Upgrade für den kleinen Dreck

Seit Jahren hatten wir den Akkusauger DC16 von Dyson in Betrieb. Täglich war das Ding für den kleinen Dreck zwischendurch im Einsatz. Es ist ja so, dass irgendwo wieder irgendwas rumliegt, kaum dass der Robi seinen Dienst verrichtet hat. Auf dem Fliesenboden bleibt ja fast nichts verborgen. Selbst die Brotschneidemaschine wird damit von Krümeln befreit, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Nun gab der Akkusauger seinen Dienst auf, der Motor tat es nicht mehr. Ich hatte das Teil seinerzeit bei Dyson registriert, was sich jetzt als Glücksfall herausstellte. Ich rief den Service an und es wurde mir das Angebot gemacht, für 80 Euro pauschal, das Gerät zu reparieren. Es würde dafür ein Techniker kommen, der alles in seinem Wagen dabeihat. Leute, ich bitte euch, wo gibt es so einen Service für einen Handstaubsauger. Da kommt einer nach Hause und repariert das! Unglaublich. Das vergleichbare neuere Gerät hätte ca. 160 Euro gekostet. Für 80 Euro sozusagen ein neues Gerät – denn mehr Technik als der Motor ist da nicht drin.

Der nette Techniker erschien und erzählte mir dann, dass der Service einen Fehler gemacht hat. Es gibt für das Gerät nämlich keine Ersatzteile mehr. Aber: Es gibt eine Aktion, ich würde 30 Prozent Rabatt auf das Gerät DC45 bekommen. Na, bei den Preisen von Dyson sind 30 Prozent viel Geld. Er gab mir einen Code, den ich dann beim Dysonshop eingeben müsste.

Klar, dass ich das Ding nicht blind bestellt habe. Erstmal habe ich mir die Eigenschaften eingehend angeschaut und natürlich die Preise verglichen. Schnell stand der Entschluss fest: Das Ding wird bestellt.

Neu für uns ist das Verlängerungsrohr und die elektrisch betriebene Bodendüse. Mit der langen Laufzeit von 20 Minuten lässt sich jetzt auch das Sofa vom Staub befreien. Der DC45 ist der Hammer!
Für ca. 15 Euro mehr haben wir jetzt ein besseres Gerät als ich für ein vergleichbares für das alte ausgegeben hätte. Das ist ein Deal!

Nehmen wie es kommt

Der Himmel verdunkelt sich, „Ich höre schrecklich Rauschen“ (Die Zaberflöte). Mein Blick aus dem Fenster offenbart mir eine Sturm- und Hagelboe. Ich schnappe mir die Kamera und dokumentiere das Unwetter. Sekunden später ist es vorbei und am Himmel sind große blaue Lücken zu sehen. Der nächste Schauer ist nicht mehr weit, fehlt nur noch „Donner und Blitz“ (Polka von Johann Strauss). Vielfältig wie die Musik der Welt ist auch das Aprilwetter. Und das hat absolut nichts dem Klimawandel zu tun, Wetterphänomene dieser Art gab es schon immer!

Es wird langsam


Kürzlich habe ich gelesen, dass der März 2016 überdurchschnittlich hohe Temperaturen aufgewiesen hat. Dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen, hatte ich doch in den Vorjahren schon einige Male in der Sonne sitzen können. Auch der April ist nicht besser, für das kommende Wochenende ist sogar Schneeregen vorhergesagt.

Aber ganz langsam wird es rund um das Elbepenthouse grün wie die Gegenlichtaufnahme zeigt, die ich gestern Abend von unserer Terrasse aus gemacht habe.

Es kann losgehen!

Ein schöner Tag um die Terrassenmöbel hervorzuholen. Das passt zur Zeitumstellung auf die Sommerzeit. Ihr kennt doch die Eselsbrücke: Im Frühling holt man die Gartenmöbel hervor = die Zeit 1 Stunde vorstellen. Im Herbst stellt man die Gartenmöbel zurück = die Zeit 1 Stunde zurückstellen. Ist doch ganz simpel. Ich weiß gar nicht, warum sich die Leute immer so aufregen, 2 x im Jahr.

Den schönen Tag habe ich gleich ausgenutzt um die Terrassensaison zu eröffnen. Zur Feier des Tages gönnte ich mir ein Gläschen Rum, Ron Zacapa aus Guatemala – ein Traum.

Die Flasche habe ich im vorigen Jahr zum Geburtstag bekommen. Sie ist noch ca. 3/4 voll. Man bin ich sparsam. Nein, sowas gutes muss ich genießen und es gibt nur wenige Gelegenheiten, das zu tun. Heute war so eine Gelegenheit: Willkommen Sommersaison!

Kein Wasser

Heute sollet der Terrassenboy die Terrasse für die neue Saison fein herausputzen und alle Ablagerungen des letzten Sommers und des vergangenen Winters von den Bodenfliesen schrubben, dazu braucht es Wasser. Ich krabbelte also in den Unterschrank in welchem sich das Ventil befindet um die Wasserleitung für den Winter abzusperren. Ich drehte den Griff des Ventils und ging dann nach draussen um dort zu prüfen, ob denn da nun auch Wasser ankommt. Da kam aber nichts! Ich krabbelte also wieder in den Schrank, drehte am Ventil hin und her und her und hin – aber draussen plätscherte nichts. Da der Boy nun mal da war, musste ich mich mit einem Eimer behelfen: Erstmal einnässen, also die Fliesen, dann den Boy bürsten lassen, wieder einen Eimer Wasser holen und das Zeugs wegspülen usw usw. Vermutlich hätte ich mit einem Schlauchanschluss jede Menge Wasser und Zeit sparen können. Aber das musste nun mal erledigt werden.

Das Ventil muss sich im Winter festgesetzt haben und vermutlich habe ich nur einen Teil der Mechanik gedreht. Aber das wird sich Montag ein Intallateur anschauen. Und dann soll da was ordentliches eingebaut werden, so mit einer 90-Grad-Drehung ein/aus oder klack/klack. Ich könnte das auch selbst, den Fisch habe ich auch selbst montiert. Aber das Absperrventil sitzt an einer ungünstigen Stelle und wenn ich das nicht richtig dicht bekomme, wäre das nicht schön. So ein Installateur hat dann ja auch besseres Werkzeug und weiß – hoffentlich – wie er damit umzugehen hat.

Chaos beseitigt

Der erste Herbsturm in der vergangenen Nacht hatte ein kleines Chaos auf unserer Terrasse angerichtet. Der braune Kunstrasen, der dazu dient, das Vogelfutter von den Fugen fernzuhalten, war teilweise umgeschlagen. Die Kamelie war umgekippt. Durch das Einwickeln mit Folie und durch den Schmucküberzieher bietet sie dem Wind nämlich eine große Angriffsfläche. Ich wollte von dem Chaos eigentlich Fotos machen. Dann überkam mich aber die Arbeitswut und wollte nur noch alles wieder in Ordnung bringen.

Heute morgen haben wir reichlich Laub entsorgt. Jetzt muss erstmal das Dach entlaubt werden bevor es Sinn macht, die Terrasse weiter zu säubern. Der nächste Sturm weht nämlich die Blätter vom Dach wieder auf die Terrasse. Der Vögelteppich liegt wieder so wie er soll. Den Rand haben wir mit Terrakottakästen beschwert und den schweren Tisch haben wir auch entsprechend hingestellt.

Die Kamelie hat nun einen anderen Platz bekommen. Da steht sie eh etwas geschützter. Allerdings haben die Herbst- und Winterstürme aus der üblichen Richtung auch dort vollen Zugriff. Der nächste Sturm ist im Anmarsch. Mal sehen, wie sich der auf das Standverhalten auswirkt.

Auf dem Markt wollte ich gestern noch ein paar Pflanzen für die Terrakottakästen kaufen. Sowas gab es aber nicht mehr. Die Händler bieten jetzt diese fürchterlichen Friedhofsgestecke an, die von den Angehörigen dann an den Gedenktagen feierlich und gemäßtigen Schrittes zu den Gräbern getragen werden. Ich werde wohl morgen mal zum örtlichen Gartenbetrieb fahren und mal schauen, was es da noch so gibt.

Die Winterleere

Nun ist es soweit. Alles, fast was nicht winterfest ist, wurde eingeräumt. Jetzt muss noch die Bewässerung durchgeblasen werden damit keine Frotschäden entstehen. Und natürlich muss noch ein wenig aufgeräumt werden. Jetzt ist die Zeit, die ich nicht mag. Ich freu mich schon darauf, alles wieder für den Sommer herzurichten.

Herbstnebel

Es ist nun mal Herbst, das lässt sich nicht länger verleugnen, Nebelschwaden ziehen durch die Straßen und umhüllen auch das Elbepenthouse, so auch heute morgen. Das Haus in der Mitte dieser Aufnahe ist ca. 80 m entfernt und ist nur noch schemenhaft zu erkennen. Das Vergleichsfoto von heute ohne Nebel:

Ein Schwarzer auf der Terrasse

Gestern Vormittag saß ich im Wintergarten, trank einen Espresso und schaute einfach so nach draußen in die Botanik. Aus einem unserer Blumenkübel sah ich was herauskrabbeln und wegfliegen. Ich schaute der Flugrichtung hinterher und dann sah ich ihn, den kleinen Schwarzen. Er hatte sich auf den Platten niedergelassen und krabbelte fröhlich darauf umher. Irgendwo liegt immer eine Kamera bereit, die nächste war die kleine Immerdabeikamera. Das Ding musste doch abgelichtet werden bevor er wieder verschwindet.

Was das für ein Käfer ist weiß ich nicht, aber vielleicht finde ich den ja mal zufällig im Internet.

Peniskunst

Peniskunst? Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Hierbei geht es nicht um nackte Tatsachen, hierbei geht es um Kunst, die an die Wand gehängt wird. Und da kann auch die Länge eine Rolle spielen, nämlich: Je länger – um so mehr Kunst.

Die Länge wächst jeweils aus der Boxershort, die es in mehreren Farben und Designs gibt. Und dann sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt, wie es mit dem besten Stück weitergeht. Einfach nur grade oder darf es vielleicht ein Knoten sein (wer kann das schon im real live!)? Vielleicht ein See mit einem Schiffchen drauf? Oder für den Notfall ein Absperrventil? Alles ist kombinierbar, nach Lust und Laune – und nach der Länge … der zur Verfügung stehenden Wand. Eine Spitze gibt es natürlich auch, sonst wäre das Ding ja nicht vollständig.

Am besten, selbst mal anschauen. Also ich persönlich finde das eine ganz großartige Idee. Wäre nur gespannt, was meine 91-jährige Mutter dazu sagen würde. Vermutlich wäre sie entsetzt. Aber sie wohnt mit uns ja nicht unter einem Dach.

Mein persönliches Lieblingsobjekt ist jenes, welches im Bild oben zu sehen ist. Das hat sowas von Kreuzfahrtflair. Es liesse sich auch noch um eine Insel mit einer Palme erweitern. Palme und Penis – war da nicht mal was?

Die einzelnen Leiwände gibt es in verschiedenen Größen, recht praktisch und auch für die kleine Wohung und für den kleinen Geldbeutel geeignet. Ein Element von 20 x 20 cm kostet 19 Euro. Bei drei Elementen ist man also mit knapp 60,00 Euro dabei, versandkostenfrei innerhalb Deutschlands! Meine Leser aus Österreich müssten 10 Euro Versandkosten zahlen.

Und wo gibt es Peniskunst zu kaufen? Online natürlich, bei Peniskunst natürlich!