sein, dass die Zinsen noch mal fallen, wenn ich den Abgabetermin verfallen lasse, kann aber auch sein, dass die Zinsen wieder etwas steigen, wer weiss das schon. Also jetzt wird unterschrieben und dann schau ich nie wieder, wie die Zinsentwicklung ist.

Morgen muss ich mich bei der Post noch identifizieren, d.h. meine Unterschrift unter den Vertrag muss beglaubigt werden, kostenlos. Und dann ab damit! Und als nächstes kommt dann die Unterschrift unter den Kaufvertrag.

Abwasser


Es tut sich was im Pappelwald. Auf bzw. unter der zukünftigen Zufahrtsstrasse wurden Abwasserleitungen verlegt. Und damit das Wasser auch weiss, dass es eng wird, haben die Bauarbeiter ein entsprechendes Hinweisschild aufgestellt.

So idyllisch sieht es zurzeit dort aus, wo in Kürze mit dem Bau der ersten Häuser begonnen wird.

eine erste Unterschrift

Heute habe ich den Darlehensantrag unterschrieben. Das ging ganz problemlos – mit dem Kuli sowieso, aber auch mental. Ich hab mich wohl langsam daran gewöhnt, im nächsten Jahr Eigentümer einer Wohnung zu werden.

Der nächste Schritt ist jetzt, den Darlehensvertrag zu unterschreiben, danach gibt es einen Termin beim Notar. Ich frage mich, ob mir die Unterschriften auch so leicht fallen.

Pfingstausflug

Unser kleiner Pfingstausflug führte uns heute nach Geesthacht. Wir waren neugierig, ob sich im Pappelwald inzwischen was in Sachen Bauaktiviät getan hat. Hier das Ergebnis unser kleinen Exkursion:



Entscheidung

Nachdem ich Sonntagmorgen fast einen Nervenzusammenbruch hatte wegen der geplanten Wohnung, hat sich die Situation jetzt beruhigt. Wir haben entschieden, auf keinen Fall die Wohnung im 1. Bauabschnitt zu nehmen sondern auf die Wohnung im 2. Bauabschnitt zu warten. Unser Verkäufer meinte, es hätte ihm die Sache vereinfacht, wenn wir uns für die Wohnung im Haus 5 entschieden hätten, aber wir sollen uns da ja wohlfühlen und natürlich akzeptiert er unsere Entscheidung. Bei der Gelegenheit nannte er mit noch eine andere Firma für Kreditvermittlung. Ich rief sofort dort an gab die notwendigen Einzelheiten durch.

Das Angebot kam per Email und ist sehr attraktiv. Die Zinsen sind nochmals gefallen, die zinsfreie Bereitstellung beträgt 12 Monate, die Tilgung ist in Zehntel hinter dem Komma frei vereinbar, Sondertilgung ist möglich. Hört sich gut an. Wir werden zugreifen.

Katalogberge

Obwohl noch nicht alle Unsicherheiten aus dem Weg geräumt wurden, nutzen wir jede Gelegenheit, um uns über Wohnungsausstattungen zu informieren. So lagern in unseren Schränken bereits etliche Kataloge und Zeitschriften.

Heute Morgen waren wir bei OBI in Harburg. Dort haben wir uns mit ein paar Sommerpflanzen für den Balkon versorgt und bei der Gelegenheit den Gutschein eingelöst, den ich zum Geburtstag bekommen hatte. Vielen Dank noch mal an Holger und Gunnar!

Kürzlich hat bei OBI in der Nähe ein Badezimmerausstatter eröffnet. Da wir schon in der Gegend waren, wollten wir es uns nicht nehmen lassen, uns dort umzusehen und zu informieren.

Ungestört, ohne gleich vom Personal angequatscht zu werden, konnten wir uns dort die ausgestellen Stücke ansehen. Ein einziges Mal kam ein Mitarbeiter und fragte, ob er uns behilflich sein könnte. Er verschwand sofort wieder als wir ihm sagten, dass wir uns erst mal nur schauen wollten.

Es gab einige sehr interessante Objekte, unter anderem eine von unten beleuchtete runde Duschwanne und sehr ansprechende Waschtischkombinationen. Leider ist nichts mit Preisen ausgzeichnet. Die beleuchtete Duschwanne haben wir lieber gleich vergessen da preislich wohl kaum machbar für uns. Doch für 2 Waschtischkombinationen wollten wir gern den Preis wissen. Wir holten also den freundichen Mitarbeiter und zeigten ihm die Objekte unser Begierde. Da er die Preise nicht im Kopf hatte, bat er uns zum Beratungstisch. Dort wälzte er in den Preislisten und schrieb uns die Preise in die Kataloge, zuzüglich MwSt.! Oops! Äh ja! Vermutlich würde es unser Budget sprengen, wenn wir solche tollen Sachen einbauen lassen würden. Na, vielleicht Gewinnen wir ja morgen im Lotto. Einen Pabst-Golf haben wir ja leider nicht zu versteigern.

Wir fragten noch Mal, ob wir uns an den überall ausliegenden Katalogen bedienen dürfen. Immerhin sehen die sehr edel und teuer aus, sowas nehmen wir nicht einfach so mit. Wir durften. Und so machten wir noch einen Rundgang durch die Ausstellung und nahmen hier und dort noch einen Katalog aus dem Regal.

Ich hab das mal eben nachgemessen: 8 cm haben wir da zusammengeklaubt. Wenn das so weitergeht, benötigen wir eine neue Wohnung bevor wir endgültig eingezogen sind, nur damit wir Platz für die ganzen Kataloge und Zeitschriften haben.

Bauen einfacher als Kaufen?

Wenn ich das bisher problemlos verlaufende Bauvorhaben von Holger und Gunnar sehe, kann man das denken. Ich bin jedenfalls kurz davor, alles abzublasen.

Gestern bekam ich vom Verkäufer einen Anruf mit der Aussage, dass sich der 2. Bauabschnitt, in dem unsere Wohnung liegen soll, verzögert. Die Bäume, die zurzeit noch dort stehen, dürfen wegen des Vogelschutzes im Moment noch nicht gefällt werden. Demzufolge wäre der Einzugstermin erst Ende nächsten Jahres. Mir wurde dann ein anderes Haus angeboten, dass auf einem Areal stehen wird, auf dem die Bäume schon im Herbst gefällt wurden. Bei einer Besprechung gestern Abend stellte sich heraus, dass beide Häuser von der Lage her Vor- und Nachteile haben. Die Entscheidun, bereits Ende März oder erst Ende Dezember einzuziehen, liegt jetzt bei uns. Wieder Mal war eine schlaflose Nacht die Folge.

Heute erhielt ich dann die Information, dass die Bank, für die ich mich für die Finanzierung entschieden hatte, das Bauvorhaben wegen eines Passus im Kaufvertrag nicht finanzieren wird. Selbst Gespräche zwischen dem Kreditabwickler und dem Notar konnten nicht helfen. Ich erhalte jetzt ein Angebot von einer anderen Bank, leider mit höheren Kreditzinsen. Dann muss ich wieder rechnen, vergleichen und überlegen. Vermutlich werden weitere schlaflose Nächte das Ergebnis sein.

Muss ich mir das eigentlich antun?

Der Mai ist gekommen!

Das bekannteste deutsche Mailied, „Der Mai ist gekommen“, stammt von Emanuel Geibel. Er wurde im Jahr 1815 in Lübeck geboren und starb dort 1884. In Lübeck versammeln sich um Mitternacht in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai die Menschen auf dem Marktplatz, um gemeinsam dieses Lied zu singen.

Wie ich gestern schon vorhergesagt hatte, wurde bei uns nicht gesungen, obwohl Holger und ich reichlich von der selbstgemachten Maibowle getrunken hatten. Gunnar hatte sich, da er noch fahren musste, mit einem Glas zum Probieren begnügt. Bernd hatte auch schon recht früh die Segel bzw. die Bowle gestrichen. Auch getanzt haben wir nicht. Aber es war mal wieder ein netter Abend mit unseren Freunden.

Zuvor hatten wir am Nachmittag wir eine kleine Cabrio-Ausfahrt nach Geesthacht gemacht, um den Beiden das Areal zu zeigen, auf dem unsere zukünftige Wohnung entstehen soll. Auf dem Hinweg fuhren am und auf dem Elbdeich entlang, eine sehr schöne Strecke, aber sie ist eher für eine Spazierfahrt geeignet und nichts für eine schnelle Verbindung zwischen Hamburg und Geesthacht.

In Geesthacht war Hafenfest auf der Multifunktionsfläche an der Elbe, direkt unterhalb des Geländes, auf dem die Wohnungen gebaut werden sollen. Es gab ein Kettenkarussell, ein Karussell für die Kleinen und die üblichen Getränke- und Essbuden. Bernd wollte unbedingt ein Fischbrötchen essen. Da wir anderen uns für ein dänisches Softeis entschieden, hat er sich dann auch mit einem Eis zufrieden gegeben.

Im Cabrio-Konvoi ging es dann zurück nach Hamburg, dieses Mal über die Bundesstrasse. Und natürlich konnten wir es uns nicht nehmen lassen, einen kleinen Umweg durch die Lange Reihe zu nehmen. Leider war, wie so oft, die Ampel am Café Gnosa grün. Es wäre doch nett gewesen, dort mit 2 gleichen Wagen für ein paar Minuten im Blickfeld der vor dem Cafè sitzenden Gäste zu stehen.